Istanbul – Brief & Siegel

Istanbul - Brief & Siegel Cover

Cover / Foto: Pegasus Spiele

Istanbul ist nicht bloß eine türkische Stadt, sondern auch der Name des zum Kennerspiel 2014 ernannten Spiels, bei dem die Spieler zu Händlern auf einem türkischen Basar werden. Mit ihren Gehilfen ziehen sie von Ort zu Ort, um über gewinnbringende Geschäfte an die wertvollen Rubine zu gelangen, Bereits ein Jahr später bekamen die Spieler dann Abwechslung durch die erste Erweiterung rund um Kaffee und Geschenke. Damals schon angekündigt, sollte die Reise mit Brief und Siegel weitergehen und sich das Spielfeld sogar auf 25 Orte erweitern lassen. Nun ist diese zweite Erweiterung im Handel und ihr könnt hier lesen, was ich davon halte. Sowohl die Erweiterung alleine wurde unter die Lupe genommen, als auch die Variante „Der große Basar“ mit beiden Erweiterungen. Wer das Grundspiel noch nicht kennt, sollte zunächst diese Rezension lesen.

Spielmaterial:

Fünf neue Ortsplättchen, vier für das Grundspiel mit dieser Erweiterung, um ein 5×4-Raster zu erhalten und ein weiteres, um mit beiden Erweiterungen ein 5×5-Raster herzustellen. Die neuen Orte bringen auch neue Funktionen mit, dafür gibt es 24 Kiosk- und 36 Brief-Blättchen. Zusätzlich 28 neue Bonuskarten und ein DIN A4-Blatt mit einer Übersicht aller Bonuskarten (aus dem Grundspiel und beiden Erweiterungen). In den Spielerfarben steht nun jeweils ein Kompagnon zur Verfügung, der vor dem ersten Spiel beklebt wird und man kann zukünftig auch einem Kurier begegnen. Weitere Edelsteine erhält man ebenfalls mit dieser Erweiterung. Die Anleitung beschreibt nur die Neuerungen, weswegen man immer beide Anleitungen zur Hand nehmen muss, wenn man den Spielaufbau und -ablauf des Grundspiels nicht (mehr) im Kopf hat.

Istanbul Brief & Siegel Material

Spielmaterial / Foto: Brettspielpoesie

Spielmechanismus:

Für das erste Spiel wird eine vorgegebene Anordnung empfohlen, später können die Orte zufällig ausgelegt werden, wobei man wenige Regeln beachten muss, wie auch schon beim Grundspiel. Bei den Bonuskarten kann man selber entscheiden nur die neuen zu verwenden oder diese zu den alten hinzuzumischen.

Für jede Spielerfarbe steht nun ein Kompagnon zur Verfügung, der beim ersten Besuch des Brunnens einem Spieler zur Verfügung steht (oder durch Bonus-Karte bzw. Kiosk-Plättchen). Er kann zu Beginn des Zuges zum Kaufmansstapel gesetzt und von nun an anstelle des Kaufmannes bewegt werden, allerdings nur um ein Feld in beliebige Richtung. Am Brunnen darf man ihn wieder in seinen eigenen Vorrat holen und später erneut einsetzen. Dem Kurier kann man wie dem Gouverneur und dem Schmuggler begegnen. Er übergibt einen[UPDATE 19.09.2016]m Brief, den man gegen einen Brief tauschen oder für 2 Lira erwerben darf.

Werfen wir einen genaueren Blick auf die neuen Orte. Bei der Botschaft kann man sich zwei Briefe abholen, die man mit der Seite mit einem Siegel und einer Ortszahl nach oben auslegt. Sobald man mit einer Figur diesen Ort erreicht, darf man den Brief umdrehen und verfügt nun über zwei Siegel. Im Kiosk erhält man einen Brief sowie Kiosk-Plättchen, und zwar so viele wie Spieler teilnehmen +1. Der aktive Spieler sucht sich das erste Plättchen aus und nimmt sich den Bonus, dann darf reihum jeder eines wählen. Das letzte Plättchen darf dann wieder der aktive Spieler ausführen. Die Plättchen bieten alle positive Effekte, sind aber nicht in jeder Situation ausführbar.

Beim Geheimbund bekommt man gegen Abgabe von sechs Siegeln einen Rubin, den man sich vom Sultanspalast oder dem Juwelenhändler nehmen darf. Die ersten drei Aktionen werden hier zusätzlich mit Geld belohnt. Im  Auktionshaus darf man sich eine beliebige Ware nehmen und muss zwei Aktionskarten versteigern, indem man ein Startgebot in Form von mindestens einem Lira abgibt, sonst darf man die gesamte Aktion nicht nutzen. Reihum darf dann jeder Spieler das Gebot erhöhen. Zuletzt entscheidet der aktive Spieler, ob er das Gebot und damit das Geld des Mitspielers annimmt und dafür die Karten abtritt oder er erhöht das aktuelle Gebot und zahlt dies an die Bank für den Erhalt zweier Bonuskarten.

Die Briefe kann man aber nicht nur beim Geheimbund eintauschen, sie können auch einen Sonderzug einbringen. Dafür muss man 3 oder 4 Siegel abgeben, um direkt einen weiteren Zug auszuführen.

Im Spiel mit beiden Erweiterungen nimmt man das Ortsplättchen Katakomben ebenfalls hinzu, um ein 5×5-Raster auslegen zu können. Als Aktion bekommt man hier eine beliebige Ware und darf seinen Kaufmannsstapel zu einem beliebigen Ort führen, jedoch ohne die dortige Aktion auszuführen und ohne Begegnungen.

Istanbul - Der große Basar

Istanbul – Der große Basar / Foto: Brettspielpoesie

Spielende:

Sobald ein Spieler seinen sechsten Rubin erhält, wird nur noch die aktuelle Runde zu Ende gespielt. Ist er anschließend der einzige Spieler mit sechs Rubinen, gewinnt er, bei Gleichstand entscheiden die Lira der am Gleichstand beteiligten Spieler.

Spieleranzahl:

Die Spieleranzahl bleibt unverändert. Ebenso die Regel-Anpassungen für zwei Spieler, also der Einsatz nicht am Spiel beteiligter Kaufmannsscheiben, um Orte durch Begegnungen teurer für den Mitspieler zu machen. Für einen Sieg sind jetzt, wie schon bei der ersten Erweiterung, bei jeder Spieleranzahl sechs Rubine erforderlich.

Glücksfaktor?

Die Briefe bringen einen gewissen Glücksanteil mit. Zusammen mit Familienmitglied und Kompagnon stehen jedem Spieler drei Akteure zur Verfügung, von denen nur einer am angegebenen Ort stehen muss, um den Brief zu überbringen. Da kann einem etwas Glück beim Aufdecken der Plättchen schon einen Vorteil verschaffen. Ansonsten bleibt es aber wenig glücksabhängig.

Fazit:

Brief & Siegel konnte mich noch mehr überzeugen, als die erste Erweiterung Mokka & Bakschisch. Vielleicht liegt es daran, dass es weniger Veränderungen des Grundspiels mitbringt. Man hat zwar nun einen dritten Akteur, dafür kann man nicht dauerhaft längere Wege beschreiten. Die Kiosk-Plättchen können einen attraktiven Bonus liefern, aber auch für die Mitspieler vorteilhaft sein. Die Siegel sind eine weitere Möglichkeit an Rubine zu gelangen, aber auch für lukrative Doppel-Züge, um zu verhindern, dass die Mitspieler den eigenen Plan durchkreuzen. Nutzt man die Aktion des Geheimbundes, kann man beeinflussen an welchen Ort die Rubine nun mehr Geld oder mehr Waren kosten. Beim Auktionshaus kann man entweder selber an gleich zwei Bonuskarten zu der einen Ware gelangen oder Geld einnehmen und damit einem Mitspieler finanziell schädigen, was sich durch die Bonuskarten allerdings wieder relativieren kann. Daher muss man sich gut überlegen, ob man Aktionen wählt, die auch die Mitspieler belohnen (können).

Zum Kennenlernen haben wir die ersten Partien nur mit den neuen Bonuskarten bestritten, was uns auf Dauer aber zu stark und zu wenig abwechslungsreich vorkam, weswegen wir später alle verwendet haben. Diese sind durch unterschiedliche Symbole auch schnell wieder auseinander zu sortieren.

Eine Regellücke ist uns aufgefallen, denn nun wäre es möglich mit dem Extra-Zug einen siebten oder in einer sehr glücklichen Konstellation sogar einen achten Rubin zu bekommen. Wäre es nun also erlaubt mehr Rubine zu erlangen, als der Karren Platz bietet? Die Regel lässt dies leider offen.

Mir gefallen beide Erweiterungen einzeln besser als zusammengesetzt, Auf 25 Ortsplättchen hat man einfach zu viel Platz sich aus dem Weg zu gehen, besonders im Spiel zu zweit. Die Spielzeit wird nicht länger, eher kürzer, da es einfacher wird an die Rubine zu gelangen.

Wertungsnote 6/6

Verlag: Pegasus Spiele
Autor(en): Rüdiger Dorn
Erscheinungsjahr: 2016
Spieleranzahl: 2 – 5 Spieler
Dauer: 40 – 60 Minuten

Vielen Dank an Pegasus Spiele für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

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7 Gedanken zu “Istanbul – Brief & Siegel

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  2. Zur „Regellücke“: Es gab/gibt weder im Grundspiel noch in den Erweiterungen irgendwo einen Regelsatz, der die Anzahl der Rubine im Karren beschränkt. Man mag durch die Illustration vielleicht glauben, dass der Platz begrenzt ist, ist er aber nicht, denn das müsste dann explizit in der Anleitung stehen. Wenngleich ich gerne einräume, dass man zur Sicherheit hätte hineinschreiben können, dass der Platz für Rubine unbegrenzt ist.

    • Hallo Thygra,
      vielen Dank für den Hinweis. Im Grundspiel und der ersten Erweiterung kam die Frage danach auch nie bei uns auf. Erst durch den zusätzlichen Zug war dies nun möglich und wir waren uns einfach nicht sicher, ob es erlaubt sei oder nicht. Wobei derjenige Spieler auch ohne weiteren Rubin gewonnen hat.

      Ganz so einfach wie in Deiner Erklärung kann ich es aber nicht akzeptieren. In der Anleitung zum Grundspiel findet man den Passus: „Wenn der Erste von euch 5 Rubine (bei 2 Spielern: 6 Rubine) auf den dafür vorgesehenen Feldern seines Handkarrens gesammelt hat,(…)“. Einen weiteren Rubin kann man eben nicht auf einem dafür vorgesehenen Feld des Handkarrens sammeln. Ausserdem habe ich in der Anleitung auch keinen Hinweis finden können, dass die Waren begrenzt sind. Ich nehme doch aber mal an, dass man nicht mehr Waren als Plätze auf seinem Handkarren haben kann. Warum sollte es dann bei den Rubinen anders sein?

      Aber wir sind uns ja einig, ein kleiner Hinweis wäre zur Sicherheit nicht verkehrt gewesen 🙂

      • Auch im Grundspiel war es im Spiel zu zweit, wo man bis 6 Rubinen spielt, schon möglich, auf 7 Rubine zu kommen, und zwar durch eine Bonuskarte „2x Sultan“ oder „2x Edelsteinhändler“. 😉

        Natürlich kann man darüber diskutierren. Bei den Waren ist der Fall aber anders als bei den Rubinen, da du keine physischen Waren auf den Karren legst, sondern nur einen Marker hast, der die Menge deiner Waren anzeigt. Der Marker kann nicht mehr anzeigen, als er kann. Das liegt in der Natur der Dinge.

        Rubine dagegen werden nicht durch einen Marker angezeigt. Die sammelst du einfach. Und wenn die Anleitung dir keine Grenze zum Sammeln aufzeigt, gibt es keine.

        Ja, das ist sehr spitzfindig. Ich hatte ja auch oben schon eingeräumt, dass man das in der Anleitung noch klarer machen könnte. 😉

  3. Ich finde es etwas überraschend, dass ihr nur EINE Regellücke gefunden habt – und dann eine, die mir gar nicht aufgefallen war, weil sich dieser Fall bei mir nie ergeben hat. Ich hätte da noch zwei weitere Regellücken im Angebot…

    Generell muss man leider sagen, dass die Spielanleitung dieser Erweiterung im Vergleich zu den wirklich guten Anleitungen von Grundspiel und ‚Mokka & Bakschisch‘ regelrecht hingeschludert wurde. Das zeigt sich bereits an folgender Anmerkung auf Seite 1: „Wenn auf Karten oder Plättchen Kaffee abgebildet ist, wird das nur für die Variante ‚Der Große Basar‘ benötigt.“ Manche Mitspieler hatten diese Erklärung so verstanden, dass man die entsprechenden Karten und Plättchen aussortieren soll, wenn man nur mit ‚Brief & Siegel‘ spielt. Hier muss erst die englischsprachige Version der Spielregeln Klarheit schaffen, wo deutlich expliziter formuliert wird, dass man die Karten/Plättchen trotzdem benutzen und lediglich das Kaffee-Symbol ignorieren soll.

    Noch größer wird das Formulierungselend jedoch beim Kompagnon. Der Einsatz desselben ist auf Seite 3 einfach viel umständlicher beschrieben, als es sein müsste. „Allgemeiner Vorrat“ und „eigener Vorrat“, „von hier an“ und „ab dann“ – und so weiter. Man hätte das deutlich einfacher formulieren können! (Auch den Einsatz der Briefe hätte man übrigens besser formulieren können, aber das ist immerhin nicht ganz so verworren.)

    Und mit dem Kompagnon haben dann auch die beiden Regellücken zu tun, die mir aufgefallen sind. Oder vielleicht standen ich und meine Mitspieler auch nur die ganze Zeit ganz furchtbar auf dem Schlauch, es gibt gar keine (weiteren) Regellücken und ihr erleuchtet mich gleich…?! 🙂

    1.) Das Kiosk-Plättchen mit dem Kompagnon: In der Beschreibung steht, man solle seinen Kompagnon in seinen persönlichen Vorrat nehmen. Aber was ist damit gemeint? Aus dem allgemeinen in den eigenen Vorrat nehmen (= erste ‚Aneignung‘ des Kompagnons; so wird es von euch oben dargestellt) ODER vom Spielfeld zurück in den eigenen Vorrat nehmen ODER wahlweise beides? Unklar…

    2.) Ein noch viel größeres Problem haben ich und meine Mitspieler aber mit dem Brunnen: Darf der Kompagnon zum Brunnen gehen, dort die Aktion (Gehilfen einsammeln) ausführen – und die Gehilfen sammeln sich dann beim Kaufmann? Oder geht das nicht?
    Beim Familienmitglied ist es ja so: Wenn man das zum Brunnen schickt, sammeln sich die Gehilfen beim Kaufmann; das ist in der Spielregel explizit so formuliert.
    Aber beim Kompagnon? Da gibt es keine derartige Formulierung. Klar ist: Beim Kompagnon können sich keine Gehilfen sammeln. Aber kann der Kompagnon die Gehilfen zum Kaufmann schicken, wie es das Familienmitglied kann? Immerhin sind beide Figuren nicht wirklich miteinander vergleichbar (das Familienmitglied kann nur ‚geschickt‘ werden, der Kompagnon zieht selbst von Feld zu Feld).
    Was für mich aber vor allem dafür spricht, dass der Kompagnon die Brunnen-Aktion NICHT ausführen kann, ist der Punkt, dass man ihn ja mit Auslösen der Brunnen-Aktion vom Feld nehmen kann. Und dann würde man ja unter Umständen gleichzeitig eine Aktion ausführen und die Figur, die diese Aktion ausführt, vom Spielplan nehmen! (Eine Reihenfolgen-Vorgabe wie für den Spielzug gibt es für das ‚Abziehen‘ des Kompagnons ja nicht.) Da muss man nur aufpassen, dass sich das Spielfeld nicht versehentlich selbst zerstört… 😀

    Durch die Änderungen bezüglich des Kompagnons wäre es auf jeden Fall nicht nur sinnvoll, sondern nötig gewesen, eine neue/überarbeitete Beschreibung des Ortes ‚Brunnen‘ abzudrucken!

    Wie seht ihr das denn?
    Ich habe es immer so gespielt, dass der Kompagnon die Brunnen-Aktion nicht ausführen kann (aus oben genannten Gründen). (Und was das Kiosk-Plättchen angeht: Dass damit der Kompagnon nur ‚vom Feld‘ geholt werden, nicht aber erstmals in den eigenen Vorrat gebracht werden kann.)

    • Hallo Jens, vielen Dank für Deinen Kommentar.

      Die Antwort zu 1.) erscheint mir relativ klar.
      „Nimm deinen Kompagnon in deinen persönlichen Vorrat.“
      Egal woher, würde ich behaupten. Steht da ja nicht explizit woher.
      Ich sehe es so, dass der Kompagnon sowohl aus dem allgemeinen Vorrat als auch vom Spielfeld in den persönlichen Vorrat genommen werden darf.

      2.) ist bei uns nie eingetreten, aber auch da würde ich strikt den Anleitungen folgen. Die Aktion beim Brunnen lautet: „Nimm beliebig viele deiner Gehilfen zurück unter deinem Kaufmann“. Also würde ich sagen, das gilt auch, wenn der Kompagnon die Aktion ausführt. Und anschließend dürfte dieser das Spielfeld auch wieder verlassen, wie immer, wenn die Aktion Brunnen ausgeführt wurde.

      Aber sicher bin ich mir da auch nicht, daher hab ich mal bei Thygra nachgefragt, der sich hier ja auch schon geäußert hatte.

      • Was das Kiosk-Plättchen angeht, bin ich inzwischen auch der Meinung, dass es egal ist bzw. das beides erlaubt ist. Sonst müsste es ja anders dastehen. Aber so ist das manchmal: Wenn man ein Spiel so gut kennt, dass man jede Detailregel weiß – dann verkopft man manchmal zu sehr und vermutet weitere Detailregeln dort, wo es gar keine gibt. 🙂

        Vielleicht kommt diese Sache, dass man sich Gedanken macht, ob da vielleicht noch mehr hinter den Spielregeln steckt, als wörtlich dasteht, aber auch daher, dass sie wirklich ziemlich verkopft formuliert sind. Ich weiß nicht, ob das nur mir so geht? Aber ich hab wegen der Spielregeln sogar kurz überlegt, ob ich mir die Erweiterung vielleicht gar nicht holen soll, weil die so verkopft klingt. (Ich hatte die Anleitung zuvor auf der Pegasus-Homepage gelesen.)
        Gerade das mit „allgemeinem Vorrat“ und „persönlichem Vorrat“ beim Kompagnon – da hat man sich mit diesem Doppelvorrat vielleicht keinen Gefallen getan. Da hätte ich sowas wie z.B. „aus dem allgemeinen Vorrat zu deinem persönlichen Spielmaterial“ oder so besser gefunden. Oder sogar etwas prosaischeres mit einer konkreten Handlungsanweisung: „Nimm den Kompagnon aus dem allgemeinen Vorrat und stelle ihn zunächst neben deinem Handkarren ab. Von dort kannst du ihn zu Beginn deines nächsten Zuges ins Spiel bringen.“ Oder so. Aber gut, ich bin kein Spielanleitungsformulierer, nur ein Spieler.^^

        Was Thygra angeht: Ich habe die Fragen auch im Pegasus-Forum noch einmal gestellt, wo er auch aktiv ist. Nach Weihnachten bekommen wir dann wohl doppelt und dreifach Aufklärung. 😉

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