Pegasus Pressetag

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Heute geht meine Essen-Vorschau weiter mit den Pegasus-Neuheiten zur Spiel’17. Am vergangenen Wochenende waren wir im Heimatort des Verlags, in Friedberg und neben einer kurzen Führung über das gesamte Verlagsgelände inkl. Lager gab es jede Menge Spiele zu sehen und zu spielen. Vor 24 Jahren begann alles mit einem kleinen Spieleladen in der Friedberger Innenstadt, kommendes Jahr wird großes Jubiläum gefeiert. Viel hat sich in dieser Zeit getan, denn aus dem Spieleladen wurde ein erfolgreicher Verlag, der neben der Umsetzung eigener Spielideen auch noch viele weitere Titel anderer Verlage im Programm hat. Zwar wird hier am Standort nicht produziert, doch die Spiele kommen aus den Produktionsstätten an und werden bis zum Versand gelagert. Auffällig waren die vielen blauen Schachteln, welche das Spiel des Jahres von 2014 beinhalten: Camel Up. Und bald werden es sicher genauso viele rote Schachteln mit Kingdomino, dem aktuellen Preisträger. Raum und Pläne für einen Anbau sind bereits vorhanden. Vielleicht ist ja bei den Neuheiten auch schon ein Kandidat für das kommende Spiel des Jahres dabei!?

— Achtung! Teilweise ist auf den Bildern das Material von Prototypen zu sehen, die Produktionsoptik und -qualität kann sich noch ändern. — Weiterlesen

Love Letter Big Box

Love Letter Big Box Cover

Cover / Foto: Pegasus Spiele

Love Letter wurde 2013 als das erste Mikrospiel in Deutschland bekannt. Nur 16 Karten mit acht verschiedenen Charakteren bieten anhaltenden Spielspaß. Es reichte im Erscheinungsjahr für einen Platz auf der Empfehlungsliste der Spiel des Jahres-Jury. Und seither gab es viele Adaptionen. Anstatt die Gunst der Prinzessin zu gewinnen, kann man sich seit 2014 auf die Suche nach der Schatztruhe im Munhckin-Universum machen, ein Jahr später war der Weihnachtsmann das Objekt der Begierde. In den USA gibt es seit 2015 auch Versionen im Batman-Universum mit dem Joker als wertvollste Karte, im Adventure Time-Universum mit Princess Bubblegum als Hauptpreis und mit einer weiteren Karte, dem goldenen Ring, auch als Hobbit-Version, bei der man mit dem Arkenstein gewinnen kann. Die Aktionen der Charaktere bleiben dabei immer gleich, nur die Optik wird verändert. Diese Versionen haben jedoch noch eines gemeinsam: Sie sind ohne Weiteres nur mit bis zu vier Spielern spielbar. Für Partien mit mehr Spielern brauchte man bisher zwei Ausgaben einer Version  und eine Sonderregel. Doch jetzt gibt es die Erweiterung für bis zu acht Spieler, welche auch Teil der Big Box ist.

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Spiel des Jahres 2017 – Sieger

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Wie versprochen werde ich noch über die BerlinCon 2017 berichten, aber ich beginne heute mit dem Abschluss des vergangenen langen Wochenendes: Die Pressekonferenz zur Verleihung der beiden Kritikerpreise Spiel des Jahres und Kennerspiel des Jahres. Die Gewinner sind euch sicherlich bereits bekannt. Beim Spiel des Jahres hatte ich den richtigen Riecher, es wurde Kingdomino. Beim Kennerspiel lag ich daneben. Entgegen meiner Befürchtungen, das einmalige Erlebnis könnte der Auszeichnung im Weg stehen, wurde Exit – Das Spiel prämiert. Und wie eigentlich in jedem Jahr, zumindest seit es das Internet gibt und jeder der eine Meinung hat, diese auch öffentlich heraus posaunt, hagelt es teils sehr harsche Kritik an der Jury-Entscheidung. Teilweise musste ich aufhören in einschlägigen Foren oder Facebook-Gruppen die Kommentare zu lesen, um mich nicht zu sehr aufzuregen. Da wird der Jury Kompetenz abgesprochen und der Preis herabgesetzt, weil einige mit den Entscheidungen nicht leben können. Doch die Jury besteht nun mal aus Kritikern und sie haben die Spiele anhand ihrer Erfahrungen und Eindrücke ausgewählt. Zuvor wurden Listen bekannt gegeben, welche einen Querschnitt des Jahrgangs zeigen, um möglichst viele Spieler anzusprechen. Doch in erster Linie solche, die noch keine regelmäßigen Spieler sind, sondern erst noch werden sollen. Sie sollen mit diesen Spielen an unser aller Hobby heran geführt werden. Und der Preis soll das Kulturgut Spiel stärken, auch wenn einige sich vehement gegen diese Bezeichnung wehren. Dafür benötigt es neue, frische Ideen. Das soll als Meinung zu den Diskussionen reichen, nun widme ich mich der Verleihung.

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SO Wundertüte 2017

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!!!ACHTUNG – SPOILER!!!

Es war mal wieder so weit, der Online-Händler Spiele-Offensive feierte Jubiläum und alle sollten etwas davon abbekommen. 2017 jährte sich das Bestehen der Spiele-Offensive sogar zum 15ten Mal. Neben vielen speziellen Angeboten konnte auch wieder eine Wundertüte erworben werden. 2015 war unsere Spielesammlung noch recht klein und wir konnten bedenkenlos zuschlagen. Das ein oder andere Spiel hatten wir eh auf der Wunschliste, also waren wir zufrieden. Ein Jahr später sah unser Spielezimmer schon wesentlich voller aus, aber wir schlugen wieder zu. Das Angebot war jetzt nicht super mega toll, aber für uns in Ordnung und wir behielten die Spiele. Dieses Jahr stand ich dann vor der großen Entscheidung. Wir haben kaum noch Platz für Spiele, lohnt es sich da noch zuzugreifen? Ich wollte erst nicht. „Wir haben genug Spiele und so toll war die Auswahl der letzten Jahre doch auch nicht.“ sagte mein Verstand. „Einige Spiele der letzten Tüten kamen noch gar nicht auf den Tisch!“. Ein anderer Teil von mir wollte aber die Überraschung erleben. Als dann neben den sechs Spielen auch noch 3 Extras angekündigt wurden, hatte mein Verstand verloren und die Wundertüte landete im Warenkorb. Schließlich kann man zum Jubiläum doch noch mal etwas mehr erwarten. Daher kann ich auch heute den Inhalt präsentieren. Doch gleich vorweg: Es wird das letzte Jahr sein, indem ich die Wundertüte bestelle. Sagt zumindest mein Verstand 😉

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Magic Maze

Magic Maze Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Wer kennt das nicht!? Man ist gemütlich mit seinen Kumpels unterwegs und wird plötzlich aus einem Hinterhalt all seiner Ausrüstung bestohlen. Da gibt es für den Trupp, bestehend aus einem Zwerg, einem Barbaren, einem Magier und einem Elfen, nur einen einzigen Ausweg, um wieder ordentlich ausgerüstet zu sein: Ladendiebstahl im Einkaufszentrum „Magic Maze“. Ja, was denn sonst!? Doch dabei ist Eile geboten, schließlich will man nicht vom Wachpersonal auf frischer Tat erwischt werden. Es muss also schnell gehen! Und als wenn das noch nicht genug wäre, ist jeder Spieler für eine oder mehrere bestimmte Aktionen zuständig. Nur er darf diese ausführen. Und natürlich darf nicht über die Tat gesprochen werden, das könnte den Trupp verraten. Werden sie es dennoch schaffen?

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Mein Traumhaus

Mein Traumhaus Cover

Cover / Foto:Pegasus Spiele

Ein Haus zu bauen ist sicherlich nicht einfach, dabei gibt es einiges zu tun. Wenn der Bau aber erst einmal steht, beginnt der interessante Teil: Das Einrichten der Räume. Diese schöne Aufgabe liegt beim neuen Familienspiel von Pegasus Spiele in den Händen der Spieler. Aus verschiedenen Räumen richten sie ihr ganz eigenes Traumhaus ein. Dazu ein paar schöne Dekorationen und mit ein wenig Hilfe von Spezialisten ensteht in kürzester Zeit so mancher Traum. Ein Schlafzimmer mir eigenem Ankleideraum, ein Whirlpool im Badezimmer oder ein eigenes Spielezimmer. Alles was das Herz begehrt wird nun möglich. Zumindest für die gut 30 Minuten, die eine Partie in etwa dauert.

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Der wilde, wilde Westen…

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Foto: Brettspielpoesie

…ist das Thema des aktuellen Spiels von Alexander Pfister. War dieser Autorenname vor einigen Jahren noch eher unbekannt in der Spieleszene, so können die Spieler heute kaum noch erwarten, was ihnen als nächstes aufgetischt wird. In den beiden vergangenen Jahrgängen hat er in Zusammenarbeit mit Andreas Pelikan die Idee für das Kennerspiel des Jahres gehabt. Zudem konnte er 2016 den Deutschen Spielepreis mit seinem Vielspieler-Highlight Mombasa erlangen. Ein Jahr später hat sein nächster Titel gute Chancen auf diesen Preis: Great Western Trail. Zumindest mit einem Preis wurde es bereits ausgezeichnet: Dem Beeple Award. Dies nehme ich als Anlass mich mal wieder poetisch auszutoben.

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2017 – Das Jahr der Jubiläen

Überall wird nach einem neuen Trend gesucht. Die Spielwarenmesse ist vorüber, da muss doch langsam erkennbar sein, in welche Richtung sich die Brettspielwelt dieses Jahr entwickelt. Escape Rooms waren letztes Jahr Trend, die Erweiterungen und auch Umsetzungen weiterer Verlage zählen nicht, ein neuer Trend muss her. Doch wenn ich an die Spiele zurück denke, welche ich in Nürnberg gesehen habe, lässt sich so spontan kein wirklicher Trend erkennen. Oder etwa doch? Ein Wort, dass in meinem Rückblick häufig geschrieben wurde ist Jubiläum oder Sonderedition.

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Nürnberger Spielwarenmesse 2017 (2)

Weiter geht es heute mit meinen Eindrücken aus Nürnberg von der Spielwarenmesse. Bei Pegasus Spiele wurde ich auf das ein oder andere Spiel aufmerksam, welches mich von der Beschreibung eigentlich nicht angesprochen hatte. Okiya von Bruno Cathala mit Plättchen im japanischem Stil ist ein taktisches Spiel, das mich dennoch interessiert. Zwei Spieler versuchen durch geschicktes austauschen ihrer Spieler-Plättchen mit den Plättchen des ausliegenden Rasters eine Sieg-Anordnung zu erzielen. Taktische Spiele für 2 Spieler gab es noch weitere. Und auch wenn es optisch toll aussieht, befürchte ich dass ich mit Onitama nicht viel anfangen kann. Jeder Spieler hat fünf Figuren, die sich auf der Spielmatte gegenüberstehen. Mit Hilfe der fünf Bewegungskarten versuchen die Spieler auf die andere Seite zu gelangen oder den Meister des anderen Spielers zu schlagen. Die genutzte Bewegungskarte steht zukünftig dem Gegner zur Verfügung, was man bei seiner Auswahl beachten sollte. Dafür könnte mit 4 Seasons gefallen, obwohl es optisch Ähnlichkeiten zu Elements bietet. Es ist nämlich weniger mathematisch. Die Kontrahenten können Karten in die Mitte oder die eigene Auslage spielen, um Mehrheiten zu gewinnen und die Siegpunktausbeute für den Spieler mit der Mehrheit bei Spielende auszubauen.

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24.12.2016 – Robinson Crusoe

Foto: Brettspielpoesie

Über Robinson Crusoes Abenteuer
spricht man heute noch am Lagefeuer.
Doch ihr braucht euch nicht zu fürchten,
könnt euch selbst ins Abenteuer stürzen
und auf der verfluchten Insel sehen,
ob ihr es schafft zu überleben.
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