Mein Traumhaus – Familienbesuch

Mein Traumhaus Familienbesuch Cover

Cover / Foto: Pegasus Spiele

Unterschiedliche Spieltitel in verschiedenen Sprachen sind immer so eine Sache. Während das Grundspiel im Original Dream Home benannt wurde, geht der deutsche Titel Mein Traumhaus völlig in Ordnung. Bei der Erweiterung finde ich den Originaltitel jedoch etwas cleverer, als die deutsche Version. Pegasus Spiele hat den Untertitel der Erweiterung mit Familienbesuch nach einem enthaltenen Modul gewählt. Kann man machen, wäre auch völlig in Ordnung, würde man das Original nicht kennen. Denn dort lautet der Untertitel 156 Sunny Street. Dabei stehen die Zahlen 1, 5 und 6 (vermutlich) für die neuen Spielerzahlen, welche durch diese Erweiterung ermöglicht werden. Solche Ideen finde ich einfach großartig! Funktioniert aber auch nur in der englischen Sprache so gut, Sonnenstraße 156 hätte vermutlich nicht dieselbe Wirkung. Für diese Rezension der Erweiterung setze ich die Kenntnis des Grundspiels voraus. Wer diese auffrischen möchte, kann sich gerne meine Rezension dazu durchlesen.

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Druids

Druids Cover

Cover / Foto: Amigo Spiele

Als ich diese Rezension begonnen habe und über das Spiel nachdachte, stellte ich mir die Frage über die Erwartungshaltung, die ein Spieler gegenüber einem Spiel hat. Schaut man auf das Cover von Druids sieht man eine mystische Person, die mit einigen okkulten Symbolen hantiert. Was das über das Spiel aussagt? Nix, wirklich gar nichts! Zwar bietet die Anleitung eine kurze Hintergrundgeschichte, die Spieler sollen in die Rolle der ersten Druiden schlüpfen und sich mit den fünf Domänen beschäftigen, doch im Spiel werden schlicht farbige Karten mit unterschiedlichen Werten ausgespielt. Dabei ist es völlig uninteressant, ob diese nun für Heilkunde, Gestaltwandlung oder Schöne Künste stehen. Aber das ist in Ordnung, in meinen Augen braucht solch ein kleines Kartenspiel kein richtiges Thema. Auf den ersten Blick erinnert es an Wizard, ein Stichspiel, und wer solche Spiele mag, kann bedenkenlos zu Druids greifen.

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Herzensprojekte

Brettgeschichte Logo

Logo / Foto: Brettspielpoesie

Eigentlich schreibe ich ja nicht viel über laufende Kickstarter-Kampagnen, da ich selbst auch gar nicht sonderlich anfällig für solche Projekte bin. Ist ein Spiel richtig gut, gelangt es häufig hinterher auch in den normalen Handel. Dann ist vielleicht das eine oder andere „Kickstarter-Exclusive“ nicht dabei, aber die sind ja oft mehr Schein als sein. Doch heute möchte ich mich gerne zu vier laufenden Projekten äußern. Diese vier könnten kaum unterschiedlicher sein, doch haben sie alle eine Gemeinsamkeit: Es geht um Herzensprojekte rund um Brettspiele.

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Schnurrrlock Holmes

Schnurrrlock Holmes Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Es gibt Hundemenschen und es gibt Katzenmenschen, ich gehöre eindeutig zur ersten Kategorie. Mein Körper mag beide nicht, allergische Reaktionen geben mir dies regelmäßig zu spüren. Und hätte dieses Spiel nicht den Namen Holmes im Titel, hätte ich ihm vermutlich gar keine Beachtung geschenkt. Aber Schnurrrlock Holmes: Auf Mauziatys Fährte bietet einfach so tolle Wortspiele, da kam ich nicht dran vorbei. Dahinter verbirgt sich passenderweise ein Deduktionsspiel, welches ich euch im Folgenden vorstellen möchte.

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Wo sind all die Schafe hin?

Brettgeschichte Logo

Logo / Foto: Brettspielpoesie

Als aufmerksamer Leser kann man sich durchaus fragen, warum so lange keine Schafspiele auf diesem Blog im Fokus waren. Dabei haben die Loot-Bilder der letzten Spiel in Essen doch das ein oder andere Schafspiel gezeigt. Diese Spiele haben alle eines gemeinsam: Sie stammen von ausländischen Verlagen. Nur eines der vier Spiele verfügt über eine deutsche Anleitung, die anderen liegen immerhin auf englisch vor, zeigen aber einige Übersetzungsschwächen, wie es leider so oft verkommt bei Spielen asiatischer Verlage. Ich habe länger gehadert, in welcher Form ich sie euch vorstellen kann. Ich möchte nun versuchen, euch mit der heutigen Brettgeschichte einen kleinen Einblick in die Schaf-Spiele der Spiel’17 zu geben. Eine weitere Tendenz erkenne ich darin, dass Schaf-Spiele häufig recht zugänglich für Kinder erscheinen. Ich spiele sie jedoch nur in Gruppen mit Erwachsenen, vor allem, wenn sie nicht explizit als Kinderspiele angepriesen werden.

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Deception

Deception Cover

Cover / Foto: Jolly Thinkers

Meine Gedanken schweifen ab: „Vor mir liegen eine Hantel, ein Ziegelstein, Messer und Gabel und ein Schlittschuh. Daneben Eiswürfel, eine Erdnuss, eine Pin-Nadel und ein Puzzle-Teil. Lass mich kurz überlegen, wie und weshalb ich damit das Leben eines anderen beenden könnte. Ich könnte der Person im Affekt eine Hantel über den Kopf gezogen haben, weil diese Person ohne zu fragen die letzte Erdnuss gegessen hat, als ich mich nach dem Fitness-Training stärken wollte! Oder ich gehe mit der Person Schlittschuhlaufen, wobei sie stürzen und unter meinen Schlittschuh geraten wird, weil sie einfach das letzte Puzzle-Teil verloren hat.“  Solche Gedanken entstammen nicht etwa einer angesagten Netflix-Serie mit einem mordlustigen Teenager, oder von einem sehr depressiven Menschen mit Mordgelüsten, das sind Gedanken die man sich zu Beginn einer Partie Deception (Deutscher Titel: Getäuscht: Mord in Hong Kong) machen sollte.

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Iquazú

Iquazú Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Iquazú – ein ungewöhnlicher Name für ein Spiel. Es handelt von Wasserfällen, da könnte einem der Name bekannt vorkommen. In Südamerika, an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien liegen die Iguazú-Wasserfälle,man beachte das ‚g‘ an zweiter Stelle. Sie bestehen aus 20 größeren sowie 255 kleineren Wasserfällen auf über zwei Kilometern. Ob man dort auch Diamanten finden kann, ist mir unbekannt, aber ich bin mir ziemlich sicher dass man dort keine blauen, weißen und orangefarbenen Fabelwesen findet. Beim ersten Blick auf die Schachtel und das im Mittelpunkt an einer Liane hängende blaue Wesen musste ich unweigerlich an den Film Avatar denken. Das ganze Setting ist nahezu filmreif, doch was kann das Spiel, welches sich dahinter verbirgt?

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Kartenfluch(t)

Brettgeschichte Logo

Logo / Foto: Brettspielpoesie

Heute erwartet euch eine Brettgeschichte der etwas anderen Art. Ihr habt hier schon häufiger lesen können, dass mir zu Escape Room-Spielen keine sinnvollen Einleitungen mehr einfallen. Und eigentlich sind auch die Rezensionen zu weiteren Teilen keine wirklichen Rezensionen, da sie nur noch aus sich wiederholender Einleitung, einem kurzem Materialüberblick und dem Fazit bestehen.  Nun habe ich zwei Escape Room-Adaptionen gespielt, die sich sehr ähneln, sodass mir die Idee kam, sie in eben dieser Brettgeschichte zu erwähnen. Bei Unlock! von den Space Cowboys und Deckscape von Abacusspiele, sind Karten das zentrale Element der Umsetzung.

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13 Tage – Die Kubakrise 1962

13 Tage Cover

Cover / Foto: Frosted Games

Ich weiß nicht, wie es heutzutage in den Schulen so aussieht, aber in meiner Schulzeit wurden immer und immer wieder die beiden Weltkriege durchgekaut, doch die Zeit danach bis heute nahezu außen vor gelassen. Lediglich im Leistungskurs Geschichte wurde kurz auf den kalten Krieg eingegangen. Ein trauriger Höhepunkt dieses Zeitraums wurde 1962 mit der Kuba-Krise erreicht. Eine der beiden Großmächte waren die Vereinigten Staaten von Amerika, die nach dem Ende des zweiten Weltkriegs die defense readiness conditions, kurz DEFCON, eingeführt haben. Sie bezeichnen den Alarmzustand der Streitkräfte der USA von 5 – Friedenszeit bis 1 – Maximale Einsatzbereitschaft inklusive der Möglichkeit eines Nuklearkrieges. DEFCON 2 ist bisher der höchste Wert, der erreicht wurde. Und zwar zur Zeit der Kubakrise, die in diesem 2-Personen-Spiel nachgespielt wird.

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#BeepleWE 2018

Brettgeschichte Logo

Logo / Foto: Brettspielpoesie

Vielleicht hat der ein oder andere von euch es in den sozialen Netzwerken mitbekommen, ein Großteil des Mitglieder des Beeple-Netzwerks hat sich am verlängerten Pfingstwochenende, teils mitsamt der ganzen Familie, auf den Weg nach Tann in der Rhön gemacht. Wir hatten uns in dem verschlafenen Örtchen Günthers eingemietet, um das ganze Wochenende zu spielen und dabei näher zusammen zu wachsen. Ich war leider nicht das gesamte Wochenende vor Ort, doch an den beiden Tagen wurde einiges gespielt, von dem ich gerne berichten möchte. Dabei gehe ich vor allem auf die Spiele ein, die ich (noch) nicht zu Hause habe und daher in nächster Zeit nicht vermehrt spielen werde.

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