Würfelei hoch zwei

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Heute geht es um Würfelspiele, die einen lieben sie, andere hassen sie. Wohl eines der bekanntesten Würfelspiele ist Kniffel, wer kennt es nicht? Mit fünf Würfeln sollen Pasche (merkwürdige Mehrzahl…), Straßen und andere Kombinationen von Würfelaugen gewürfelt werden, um Punkte zu erhalten. So weit, so langweilig. Jede Kombination darf nur einmalig markiert werden, pro Zug darf drei Mal gewürfelt werden, die Mitspieler schauen nur zu. Das sind gern genannte Kritikpunkte an dem Kniffel-Prinzip. Doch gibt es mittlerweile jede Menge Würfelspiele, bei denen man ebenfalls auf einem Wertungsblatt etwas ankreuzt, aber bei denen die Mitspieler einbezogen werden. Und um zwei solcher Spiele soll es heute gehen. Weiterlesen

Chill & Chili

Chill & Chili Cover

Cover / Foto: Schmidt Spiele

Laut Kalender stecken wir Ende Januar noch mitten im Winter, aber das Wetter schreit bereits ganz laut nach Frühling. Nicht nur die ersten Knospen sind an einigen Pflanzen bereits zu erkennen, auch die ersten Mücken treibt es aus ihrem Winterquartier hinaus in die Welt. Ein passender Rahmen für eine Partie Chill & Chili. Der Name ist jedoch ein wenig irreführend, geht es bei der Gartenarbeit doch eher weniger gechillt zu. Das Attribut gechillt zielt hierbei vermutlich eher auf das Spielgefühl ab, denn eine Partie ist leicht zugänglich und spielt sich sehr locker herunter. So locker-leicht wie ein Gericht aus frischen Möhren, Mais und Tomaten auf dem Teller schmecken mag.

 

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Spielwarenmesse 2018 – Vorschau Teil 1

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Anfang Februar ist es wieder so weit: Die Spielwarenmesse in Nürnberg öffnet für fünf Tage ihre Türen für Fachbesucher und Presse. Das lasse ich mir natürlich nicht nehmen und werde mich wieder für einen Tag auf die Reise machen, eine sicherlich anstrengende Reise. Um 04:20 Uhr starte ich am Braunschweiger Hauptbahnhof, den ich am Folgetag gegen 01:00 Uhr hoffentlich wieder erreiche. Danach habe ich zum Glück noch zwei Tage Wochenende, um mich zu erholen und meine Eindrücke für euch in Worte zu fassen. Heute möchte ich mit Teil 1 der Vorschau beginnen, allerdings habe ich noch gar nicht so richtig viele Informationen zu anstehenden Neuheiten. Beim Überfliegen dieser sind mir allerdings kleine Details aufgefallen, von denen ich euch heute berichten möchte.

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BS spielt! 2017 – Tag 2

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Der zweite Tag bei BS spielt! ist immer etwas kürzer. Statt 12 Stunden stehen den Spielern dann nur sieben Stunden zur Verfügung. Diese sollten wieder vollends ausgekostet werden. Eigentlich wollte ich gerne am Tisch von Lookout Spiele Bärenpark, das neue Spiel von Phil Walker-Harding, anspielen. Doch dieser Tisch war heute anderweitig belegt, Lookout Spiele scheinbar nicht mehr vor Ort. Am Vortag war der es hier so gut besucht, dass ich hoffte Sonntagfrüh wäre die perfekte Gelegenheit. Schade drum, aber das Spiel erscheint ja schon bald und dann auch mit dem endgültigen Material.

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Die Baumeister des Colosseum

Die Baumeister des Collosseum Cover

Cover / Foto: Schmidt Spiele

Das Autor Klaus-Jürgen Wrede nicht nur Carcassonne kann, stellte er nun beim Schmidt Spiele erneut unter Beweis. Dabei wird die Spielverpackung zum Grundstein für das während des Spiels entstehende Colosseum. Die Spieler stecken als Baumeister nach und nach weitere Bauteile hinein. Doch um an diese zu gelangen , benötigt man Baustoffe. Solche erhält man umso einfacher, desto mehr Landschaftsplättchen in der eigenen Auslage liegen. Die Colosseums-Teile im Spielkarton ergeben bei Spielende das dreidimensionale Ergebnis. Und genau diese Aussicht auf den Bau des Colosseums führt, nicht nur bei Liebhabern der Stadt Rom, zu einem hohen Aufforderungscharakter.

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Nürnberger Spielwarenmesse 2017 (2)

Weiter geht es heute mit meinen Eindrücken aus Nürnberg von der Spielwarenmesse. Bei Pegasus Spiele wurde ich auf das ein oder andere Spiel aufmerksam, welches mich von der Beschreibung eigentlich nicht angesprochen hatte. Okiya von Bruno Cathala mit Plättchen im japanischem Stil ist ein taktisches Spiel, das mich dennoch interessiert. Zwei Spieler versuchen durch geschicktes austauschen ihrer Spieler-Plättchen mit den Plättchen des ausliegenden Rasters eine Sieg-Anordnung zu erzielen. Taktische Spiele für 2 Spieler gab es noch weitere. Und auch wenn es optisch toll aussieht, befürchte ich dass ich mit Onitama nicht viel anfangen kann. Jeder Spieler hat fünf Figuren, die sich auf der Spielmatte gegenüberstehen. Mit Hilfe der fünf Bewegungskarten versuchen die Spieler auf die andere Seite zu gelangen oder den Meister des anderen Spielers zu schlagen. Die genutzte Bewegungskarte steht zukünftig dem Gegner zur Verfügung, was man bei seiner Auswahl beachten sollte. Dafür könnte mit 4 Seasons gefallen, obwohl es optisch Ähnlichkeiten zu Elements bietet. Es ist nämlich weniger mathematisch. Die Kontrahenten können Karten in die Mitte oder die eigene Auslage spielen, um Mehrheiten zu gewinnen und die Siegpunktausbeute für den Spieler mit der Mehrheit bei Spielende auszubauen.

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Noch Mal!

Noch Mal! - Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

2016 liegt bald hinter uns. Für das Autoren-Paar Inka und Markus Brand ist es 10 Jahre her, seit ihr erstes Spiel erschienen ist. Und bei dieser Autorentätigkeit ist in diesem Jahr so einiges heraus gekommen. Der Kosmos Verlag, Huch!&friends sowie Schmidt Spiele profitierten von den Ideen der beiden. Ob Exit Spiele, Wortgefechte ohne zu sprechen oder das Abdriften in eine märchenhafte Welt, viele unterschiedliche Themen wurden bedient. Und so versuchten sich die beiden auch an einem schnellen Würfelspiel, ein Genre das gefühlt zuletzt vom Nürnberger Spielkarten-Verlag dominiert wurde. Und dem Vergleich mit Spielen wie Qwixx und Qwinto muss sich ein neues Würfelspiel einfach stellen. Das konnte Dice Stars von Matagot schon bestehen, doch schafft das Noch Mal! auch?

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Die Holde Isolde

Die Holde Isolde Cover

Cover / Foto: Schmidt Spiele

Über kaum einen Namen wurde in diesem Spiele-Jahrgang so viel diskutiert, wie über Die holde Isolde. Die Befürchtung lag nah, das dieser Name in der Brettspielwelt nicht gut ankommt, wenn man es nicht besser weiß und nicht mehr Informationen zu dem Spiel hat. Ich finde den Namen auch nicht sonderlich gut gewählt, kann mir aber gut vorstellen, dass er bei Familienspielern besser ankommt als Medieval Acedemy, dem Originalnamen oder der direkten Übersetzung „mittelalterliche Akademie“. Und irgendwie finde ich mittlerweile sogar, der Name passt ein wenig zu der Aufmachung des Spiels, die ist nämlich bei beiden Versionen identisch. Mit der Besonderheit, das in der Version von Schmidt-Spiele das Grundspiel direkt mit der Erweiterung vereint wurde. Statt, wie im Original, an einer Ausbildungsstätte für angehende Ritter, ist unsere Aufgabe nun die Aufmerksamkeit der holden Isolde zu erhaschen, indem wir uns in den ritterlichen Disziplinen profilieren. Weiterlesen

Dream Islands

Dream Islands Cover

Cover / Foto: Schmidt Spiele

Sommer, Sonne, Strand und Meer – Das perfekte Urlaubsfeeling bekommt ihr nun mit Dream Islands nach Hause auf den Spieltisch gebracht. Als Animateur auf einer Inselkette ist es eure Aufgabe, die Urlauber zu bespaßen und ihnen alle Wünsche von den Lippen abzulesen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Denn jeder hat andere Vorlieben im Urlaub. Während sich die einen in Ruhe am Strand sonnen wollen, brauchen die anderen Action. Die eine Gruppe möchte gerne unter sich bleiben, die andere möglichst viele Inseln besuchen oder mit der gesamten Reisegruppe an einem Ort verweilen. Werdet ihr es schaffen als Erster die Wünsche in Erfüllung zu bringen?

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Ostereiersuche Teil 3

Ei 8

Ei 8 / Foto: Brettspielpoesie

Während der Osterhase in seinem wohl verdienten Sommerurlaub einen Cocktail in der glühenden Hitze am weißen Sandstrand vor dem strahlend blauen Meer genoss, kam ihm eine weitere Idee. Nicht jeder verbringt die Ostertage in heimischen Gefilden. Die Schüler haben Osterferien, viele Eltern nehmen sich Urlaub und verreisen zu dieser Zeit. Von da an reiste der Osterhase um die ganze Welt und fragte überall in den Hotels, ob sie nicht Personal hätten, dass ihn zu Ostern gerne unterstützen würde. Diese Idee wurde mit viel Begeisterung aufgenommen und da der Osterhase ja die meiste Zeit des Jahres keine Aufgabe hat, hatte er viel Zeit umherzureisen und fand immer mehr Helfer, die Ihren Gästen zur Osterzeit die kleinen Aufmerksamkeiten verstecken. Wieder eine Sorge weniger für den Osterhasen.

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