Escape Room – Das Spiel: Virtual Reality

Escape Room - VR Cover

Cover / Foto: Noris Spiele

Escape Room-Spiele erfreuen sich noch immer großer Beleibtheit, egal ob als reale Räume, in denen man als Gruppe Rätsel löst um zu entkommen oder als handliche Version für den heimischen Spieltisch. Immer mehr Verlage wollen dabei mitmischen, am erfolgreichsten war bisher der Kosmos Verlag, der mit den Exit-Spielen der beiden Brands eine ganze Reihe auf dem Markt etablieren konnte, dessen erste Serie sogar mit dem Titel Kennerspiel des Jahres 2017 ausgezeichnet wurde. Doch lassen sich andere Verlage davon nicht einschüchtern und versuchen mit neuen Ansätzen die Spieler von ihrer Version zu überzeugen. Für grundlegende Informationen zu der Serie Escape Room empfehle ich euch meine Rezension dazu.

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Merlin

Merlin Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Die Zeit der Herrschaft von König Artus ist bald vorbei, doch bevor er abdankt, sucht er einen würdigen Nachfolger. Der Zauberer Merlin steht ihm dabei zur Seite, um aus den Rittern der Tafelrunde denjenigen auszuwählen, der am besten in des Königs Fußstapfen passt. Dafür müssen sich die Ritter in mehreren Kategorien messen, schließlich darf das Wohl des Landes und des Volkes nicht leichtsinnig in die falschen Hände gegeben werden. Welcher Spieler schafft es Excalibur zu beherrschen, den heiligen Gral gekonnt zu verwenden und mit Merlins Unterstützung den wichtigen Platz in der Tafelrunde einzunehmen?

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The Game – Face to Face

The Game - Face To Face Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

The Game – ein Spiel, welches so vieles falsch macht, aber auch so vieles richtig: 2015 schaffte Steffen Benndorf dieses kooperative Kartenspiel, welches sogar auf der Nominierungsliste zum Spiel des Jahres landete. Doch stand es auch durchaus in der Kritik, diese bezog sich jedoch keineswegs auf das Spielprinzip. Der Name stellt jedoch ein Problem dar, zumindest wenn man irgendwo danach sucht. Bei Boardgamegeek werden einem direkt 55 Seiten mit Einträgen zu dem Suchbegriff „The Game“ angezeigt, man muss auf der ersten Seite bis nach unten scrollen, um das richtige Spiel zu finden. Außerdem stören sich einige Gemüter am Artwork mit den düsteren Totenköpfen, weswegen die Schweizer von Game Factory eine neutralere Ausgabe veröffentlicht haben. Der Nürnberger Spielkartenverlag versuchte bereits im vergangenen Jahr mit The Game Extreme an den Erfolg anzuknüpfen. Diese „extreme“ Variante mit Sonderfunktionen für geübte Spieler konnten wir bisher noch nicht besiegen. Doch schon in diesem Jahr legt der NSV nach und zwar eine Version für genau zwei Spieler. Das ist mittlerweile bei vielen Spielen üblich, doch kann man The Game selbst auch ganz gut zu zweit spielen. Braucht man da noch eine eigene 2 Spieler-Variante?

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Codenames Duett

Codenames Duett Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Ein erfolgreiches Spiel, welches sogar diverse Preise bekommen hat, will gepflegt werden. Normalerweise kommen in den Folgejahren alle möglichen Erweiterungen auf den Markt. Das könnte beim vergangenen Spiel des Jahres Codenames schwer werden, einfach nur neue Wortkarten würden sich sicherlich nur bedingt verkaufen lassen. Doch bisher schaffen es Autor und Verlag immer wieder neue, interessante Adaptionen am Markt zu etablieren. Zuerst folgte eine Variation mit Bild- statt Wortkarten – Codenames Pictures. Dies kam unterschiedlich an, während es in unseren Gruppen schwieriger eingestuft wurde und weniger Spaß bereitet, hörte ich auch schon genau das Gegenteil. So findet jeder seine liebste Variante, im Zweifelsfall kann man beide Versionen sogar mischen. Dann erschien noch im gleichen Jahr mit Codenames Undercover eine nicht ganz jugendfreie Version, die tatsächlich einfach „nur“ neue Wörter enthält, seinen Reiz jedoch durch die anzüglichen Worte erhält. Was alle gemeinsam haben: Zu zweit oder dritt lässt es sich eher nicht so toll spielen, zwei Teams aus zwei oder mehr Personen sollte man mindestens zusammen bekommen. Bis jetzt, denn Codenames Duett schafft es das Spiel für zwei Spieler perfekt anzupassen und macht aus dem erbitterten Duell zweier Agenten-Teams ein kooperatives Duett. Weiterlesen

Queendomino

Queendomino Cover

Cover / Foto_ Pegasus Spiele

Ein König hat ein wundervolles Königreich erbaut, doch ihm fehlt eine Dame an seiner Seite. Doch solch eine Dame kann das eigene Königreich ganz schön durcheinander bringen, wenn sie ihre Ideen umsetzt. Deswegen bekommt die Dame nun ihr eigenes Königreich. Queendomino ist nicht bloß eine Erweiterung, sondern ein komplett eigenständiges Spiel, welches ebenfalls als Erweiterung verwendet werden kann. Die Schachtel ist größer, als die des Spiel des Jahres, auch in der neuen Auflage. In der Version von Blue Orange Games ergeben die beiden Spiele eine gemeinsame Landschaft. Leider geht dies in der Pegasus-Version unter, weil der Pegasus-Rahmen das Bild auseinander zerrt. Ich kann die Hintergründe der Verwendung dieses Rahmens als Teil der Corporate Identity nachvollziehen, hier fällt es aber wieder eher unangenehm auf.

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Viral

Viral Cover

Cover / Foto: Corax Games

Auf ein wirklich völlig unverbrauchtes Thema setzt der junge Verlag Corax Games in diesem Jahr mit dem Spiel Viral. Dabei geht es nicht darum, wie zum Beispiel in Pandemie, die Verbreitung eines Infektes zu verhindern und die Welt von verschiedenen Infektionen zu erlösen, sondern die Spieler sind als Viren in den Körperorganen unterwegs und wollen sich dort ausbreiten. Ihnen reicht es aber nicht das dort Viren tummeln, sie wollen selbst der bestimmende Faktor sein und Mehrheiten erreichen. Dafür können sie sich über Venen und Arterien auch zu anderen Organen bewegen, aber nur in bestimmte Richtungen. Das Blut fließt schließlich nicht kreuz und quer durch den Körper.
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Schöne Sch#!?e

Schöne Sch#!?e Cover

Cover / Foto: Amigo Spiele

Wieder mal mit dem falschen Fuß aufgestanden? – Schöne Sch#!?e! Beim Überqueren der Straße von einem Klavier getroffen wurden? – Schöne Sch#!?e! Um alle möglichen Alltagsunfälle dreht sich dieses kleine Kartenspiel. Es existiert bereits seit 13 Jahren, doch jetzt gab es neue, tolle Illustrationen von Dennis Lohausen. Schöne Sch#!?e? – Nein, ganz und gar nicht! Das Spielprinzip kann heute immer noch überzeugen und das neue Artwork machen es einfach unwiderstehlich, obwohl man diese Missgeschicke ja eigentlich nicht einmal geschenkt bekommen möchte. Es gilt dabei noch immer Geschenkt…ist noch zu teuer, wie der Originaltitel lautete, doch die abstrakten, nummerierten Karten sind einem kleinen, niedlichen Pechvogel gewichen, mit dem man sofort Mitleid bekommt.

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Deckscape – Der Test

Deckscape Der Test Cover

Cover / Foto: Abacusspiele

Diese Rezension schreibe ich mit einem merkwürdigen Gefühl. Letzte Woche hat der Verlag Abacusspiele erst die Kartons der ersten Anlieferung bei Facebook gepostet, Freitag fand ich das Spiel in meinem Briefkasten und heute, zwei Tage später, verfasse ich bereits diese Zeilen. Und das mit einem reinen Gewissen, denn ich selber kann dieses Spiel nur einmal spielen, danach kenne ich die Lösung. Es geht heute wieder mal um ein Escape Room Spiel. Der mittlerweile fünfte Verlag, der seine eigene Umsetzung gefunden hat. Ähnlich wie bei Unlock! besteht dieses Spiel nur aus Karten, aber ohne App-Unterstützung. Also wie bei Exit, aber ohne seltsame Teile und sogar ohne separate Anleitung. Wie uns dieses Spiel gefallen hat, auch im Vergleich zu den bisher bekannten Escape Room Spielen, erfahrt ihr in dieser Rezension. Natürlich komplett spoilerfrei!   Weiterlesen

Das Syndikat

Das Syndikat Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Das Cover zeigt einen dubiosen Mafia-Boss auf seinem Thron, mit Augenklappe und Zigarre. Ein Cover wie man es besser nicht machen könnte, um mich von dem Spiel fern zu halten. Nun habe ich es aber dennoch in die Finger bekommen und muss zugeben, dass mich die Gestaltung des Spielcovers von einem interessanten Spiel abgehalten hätte, welches ich tatsächlich gerne wieder auf den Tisch bringe. Auch wenn ich bisher selten um den Sieg mitgespielt hätte. Man stellt sich im Laufe der Partie ein Kartendeck zusammen, aber es ist kein typischer Deckbuilder. Jede Karte kann auf zwei Arten eingesetzt werden, beides hat seine Vor- und Nachteile. Und wie richtige Gangsterbosse, gönnen wir unseren Konkurrenten den Dreck unter den Fingernägeln nicht und versuchen jederzeit ihnen etwas wegzunehmen. Eines vorweg: Es werden keinerlei Kenntnisse mit dem Spiel Der Widerstand benötigt, auch wenn Das Syndikat in der gleichen Welt spielen soll.

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In the Year of the Dragon (Jubiläumsausgabe)

In the year of the Dragon Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Stefan Feld war 2007 sehr produktiv. Neben dem hier bereits besprochenen Notre Dame brachte er noch ein weiteres Spiel auf den Markt. Dieses entführt die Spieler nach China, wo sie Im Jahr des Drachen die Rolle eines chinesischen Provinzfürsten einnehmen und mit Hilfe von Gefolgsleuten Wohlstand und Ansehen erlangen wollen. Dabei sind sie immer wieder fürchterlichen Ereignissen ausgesetzt, gegen die sie sich zur Wehr setzen müssen. Wie schon bei Notre Dame, ist auch zu diesem Spiel 10 Jahre später eine Juliläumsedition erschienen. Diese enthält auch alle bisher erschienenen Mini-Erweiterungen zu diesem Spiel aus der bereits vergriffenen alea-Schatzkiste. Als alea-Sammler hatten wir bereits ein Exemplar der alten Version im Schrank stehen. Diese wurde aber von irgendetwas angenagt, der Karton hat sehr darunter gelitten. Wir haben es auf der BerlinCon 2016 erworben, um unsere Sammlung zu vervollständigen, hatten aber das Ziel dieses Exemplar irgendwann zu ersetzen. Daher kam uns diese Jubiläumsausgabe sehr gelegen.

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