Fertig!

Fertig Cover

Cover / Foto: 2F Spiele

Über Solo-Spiele im Allgemeinen habe ich mich ja erst kürzlich in einer Brettgeschichte ausgelassen. Heute möchte ich ein aktuelles Exemplar genauer vorstellen. Lange Zeit gab es für mich das Solo-Spiel überhaupt auf dem Markt: Freitag von 2F-Spiele. Freitag meint nicht den Wochentag, sondern die Person aus der Robinson Crusoe-Geschichte, welcher diesem verhilft von der Insel zu fliehen, damit er selbst wieder seine Ruhe hat. Ein knackig schweres Spiel für Abende, an denen sich keine einiger Mitspieler findet. Da dieses auch viele Jahre nach dem Erscheinen noch in vielen Kreisen als DAS Solo-Spiel kursiert, hatte ich große Hoffnungen in das neue Solo-Spiel von Friedemann Friese. Ein Spiel über Büroarbeit, bei dem Akten sortiert werden sollen.

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Pandemic Legacy – Season 2

Pandemic Legacy - Season 2 Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

In unserer Spielgruppe haben wir Pandemic Legacy Season 1 ziemlich schnell durch gesuchtet und seither voller Spannung auf die zweite Season gewartet. Als kleine Ersatzdroge diente uns kurzzeitig Risiko – Evolution, aber ein gleichwertiger Ersatz war das nicht annähernd. Umso größer war die Vorfreude auf den neuen Teil und darauf wie sich die Geschichte weiter entwickelt. Kaum hatten sich unsere Gruppe wieder zusammen gefunden gab es keinen Halt mehr und jeden Mittwoch saßen wir zusammen, um die Welt zu retten.

Ich habe versucht diese Rezension möglichst spoilerfrei zu schreiben und nichts zu erwähnen, was nicht durch den Prolog, die Anleitung zu Beginn oder den ersten Blick auf den Spielplan zu erkennen ist. Aber was wirklich als Spoiler zu sehen ist und was nicht, ist meist recht subjektiv. Für wen das schon zu viele Informationen sind, der sollte lieber eine meiner anderen Rezensionen lesen.

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Facecards

Facecards Cover

Cover / Foto: Ravensburger

Man sagt ja gerne so manchem Hundebesitzer nach, dass er eine große Ähnlichkeit mit seinem Tier aufweist. Auch wenn die Herrchen und Frauchen das nicht unbedingt gerne hören, hat Ravensburger aus solchen und weiteren Ähnlichkeiten ein Spiel für 3-7 Spieler gemacht. Es wurden interessante Fotos von Tieren, Menschen und Gebrauchsgegenständen gesammelt und auf Karten gedruckt. Was eine Kartuschenpresse mit einer Ente zu tun hat? Oder wem ein Toast mit Spiegelei ähnelt? Bei diesem Spiel könnt ihr all dies selbst herausfinden und eure Mitspieler auf die Probe stellen, ob sie die gleichen Ähnlichkeiten erkennen.

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Secrets

Secrets Cover

Cover/Foto: Asmodee

Ihr kennt sie bestimmt, diese „Werwolf-Spiele“ mit den geheimen Identitäten, bei denen man die Mitspieler den Rollen zuordnen muss. Vielleicht hatte ich einfach einen schlechten Einstieg in diese Art Spiele, doch mir sträuben sich sofort die Nackenhaare, wenn ich nur daran denke. Uns ist bei einer Partie sogar schon mal ein Mitspieler verloren gegangen, als alle ihre Augen wieder öffneten, war er nicht mehr da. Wir trafen ihn am späteren Abend in unserer Stammkneipe wieder 😀 Das Spielprinzip finde ich wiederum durchaus ansprechend und hin und wieder gibt es die ein oder andere Umsetzung sozialer Deduktion, die auch mir Spaß macht. Im Frühjahr auf Burg Stahleck durfte ich dann den Prototypen von Secrets mit finalem Material testen und hatte viel Spaß dabei. Ob das Spiel in Gruppen mit weniger erfahrenen Spielern ebenso gut funktioniert, sollte sich erst nach der Messe in Essen heraus stellen. Davon möchte ich euch hier gerne berichten.

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Exit – Das Spiel (3.Serie / Oktober 2017)

Exit Logo

Exit Logo / Foto: Brettspielpoesie

Seit Juli ist bekannt: Das Kennerspiel des Jahres 2017 lautet Exit – Das Spiel. Zum ersten Mal in der Geschichte dieses Jury-Preises wurde damit kein Einzelspiel, sondern gleich die ersten drei Titel der Serie ausgezeichnet. Das liegt nicht daran, dass den Autoren eine erfolgreiche Weiterführung nicht zugetraut wird, aber man kann eben nur bewerten, was zum Stichtag gespielt werden konnte. Und wem die ersten drei gefallen haben, dem wird es eh schwer fallen von weiteren Titeln die Finger zu lassen, da bin ich mir sicher. Schon vor der Preisvergabe erschien die 2.Serie, die ebenfalls überzeugen konnte und heute möchte ich euch einen Einblick in die dritte Serie geben – natürlich spoilerfrei.

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Karuba – Das Kartenspiel

Karuba - Das Kartenspiel Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Die Familienspiele-Reihe des Verlags Haba wächst und gedeiht. Im Jahr 2015 mit drei Spielen begonnen, von denen eines sogar zum Spiel des Jahres nominiert wurde, soll an diesen Erfolg weiter angeknüpft werden. Im Jahr darauf folgten drei neue Titel und eine Erweiterung. Dieses Jahr erhöhte man sogar auf fünf Neuerscheinungen im Familienspiel-Segment. Eine davon das Kartenspiel zu Karuba. Hoffentlich kennt ihr das Spiel, denn es wurde zu Recht 2016 zum Spiel des Jahres nominiert. Bei diesem Legespiel nutzen alle Spieler die gleichen Plättchen in identischer Reihenfolge. Doch dürfen diese beliebig auf dem Raster des eigenen Spielplans gesetzt werden. Das Ziel ist es, seine Abenteurer vom Strand zu den Tempeln zu führen, indem man Plättchen dafür einsetzt und nicht verbaut. Ich fand es herausfordernd mit den gleichen Mitteln eine bessere Lösung zu finden, als meine Mitspieler, doch empfanden es einige zu solitär. Nun war ich sehr gespannt, wie man dieses Spielgefühl mit Spielkarten erreichen möchte.

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Escape Room – Das Spiel: Space Station & Casino

ER Cover Herbst'17

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Das Neuheiten-Programm von Noris war auf der Spiel’17 sehr überschaubar: Escape Room – Das Spiel  stand im Vordergrund, daneben mit Bring you own book lediglich ein anderes Spiel für alle Leseratten. Die eigene kleine Box mit dem Titel Escape Room – Das Spiel: Virtual Reality werde ich noch in einer späteren Rezension separat betrachten. Heute soll es um die beiden neuen Erweiterungen für das Escape Room Grundspiel gehen, auf die wir schon ungeduldig gewartet haben, seit es erste Ausblicke darauf vom Originalverlag bereits auf der Spielwarenmesse Nürnberg zu Beginn diesen Jahres zu sehen gab. Die Spieler finden sich in einer Raumstation mitten im All wieder und sehen ihren toten Kollegen vorbei schweben oder versuchen die kriminellen Machenschaften eines großen Casinos zu entlarven. In dieser Rezension wurden Angaben zu Spielablauf, Spieleranzahl und Glücksfaktor  weggelassen. Diese sind nämlich analog zum Grundspiel, dessen Rezension ihr hier lesen könnt.

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Merlin

Merlin Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Die Zeit der Herrschaft von König Artus ist bald vorbei, doch bevor er abdankt, sucht er einen würdigen Nachfolger. Der Zauberer Merlin steht ihm dabei zur Seite, um aus den Rittern der Tafelrunde denjenigen auszuwählen, der am besten in des Königs Fußstapfen passt. Dafür müssen sich die Ritter in mehreren Kategorien messen, schließlich darf das Wohl des Landes und des Volkes nicht leichtsinnig in die falschen Hände gegeben werden. Welcher Spieler schafft es Excalibur zu beherrschen, den heiligen Gral gekonnt zu verwenden und mit Merlins Unterstützung den wichtigen Platz in der Tafelrunde einzunehmen?

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Zooloretto Duell

Zooloretto Duell Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

10 Jahre ist es her, dass Michael Schachts Zooloretto bei Abacusspiele veröffentlicht wurde. Noch im gleichen Jahr wurde es als Spiel des Jahres ausgezeichnet. Wie so viele Spiele des Jahres hat es diverse Erweiterungen erhalten, bekam eine Junior-Version und wurde sogar als Würfelspiel adaptiert. Besonders Sammlerherzen schlagen höher, denn es verging seither kaum ein Jahr in dem nicht ein besonderes Tier oder ein spezieller Dekorationsgegenstand erschienen ist. Für das zehnjährige Jubiläum hat sich der Autor besondere Gedanken gemacht und eine 2-Spieler-Version veröffentlicht. Zu zweit hatte der Preisträger so seine Schwächen, vielleicht kann ja diese Version überzeugen?

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The Game – Face to Face

The Game - Face To Face Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

The Game – ein Spiel, welches so vieles falsch macht, aber auch so vieles richtig: 2015 schaffte Steffen Benndorf dieses kooperative Kartenspiel, welches sogar auf der Nominierungsliste zum Spiel des Jahres landete. Doch stand es auch durchaus in der Kritik, diese bezog sich jedoch keineswegs auf das Spielprinzip. Der Name stellt jedoch ein Problem dar, zumindest wenn man irgendwo danach sucht. Bei Boardgamegeek werden einem direkt 55 Seiten mit Einträgen zu dem Suchbegriff „The Game“ angezeigt, man muss auf der ersten Seite bis nach unten scrollen, um das richtige Spiel zu finden. Außerdem stören sich einige Gemüter am Artwork mit den düsteren Totenköpfen, weswegen die Schweizer von Game Factory eine neutralere Ausgabe veröffentlicht haben. Der Nürnberger Spielkartenverlag versuchte bereits im vergangenen Jahr mit The Game Extreme an den Erfolg anzuknüpfen. Diese „extreme“ Variante mit Sonderfunktionen für geübte Spieler konnten wir bisher noch nicht besiegen. Doch schon in diesem Jahr legt der NSV nach und zwar eine Version für genau zwei Spieler. Das ist mittlerweile bei vielen Spielen üblich, doch kann man The Game selbst auch ganz gut zu zweit spielen. Braucht man da noch eine eigene 2 Spieler-Variante?

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