Notre Dame (Jubiläumsausgabe)

Notre Dame Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Notre Dame ist nicht nur der Name einer katholischen Kirche im Herzen von Paris, sondern auch der Titel eines der früheren Werke des Spieleautors Stefan Feld. 2007 brachte er gleich zwei Vielspieler-Titel für alea auf den Markt (daneben erschien noch Im Jahr des Drachen). Auch wenn beide Spiele heute eine Durchschnittsbewertung von ungefähr 7.4 bei Boardgamegeek vorweisen können, gewann Notre Dame die Gunst der Kritiker im Erscheinungsjahrgang. Es landete auf der Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres und musste sich beim Deutschen Spielepreis nur gegenüber Die Säulen der Erde geschlagen geben. Vor allem der internationalen Nachfrage haben wir es zu verdanken, dass dieses Spiel 10 Jahre nach der Erstveröffentlichung in einer Jubiläumsauflage erschienen ist. Weder am Material noch am Spielverlauf wurden Änderungen vorgenommen, lediglich etwas mehr gelang in die Verpackung. Weiterlesen

Wettlauf nach El Dorado

Wettlauf nach El Dorado Cover

Cover / Foto: Ravensburger

El Dorado, das sagenumwobene Land im Herzen Mittelamerikas, lädt schon seit dem 16. Jahrhundert unerschrockene Schatzsucher ein, den Dschungel nach goldenen Gaben zu erforschen. Diese Aufgabe liegt nun bei den Spielern, denn sie führen einen Expeditionstrupp an, der vor den anderen das goldene Land zu erreichen versucht. Nicht nur Kundschafter, Fotografen und Kapitäne können sich dem Trupp anschließen, um das Land durch den Dschungel, Dörfer und über Flüsse zu durchqueren. Und das möglichst schnell, denn die Expeditionen stehen in Konkurrenz. Auch wenn es auf der Spieleschachtel schnell übersehen wird, geht es hierbei schließlich um den Wettlauf nach El Dorado.  Weiterlesen

Scotland Yard – Das Kartenspiel

Scotland Yard Kartenspiel Cover

Cover / Foto: Ravensburger

1983 wurde Scotland Yard zum Spiel des Jahres ernannt. In meiner Kindheit habe ich dieses Spiel geliebt. Ein Spieler schlüpft dabei in die Rolle des gesuchten Mister X, während die anderen gemeinsam versuchen ihn zu fassen. Dabei können sie sich mit Hilfe von Bus, U-Bahn oder Taxi auf der London-Karte fortbewegen. Mister X bekommt zusätzlich Doppelzüge und Black Tickets, die seine Reisewege verschleiern sollen. Fünf mal im Spiel muss er seinen aktuellen Ort preisgeben. Hat ihn bis zum fünften Mal kein Mitspieler erreicht, gewinnt Mister X. Er verliert dementsprechend, sobald ein Mitspieler sich am selben Ort aufhält. So läuft das Spiel seit über 30 Jahren. Doch jetzt hat das Autorenpaar Inka und Markus Brand die Zügel in die Hand genommen und daraus ein Kartenspiel kreiert. Erfahrt in dieser Rezension wie viele Berührungspunkte es gibt und was geändert wurde.

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Nürnberger Spielwarenmesse 2017 (2)

Weiter geht es heute mit meinen Eindrücken aus Nürnberg von der Spielwarenmesse. Bei Pegasus Spiele wurde ich auf das ein oder andere Spiel aufmerksam, welches mich von der Beschreibung eigentlich nicht angesprochen hatte. Okiya von Bruno Cathala mit Plättchen im japanischem Stil ist ein taktisches Spiel, das mich dennoch interessiert. Zwei Spieler versuchen durch geschicktes austauschen ihrer Spieler-Plättchen mit den Plättchen des ausliegenden Rasters eine Sieg-Anordnung zu erzielen. Taktische Spiele für 2 Spieler gab es noch weitere. Und auch wenn es optisch toll aussieht, befürchte ich dass ich mit Onitama nicht viel anfangen kann. Jeder Spieler hat fünf Figuren, die sich auf der Spielmatte gegenüberstehen. Mit Hilfe der fünf Bewegungskarten versuchen die Spieler auf die andere Seite zu gelangen oder den Meister des anderen Spielers zu schlagen. Die genutzte Bewegungskarte steht zukünftig dem Gegner zur Verfügung, was man bei seiner Auswahl beachten sollte. Dafür könnte mit 4 Seasons gefallen, obwohl es optisch Ähnlichkeiten zu Elements bietet. Es ist nämlich weniger mathematisch. Die Kontrahenten können Karten in die Mitte oder die eigene Auslage spielen, um Mehrheiten zu gewinnen und die Siegpunktausbeute für den Spieler mit der Mehrheit bei Spielende auszubauen.

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Las Vegas – Kartenspiel

Las Vegas Kartenspiel Cover

Cover / Foto: Ravensburger

Nach dem Kartenspiel zum Brettspiel zum Kartenspiel (Broom Service) und dem Kartenspiel zum umfangreichen Aufbau-Spiel mit Plättchen (BUBUKA) gibt es nun von alea den dritten Teil dieser Reihe. Das Kartenspiel zum Würfel-Hit Las Vegas. Da drängt sich wieder einmal die Frage auf: Braucht die Brettspielwelt noch mehr Karten-Umsetzungen beliebter Spiele? Ich bin ein großer Fan der alea-Spiele, aber auch ich frage mich warum es keine neuen Ideen gibt, die umgesetzt werden. Möchte man möglichst wenig Risiko eingehen und hofft auf das Gefallen der Vorgänger als Kaufargument? Vor allem vor dem Hintergrund, dass für Las Vegas bereits eine große Erweiterung existiert, die Abwechslung mit sich bringt, habe ich nicht viel Hoffnung für das neue Kartenspiel. Wie bereits bei Broom Service, wurde als Anreiz für Las Vegas-Besitzer immerhin eine kleine Erweiterung für das Würfelspiel beigefügt.

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05.12.2016 – Broom Service

Foto: Brettspielpoesie

Foto: Brettspielpoesie

Haltet ihr es für verrückt,
wenn man den Christbaum mit Zaubertränken schmückt?
Traut euch zum Glühwein-Stand
wenn ich euch erzähle, was man da so fand?
Pilze, Kröten und Schleim
sollten der Untergang für das Christkind sein.
Statt Rentier-Schlitten wird fortan auf Hexenbesen geritten.
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Advent, Advent,…

Und schon ist es wieder so weit, die Adventszeit beginnt. Genauer gesagt, ist sie seit vergangenem Sonntag schon in vollem Gange. Und ich konnte sogar schon meinen ersten Weihnachtsmarkt-Besuch verzeichnen 😀 Auch dieses Jahr könnt ihr euch wieder auf den Dezember freuen. Wieder ist ein Brettspieladventskalender von Frosted Games in meinem Besitz und ich werde euch wieder jeden Abend einen Einblick geben. Bewusst erst abends, um niemanden die Vorfreude zu nehmen, wenn er morgens Twitter & Co besucht, bevor er sein Türchen geöffnet hat. Damit gibt es jeden Tag eine kleine Brettgeschichte, dafür keine weitere am Mittwoch. Aber keine Sorge, nach Weihnachten geht es wie gewohnt weiter.

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Der Las Vegas Code

Es ist unglaublich, also ihr seid unglaublich! Dieser Blog existiert noch nicht einmal 2 Jahre und ich darf in letzter Zeit fast jeden Tag neue Abonnenten oder Follower begrüßen oder mich über neue Gefällt mir!-Angaben freuen. Die heutige Brettgeschichte möchte ich nutzen, mich dafür bei euch zu bedanken.

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Broom Service – Das Kartenspiel

Cover / Foto: Ravensburger

Cover / Foto: Ravensburger

Etwas überraschend wurde Broom Service 2015 zum Kennerspiel des Jahres gekürt. Der Autor des 2008 zum Spiel des Jahres nominierten Kartenspiels Wie verhext! Andreas Pelikan bekam Unterstützung von Alexander Pfister, um das Spiel rund um Hexen, Druiden und Tränke weiter zu dem preiswürdigen Brettspiel zu entwickeln. Umso mehr überraschte die Verkündung von alea bzw. Ravensburger in diesem Jahr eine kleine Kartenspiel-Version davon heraus zu bringen. Ähnlich wie bei BuBuKa wurde hier der Spielablauf auf das Nötigste reduziert um ein flottes, leicht zu erlernendes Spiel zu produzieren. Und das alles in neuer, kleiner Schachtel, welche nur ein paar Spielkarten beherbergt. Kann das kleine Spiel zum kleinen Preis an die Erfolge seiner Vorgänger anknüpfen?

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Krazy Wordz / Krazy Wordz Family

Krazy Wordz Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Nicht nur Agenten-Spiele sind im Trend, sondern auch Wortspiele. Anders lässt es sich kaum erklären dass neben einem prämierten Wortspiel auch noch ein weiteres Wortspiel auf der Empfehlungsliste der Spiel des Jahres-Jury auftaucht. Manche vertreten sogar die Meinung, dass sie Krazy Wordz (oder doch Krazy Wördz?) lieber als Codenames auf der Nominierungsliste zum Spiel des Jahres gesehen hätten – doch das ist Ansichtssache. Der Verlag Ravensburger war sich des Erfolgs scheinbar auch nicht ganz sicher und veröffentlichte das Spiel unter dem Label fishtank. Vielleicht lag es aber auch an den zwei Versionen in denen es daher kommt: Der gelben, familienfreundlichen Familiy-Edition und der lila-farbenen nicht 100% jugendfreien Variante.

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