Kurz & klein: Alles auf 1 Karte / Clever hoch drei / Qwixx Bonus

Alles auf 1 Karte - Clever Hoch Drei - Qwixx Bonus Cover
Alles auf 1 Karte – Clever Hoch Drei – Qwixx Bonus: Cover / Foto: Brettspielpoesie

Ich hatte 2019 begonnen, kleine und schnell vorgestellte Spiele nicht mehr in die starre Rezensionsstruktur zu pressen. Stattdessen möchte ich ähnliche Spiele, die irgendeine Gemeinsamkeit haben nicht kurz und klein hacken, wie der Titel es vermuten lassen könnte, sondern einfach gesammelt vorstellen. So bekommt ihr einen Überblick über das jeweilige Spielprinzip und meine Gedanken zu diesen Würfelspielen zu lesen. Freut euch heute auf etwas Neues (Alles auf 1 Karte), etwas Altes mit neuem Pfiff (Clever hoch drei) und etwas Blauem, also einer typischen Erweiterung für den Roll’n’Write-Klassiker schlechthin (Qwixx Bonus).

Pocket Detective

Pocket Detective Cover / Foto: Brettspielpoesie

Als Sonderermittler oder Journalisten,
möchte man von euch Antworten wissen.
Bei Pocket Detective seid ihr unterwegs,
eindeutig sind die Fälle keineswegs.
Mehrere Tatverdächtige müsst ihr besuchen,
ihre Aussagen und Alibis genau untersuchen.
Wird es euch am Ende gelingen,
die Täter zur Strecke zu bringen?

Wo geht’s hier zum Ausgang!? – No. 19

Wo geht’s hier zum Ausgang?! / Foto: Brettspielpoesie

Ich habe auf diesem Blog nun schon einige Escape Room-Adaptionen für den Spieltisch vorgestellt, allen liegt die gleiche Idee zu Grunde: Das Erlebnis eines Escape Rooms mit all seinen Rätseln und Aufgaben, die gelöst werden müssen, um zu entkommen, einzufangen und in eine Box zu packen. 2016 fingen die ersten Verlage damit an, doch dieser Trend ist noch lange nicht vorüber. Immer wieder tauchen neue Anbieter auf und alle finden einen etwas anderen Weg der Umsetzung. Viele dieser Titel bleiben durch Erweiterungen dauerhaft am Markt. Für mich als Rezensent bleibt es schwer, darüber zu berichten. Solche Spiele sind für eine Gruppe nur ein einziges Mal spielbar, danach ist die Lösung schließlich bekannt, daher kann auch nur der grobe Spielablauf mit seinen Mechanismen beschrieben werden. Ich habe nun beschlossen keine einzelnen Rezensionen mehr zu den vielen Escape Room-Adaptionen und dessen Erweiterungen zu verfassen, sondern über mehrere gemeinsam berichten, wenn wieder ein paar durchgespielt wurden. Gleiches gilt für einmalig spielbare Kriminalspiele.

Perfect Match

Perfect Match Cover / Foto: Schmidt Spiele

Welches Objekt ist eher spitz als rund?
Was steckt man sich gerne in den Mund?
Weil es essbar ist, statt ungenießbar.
Was wirkt auf euch sympathischer?
Ist etwas traditionell oder eher hip,
Runde für Runde ist gefragt euer Tipp.
Schätzt ihr genau wie euer Hinweisgeber,
freut sich auch euer Punktezähler.

Man muss auch gönnen können

Cover / Foto: Schmidt Spiele

Würfelspiele,
gibt es viele,
Würfelzahlen,
einzutragen,
ist bekannt,
braucht neues Gewand.
Denn zumeist,
sind Vorgaben alle gleich.
Doch diese hier entstehen,
durchs Karten auslegen.
Dadurch wird variieren,
wie Spieler Punkte generieren.
Neue Würfe die Mitspieler belohnen,
somit entsteht auch Interaktion.

Die Inseln im Nebel

Cover / Foto: Schmidt Spiele

Inseln im Nebel sind gefährlich,
starker Dunst behindert die Sicht.
Doch wird nicht wirklich entdeckt,
was sich dahinter versteckt.
Stattdessen sind die Spieler frei,
Landschaften zu erschaffen allerlei,
auch manches Gebäude wird platziert,
der Wind dabei die Richtung diktiert.
Nur mit Energie lässt sich dies vermeiden,
die Richtung ist so selber zu entscheiden.

Kurz & klein: Nochmal so gut / 5er finden / Anubix

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Ich hatte vor der SPIEL’19 ja bereits begonnen, kleine und schnell vorgestellte Spiele nicht mehr in die starre Rezensionsstruktur zu pressen. Stattdessen möchte ich ähnliche Spiele, die irgendeine Gemeinsamkeit haben nicht kurz und klein hacken, wie der Titel es vermuten lassen könnte, sondern einfach  gesammelt vorstellen. So bekommt ihr einen Überblick über das Spielprinzip und meine Gedanken zu diesen Spielen zu lesen. Freut euch heute auf die Weiterentwicklung des beliebten Roll’n’Write-Spiels Noch Mal!, welches in den vergangenen Jahren sicherlich prägend für den Erfolg solcher Spiele war. Bei 5er finden geht es darum die Würfelsymbole auf dem Plan zu finden und bei Anubixx werden Kreuze gesetzt, um daraus antike Bauwerke zu konstruieren.

Die Tavernen im tiefen Thal

Cover / Foto: Schmidt Spiele

Der Autor des vergangenen Spielejahrgangs war Wolfgang Warsch. Gleich drei seiner vier Veröffentlichungen wurden von der Spiel des Jahres-Jury 2018 nominiert, einer dieser Titel wurde sogar zum Kennerspiel des Jahres ausgezeichnet. Da sind die Erwartungen an weitere Spiele aus seiner Hand natürlich hoch. Und auch in diesem Jahrgang lässt sich wieder die eine oder andere Neuheit von Wolfgang Warsch finden. Am ansprechendsten von diesen Neuheiten wirkte Die Tavernen im tiefen Thal für mich, da schon alleine das Cover total einladend wirkt.

3 Spiele – 1 Mechanismus: Roll’n’Write

Roll'n'Write Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Wieder ist es an der Zeit für mich etwas Neues auszuprobieren. Ich habe einige Spiele hier, die ich euch gerne vorstellen möchte, zu denen es aber im Detail gar nicht so viel zu schreiben gibt. Außerdem haben sie untereinander große Ähnlichkeiten, sodass ich mich entschieden habe sie euch gemeinsam vorzustellen. Ich hoffe, dass dies auch in eurem Sinne ist, da ihr dann einen direkten Vergleich bekommt, der euch bei eurer Kaufentscheidung vielleicht helfen kann.

Forbidden Sky

Forbidden Sky Cover
Cover / Foto: Schmidt Spiele

Schon bei der Einleitung in dieses Spiel, wird einem schnell klar, welcher Autor dahinter steckt. Matt Leacock hat mit Pandemie ein Spiel erschaffen, welches heutzutage schon fast als Genre gilt. Nicht selten nutzten wir den Satz: “Das spielt sich so ähnlich wie Pandemie” und sofort wissen unsere Mitspieler worum es geht. Pandemie ist sowohl thematisch als auch spielmechanisch auf Kennerniveau anzusiedeln, einige Jahre später wurde das Spielprinzip auch Einsteigern zugänglich gemacht. Bei Die verbotene Insel finden sich die Spieler auf einer im Meer versinkenden Insel wieder, auf der sie Artefakte finden müssen, um sie verlassen zu können. Einige Jahre später befand sich dieselbe Forschergruppe bei Die verbotene Stadt in der Wüste wieder, wo sie abgestürzt waren. Im Kampf gegen Hitze und Wind mussten sie die Wrackteile finden, um ein neues Fluggerät zu errichten. Und nun sind die Forscher plötzlich auf einer Raumstation einem heftigen Unwetter mit Blitzen und Sturm ausgesetzt und müssen gar eine Rakete mit Strom versorgen, um mit ihrer Hilfe zu fliehen.