Advent, Advent,…

Und schon ist es wieder so weit, die Adventszeit beginnt. Genauer gesagt, ist sie seit vergangenem Sonntag schon in vollem Gange. Und ich konnte sogar schon meinen ersten Weihnachtsmarkt-Besuch verzeichnen 😀 Auch dieses Jahr könnt ihr euch wieder auf den Dezember freuen. Wieder ist ein Brettspieladventskalender von Frosted Games in meinem Besitz und ich werde euch wieder jeden Abend einen Einblick geben. Bewusst erst abends, um niemanden die Vorfreude zu nehmen, wenn er morgens Twitter & Co besucht, bevor er sein Türchen geöffnet hat. Damit gibt es jeden Tag eine kleine Brettgeschichte, dafür keine weitere am Mittwoch. Aber keine Sorge, nach Weihnachten geht es wie gewohnt weiter.

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Red 7

Red 7 Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Was haben die Farben rot, orange, gelb, grün, türkis, blau und violet mit den Zahlen 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 7 gemeinsam? Außer dass die Anzahl Farben mit der Anzathl Zahlen übereinstimmt rein gar nichts? Die Leichtigkeit der Regenbogenfarben kann man nicht mit trockener Mathematik verbinden? Doch, bei Red 7 schon. Denn sie alle sind Teil dieses kleinen, taktischen Kartenspiels, dass es in sich hat. Bereits 2014 kam die erste amerikanische Version auf den Markt und ein Jahr später bereits eine multilinguale vom amerikanischen Verlag Asmadi Games. Diese hat der polnische Verlag Lucrum Games nun aufgegriffen, der bereits Spielehits wie Camel Up und Mmm! auf polnisch veröffentlicht hat. Bis auf die Sprache und die Verpackung ist bei Red 7 alles gleich geblieben. Die Verpackung kommt nun nicht mehr in unauffälligem schwarz daher, sondern strahlt in auffälligem Rot-Ton. Passend zum Namen.

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Mit oder ohne Gummi?

Die Frage aller Fragen! Mit der heutigen Brettgeschichte möchte ich jedoch nicht etwa in andere Thematiken abschweifen, sondern beziehe mich weiterhin rein auf Brettspiele. Und deren Verstauung bzw. Transport. Denn auch wir haben in den ersten Jahren so manche Kartenstapel, aber auch kleinere Spielschachteln mit Gummis beisammen gehalten. Mit stinknormalen bunten Plastik-Gummis. Und uns nichts dabei gedacht 😳 Bis die Brettagogen mit ihrem „Schwanzvergleich“-Bild eine Diskussion entfacht haben.

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Dice Stars

Dice Stars Cover

Cover / Foto: Matagot

Würfelspiele gibt es bereits eine Menge auf dem Markt. Vor allem auch ziemlich gute Würfelspiele, wie z.B. Qwixx, welches 2013 sogar zum Spiel des Jahres nominiert wurde. Da kommt natürlich bei jedem neuen Würfelspiel die Frage auf: Braucht man das auch noch? Der Nürnberger Spielkarten Verlag hat diese Frage mit seiner letztjährigen Würfel-Kreation Qwinto deutlich mit „Ja!“ beantworten können. Doch versuchen sich auch andere Verlage daran. In diesem Jahr geht WizKids bzw. Matagot mit Dice Stars der Autoren Bruno Cathala und Ludovic Maublanc an den Start, während Schmidt Spiele auf Nochmal! von Inka und Markus Brand setzt. Heute betrachte ich das erstgenannte Spiel der beiden Autoren, die schon mehrfach gemeinsam erfolgreich waren.

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Bohnanza – Das Duell

Bohnanza Das Duell Cover

Cover / Foto: Amigo Spiele

Bohnanza, das kleine Kartenspiel von Uwe Rosenberg rund um die Bohnenernte begeistert Spieler nun schon seit fast zwei Jahrzehnten. Leider lässt es sich erst ab drei Personen spielen. Der Wunsch nach eben einer guten Zwei-Spieler-Variante besteht ebenfalls schon sehr lange. 1998 gab es die erste Duell-Version als zusätzliche Spieloption bei der Erweiterung La Isla Bohnita, die allerdings mit den Handelsschiffen auch zusätzliche Regeln mitbringt und somit das gesamte Spielgefühl ändert. Zwei Jahre später kam dann ein eigenständiges Spiel für 1-2 Spieler heraus: Al Cabohne. Solo versucht man erfolgreicher zu sein als die beiden virtuellen Mafia-Bosse, zu zweit spielt man zusätzlich gegen einen von ihnen. Dass ich solche virtuellen Gegner blöd finde und sie den Spielspaß nehmen, sollte mittlerweile bekannt sein. Weitere Versuche gab es in den limitierten Versionen von Lookout Spiele. 2006 mit Kannibohn, die auf ähnliche Mechanismen wie die beiden vorherigen Versuche setzt und um Aktionskarten erweitert wurden und 2011 mit Bohn Camillo, bei dem erstmalig Geschenke gemacht werden mussten. Diese Idee wurde nun neu aufgegriffen und zu Bohnanza – Das Duell erweitert.

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Des Königs Königreich…

…oder eine Geschichte, frei nach dem Motto „Ich mach‘ mir die Welt, Widdewidde wie sie mir gefällt…“! Dei heutige Brettgeschichte habe ich mal wieder zum Anlass genommen, ein wenig zu reimen. Herausgekommen ist ein Gedicht darüber, wie sich ein König bei Kingdomino sein Königreich herrichtete. Lest aufmerksam, denn dann kommt euch vielleicht eine Lösung für die kommende Blog-Rallye des Brettspiel Blogger Netzwerks in den Sinn. Eine weitere Lösung findet ihr im aktuellen Podcast der Bretterwisser.

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ICECOOL

ICECOOL Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Es gibt ein paar Spiele-Genres, mit denen ich eigentlich nicht viel anfangen kann und Neuheiten in diesen Bereichen daher meist weit unter meinem Radar bleiben. So war es auch bei ICECOOL denn Spiele mit dem Hauptmechanismus „Schnipsen“ liegen mir nicht wirklich. So ist es auch zu erklären, dass ich ICECOOL eigentlich überhaupt nicht auf dem Zettel hatte, als wir uns auf den Weg nach Essen machten. Nachdem ich aber im Vorfeld der Messe durchweg positives Feedback vernehmen konnte, wollte ich es zumindest einmal ausprobiert haben. Und das taten wir dann auch am Donnerstag morgen in Essen. Und, nun ja, was soll ich sagen? Das Spiel hat begeistert und uns herausgefordert, unsere Schnipp-Fähigkeiten in weiteren Partien mit unserem eigenen Exemplar zu optimieren. Dieses Ziel haben wir zwar knapp verfehlt, aber dabei jede Menge Spaß gehabt!

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The Game Extreme

The Game Extreme Cover

Cover / Foto: NSV

Wenn ich an The Game denke, kommt mir direkt ein Erlebnis in den Sinn, dass ich nun mit euch teilen möchte. Wir wollten das 2015 zum Spiel des Jahres nominierte Spiel im selben Jahr einer Freundin zum Geburtstag schenken und begaben uns dafür in ein Spielwaren-Fachgeschäft. Da wir es bei der großen Auswahl an Brett- und vor allem Kartenspielen nicht entdecken konnten, sprachen wir eine Mitarbeiterin an. Auf die Nachfrage ob sie denn The Game vom Nürnberger Spielkartenverlag führen würden, wurde uns entgegnet, dass wir schon den genauen Titel des Spiels nennen sollten. Wir beharrten darauf  dass es sich dabei um den Spieltitel handelt, doch verfügbar war das Spiel dort nicht. Wir bedauerten es sehr, das ein Spiel das aktuell zum Spiel des Jahres nominiert sei, nicht im Angebot zu finden ist und bekamen als Antwort: „Man könne ja nicht alle jemals nominierten Spiele anbieten“. Das ist soweit korrekt, aber bei aktuell nominierten könnte man das erwarten, zumal tagesaktuell mit den derzeitigen Spielen des Jahres Werbung gemacht wird. Aber kommen wir zum hier rezensierten Spiel, bei dem es sich um eine Weiterentwicklung handelt. Daher empfehle ich für Unwissende zunächst die Rezension des Originals.

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Der Las Vegas Code

Es ist unglaublich, also ihr seid unglaublich! Dieser Blog existiert noch nicht einmal 2 Jahre und ich darf in letzter Zeit fast jeden Tag neue Abonnenten oder Follower begrüßen oder mich über neue Gefällt mir!-Angaben freuen. Die heutige Brettgeschichte möchte ich nutzen, mich dafür bei euch zu bedanken.

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Willi Wörterwurm

Willi Wörterwurm Cover

Cover / Foto: Mogel Verlag

Der junge familiäre Mogel-Verlag hat neben Perlentauchen auch noch zwei weitere Kartenspiele präsentiert. In einem davon geht es um den Wörterwurm Willi, der sich durch die gesamte Bücherei gefressen hat. Die Spieler versuchen nun die Schäden zu richten und mit einzelnen Buchstaben wieder sinnvolle Wörter zu bestimmten Kategorien zu kreieren. Biem ertesn Biclk auf den klenien Sipeelkatron und dsesen Bescrhirbueng auf der Recüksiete, dahcte ich, dsas nciht arsuceihned Korekrtur gleseen wrude. Beim zweiten Hinsehen stellte ich dann jedoch fest, dass der Text genauso gewollt und passend zum Inhalt ist – eine schöne Idee! Dies zeigt wieder einmal wie viel Herzblut in den Projekten des Mogel Verlags steckt.

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