Ubongo (Mitbringspiel)

Ubongo Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Dieses kleine, schnelle Mitbringspiel ist der kleine Bruder des Originals aus dem Kosmos-Verlag. Geometrische Formen, wie man sie beispielsweise aus Tetris kennt, müssen dabei auf Zeit zu vorgegebenen Formen zusammengesetzt werden. „Wer legt am schnellsten die neuen Aufgaben?“ – Genau dass soll sich während einer Partie des Ubongo Mitbringspiels zeigen!

Spielmaterial:

Es gibt beidseitg bedruckte Aufgabenkarten in zwei Schwierigkeitsstufen sowie 28 Legeteile aus dünner Pappe. Beides in den vier verschiedenen Farben rot, grün, gelb und blau.

Spielmechanismus:

Zunächst einigen sich die Spieler darauf, welche Variante gewählt wird. Die eine Seite zeigt Aufgaben für zwei Legeteile, die Rückseite kann nur mit drei Legeteilen bewätigt werden. Man legt nun vier Stapel, einen in jeder Farbe, in die Spielmitte. Oben ist die Seite zu sehen, die in dieser Spielrunde nicht verwendet wird. Das Spiel beginnt und jeder Spieler wählt eine Karte, dabei muss jeder Spieler eine andere Farbe wählen. Dann hat jeder Spieler die Aufgabe, seine Legemuster mit den Legeteilen der Farbe auf der Karte fertigzustellen. Dafür muss er sich zunächst die zwei oder drei abgebildeten Legeteile der gewählten Farbe nehmen, die auf der Aufgabenkarte abgebildet sind und damit das Muster zusammen legen. Wer dies zuerst erreicht hat, ruft „Ubongo!“. Die anderen Spieler haben dann noch 20 Sekunden (man kann sich auch auf 10 oder 5 Sekunden einigen) zum Vollenden Ihres Musters. Nach Ablauf dieser Zeit darf jeder Spieler, der sein Muster korrekt gelegt hat, diese Karte als Siegpunkt vor sich ablegen. Der im Uhrzeigersinn nächste Spieler wird Startspieler und darf zunächst eine Aufgabenkarte wählen, dann reihum weiter bevor die nächste Runde beginnt.

Ubongo Spielsituation

Spielsituation / Foto: Brettspielpoesie

Die Anleitung schlägt auch noch eine Variante für fortgeschrittene Spieler vor. Und zwar darf dabei derjenige Spieler, der sein Muster als erstes fertiggestellt hat, seine Karte als Siegpunkt ablegen, die anderen Spieler gehen leer aus. Dann muss man wirklich versuchen möglichst oft als Erster sein Ziel zu erreichen, um am Ende genug Punkte für den Sieg zu haben.

Spielende:

Das Spiel endet, wenn alle Aufgabenkarten aufgebraucht sind. Der Spieler mit den meisten Siegpunkten in Form von Aufgabenkarten, die vor ihm liegen, gewinnt dieses Spiel.

Spieleranzahl:

Die Spieleranzahl hat kaum Einfluss auf das Spielgefühl. Bei dem Schwierigkeitsgrad sind meist alle Spieler in ähnlicher Zeit fertig mit ihren Aufgaben. Als 1-Personen-Spiel ist es jedoch viel zu einfach, als dass man einen wiederholten Spielreiz verspürt.

Glücksfaktor?

Von einem Glückfaktor kann hier nicht die Rede sein. Aber generell erscheinen die Aufgaben viel zu einfach lösbar. Bei uns kommt es meist zu einem Gleichstand, weil keiner mehr als eine Karte nicht so schnell lösen kann. Es soll zwar eine schnelle Variante darstellen, aber meiner Meinung nach zu leicht. Nur so kann ich es mir auch erklären, dass selbst der Verlag im Jahr 2015 eine etwas aktualisierte Variante auf den Markt gebracht hat.

Fazit:

Wer an dem Spiel Ubongo interessiert ist, sollte sich eines der großen Spiele zulegen. Neben dem Original-Spiel gibt es noch eine reine Duell-Variante und eine 3D-Version. Es existieren zudem weitere Mitbringspiele mit anderen Formen der Legeteile, dreieckig oder aus mehreren sechseckigen Elementen zusammen gesetzt.
Diese Version des Mitbringspiels kann ich leider nicht empfehlen. Bei der aktualisierten Version sind die zu verwendenden Formen nicht mehr vorgegeben und man muss diese aus seinen eigenen 8 Legeteilen selbst herausfinden, was die Schwierigkeit erhöht.

Wertungsnote 2/6

Verlag: Kosmos Verlag
Autor: Grzegorz Rejchtman
Erscheinungsjahr: 2007
Spieleranzahl: 1-4 Spieler
Dauer: ca. 10 Minuten

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