SPIEL’17 – Tag 3

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Gerade zurück vom wirklich angenehmen und interessanten, wenn auch extrem lauten, Bloggertreffen (vielen Dank an Mathias Nagy für die Planung), verfasse ich nun noch ein paar Zeilen für euch. Heute hatte ich wieder den einen oder anderen Pressetermin, bei dem mir diverse Spiele kurz vorgestellt wurden. Ich selber bin heute gar nicht so viel zum Spielen bekommen, aber ich habe da ja noch etwas von gestern offen. Freut euch auf Kurzberichte zu Spielen von moses, Huch!, Blue Orange Games, Amigo und Zoch.

moses.

Moses hat mit Safe House ein für den Verlag eher untypisches Spiel, bei dem die Spieler kooperativ in 30 Minuten versuchen das Safe House zu erreichen. Für noch mehr Atmosphäre kann man sich musikalische Untermalung herunter laden. Vollkommen in der bekannten Wohlfühlzone liegen die beiden Quiz-Neuheiten Big Cities für Erdkunde-Freaks und Wer weiß das?, bei dem es nicht darum geht die Fragen zu beantworten, sondern korrekt einzuschätzen ob ein Mitspieler die Antwort kennt oder nicht. Das Kneipenquiz aus dem letzten Jahrgang hat 750 neue Fragen erhalten, die als Erweiterung erworben werden können.

HUCH!

Huch bietet Spielern aller Altersklassen und Interessen interessante Spiele. Ob man nun bei King Ozo Schnüre zieht, um zu überprüfen wer den Längsten hat oder Spaghetti aus einer Schüssel zieht, ohne den Yeti in die Schüssel fallen zu lassen. Eher in der Kategorie Partyspiel kann man Invisible Ink einordnen, bei dem der Würfel vorgibt, wer eine Brille aufsetzen muss. Entweder der Spieler, der etwas malen soll, der Spieler der versucht dies zu erraten oder beide. Durch die Brille wird die Tinte unsichtbar und man muss anhand der Bewegungen erraten um welchen Gegenstand es sich handelt. Beim Familienspiel Feuville bauen die Spieler mit Hilfe von Würfelaktionen ihre eigenen kleinen Städte, die sie vor dem feuerspeienden Drachen beschützen wollen (inkl. aller dort lebenden Schafe). Schafe findet man neben vielen anderen Tieren auch bei Keyper. Doch mehr als die in verschiedene Richtungen faltbaren Spielerpläne habe ich dazu nicht in Erfahrung bringen können. Ein genaueres Bild werde ich mir in den kommenden Wochen noch von Rajas of the Ganges machen können, dem heiß erwarteten Vielspieler-Highlight von Inka und Markus Brand. Den besonderen Kniff bieten bei diesem Würfeleinsetzspiel die gegenläufigen Reichtum- und Ruhmespunkeleisten. Da ich meine Meinung zu abstrakten Spielen überdenken möchte, werde ich mir auch noch das 2-Personen-Spiel von Arve D. Fühler mi dem Titel TAKE näher ansehen und euch davon berichten.

Amigo

Gestern ergab sich die Möglichkeit zu fünft Druids von Amigo kennen zu lernen. Dieses Stichspiel im Wizard-Universum ist ausreichend anders, um seine eigene Daseins-Berechtigung zu haben. Es gibt fünf Farben, doch möchte man nicht alle haben, denn dann hat ein Spieler die fünfte Farbe wird die Runde beendet. Heute habe ich bei Amigo Spiele Memo Dice angespielt, dem neuen Spiel von Haim Shafir. Die Würfel ähneln denen aus Caramba, allerdings zeigen sie alle Würfelseiten ein anderes Symbol. Nach jedem Würfelwurf sollte man sich das Symbol gut einprägen, der Würfel wird dann mit einem gleichfarbigen Becher verdeckt, wie man sie aus Speed Cups kennt. Am Rundenende muss man sich an jedes einzelne Symbol erinnern, um zu punkten. Es ist nicht ganz so von „Speed“ geprägt, wie andere seiner Spiele, es geht darum sich die Symbole gut einzuprägen und wiederzugeben. Eine Runde ist dabei ebenfalls fix vorüber.

Zoch Verlag

Ebenfalls gestern hatten wir Schüttels vom Zoch Verlag auf dem Tisch. Theoretisch ganz einfach, muss man kleine Pöppel mit einer Handbewegung aus einem Würfelbecher schütteln und je nachdem wie viele Pöppel heraus kamen, wird eine Aktion ausgelöst. Entweder sie dürfen eigene Marker platzieren oder zum angegebenen Preis verkaufen oder müssen Geld bezahlen. Bei Spielende gewinnt das höchste Vermögen. Unpraktisch ist zum Beispiel exakt sieben Pöppel heraus zu schütteln, da man dann einen eigenen Marker abgeben muss, was mit gleich zu Beginn drei Mal hintereinander gelang…

Lang erwartet, bringt Zoch nun endlich Sushi Go Party auf den deutschen Markt. Und das nun endlich mit den ansehnlichen Originalgrafiken. Das Spielprinzip von Sushi Go bleibt erhalten, nur bietet diese Version verschiedene Menüs aus aus Sushi-Varianten. Bei Cafe Fatal setzen wir Würfel ein, um uns Kuchen-, Pizza- oder Käseecken zu sichern, für die es bei Spielende Punkte gibt. Die Perfektionierung der Kuchenregel kann sicherlich bei dem Sammelkartenspiel Kimono ausgeführt werden, wenn ausliegende Karten immer wieder geteilt werden, wenn mehrere Spieler daran ineressiert sind.

Blue Orange

Bei Blue Orange habe ich mir zwei Spiele angesehen, die es derzeit noch nicht bei einem deutschen Partner zu kaufen gibt. Mit Photosyntesis schlossen wir den gestrigen Abend ab. Die Sonne wandert Runde für Runde um den Spielplan und bringt den Spielern Sonnenpunkte ein, deren Bäume nicht im Schatten anderer stehen. Die Sonnenpunkte können für Aktionen genutzt werden, so kann man sich Samen oder Bäume beschaffen, pflanzen oder wachsen lassen. Siegpunkte gibt es nur für den vierten Zustand im Lebenszyklus eines Baumes, das Abholzen. Ich denke wir haben zu spät mit dem Abholzen losgelegt, würde in der kommenden Partie einiges anders versuchen, dabei bin ich noch unschlüssig, wie abwechslungsreich folgende Partien sein werden. Ebenfalls einen interessanten Eindruck macht Panic Mansion auf den ersten Blick. Dieses Kinderspiel fordert die Spieler auf bestimmte Spielfiguren in einen vorgegebenen Raum durch Bewegung der Spieleschachtel zu befördern. Durch kleine Anpassungen können verschiedene Schwierigkeitsufen realisiert werden.

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