BerlinCon 2018 – Tag 1

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Vergangenen Samstag machten wir uns auf den Weg in die Hauptstadt. Wir überlegten lange zu welchen Zeitpunkt wir die Ankunft planen, da wir einen großen Andrang befürchteten. Daher hieß unser erstes Ziel an diesem Tag Potsdam, wo wir im Laden Galadriel ein Arler Erde Reiseziel einsammeln konnten. Da dieser erst um 10:30 Uhr öffnete, rechneten wir mit einer Ankunft in Berlin gegen Mittag. Als dann die ersten Bilder der langen Schlange am Eingang veröffentlicht wurde, wussten wir alles richtig gemacht zu haben. Selbst als wir einen Parkplatz am Kühlhaus suchten, war die Schlange noch ziemlich lang. Dies legte sich jedoch bis wir das Auto abgestellt und im nahe gelegenen Hotel eingecheckt hatten. Also alles richtig gemacht :-D

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Verflucht!

Verflucht Cover

Cover / Foto: Amigo Spiele

Es ist wie verflucht! In Lord Somersets Herrenhaus wimmelt es nur so vor furchterregenden Kreaturen. Doch ihr müsst unbedingt in dieses Gebäude, unbewaffnet wie ihr seid. Da bleibt nur zu hoffen vor den ersten Begegnungen mit den furcht-einflößenden Monstern ein paar Waffen zu finden, die euch im Kampf unterstützen. Das Ziel ist klar, jedes einzelne Monster besiegen, damit Lord Somerset wieder selbst nach Hause kommen kann und nicht von Geistern, Werwölfen oder kopflosen Reitern überrascht wird. Klingt nach einem interessanten Setting für ein schnelles Kartenspiel? Dann lest weiter was es damit genau auf sich hat.
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Spiel des Jahres 2018 – Sieger

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Am vergangenen Montag schauten wieder viele Blicke nach Berlin, wo im Swissôtel die Kritikerpreise Kennerspiel des Jahres und Spiel des Jahres 2018 bekannt gegeben wurden. Und nach vielen Jahren wurde auch mal wieder ein Sonderpreis übergeben. Dieser ging, wie bereits  zuvor bekannt, an Matt Leacock und Rob Daviau für Pandemic Legacy Season 2. Eigentlich gab es seit der Einführung des Kennerspiels keine Sonderpreise mehr, doch die Jury wollte den Autoren endlich den gebührenden Respekt zollen. Ihnen gelang es mit Season 2 den ersten Teil tatsächlich noch zu übertreffen und erneut ein besonderes Spielerlebnis zu erzeugen. Eine weitere Nominierung hätte einfach nicht gepasst, weswegen sich die Jury für diesen Weg entschieden hat, damit die Autoren nicht erneut mit leeren Händen Deutschland verlassen müssen.

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Sommer in Berlin

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Ein langes Wochenende im Juli in Berlin zu verbringen ist quasi schon zur Tradition geworden. Und so machen wir uns auch am kommenden Wochenende wieder auf den Weg. Zwei Tage lang heißt es dann auf der BerlinCon spielen, spielen und noch viel mehr spielen und am Montag wird das Geheimnis um das Kennerspiel des Jahres 2018 und das Spiel des Jahres 2018 gelüftet. Am Montag geht es aber nicht direkt nach der Verleihung nach Hause, wir haben noch etwas für den Nachmittag geplant, wovon ich hinterher ebenfalls berichten werde. Also freut euch in der kommenden Zeit auf Berichte zu drei unterschiedlichen Erlebnissen aus Berlin.

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Fugitive

Fugitive Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

„Die Nacht ist dunkel, bisher lief alles wie am Schnürchen. Doch jetzt ist sie mir auf den Fersen, ich kann schon fast ihren Atem in meinem Nacken spüren. Ich muss schneller werden, geschicktere Verstecke finden, um kurz durchatmen zu können. Es sind noch ein paar Meter bis zu dem Flugzeug, welches mich ein für alle mal in Sicherheit bringt. Mit dem Diebesgut werde ich ein neues Leben beginnen. Ich muss nur noch diese letzten Meter zum Ziel unentdeckt bleiben…“ – „Immer wieder derselbe Mist! Da sieht man den Feierabend schon vor Augen, doch kurz vor der Erlösung geht noch dieser Anruf ein und statt mit einem Cocktail an der Bar bin ich nun auf den Straßen unterwegs. Es ist vermutlich meine letzte Chance ihn zu erwischen. Doch er ist mir immer mindestens einen Schritt voraus. Selbst wenn ich das Gefühl habe, den Abstand zwischen uns zu verringern, schafft er es irgendwie noch eine Schippe drauf zulegen. Er darf mir nicht entkommen! Ich muss seine Wege besser voraussehen, um mich nicht ständig abhängen zu lassen…“.

Von dem Spiel, welches ich euch heute vorstellen möchte, existiert noch keine deutsche Version. Sollte es irgendwann  mal eine geben, müsste vermutlich ein neuer Titel gefunden werden. Die Übersetzung von Fugitive, ist nämlich Flüchtling und das würde vermutlich völlig falsche Assoziationen erwecken. Die Flüchtlingsproblematik spaltet das ganze Land, ja sogar ganz Europa. Doch hier soll es keineswegs um Politik gehen, sondern um ein spannendes Kartenspiel für genau zwei Spieler von Tim Fowers, welches 2016 über Kickstarter finanziert werden konnte. Dabei ist ein Spieler auf der Flucht, während der andere versucht ihn zu erwischen.

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Karten über Karten

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Von Ravensburgers Vielspielermarke alea gab es zuletzt vor allem Karten- und Würfelspiele zu bestehenden Titeln. Diese kamen im neuen, handlichen Schachtelformat daher und hatten optisch sehr viel Ähnlichkeit mit dem Vorgänger. Egal ob man sich die Umsetzung des Karten-/Würfelspiels zu Broom Service, Las Vegas oder Die Burgen von Burgund anschaut. In Bezug auf Broom Service gab es bereits erste Begriffsschwierigkeiten, denn eigentlich ist Broom Service ja die Brettspiel-Version des zuvor erschienenen Kartenspiels Wie Verhext! Die beiden Kartenspiele unterscheiden sich aber wirklich, von daher hat das neue Kartenspiel durchaus seine Berechtigung. Doch jetzt setzte alea noch einen oben drauf. Die heutige Brettgeschichte handelt von der Neuauflage eines Kartenspiels zu einem beliebten Brettspiel.

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Mercado

Mercado Cover

Cover / Kosmos Verlag

Wolfgang Warsch ist im aktuellen Jahrgang etwas einzigartiges gelungen: Drei seiner vier im Frühjahr herausgebrachten Spiele wurden von der SdJ-Jury nominiert. Auch Erfolgsautor Rüdiger Dorn hat in diesem Frühjahr zwei Spiele ins Rennen geschickt: Luxor und Mercado. Während das eine die Jury zur Nominierung zum Spiel des Jahres animiert hat, fliegt das andere gefühlt etwas „unter dem Radar“. Zudem ist es unglücklicherweise parallel zu Die Quacksalber von Quedinburg erschienen, bei dem ebenfalls Spielmaterial aus einem Beutel gezogen wird. Gegen letzteres kann Mercado leider optisch nicht mithalten, es wirkt eher bieder, besitzt nicht diesen Aufforderungscharakter. Doch ich möchte heute beleuchten, was sich hinter der Fassade befindet.

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Die Quacksalber von Quedlinburg

Die Quacksalber von Quedlinburg Cover

Cover / Schmidt Spiele

Quacksalber, ein merkwürdiges Wort. Es soll aus einer Aneinanderreihung der Worte quaken als Synonym für quatschen oder prahlen und Salber, also eine Person, die Salben verkauft, entstanden sein und geht damit auf die Zeit der Marktschreier zurück. In diesem Fall der Personen, die auf den Märkten für ihre Salben oder sonstige obskure Heilmethoden geworben haben. Wird Jemand als Quacksalber bezeichnet, wirft man ihm vor ohne notwendige Qualifikation oder Befugnis die Heilkunde auszuführen. Klingt eigentlich wenig erstrebenswert. Doch in diesem Spiel von Wolfgang Warsch, dem Shootingstar des aktuellen Jahrgangs, wollen wir uns die Eigenschaften eines waschechten Kurpfuschers aneignen und in unseren Kesseln merkwürdige Zutaten zusammen schmeißen. Diesen Tränke werden selbstverständlich mit Knallerbsen gestreckt, da die guten Zutaten alleine natürlich viel zu wertvoll wären. Wir wollen ja für unseren Geldbeutel das Beste heraus holen, wenn wir unser Gebräu auf dem Markt anbieten.

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Ein Hobby bleibt selten allein

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Ich finde es wichtig, als Ausgleich zum Alltag des Berufslebens einem Hobby nachzugehen. Oder mehreren, es gibt ja viele tolle Dinge, für die man sich begeistern kann. Brettspiele kamen bei mir erst wieder in den letzten Jahren auf. Davor waren meine Hauptinteressen Fußball, Darts und Rock-Musik. Die Brettspiele nehmen mittlerweile einen großen Teil meines Lebens ein, worüber ich sehr froh bin. Umso schöner erscheint es dann, wenn man Hobbies verbinden kann. Zum Beispiel wenn ein Hobby sogar Thema eines Brettspiels ist. Das muss doch dann einfach passen, oder etwa nicht? Ich möchte heute über zwei Spiele sprechen, an denen ich auf der Spiel 2017 in Essen einfach nicht vorbei kam. Bei dem einen geht es um Metal-Bands, beim anderen um ein Burger-Restaurant. Das ist kein Hobby, sondern ich habe mir zu Schulzeiten mein Taschengeld durch einen Job bei einer großen Fastfood-Kette aufgebessert, genau wie meine beiden Geschwister. Daher liegt das Burger braten einfach in der Familie ;-) Zum Abschied gab es von den ehemaligen Kollegen ein PC-Spiel, bei dem Burger gebraten und möglichst schnell an die wartenden Gäste verkauft werden mussten. Dieses habe ich lange nicht mehr angefasst, aber vielleicht kann ein Brettspiel es gut ersetzen

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Pulsar 2849

Pulsar 2849 Cover

Cover / Foto: Czech Games Edition

Der Weltraum – unendliche Weiten…Bis vor einiger Zeit war dies so gar nicht mein Thema. Erst vor Kurzem musste ich bei einer Partie Sag’s mir! Filme wieder feststellen, dass es neben Star Wars und Star Trek doch noch eine Menge anderer Titel dieses Genres gab, von denen ich zum Teil noch nie gehört habe. Aber spätestens seit Terraforming Mars, versuche ich mich bei Brettspielen auf fast jedes Thema einzulassen, um keine großartigen Spiele zu verpassen. Und so kam es auch dazu, dass wir beim Asmodee Burgevent im vergangenen Jahr mit einer Partie Pulsar 2849 in den Samstag starteten. Und ich war direkt begeistert. Nachdem Czech Games Edition das Spiel bereits in Essen verkauft hat, musste auf eine deutsche Version noch bis zum Frühjahr gewartet werden. Diese werde ich euch nun vorstellen.

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