Let’s Party!

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Partyspiele – ein spannendes Thema. Denn Party kann jeder anders verstehen. Und für verschiedene Partys, Feiern oder Feste gibt es auch andere geeignete Spiele. Partys stehen nicht selten in Verbindung mit Alkohol. Alleine aus diesem Grund fallen sämtliche strategische Spiele schon aus dem Raster. Es sollten Spiele sein, die Wenig-Spielern genauso gefallen wie Vielspielern. Es geht mehr um das gemeinsame Erlebnis, kurzweiligen Spaß und ab und zu auch die Einbindung von Alkohol. Da muss ich sofort an meine Jugend denken, als regelmäßig „gemeiert“ wurde. Manche kennen es vielleicht unter Mäxchen oder Mäxle oder ganz anderem Namen. Dafür braucht es nicht viel: Einen Würfelbecher, -teller und zwei Würfel mit den Augenzahlen 1-6. Die Würfel gehen reihum und jeder versucht mit beiden Würfeln einen höheren Wert als der Vorgänger zu würfeln. Die kleine Augenzahl stellt immer die hintere Zahl dar, die höhere Zahl die vordere. Eine 1 und eine 2 ergeben also 21, eine 4 und eine 3 sind eine 43. Die Würfel werden zunächst nicht offenbart, der Wert angesagt und der nächste Spieler muss entscheiden, ob er es glaubt und selbst versucht einen höheren Wert zu erzielen. Oder er glaubt nicht, deckt auf und lag richtig oder nicht. Hat er Recht muss der Lügner trinken, hat er Unrecht er selbst. Würfelt einer eine 21 wird dies sofort aufgedeckt und alle anderen trinken. Das war damals der Hit beim gemeinsamen Vorglühen, bevor es auf Tour ging.

Krazy Wordz / Krazy Wordz Family

Krazy Wordz Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Nicht nur Agenten-Spiele sind im Trend, sondern auch Wortspiele. Anders lässt es sich kaum erklären dass neben einem prämierten Wortspiel auch noch ein weiteres Wortspiel auf der Empfehlungsliste der Spiel des Jahres-Jury auftaucht. Manche vertreten sogar die Meinung, dass sie Krazy Wordz (oder doch Krazy Wördz?) lieber als Codenames auf der Nominierungsliste zum Spiel des Jahres gesehen hätten – doch das ist Ansichtssache. Der Verlag Ravensburger war sich des Erfolgs scheinbar auch nicht ganz sicher und veröffentlichte das Spiel unter dem Label fishtank. Vielleicht lag es aber auch an den zwei Versionen in denen es daher kommt: Der gelben, familienfreundlichen Familiy-Edition und der lila-farbenen nicht 100% jugendfreien Variante.