Bunny Kingdom

Bunny Kingdom Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesied

Bunny Kingdom heißt das neue Spiel von Richard Garfield, welches nach über 10 Jahren Entwicklungszeit im Jahr 2017 endlich bei iello veröffentlicht werden konnte. Zur Spiel in Essen gab es dann auch bereits die deutsche Version, um die es in dieser Rezension gehen soll. Ursprünglich sollte das Spiel in einem Zwergenuniversum spielen, zwischenzeitlich waren es Menschen und dann sogar Ameisen, die kolonialisierten. Am Ende wurden es Kaninchen, nicht einmal große, starke Hasen, sondern kleine niedliche Kaninchen. Diese kleinen Nager leben mit vielen anderen Tieren in Kolonien und investieren viel Arbeit in die Instandhaltung der Tunnelsysteme in denen sie leben. Auf dem Spielbrett sollen sie sich ebenfalls ausbreiten, Gebäude errichten, Rohstoffe anbauen, um goldene Möhren für den Spielsieg zu erhalten.

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Das allerbeste Baumhaus

Das allerbeste Baumhaus Cover

Cover / Foto: 2Geeks

Haben wir als Kinder nicht alle davon geträumt ein eigenes Baumhaus zu besitzen? Einen Ort in der Natur, wohin wir uns verkriechen können und den wir ganz nach eigenen Wünschen einrichten können? 2Geeks sorgt dafür, dass wir den Traum endlich wahr werden lassen können – zumindest auf dem Tisch in Form von Karten. Dieser kleine Berliner Verlag brachte uns letztes Jahr bereits die Piraten der 7 Weltmeere mit dem innovativen 3D Dice Battle System. Dieses Jahr haben sie gleich zwei kleinere Kartenspiele im Gepäck, wieder in stylischen Metalldosen. Eines vom Autoren-Duos der ersten Veröffentlichung und eben dieses, ursprünglich als Kickstarter-Projekt gestartetes, Familienspiel von Scott Almes. Der Autor hat schon mit Harbour überzeugen können und steckt auch hinter der Tiny Epic-Serie.

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Die Holde Isolde

Die Holde Isolde Cover

Cover / Foto: Schmidt Spiele

Über kaum einen Namen wurde in diesem Spiele-Jahrgang so viel diskutiert, wie über Die holde Isolde. Die Befürchtung lag nah, das dieser Name in der Brettspielwelt nicht gut ankommt, wenn man es nicht besser weiß und nicht mehr Informationen zu dem Spiel hat. Ich finde den Namen auch nicht sonderlich gut gewählt, kann mir aber gut vorstellen, dass er bei Familienspielern besser ankommt als Medieval Acedemy, dem Originalnamen oder der direkten Übersetzung „mittelalterliche Akademie“. Und irgendwie finde ich mittlerweile sogar, der Name passt ein wenig zu der Aufmachung des Spiels, die ist nämlich bei beiden Versionen identisch. Mit der Besonderheit, das in der Version von Schmidt-Spiele das Grundspiel direkt mit der Erweiterung vereint wurde. Statt, wie im Original, an einer Ausbildungsstätte für angehende Ritter, ist unsere Aufgabe nun die Aufmerksamkeit der holden Isolde zu erhaschen, indem wir uns in den ritterlichen Disziplinen profilieren. Weiterlesen