Wie ich die Welt sehe

WidWs Cover

Cover / Foto: Abacusspiele

Wie siehst Du die Welt? In diesem kommunikativem Kartenspiel geht es um die Sicht auf die Welt der Mitspieler. Mit Hilfe von Karten wird versucht, Sätze zu vervollständigen und damit den Blick auf die Welt des aktuellen Spielleiters zu treffen. Wer das am Besten schafft, kann am Ende als Sieger dastehen. Aber auch für alle anderen ist es ein witziger, spannender Zeitvertreib.

Spielmaterial:

56 beidseitig bedruckte MeineWelt-Karten mit unvollständigen Sätzen. Um diese Sätze zu vollenden gibt es dazu 392 Es-Karten. Diese sind zum Teil dreisprachig, wenn sich die Begriffe in Deutschland, der Schweiz und Österreich unterscheiden.
Die Spielanleitung ist leicht verständlich und enthält neben den Spielregeln auch die W.i.d.W.s.-Helpline, um einige Begriffe der Es-Karten näher zu erklären. Diese Erklärungen sind jedoch meist eher humoristischer Natur und können auch zu so manchem Gelächter führen 😀

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Brettspiel meets „Shaun of the dead“

…Ich ziehe den Billardqueue aus dem untoten Körper. Endlich bewegt er sich nicht mehr und ich lasse meinen erschöpften Körper auf einen Barhocker sinken. Ich darf gar nicht an die ganzen Kreaturen vor dem Pub denken, die nur darauf warten den Laden zu stürmen und uns alle zu infizieren. Ein Buddy hat uns schon verlassen, wir konnten nix mehr für ihn tun. Er wurde von den Zombies qualvoll vernichtet. Darauf erst einmal ein Bier, damit die Wunden nicht mehr so schmerzen. Dafür verziehe ich mich aber lieber hinter die Theke, sollen die anderen sich erst einmal um die eindringenden Zombies kümmern. Und dann zähle ich die Waffen, die uns noch zur Verfügung stehen. Da wäre eine Teekanne, eine Zeitung und ein Garderobenständer, mit dem wir die Meute kurzzeitig zurückdrängen können. Wir haben doch bereits Hilfe angefordert, wie lange brauchen die denn noch? Und wer wird kommen, um uns zu retten? Also besser gefragt: Wie viele von uns kommen hier weg? Je nach Fluchtfahrzeug ist nämlich kein Platz für uns alle. Entscheiden am Ende vielleicht die getrunkenen Biere oder die Chipstüten im eigenen Besitz darüber, ob man gerettet wird? Ich sollte im Moment nicht über so etwas nachdenken, lieber sollten wir alle unsere Kräfte sammeln und gegen die Zombies bestehen, bis die Rettung eintrifft. Plötzlich steht ein neuer Buddy im Raum, er muss sich die ganze Zeit versteckt haben und kommt nun in unseren Schutz. Er war in der Spiesekammer, als die Invasion begann und wusste nicht, ob es neben ihm noch weitere Überlebende gibt. Also einer mehr für den wir jetzt alles geben sollten…

Wer den Film „Shaun of the Dead“ kennt, fühlt sich vielleicht daran erinnert. Es soll jedoch eine typische Spielszene aus dem neuen kooperativen Spiel von Huch! & friends beschreiben, welches ich in den letzten Wochen auf Herz und Nieren getestet habe. In den nächsten Tagen geht hier die Rezension dazu online. Was meint ihr zu der aktuellen Flut an Zombie-Spielen? Erfreut ihr euch noch daran oder haben die Zombie-Spiele langsam ausgedient? Ich freue mich auf eure Kommentare!

Träxx

Träxx Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Nach dem Erfolg von Qwixx aus dem Jahre 2013 folgt nun ein neues Spiel der beiden Autoren Steffen Benndorf und Reinhard Staupe beim Nürnberger Spielkarten-Verlag. Ein paar Karten und Spielpläne, auf denen mit den mitgelieferten Stiften wild herum gemalt werden darf, ja sogar muss. Haben wir uns das nicht schon seit unserer Kindheit gewünscht?

Spielmaterial:

Im Karton findet man vier beschichtete Spielpläne, sodass jeder Spieler seinen eigenen bekommt. Darauf sind bunte Sechsecke abgebildet in sechs verschiedenen Farben, welche bei allen Spielern gleich sind, jedoch ist auf jeder Tafel ein anderer Startpunkt markiert. Dazu gibt es vier Boardmarker, um auf den Spielplänen zu malen und dies hinterher wieder entfernen zu können. 20 Spielkarten mit jeweils vier oder fünf farbigen Sechsecken runden das Spielmaterial ab. Die Spielanleitung ist bloß ein beidseitig bedruckter Zettel, aber dieser reicht aus um das Spiel verständlich vorzustellen.

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Absacker

Absacker Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Wenn ein gemütlicher Abend mit Freunden bei leckeren Getränken zu Ende geht, trinkt man häufig noch einen sogenannten Absacker, bevor sich die Wege trennen. Amigo Spiele bietet mit diesem Kartenspiel das passende Pendant um einen Spieleabend standesgemäß zu beenden. Selbst wenn man bei diesem auch dem Alkohol zugeneigt war, kann dieses schnelle und einfach zugängliche Spiel noch auf den Tisch kommen.

Spielmaterial

106 Spielkarten sind alles, was man für diesen Absacker benötigt. Auf den Karten sind Sackgesichter abgebildet, also Säcke mit einem Gesicht, und zwar in der Anzahl deren Wert die Karte hat. 3, 4, 5, 6 oder 7 sind die vorkommenden Werte. Pro Wert sind so viele Karten vorhanden, wie sie durch den eigenen Wert teilbar sind und knapp über 20 liegen. Also 21×3, 20×4, 20×5, 24×6, 21×7.

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The Game

The Game Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Der Gegner ist das Spiel. Ob alleine oder mit bis zu fünf Personen wird versucht, das Spiel zu bezwingen und alle Karten regelkonform auszuspielen. Achtung: Suchtgefahr!

Spielmaterial:

102 Karten, mehr wird für diesen Spielspaß nicht benötigt. Die Anleitung besteht lediglich aus einer gut verständlichen Doppelseite. Um den Spielablauf wirklich zu verinnerlichen, benötigt man jedoch eine Einführungsrunde.

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Bubble Bomb

Bubble Bomb Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

„Bumm“ hallt es durch den Raum, plötzlich steht alles still, keiner rührt sich mehr. Bis derjenige, der eben diese Bombe hat platzen lassen, das Spiel wieder frei gibt und der Kampf um die Chips weiter geht. Bubble Bomb heißt der neue Spielspaß aus dem Hause Amigo Spiele.

Spielmaterial:

56 beidseitig beklebte Spielchips, 9 beidseitig bedruckte Bomben-Plättchen aus Karton und ein Stoffbeutel ergeben das gesamte Spielmaterial. Die Chips, welche während des Spiels von mehreren Spielern angefasst und umgedreht werden, sind aus Plastik, was ihre Langlebigkeit gegenüber Kartonplättchen erhöht.

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Ein neuer Spieleschrank muss her…

Wenn die Brettspielleidenschaft ausgebrochen ist, kann man ganz schnell ein großes Platzproblem bekommen. So erging es jedenfalls Micha und mir. Da es momentan keine größeren, freien Wohnungen in Braunschweig gibt, welche uns gefallen, haben wir es uns gemeinsam in einer unserer 2,5-Zimmer-Wohnungen gemütlich gemacht. Im Arbeitszimmer steht eine große Schrankwand, die bisher unsere Spielsammlung beherbergte. Doch mittlerweile war dieser Schrank proppenvoll und weitere Spiele stapelten sich bereits davor. Es musste Abhilfe geschaffen werden!

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