Jahresrückblick 2016

Und schon wieder geht ein Kalenderjahr zu Ende. Aus Sicht eines Brettspielers hat das neue Jahr bereits begonnen und steuert so langsam auf die zweite Hälfte zu. Ich möchte aber heute zurück blicken auf die vergangenen 12 Monate. Dieses Jahr ist einiges passiert. Ich blicke gerne zurück und freue mich auf das, was in den nächsten Jahren noch kommen mag. Nachdem bald der ganze Weihnachtsstress vergessen ist, steht schon die Nürnberger Spielwarenmesse an. Leider konnte ich in diesem Jahr nicht daran teilnehmen, weil die Messe genau in meinen Prüfungszeitraum fiel. Aber das wird sich in 2017 ändern, denn da finden die Prüfungen zuvor statt, sodass ich zumindest für einen Tag nach Nürnberg reisen und euch davon berichten werde.

Auch Spieletreffs und -veranstaltungen konnten in diesem Jahr nur spärlich besucht werden. Eine Pflichtveranstaltung war natürlich Braunschweig Spielt!, erstmalig in der Stadthalle, wodurch neue Besucher angelockt werden konnten und wir mit einigen Bekannten aber auch völlig fremden Leuten Spiele ausprobieren konnten. Erstmalig stand in diesem Jahr ein Besuch der die BerlinCon an, mit vielen neuen Spielen, aber vor allem auch neuen Bekannschaften und ich freue mich schon auf die nächste Veranstaltung der Berliner Jungs. Im Anschluss stand die Verleihung der Spiel des Jahres-Preise an. Hier hatte ich in diesem Jahr einen guten Riecher, auf jeden Fall beim Spiel des Jahres. Sowohl die Nominierungen als auch den Sieger habe ich voraus gesagt. Beim Kennerspiel lag ich mit Isle of Skye ebenfalls richtig, wobei ich die Nominierungen zwar den innovativen Spielen T.I.M.E Stories und Pandemic Legacy gewünscht habe, mir aber nicht sicher war, ob diese Spiele geeignet genug für das Kennerspiel sind.

Kurz vor der Spiel präsentierte sich dann das neu gegründete Brettspiel-Blogger-Netzwerk Beeple. Zusammen mit aktuell neun anderen tollen Menschen aus der Brettspiel-Szene arbeiten wir gemeinsam an Projekten, um die deutsche Brettspiel-Blogger-Szene voran zu bringen. Wir versuchen aktuell zusammen zu finden und einige Dinge festzulegen, bevor wir dann im kommenden Jahr auf weitere potentielle Mitglieder zugehen werden. Ich bin selber sehr gespannt, was uns da noch alles erwartet und was wir auf die Beine stellen können. Kurz darauf kam dann das Highlight eines jeden Jahres: Die Spiel in Essen. In diesem Jahr hatte ich drei Tage Zeit um viele nette Leute zu treffen und ein paar Blicke auf diverse Neuheiten zu werfen. Das Hotel für 2017 ist bereits gebucht und ich werde erstmalig den gesamten Zeitraum von der Pressekonferenz am Mittwoch bis zum Sonntag in Essen dabei sein. Somit kann ich auch erstmalig am Blogger-Treffen teil nehmen, das ja von Jahr zu Jahr mehr Teilnehmer willkommen heißen darf.

Zum Jahresende ist es den Brettagogen zu verdanken, dass es zum ersten Mal eines meiner Gedichte direkt auf die Ohren gab. Dies geschah im Rahmen des Podcast Adventskalender 2016. Euch scheint es gefallen zu haben, es gab viel positive Resonanz und ich werde mir Gedanken machen, ob und wenn ja, wie ihr mich noch häufiger hören könnt. Zumindest wenn meine Stimme irgendwann wieder da ist, die hat sich nämlich vor ein paar Wochen verabschiedet und ist bisher nicht wirklich zurück gekommen 😐 Neben diesem habe ich mich wieder der Herausforderung gestellt, zu jedem Tag des Brettspieladventskalenders ein Gedicht zu verfassen. Auch wenn unsere Besitz-Quote in diesem Jahr nicht ganz an die des Vorjahres heran kommt, sind wieder tolle Mini-Erweiterungen enthalten gewesen. Dieses Mal direkt mit den Anleitungen, was außerdem dazu führte, dass man durch die Öffnungen keinen Blick mehr auf die anderen Erweiterungen erhaschen konnte. Schade finde ich es immer noch, dass der Text zur Zooloretto-Erweiterung nicht direkt auf diese gedruckt wurde, wie es sonst der Fall war. Das die Robinson Crusoe-Erweiterung nur auf englisch abgedruckt ist, ist zwar nachvollziehbar, aber für die Deutschen nicht sonderlich schön. Doch da die Amis eben auch viele Adventskalender gekauft haben, muss man wohl Verständnis dafür aufbringen, dass deren Interessen in diesem Jahr ebenfalls beachtet wurden und sogar eine Mini-Erweiterung enthalten war, für ein Spiel welches auf Deutsch (noch?) gar nicht erschienen ist.

Auch in den sozialen Netzwerken konnte ich neue Follower / Likes / Abonnenten, wie auch immer man das nennt, hinzu gewinnen. Natürlich habe ich auch wieder geschaut, welche neun Bilder bei Instagram im bald endenden Jahr am beliebtesten waren. Scheinbar mögen meine Abonnenten das Ulmer Münster im Miniaturformat und Spiele von Uwe Rosenberg sowie alea, der Vielspieler-Sparte des Ravensburger Verlags.

Ansonsten wird es in 2017 ähnlich weitergehen wie zuletzt. Es wird regelmäßige Rezensionen und mittwochs eine Brettgeschichte geben. Wenn meine Prüfungen wie geplant laufen, werde ich im Sommer meine Master-Arbeit schreiben, hoffe aber, euch auch während dieser Zeit regelmäßig neue Spiele vorzustellen. Nun bleibt mir gar nicht viel mehr zu sagen, als diese letzte Brettgeschichte in 2016 zu beenden und euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und nur das Beste für das neue Jahr zu wünschen. Ich bin jedenfalls gespannt, was die Brettspiel-Szene 2017 zu bieten hat.

 

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