SPIEL’17 – Vorschau

Brettgeschichte Logo

Logo / Foto: Brettspielpoesie

Nur noch eine Woche bis zum Start der Spiel. Und meine Vorschau umfasst noch gar nicht so viele Titel. Was aber zum Teil einfach daran liegt, dass ich bei vielen Pressetagen war und auf die dort gespielten Spiele nicht noch einmal separat eingehe. Zu den bisher genannten Erweiterungen möchte ich eine gerne noch hinzufügen: Das zum Spiel des Jahres nominierte Magic Maze erhält die Erweiterung Maximum Security, auf deutsch Alarmstufe Rot, in der die Wachen zum Leben erweckt und der Schwierigkeitsgrad angepasst werden kann. Zudem erhält man am Stand von SitDown Games jede Menge Zusatzmaterial in Form zusätzlicher Plättchen, hochwertiger Meeple oder Buttons. Und so etwas gibt es nicht nur dort daher möchte ich in diesen Beitrag Promo- und Mini-Erweiterungen nennen, auf die ich mich besonders freue. Und ausgewählte, interessante Aktionen auf der Spiel.

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Bärenpark

Bärenpark Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Der Australier Phil Walker-Harding weiß mich mit seinen Spielen zu begeistern. Ob Sushi Go!, Cacao oder Imhotep – ich mag seine Spiele. Bei Twitter zeigt er regelmäßig Bilder seiner Prototypen und macht seine Anhänger damit heiß auf kommende Spiele. So konnte man seine Arbeit an einem Freizeitparkspiel beobachten. Diese Idee wurde weiter ausgearbeitet und statt in einem Freizeitpark finden wir uns in einem Bärenpark wieder, den wir aufbauen wollen. In diesem Tierpark sind vier verschiedene Bärenarten beheimatet: Pandabären, Gobibären, Eisbären und Koala Bären. Moment mal, Koalas sind doch eigentlich keine Bären!? Sie dürfen mitspielen, obwohl es sich eigentlich um Beuteltiere handelt. Sie überzeugen einfach durch ihre Niedlichkeit und konnten daher nicht weggelassen werden. Die Quittung dafür folgte auf dem Fuße: Spätestens sein Cottage Garden wissen wir, dass sich Tiere und Brettspielproduktionen nur bedingt vertragen. Die Koalas haben bei Bärenpark die Angaben zur Plättchenzahl auf dem allgemeinen Ablageplan durcheinander gebracht. Das kommt eben davon, wenn man sich von den süßen Tierchen ablenken lässt 😀

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Isle of Skye

Isle of Skye Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Die Isle of Skye, eine Insel vor der Westküste Schottlands, bestehend aus vielen Wiesen, Gewässern und Bergen, ist bekannt für die Fischerei, die Landwirtschaft und natürlich die Produktion von Whisky. Das alles wurde nun von den Autoren des amtierenden Kennerspiel des Jahres schön verpackt und mit tollen Mechanismen versehen. Folgerichtig  folgte gleich die nächste Nominierung zum Kennerspiel des Jahres 2016. Dabei errichtet jeder sein eigenes Landschaftsgebiet und jede Runde werden unterschiedliche Bedingungen gewertet. Welche das sind kann man am Spielplan ablesen. Die Landschafts-Plättchen werden bei diesem Spiel nicht nur einfach gezogen, sondern müssen erst zum Kauf angeboten werden, bevor irgendjemand ein Plättchen anlegt. Ist der Preis zu hoch, bleibt man darauf sitzen, ist er zu niedrig fehlt vielleicht das Geld bei den anderen Spielern gute Plättchen abzusahnen und man geht in dieser Runde leer aus.

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Patchwork

Patchwork Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Irgendwie bekommt man das Gefühl, dass in vielen Spielen immer wieder dieselben Themen verbraten werden. Da freut es besonders, wenn gewisse Spiele sich davon abheben. Patchwork gehört zu diesen Spielen, die ein wirklich unverbrauchtes Thema nutzen und großartig umsetzen. Bei dem 2-Personen-Spiel von Erfolgsautor Uwe Rosenberg ist es die Aufgabe der Spieler, aus verschiedenen Flicken eine Patchwork-Decke zusammen zu setzen. Patchwork, das bedeutet aus einzelnen Flicken ein neues Produkt zu erstellen. Klingt einfach, kann aber ganz schön tricky werden.

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Ostereiersuche Teil 6

Ei 1

Ei 1 / Foto: Brettspielpoesie

Nicht nur im weit entfernten Hawaii gibt es gefährliche Gebiete. Es reicht schon nach Großbritannien zu reisen. Über den Norden von Wales erstreckt sich der Snowdonia-Nationalpark mit dem höchsten Berg in Wales, dem Snowdon. Eine Wortschöpfung aus den walisischen Worten für Schnee und Berg. Diesen Berg zu erklimmen kostet viel Kraft, daher hilft der Osterhase beim Bau der Eisenbahnstrecken, um die Ostergeschenke zukünftig nicht mehr hinauf tragen zu müssen. Doch eine Lok alleine reicht nicht aus, daher bringt er einige Waggons mit, welche die Spieler im gleichnamigen Spiel Snowdonia von Lookout Spiele für Zusatzpunkte  verwenden können.

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Royal Goods

Royal Goods Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

2013 in Essen war das Spiel Händler der Karibik am Stand des Österreichischen Spiele Museums sehr beliebt und kurzerhand ausverkauft. Später war es bei Pegasus als Port Royal erhältlich und erhielt dieses Jahr bereits eine Erweiterung. 2015 gab es auch wieder ein Kartenspiel aus der Feder von Alexander Pfister für den guten Zweck zu kaufen. Und wieder musste man schnell sein, bereits Freitag früh meldete der Stand: Ausverkauft! Doch wer nach dieser Rezension angefixt ist und das Spiel unbedingt erwerben möchte, hat Glück: Die Neuauflage ist bereits bei Lookout Spiele unter dem Namen Oh my Goods!/ Ach, Du meine Güter! erhältlich.

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22.12.2015 – Isle of Skye

Türchen 22

Tür 22 / Foto: Brettspielpoesie

Auch in Schottland weihnachtet es sehr,
da müssen neue Siegpunktbedingungen her.
Geübte Spieler können sich nun daran laben
lange Reihen im Clan-Gebiet zu haben.
Schriftrollen werden nicht nur am Ende belohnt,
wer wohl zu Weihnachten ganz oben thront?

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Trambahn

Trambahn Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Das neue 2-Personen-Spiel von Lookout Spiele tritt in große Fußstapfen, nach dem Erfolg von Uwe Rosenbergs „Patchwork“ in der vergangenen Saison. Thematisch finden wir uns im in München im späten 19. Jahrhundert wieder und müssen neue Straßenbahnlinien errichten und Personen befördern. Dafür haben wir nur Karten zur Verfügung, die wir unterschiedlich einsetzen können. Wie das funktioniert, erfahrt ihr in folgender Rezension.

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