KeyForge: Ruf der Archonten

Cover / Foto: Asmodee

Im vergangenen Jahr wurde zur Spiel ein neues Spielsystem angekündigt, welches die Brettspielwelt auf den Kopf stellen sollte: Die Unique Games. Sie sind einzigartig, kein Spiel gleicht dem anderen, jedes ist ein Unikat, etwas Besonderes. Beim Brettspiel Discover: Zu unentdeckten Landen ist es allerdings nicht wirklich gelungen, die Spieler zu überzeugen. Durch die zufällige Zusammenstellung des Spielmaterials ist die Geschichte, die von einem solchen Spiel erwartet wird, leider auf der Strecke geblieben und mit ihr auch der Spielspaß. Zu zufällig, zu zusammenhanglos kam die Geschichte daher, wie soll es auch anders möglich sein, wenn ein Algorithmus die Zusammenstellung zufällig bestimmt? Vielleicht funktioniert es aber besser, wenn das Spiel hauptsächlich aus Karten besteht und nicht versucht eine aufwändige Geschichte zu erzählen, wie bei KeyForge.

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Newton

Cover / Foto: Asmodee

Auch wenn ich Informatiker bin, finde ich wissenschaftliche Themen eher abschreckend. Große Forscher wie Galileo Galilei, Kopernikus oder eben Isaac Newton lösen in mir grundsätzlich erstmal keine Begeisterungssprünge aus. Daher lies mich auch dieses Spiel zunächst kalt, das Cover finde ich etwas zu puristisch und wenig ansprechend. Vermutlich war es einer der Autoren, der mich auf das Spiel neugierig machte. Simone Luciani war an Spielen wie Auf den Spuren von Marco Polo, Tzolkin, Teotihuacan oder auch Sheepland beteiligt. Und der Verlag Cranio Creations hat seit der Spiel 2014 sowieso einen besonderen Stand bei mir, denn ich werde so schnell nicht vergessen, wie ich den Anfängerfehler überhaupt machte, mir auf der Spiel früh am morgen am allerersten Stand eben dieses letztgenannte Spiel zu kaufen, welches ich den ganzen langen Tag mit herum schleppen musste, um abends am Ausgang festzustellen, dass noch ausreichend Exemplare vorhanden gewesen wären.

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Umfrage mit Gewinnspiel

Brettgeschichte Logo

Logo / Foto: Brettspielpoesie

Letzte Woche habe ich es bereits angekündigt, diese Woche ist es soweit. Ich starte eine kleine Meinungsumfrage, um ein Stimmungsbild zu erhalten. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich möglichst viele Leser daran beteiligen und mir ehrliches Feedback geben, damit ich mich und diesen Blog in eurem Sinne weiter entwickeln kann. Als zusätzlichen Anreiz an der Umfrage teilzunehmen, werde ich unter allen Teilnehmern zwei Spiele des auslaufenden Jahrgangs verlosen.

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Der Herr der Ringe: Reise durch Mittelerde

Reise durch Mittelerde Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Erst vor kurzem haben wir bei den Bretterwissern das Thema Dungeon Crawler behandelt. Zu dieser Folge konnte ich nur wenig beitragen, da mich dieses Genre bisher relativ kalt gelassen hat. Doch nun ist ein solches Spiel erschienen, welches mein Interesse geweckt hat. Mit dem richtigen Thema kann man mich eben ködern. Und nein, es hat nichts mit Schafen und auch nichts mit Sherlock Holmes zu tun. Der Herr der Ringe – Reise durch Mittelerde interessiert mich thematisch sehr, doch bringt es auch einiges mit, was mich wenig anspricht: Diverse einfarbige Plastik-Miniaturen sowie eine zwingend erforderliche App-Unterstützung. Die App soll der aus Villen des Wahnsinns ähnlich sein, welches mich thematisch völlig kalt lässt und ich daher bisher keine Berührungspunkte damit hatte. Euch erwartet nun also eine Spielvorstellung eines kompletten Newbies in diesem Genre.

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Wo geht’s hier zum Ausgang!? – No. 5

Ausgang Logo

Foto: Brettspielpoesie

Ich habe auf diesem Blog nun schon einige Escape Room-Adaptionen für den Spieltisch vorgestellt, allen liegt die gleiche Idee zu Grunde: Das Erlebnis eines Escape Rooms mit all seinen Rätseln und Aufgaben, die gelöst werden müssen, um zu entkommen, einzufangen und in eine Box zu packen. 2016 fingen die ersten Verlage damit an, doch dieser Trend ist noch lange nicht vorüber. Immer wieder tauchen hier und da neue Anbieter auf und alle finden einen etwas anderen Weg der Umsetzung. Viele dieser Titel bleiben durch Erweiterungen dauerhaft am Markt. Für mich als Rezensent bleibt es schwer, darüber zu berichten. Solche Spiele sind für eine Gruppe nur ein einziges Mal spielbar, danach ist die Lösung schließlich bekannt, daher kann auch nur der grobe Spielablauf mit seinen Mechanismen beschrieben werden. Ich habe nun beschlossen keine einzelnen Rezensionen mehr zu den vielen Escape Room-Adaptionen und dessen Erweiterungen zu verfassen, sondern über mehrere gemeinsam berichten, wenn wieder ein paar durchgespielt wurden.

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Hadara

Cover / Foto: Hans im Glück

Benjamin Schwer ist in meinen Augen einer der Newcomer im Kennerspielbereich. Nachdem zuvor nur einige wenige Kinder- und Familienspiele von ihm veröffentlicht wurden, gibt es im sich langsam zu Ende neigendem Jahrgang gleich zwei Titel von ihm, die ihn meinen Augen durchaus als Kandidaten für das Kennerspiel des Jahres getaugt hätten. Nach Crown of Emara, welches im Herbst bei Pegasus Spiele veröffentlicht wurde, legte der Hans im Glück-Verlag in diesem Frühjahr Hadara nach. Erneut steht eine Art Rondell im Mittelpunkt des Spiels, das ist aber auch die einzige Gemeinsamkeit der beiden Spiele. Wobei, beide Spiele gefallen mir ziemlich gut, ich werde weiterhin genauer hinsehen, wenn der Name Benjamin Schwer auf dem Spielekarton prangt.

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The River

The River Cover

Cover / Foto: Asmodee

Neben den kleineren Spielen wie Zug um Zug: New York oder das Würfelspiel Corinth, war der letzte Titel des Verlags Days of Wonder in großer Spielschachtel: The River. Und dieser Titel ist nicht nur kurz und prägnant, er beschreibt auch das zentrale Spielelement. Als Siedler kommen die Spieler über das Meer an der Küste an und ziehen mit ihrem Schiff weiter über einen Fluss ins Landesinnere. Und nur in dieser Richtung können sich die Spieler im Spiel entwickeln, am Fluss entlang. So einfach wie die thematische Einbindung ist auch der Spielablauf selbst erklärt, das schreit doch quasi nach einem idealen Einsteigerspiel.

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Wo geht’s hier zum Ausgang!? – No. 4

Ausgang Logo

Foto: Brettspielpoesie

Ich habe auf diesem Blog nun schon einige Escape Room-Adaptionen für den Spieltisch vorgestellt, allen liegt die gleiche Idee zu Grunde: Das Erlebnis eines Escape Rooms mit all seinen Rätseln und Aufgaben, die gelöst werden müssen, um zu entkommen, einzufangen und in eine Box zu packen. 2016 fingen die ersten Verlage damit an, doch dieser Trend ist noch lange nicht vorüber. Immer wieder tauchen hier und da neue Anbieter auf und alle finden einen etwas anderen Weg der Umsetzung. Viele dieser Titel bleiben durch Erweiterungen dauerhaft am Markt. Für mich als Rezensent bleibt es schwer, darüber zu berichten. Solche Spiele sind für eine Gruppe nur ein einziges Mal spielbar, danach ist die Lösung schließlich bekannt, daher kann auch nur der grobe Spielablauf mit seinen Mechanismen beschrieben werden. Ich habe nun beschlossen keine einzelnen Rezensionen mehr zu den vielen Escape Room-Adaptionen und dessen Erweiterungen zu verfassen, sondern über mehrere gemeinsam berichten, wenn wieder ein paar durchgespielt wurden.

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Spielefamilie: Colt Express

Spielefamilie Logo

Spielefamilie Logo / Foto: Brettspielpoesie

Manches Mal bietet es sich einfach an, verschiedene Spiele bzw. Erweiterungen in einem Zug zu betrachten und nicht als einzelne Rezensionen zu veröffentlichen, daher werde ich nun ab und an Spielefamilien vorstellen. Es wird sicherlich keine regelmäßige Rubrik werden, sondern eher immer wenn es passt mal eingestreut und vielleicht auch eine bereits existierende Rezension verlinkt, wenn dazu bereits etwas veröffentlicht wurde. So wie heute, denn das zum Spiel des Jahres 2015 ausgezeichnete Colt Express habe ich euch bereits vorgestellt. In diesem Jahr besuchte ich zum ersten Mal die SdJ-Verleihung in Berlin. Seitdem sind zwei große Erweiterungen erschienen, die ich euch auch bereits vorgestellt habe, aber daneben auch noch einiges an Kleinkarm, auf den ich heute näher eingehen werde.

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Gizmos

Gizmos Cover

Cover / Foto: Asmodee

Der Verlag Cool Mini Or Not bzw. CMON Limited, wie er sich seit 2015 offiziell nennt, steht eigentlich für Spiele mit opulenter Ausstattung und einer Vielzahl an Miniaturen, es sind die Macher von Spielen wie Blood Rage, Zombicide und Rising Sun. Doch neben solchen Spielen bieten sie mittlerweile ein breites Produkt-Portfolio an und 2018 haben sie ein Spiel veröffentlicht, welches ich mir unbedingt ansehen musste. Gizmos ist aus der Hand von Phil Walker-Harding, dessen Spiele mir bisher eigentlich immer sehr zugesagt haben. Und es zieht die Blicke auf sich mit seinen vielen bunten Murmeln aus einem großen Murmelspender. Der Titel erinnert mich unweigerlich an Gizmo, den niedlichen Mogwai aus dem Film Gremlins. Doch geht es hier keineswegs um die niedlichen, pflegebedürftigen Tierchen aus dem Film, mit Gizmos ist wohl eher die englische Bezeichnung für ein Gadget gemeint, die ein technisches Werkzeug oder Gerät mit bisher so nicht bekannter Funktionalität beschreibt. Genau solche zu errichten, ist nämlich die Hauptaufgabe der Spieler in Gizmos.
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