BS spielt! – Teil 1

Es wurde wieder gespielt in der Löwenstadt. Nach den interessanten Veranstaltungen im vergangenen Jahr in der Stadt an der Oker, hofften wir wieder auf ein spielerisches Highlight. Dieses Jahr wurde zum ersten Mal nicht im Jugendzentrum Neustadtmühle, sondern in der Stadthalle, also im zugehörigen Congressaal, gespielt.

Dank der Terminansetzungen durch die DFL konnten wir auch ruhigen Gewissens beide Tage dabei sein. Die Turniersspiele Cacao und Splendor erschienen auch gut gewählt und verheißungsvoll, festlegen wollten wir uns aber noch nicht. So machten wir uns Samstagmittag gemütlich auf den Weg zur Stadthalle und holten uns direkt Dauerkarten. Wenn man schon in großer Runde gemeinsam spielen kann, dann muss man das ja auch komplett ausnutzen.

An dieser Stelle muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ein allgemein beliebtes Spiel bisher an uns vorbeigegangen ist. Unsere alea-Sammlung hat zwar mittlerweile eine anschauliche Größe erreicht, aber besonders bei den neueren Spielen tuen sich leider noch Lücken auf. Daher ergriffen wir die Chance im Zuge dieser Veranstaltung BuBu, wie es in der Szene liebevoll genannt wird, mal anzuspielen. Und tatsächlich ist da ein Schatz an uns vorbei gegangen, denn Die Burgen von Burgund ist wirklich ein großartiges Spiel. Statt auf Schafe setzte ich heute aufgrund der Begebenheiten ausnahmsweise auf Schweine, was mir zunächst viele Punkte eingebracht hat. Später hatte ich aber irgendwie keinen richtigen Plan mehr und musste mich am Ende um wenige Punkte geschlagen geben. Das wird aber sicherlich nicht die letzte Partie gewesen sein.

Fast hätten wir BuBu zu zweit testen müssen, aber an der Ausleihe lernten wir Arne kennen, der sich direkt bei uns eingeklinkt hat. Ihm überließen wir die Wahl des nächsten Spieles. Er hatte sich eine Essen-Neuheit gewünscht und nach kurzer Durchsicht viel uns Skyliners in die Hände, natürlich spielten wir direkt die anspruchsvollere Variante, die wir ja in Essen schon einmal spielen durften.

Wir wurden in etwa zeitgleich mit Matthias von den Bretterwissern und seinem Sohn fertig mit dem letzten Spiel und konnten nun gemeinsam unserer Leidenschaft nachgehen. Es war mal wieder an der Zeit auf Kamele zu wetten. Matthias hatte besonderen Spaß daran die Mitspieler zu Aktionen zu bequatschen uns es wurde viel gelacht. Sein Sohn konnte auch direkt eine Partie für sich gewinnen. Leider war die Erweiterung in der Ausleihe nicht verfügbar, aber auch so spielten wir direkt noch eine Partie. Das Cacao-Turnier hatte bereits begonnen, aber wenn man so nette Menschen um sich herum hat, dann genießt man einfach die gemeinsame Zeit und lässt alles andere gerne sausen.

Unsere Runde löste sich nun langsam auf. Wir versuchten aber noch weitere Lücken zu füllen und so fiel unsere Wahl auf El Gaucho vom Argumentum-Verlag. Wieder mussten wir nicht zu zweit spielen, sondern taten uns mit den netten Damen aus dem Harz zusammen, die am selben Tisch saßen. Das Spiel ist ja so wahnsinnig niedlich, die Rinder mit so viel Liebe gestaltet. Und ich habe gewonnen, also muss es ein tolles Spiel sein 😉 Es ist zwar nicht sonderlich komplex und bringt mit den Würfeln einen Glücksfaktor hinein, aber man hat wirklich Spaß bei den Partien.

Allerdings können auch Brettspieler nicht nur von Luft und Liebe leben, daher verabschiedeten wir uns zur Futteraufnahme. Hinterher wollten wir eigentlich noch zurück, denn die Veranstaltung war bis 23 Uhr angesetzt, aber das Essen war so gut und so reichhaltig, dass wir dem Ruf des Sofas einfach nachkommen mussten.

An dieser Stelle soll es das für heute gewesen sein. Aber keine Angst die Fortsetzung folgt, denn es gab ja auch den Sonntag!

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