Shephy

Shephy Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Besonders auf der Spiel in Essen halte ich Ausschau nach Spielen, in denen sich alles um Schafe dreht. Und das ist Jahr für Jahr immer einiges, auch wann man denkt, dass dieser Trend langsam abebben müsste. Bereits letztes Jahr fiel mir das Solo-Spiel Shephy auf, doch die Illustrationen sprachen mich so gar nicht an und den Preis empfand ich auch zu hoch für ein reines Solo-Spiel. Dieses Jahr entdeckte ich den Stand wieder in Halle 1. Da ich mich mittlerweile doch ganz gerne dem ein oder anderen Solo-Spiel stelle, rückte es erneut in meinen Fokus. Und auf einmal schrecken mich die Illustrationen auch gar nicht mehr so dolle ab, mittlerweile finde ich sogar gefallen an so mancher Zeichnung.

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Pioneers

Pioneers Cover

Cover / Foto: Queen Games

Mittelamerika, Ende der 40er Jahre des 19. Jahrhunderts: Viele Europäer strömen nach Amerika, um dort den amerikanischen Traum zu leben. Von der Ostküste breiten sie sich aus in Richtung Westen, nehmen das unbesiedelte Land ein und lassen sich dort nieder. In den Orten werden bestimmte Berufsgruppen dringend gesucht, die sich dort ein neues Leben aufbauen können. Die anderen ziehen weiter, um ihr eigenes Glück in einer der anderen Städte zu finden. Dieses Szenario ist die Grundlage in Emanuelle Ornellas Pioneers, welches bei Queen Games erschienen ist. Natürlich hätte man das Ganze auch mit Loks, Eisenbahnstrecken und Bahnhöfen umsetzen können, aber so fühlt es sich thematisch etwas frischer an. Weiterlesen

Gier

Gier Cover

Cover / Foto: Amigo Spiele

Gier – nur vier Buchstaben, jedoch mit einer klaren Bedeutung. Der Duden sagt dazu, es handelt sich um ein „auf Genuss und Befriedigung, Besitz und Erfüllung von Wünschen gerichtetes, heftiges, maßloses Verlangen“. Und um genau dieses Verlangen dreht sich alles beim gleichnamigen Kartenspiel von Erfolgsautor Alexander Pfister. Das Verlangen, einem Mitspieler eine ausliegende Karte zu stehlen, die man selbst gut gebrauchen kann oder ihm einfach nicht gönnt. Zusätzlich dürfen alle Karten behalten werden, die man ihm von der Hand zieht. Es sei denn man ist zu gierig und zieht eine Zahl doppelt, dann ist der Spielzug vorbei und die Karten wechseln den Besitzer nicht. Daher sollte man nicht zu gierig sein… Doch ist dies leichter gesagt als getan!

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Lanzeloth

Cover Lanzeloth

Cover / Foto: Mogel Verlag

Der Mogel-Verlag hatte nach den ersten drei Titeln Perlentauchen, Willi Wörterwurm und Tierisch bedroht dieses Jahr nur einen Titel in Essen dabei. Doch die intensive Arbeit an diesem Spiel hat sich gelohnt. Am besten lässt es sich mit Perlentauchen vergleichen, denn die Spieler spielen gegeneinander und können sich schön gegenseitig ärgern. Zusätzlich enthält es einen kleinen Memory-Aspekt, denn man darf sich die eigenen, verdeckt liegenden Karten nicht jederzeit ansehen, sondern nur bei bestimmten Aktionen. Die Grafiken sind sehr gelungen, es macht einfach Spaß mit den Karten zu spielen. Vom Ritter mit den Herzchen auf der Unterhose bis zum eigensinnigen Pferd. Erfahrt in dieser Rezension, was euch bei diesem Spiel noch erwartet.

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Okiya

Okiya Cover

Cover / Foto: Pegasus Spiele

Auf Okiya freue ich mich dieses Jahr bereits seit meiner ersten Partie auf der Spielwarenmesse in Nürnberg. Da wurde es nämlich bei Pegasus erstmals vorgestellt und ich war gleich begeistert. Der Autorenname Bruno Cathala zieht bei mir einfach und dann wusste das Spiel auch an sich zu gefallen. Eine Partie ist so schnell vorüber, dass wir auf der Spielwarenmesse gleiche eine ganze Partie spielen konnten. Da es sich um eine Neuauflage des 2012 bei Jactalea erschienen Spiels handelt, hoffte ich den Sommer über diese Originalausgabe zu ergattern, was mir jedoch nicht gelang. Doch dank Pegasus ist es nun in meinem Besitz gelandet und nach weiteren Partien kann ich nur sagen: Einfach toll!

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Vikings Gone Wild

Vikings Gone Wild Cover

Cover / Foto: Corax Games

Raben und Enten haben viel gemeinsam, ab jetzt zumindest das Deckbuilding-Spiel Vikings Gone Wild, das im Original bei Luckyduck Games und auf deutsch bei Corax Games erschienen ist. „Achtung! Sie haben eine Schafkanone!!!“ – „Die hilft Ihnen gegen meine Kampfschweine aber auch nicht!“. Alleine solche Sätze machen ein Spiel doch schon spielenswert. Fallen könnte der Dialog bei diesem Deckbuilding-Spiel ganz schnell, wenn die Spieler versuchen als Wikinger eine starke Armee zusammen zu stellen, eine schöne Gemeinde zu errichten und diese gegen die Mitspieler abzusichern. Gehandelt wird, wie es sich für echte Wikinger gehört, mit Bier und Gold.

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Black Stories Investigation – BSI

BSI Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Von Black Stories beim moses. Verlag hat sicher jeder schon gehört, wenn nicht sogar bereits spielerische Erfahrungen damit gemacht. Gemeinsam versucht eine Gruppe einen Fall zu lösen, der nur einem Mitspieler in seinen Details bekannt ist. Dieser darf die gestellten Fragen nur mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten. Rabenschwarze Geschichten, kooperativ gelöst begeistern Spieler schon seit vielen Jahren – doch damit ist jetzt Schluss! Denn in Black Stories Investigation spielt jeder für sich. Nur die morbiden Umstände sind geblieben, denn es gilt weiterhin Kriminalfälle, genauer gesagt Mordtaten, aufzulösen. In vier Aspekten können sich die Taten unterscheiden: Geschlecht des Täters, Mordwaffe, Tageszeit, Ort (drinnen/draußen). Wer löst am schnellsten die Mordtaten auf und wird zum Sieger der Partie?

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Die Burgen von Burgund – Das Würfelspiel

Bu Bu Würfelspiel Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Die vierte Schachtel im neuen, kleinen Format von alea erhält eine Variante zu Die Burgen von Burgund. Nach dem Kartenspiel, welches im Vorjahr erschienen ist, gibt es nun ein Würfelspiel. Aber das Original verwendet doch bereits Würfel!? – Ja, aber mit anderer Intention. Mit dem BuBu Würfelspiel haben wir ein sogenanntes Roll’n’Write-Spiel vorliegen, bei dem man anhand der Würfelergebnisse Bereiche auf dem Wertungsblatt markiert. Dadurch entfernt es sich viel weiter vom großen Bruder, als das Kartenspiel es tat. Der Name ist dennoch nicht ganz fehl am Platz, denn vieles erkennen BuBu-Spieler wieder: Die Farben der Geländearten und deren grundsätzliche Funktionalität sind hier sehr ähnlich. Doch kann das Spiel damit gegen seine Vorgänger bestehen?

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Das Fundament der Ewigkeit

Das Fundament der Ewigkeit Cover

Cover / Foto: Kosmos Verlag

1989 veröffentlichte Ken Follet sein Buch Die Säulen der Erde, einen historischen Roman in dem sich die Geschichte um die die Entstehung einer Kathedrale in England dreht. 17 Jahre später wurde diese Geschichte zur Grundlage des gleichnamigen Spiels, welches Michael Rieneck und Stefan Stadler beim Kosmos-Verlag heraus brachten. Zentrales Element des Spiels ist der Bau einer Kathedrale im fiktiven Ort Kingsbridge, die aus großen Holzteilen während einer Partie zusammen gesetzt wird. Das Spiel wurde 2007 mit dem Deutschen Spielepreis ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erschien der zweite Buch-Titel Die Tore der Welt und zwei Jahre später gab es von den beiden Autoren ebenfalls eine Spielumsetzung dieser Geschichte. Dabei dreht sich alles um die Nachfahren der Charaktere aus dem ersten Teil, die eingestürzte Gebäude wieder aufbauen und mit medizinischem Fortschritt versuchen die Pest einzudämmen. Beim Deutschen Spielepreis reichte es dieses Mal „nur“ für den 3.Platz, dafür erhielt das Spiel einen Spiel des Jahres Sonderpreis. Aktuell erschien der dritte Teil der Buch-Trilogie und zeitgleich auch das dritte Spiel der Reihe. Von Kingsbridge geht es nun auch nach Paris (Frankreich), Sevilla (Spanien) und Antwerpen (Niederlande), wo Konflikte zwischen Katholiken und Protestanten entfacht sind. Michael Rieneck arbeitete parallel zur Entstehung des Buches an dem Spiel, welches ich euch hier vorstellen möchte. Weiterlesen

3 Secrets

3 Secrets Cover

Cover / Foto: Abacusspiele

Das Internet und die sozialen Medien zeigen es immer wieder: Bilder können lügen. Ein und derselbe Sachverhalt kann, nur in Bildern dargestellt, von unterschiedlichen Personen verschieden wahrgenommen und interpretiert werden. So kann man Menschen beeinflussen, die wenig hinterfragen und sich auf Bilder verlassen. Dies machten sich die Autoren bei der Entwicklung von 3 Secrets zu nutze. Drei Geheimnisse sind das zentrale Element einer jeden Partie. Nur eine Abbildung mit drei Markierungen steht den Spielern als Grundlage bereit, um davon die drei Geheimnisse abzuleiten. Doch spielen sie dabei gegen die Zeit, müssen mindestens alle fünf Minuten ein Geheimnis aufdecken, um als fähige Ermittler zu gelten.

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