Ein neuer Spieleschrank muss her…

Wenn die Brettspielleidenschaft ausgebrochen ist, kann man ganz schnell ein großes Platzproblem bekommen. So erging es jedenfalls Micha und mir. Da es momentan keine größeren, freien Wohnungen in Braunschweig gibt, welche uns gefallen, haben wir es uns gemeinsam in einer unserer 2,5-Zimmer-Wohnungen gemütlich gemacht. Im Arbeitszimmer steht eine große Schrankwand, die bisher unsere Spielsammlung beherbergte. Doch mittlerweile war dieser Schrank proppenvoll und weitere Spiele stapelten sich bereits davor. Es musste Abhilfe geschaffen werden!

Die Wahl fiel schnell auf Produkte eines bekannten schwedischen Möbelhauses, da diese im Preis-Leistungs-Verhältnis oft am besten abschneiden. Folgende Systeme standen zur Auswahl:

Besta

Das Wohnwandsystem des schwedischen Möbelhauses, leider sind die einzelnen Schrankelemente keine 2m hoch. Daher wurde der Kauf dieses Systems nicht weiter betrachtet. Es gibt zwar Aufsatzelemente, aber das wäre uns zu stückelig gewesen.

Billy

Das bekannte Bücherregal kann man bis zu einer Höhe von 2,37m kaufen (ebenfalls mit Aufsatzelement), jedoch ist die Tiefe von 28 cm für einen Großteil der Spiele in unserer Sammlung nicht ausreichend. Die Kartons würden fast alle überstehen, was uns nicht gefallen hat. Trotz der Vorteile, dass man die Schränke schön über Eck anordnen kann und die Bretterhöhe flexibel ist, aufgrund der geringen Tiefe keine Option.

Ivar

Hierbei handelt es sich um ein Regalsystem aus unbehandeltem Holz. Man kauft Seitenteile und Einlegeböden frei nach Bedarf. Es empfiehlt sich jedoch, das Holz vor dem Gebrauch zu lackieren. Also muss mehr Arbeit in den neuen Spielschrank gesteckt werden. Es gibt auch spezielle Eckelemente, auch wenn dabei die Einlegeböden etwas teurer sind.

Kallax

Kallax, ehemals Expedit, werden die Regale mit den quadratischen Fächern genannt. Es gibt sie bis zu einer Größe von 5×5 Fächern, was einer Gesamthöhe von 1,82 m entspricht. Auch hier gäbe es die Option von Aufsatzelementen, aber man verschenkt doch recht viel Platz durch die breiten Außenbretter und die quadratische Anordnung der Fächer, da eben nicht alle Spielepackungen quadratisch sind.

Pax

Das Kleiderschranksystem von Ikea, in verschiedenen Höhen, Breiten und Tiefen verfügbar, mit unzähligen Einrichtungsmöglichkeiten. Man kann ihn offen nutzen oder Schiebe- bzw. Scharniertüren hinzukaufen. Die Tiefe von 35 cm ist für unser Anliegen ideal, man hat die Option Schubladen für Kleinteile einzubauen und kann die Regalbretter flexibel einlegen. Auch hier bietet man die Option eines Eckelementes an, dieser ist aber unverhältnismäßig teuer und hat Einschränkungen bzgl. der Anzahl der Einlegeböden. Also wird hier ohne Eckelement geplant.

Da waren es also nur noch zwei: Pax und Ivar. Preislich lagen die beiden nicht so weit auseinander, denn beim Pax sind das teuerste meist die Türen. Dennoch wäre Ivar kostengünstiger gewesen, auch wenn mehr Arbeitsaufwand erforderlich gewesen wäre. Wir waren schon bei Ikea und wollten Ivar kaufen, aber es gab keinen einzigen Einlegeboden mehr vorrätig. Also noch ein paar Tage warten und da erfuhren wir auch schon vom kommenden Pax-Sonderangebot. Für zwei Wochen bekam man bei Ikea die Pax-Korpusse (also die reinen Schrankelemente) für 30 – 40€ günstiger. Somit stand die Entscheidung fest! Zwar ist es schon merkwürdig, wenn die Einlegeböden die Preise der Korpusse bei weitem übersteigen, aber insgesamt haben wir ein gutes Schnäppchen gemacht, würde ich sagen. Die Pax-Schränke sind höher als unserer bisherigen Schränke im Arbeitszimmer und dadurch haben wir viel Platz hinzugewonnen. Nach und nach werden nun die alten Schränke abgebaut und durch die neuen ersetzt. Ein paar Schubladen und zwei Türen werden wohl auch noch hinzukommen.

Schrank 1

Der erste Schrank steht…

Wie verstaut ihr eure Spiele? Berichtet gerne von euren Erfahrungen in den Kommentaren.

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