Fugitive

Fugitive Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

„Die Nacht ist dunkel, bisher lief alles wie am Schnürchen. Doch jetzt ist sie mir auf den Fersen, ich kann schon fast ihren Atem in meinem Nacken spüren. Ich muss schneller werden, geschicktere Verstecke finden, um kurz durchatmen zu können. Es sind noch ein paar Meter bis zu dem Flugzeug, welches mich ein für alle mal in Sicherheit bringt. Mit dem Diebesgut werde ich ein neues Leben beginnen. Ich muss nur noch diese letzten Meter zum Ziel unentdeckt bleiben…“ – „Immer wieder derselbe Mist! Da sieht man den Feierabend schon vor Augen, doch kurz vor der Erlösung geht noch dieser Anruf ein und statt mit einem Cocktail an der Bar bin ich nun auf den Straßen unterwegs. Es ist vermutlich meine letzte Chance ihn zu erwischen. Doch er ist mir immer mindestens einen Schritt voraus. Selbst wenn ich das Gefühl habe, den Abstand zwischen uns zu verringern, schafft er es irgendwie noch eine Schippe drauf zulegen. Er darf mir nicht entkommen! Ich muss seine Wege besser voraussehen, um mich nicht ständig abhängen zu lassen…“.

Von dem Spiel, welches ich euch heute vorstellen möchte, existiert noch keine deutsche Version. Sollte es irgendwann  mal eine geben, müsste vermutlich ein neuer Titel gefunden werden. Die Übersetzung von Fugitive, ist nämlich Flüchtling und das würde vermutlich völlig falsche Assoziationen erwecken. Die Flüchtlingsproblematik spaltet das ganze Land, ja sogar ganz Europa. Doch hier soll es keineswegs um Politik gehen, sondern um ein spannendes Kartenspiel für genau zwei Spieler von Tim Fowers, welches 2016 über Kickstarter finanziert werden konnte. Dabei ist ein Spieler auf der Flucht, während der andere versucht ihn zu erwischen.

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