L.A.M.A.

Cover / Foto: Amigo Spiele

Als Amigo Spiele im Frühjahr seine Neuheiten bekannt gab, hatte ich für das Spiel mit dem bunten Lama auf der Schachtel nur ein müdes Lächeln übrig. Ist ja schließlich kein Schaf, wer will schon mit Lamas spielen? Doch dann hörte man hier und da recht positive Stimmen, sogar auf der Spielwarenmesse selbst wurde mir dieses Spiel mehrfach ans Herz gelegt, weshalb ich es bei Amigo dann doch mitgenommen habe. Die erste Partie zu Hause zu zweit brachte dann erst mal  ein wenig Ernüchterung mit sich, doch das sollte sich schon bald ändern, als wir es in größeren Gruppen dabei hatten. Und ja, Schafe wären natürlich cooler, aber aus dem Wort Schaf lässt sich nun mal nicht das passende „Lege alle Minuspunkte ab“ bilden. Weiterlesen

Die Tavernen im tiefen Thal

Cover / Foto: Schmidt Spiele

Der Autor des vergangenen Spielejahrgangs war Wolfgang Warsch. Gleich drei seiner vier Veröffentlichungen wurden von der Spiel des Jahres-Jury 2018 nominiert, einer dieser Titel wurde sogar zum Kennerspiel des Jahres ausgezeichnet. Da sind die Erwartungen an weitere Spiele aus seiner Hand natürlich hoch. Und auch in diesem Jahrgang lässt sich wieder die eine oder andere Neuheit von Wolfgang Warsch finden. Am ansprechendsten von diesen Neuheiten wirkte Die Tavernen im tiefen Thal für mich, da schon alleine das Cover total einladend wirkt.

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Spiel des Jahres 2019 – Prognose

Brettgeschichte Logo

Logo / Foto: Brettspielpoesie

Es ist wieder so weit, kommenden Montag werden die nominierten Spiele der SdJ-Jury in den drei Kategorien Spiel, Kinderspiel und Kennerspiel des Jahres bekannt gegeben. In den letzten Jahren hatte ich einen ziemlich guten Riecher dabei, dieses Jahr bin ich mir absolut unsicher. Und auch wenn ich in den vergangenen beiden Jahren bereits geschrieben habe, es wäre schwierig gewesen, war das alles nichts gegen dieses Jahr. Dennoch werde ich nun ein paar Titel nennen und begründen, warum ich mir diese Titel als Nominierte vorstellen könnte. Wer das ganze lieber auf der Tonspur hören möchte, kann sich einfach die aktuelle Bretterwisser-Folge anhören und bekommt direkt noch weitere Meinungen dazu.

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Copenhagen

Copenhagen Cover

Cover / Foto: Queen Games

An was denkt ihr, wenn ihr Brügge, Carcassonne, Istanbul, Yokohama, Coimbra oder Copenhagen hört? An die Städte oder doch eher an die Brettspiele mit diesen Städtenamen als Spieltitel? So ergeht es mir jedenfalls meistens. Finde ich das schlimm? Nein, überhaupt nicht. Das zeigt doch in einem gewissen Rahmen bloß, wie Brettspiele auch bilden können. Ich schaue gerne Quizsendungen im TV und nicht selten konnte ich schon eine Frage lösen, weil ich den Ort und seine Eigenheiten in Brettspielen kennen gelernt habe. Ohne diese Brettspiele wüsste ich wahrscheinlich nicht, dass die Inselgruppe Murano für seine Glaskunst bekannt ist, dass Nippon der japanische Name Japans ist oder der Hafen Kopenhagens sich vor bunten Giebelhäuser erstreckt.

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The River

The River Cover

Cover / Foto: Asmodee

Neben den kleineren Spielen wie Zug um Zug: New York oder das Würfelspiel Corinth, war der letzte Titel des Verlags Days of Wonder in großer Spielschachtel: The River. Und dieser Titel ist nicht nur kurz und prägnant, er beschreibt auch das zentrale Spielelement. Als Siedler kommen die Spieler über das Meer an der Küste an und ziehen mit ihrem Schiff weiter über einen Fluss ins Landesinnere. Und nur in dieser Richtung können sich die Spieler im Spiel entwickeln, am Fluss entlang. So einfach wie die thematische Einbindung ist auch der Spielablauf selbst erklärt, das schreit doch quasi nach einem idealen Einsteigerspiel.

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Spiele Offensive Wundertüte 2019

!!!ACHTUNG – SPOILER!!!

Wir haben wieder Anfang Mai, also ist es wieder an der Zeit für eine traditionsreiche Rubrik auf Brettspielpoesie. Es geht nun aber (noch) nicht um die Nominierungen zum Spiel des Jahres, dafür habe ich noch ein wenig Zeit. Die Spiele Offensive hat Geburtstag gefeiert und dies mit vielen Angeboten getan. Zum Abschluss der Geburtstagsaktion gab es die zehnte Wundertüte der Spiele Offensive. Drei Jahre in Folge habe ich sie erworben, letztes Jahr jedoch ausgesetzt. Und das war auch gut so, die Spiele waren entweder bereits in unserem Besitz oder hätten uns nicht interessiert. Und obwohl ich es eigentlich besser wissen sollte, kam ich nicht umher dieses Jahr wieder mitzumachen, der Wunsch nach der Überraschung war zu groß. Unsere Spielesammlung ist zwar auch recht groß, von daher spielte durchaus ein gewisses Risiko mit, aber die Hoffnung auf ein paar Highlights zum Jubiläum und die spannende Vorfreude auf die Lieferung haben gesiegt. Und so kann ich euch heute wieder aus erster Hand berichten, was die Wundertüte bereit hielt. Wobei Wundertüte eigentlich der falsche Begriff ist, zur Vermeidung von Plastik wurde auf das zusätzliche Verpacken der Spiele einfach verzichtet und die Jubiläumswundertüte nur im Karton ausgeliefert.

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3 Spiele – 1 Mechanismus: Flip’n’Write (Puzzle)

Flip'n'Write Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Leider habe ich keine Rückmeldung erhalten, ob euch diese neue Rubrik auf Brettspielpoesie gefällt, daher mache ich einfach erstmal weiter damit ;-) Ich habe einige Spiele hier, die ich euch gerne vorstellen möchte, zu denen es aber im Detail gar nicht so viel zu schreiben gibt. Außerdem haben sie untereinander große Ähnlichkeiten, sodass ich mich entschieden habe sie euch gemeinsam vorzustellen. Ich hoffe, dass dies auch in eurem Sinne ist, da ihr dann einen direkten Vergleich bekommt, der euch bei eurer Kaufentscheidung vielleicht helfen kann.

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Roll Player

Roll Player Cover

Cover / Foto: Pegasus Spiele

Wenn eine barbarische Drachengeborene, die durch Geschehnisse in der Vergangenheit eine verlorene Seele ist und nun als Beschützer auftritt auf einen menschlichen, erleuchteten Mönch trifft, der zu ihrem Mentor geworden war und nur als Hüter auftritt, dann sind wir nicht bei einer Folge Game of Thrones, sondern vermutlich bei einer Partie Roll Player. Da könnte auch noch ein diebischer Halbling mitspielen, der auserwählt wurde große Macht und Einfluss zu erhalten, was ihn wahnsinnig werden lässt. Und wie der Titel des Spiels verrät, wird dabei gewürfelt. Ich mag das Wortspiel dabei, welches auf englisch natürlich wesentlich besser funktioniert: Aus Roleplayer (Rollenspieler) wird die Aufforderung Roll (Würfel) Spieler. Denn genau das wird zur Aufgabe der Spieler: Mit den Würfeln den eigenen Charakter formen.
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Gastrezension: Li-La-Laut

Brettgeschichte Logo

Logo / Foto: Brettspielpoesie

Heute habe ich wieder etwas besonderes für euch, denn es wird ein aktuelles Kinderspiel vorgestellt. Bisher hatten solche Spiele ja nur die Chance auf eine Erwähnung, wenn sie Schafe enthalten, doch auch dann erfolgte die Bewertung eher aus Spielersicht. Das liegt schlicht und einfach daran, dass ich selber keine Kinder habe und daher auch nur selten mit Kindern spiele. Doch nun hat der Nürnberger Spielkartenverlag uns einfach seine beiden Essen-Neuheiten Alle gegen Rudi und Li-La-Laut zugeschickt. Kurzerhand haben wir beide Spiele mit zu einem Spieleabend genommen und die Kinder unserer Freunde damit beglückt. Und die Eltern gebeten, ein paar Worte zu den Eindrücken zu hinterlassen.

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Wo geht’s hier zum Ausgang!? – No. 4

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Foto: Brettspielpoesie

Ich habe auf diesem Blog nun schon einige Escape Room-Adaptionen für den Spieltisch vorgestellt, allen liegt die gleiche Idee zu Grunde: Das Erlebnis eines Escape Rooms mit all seinen Rätseln und Aufgaben, die gelöst werden müssen, um zu entkommen, einzufangen und in eine Box zu packen. 2016 fingen die ersten Verlage damit an, doch dieser Trend ist noch lange nicht vorüber. Immer wieder tauchen hier und da neue Anbieter auf und alle finden einen etwas anderen Weg der Umsetzung. Viele dieser Titel bleiben durch Erweiterungen dauerhaft am Markt. Für mich als Rezensent bleibt es schwer, darüber zu berichten. Solche Spiele sind für eine Gruppe nur ein einziges Mal spielbar, danach ist die Lösung schließlich bekannt, daher kann auch nur der grobe Spielablauf mit seinen Mechanismen beschrieben werden. Ich habe nun beschlossen keine einzelnen Rezensionen mehr zu den vielen Escape Room-Adaptionen und dessen Erweiterungen zu verfassen, sondern über mehrere gemeinsam berichten, wenn wieder ein paar durchgespielt wurden.

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