The Rise of Queensdale

The Rise of Queensdale Cover

Cover / Foto: Ravensburger

Nach einiger Zeit in der von alea nur Adaptionen großer Brettspiele in handlichem Format als Würfel- oder Kartenumsetzung sowie einige Neuauflagen bekannter Spiele veröffentlicht wurden, waren die Erwartungen an The rise of Queensdale hoch. Mal wieder etwas komplett Neues! Ein weiteres Legacy-Spiel, das erste bei Ravensburger bzw. alea, dazu noch von dem erfolgreichen Autoren-Paar Inka und Markus Brand. Wenn das mal keine Erfolgsaussichten hat. Wir haben es nun bereits durchgesuchtet, sodass ich euch von unseren Erfahrungen berichten kann. Natürlich spoilerfrei, um niemanden den Spaß am Entdecken zu verderben!

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Spielwarenmesse 2018 – Rückblick Teil III + Gewinnspielauflösung

Brettgeschichte Logo

Logo / Foto: Brettspielpoesie

Eigentlich wollte ich in zwei Berichten mit dem Rückblick auf die diesjährige Spielwarenmesse auskommen, aber dies hat irgendwie nicht funktioniert. Genau so wollte ich viel mehr Spiele in Nürnberg sehen, fotografieren und erste Eindrücke für euch dabei haben. Aber der eine Tag war einfach nicht ausreichend. An manchen Ständen bin ich immer und immer wieder vorbei, hatte aber nie Zeit anzuhalten, andere Stände waren zunächst belegt und es blieb keine Zeit zurück zu kehren. Dennoch habe ich versucht, vor allem über die meisten der von euch genannten Spiele an Fotos und/oder Informationen zu gelangen.

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Facecards

Facecards Cover

Cover / Foto: Ravensburger

Man sagt ja gerne so manchem Hundebesitzer nach, dass er eine große Ähnlichkeit mit seinem Tier aufweist. Auch wenn die Herrchen und Frauchen das nicht unbedingt gerne hören, hat Ravensburger aus solchen und weiteren Ähnlichkeiten ein Spiel für 3-7 Spieler gemacht. Es wurden interessante Fotos von Tieren, Menschen und Gebrauchsgegenständen gesammelt und auf Karten gedruckt. Was eine Kartuschenpresse mit einer Ente zu tun hat? Oder wem ein Toast mit Spiegelei ähnelt? Bei diesem Spiel könnt ihr all dies selbst herausfinden und eure Mitspieler auf die Probe stellen, ob sie die gleichen Ähnlichkeiten erkennen.

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Die Burgen von Burgund – Das Würfelspiel

Bu Bu Würfelspiel Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Die vierte Schachtel im neuen, kleinen Format von alea erhält eine Variante zu Die Burgen von Burgund. Nach dem Kartenspiel, welches im Vorjahr erschienen ist, gibt es nun ein Würfelspiel. Aber das Original verwendet doch bereits Würfel!? – Ja, aber mit anderer Intention. Mit dem BuBu Würfelspiel haben wir ein sogenanntes Roll’n’Write-Spiel vorliegen, bei dem man anhand der Würfelergebnisse Bereiche auf dem Wertungsblatt markiert. Dadurch entfernt es sich viel weiter vom großen Bruder, als das Kartenspiel es tat. Der Name ist dennoch nicht ganz fehl am Platz, denn vieles erkennen BuBu-Spieler wieder: Die Farben der Geländearten und deren grundsätzliche Funktionalität sind hier sehr ähnlich. Doch kann das Spiel damit gegen seine Vorgänger bestehen?

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In the Year of the Dragon (Jubiläumsausgabe)

In the year of the Dragon Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Stefan Feld war 2007 sehr produktiv. Neben dem hier bereits besprochenen Notre Dame brachte er noch ein weiteres Spiel auf den Markt. Dieses entführt die Spieler nach China, wo sie Im Jahr des Drachen die Rolle eines chinesischen Provinzfürsten einnehmen und mit Hilfe von Gefolgsleuten Wohlstand und Ansehen erlangen wollen. Dabei sind sie immer wieder fürchterlichen Ereignissen ausgesetzt, gegen die sie sich zur Wehr setzen müssen. Wie schon bei Notre Dame, ist auch zu diesem Spiel 10 Jahre später eine Juliläumsedition erschienen. Diese enthält auch alle bisher erschienenen Mini-Erweiterungen zu diesem Spiel aus der bereits vergriffenen alea-Schatzkiste. Als alea-Sammler hatten wir bereits ein Exemplar der alten Version im Schrank stehen. Diese wurde aber von irgendetwas angenagt, der Karton hat sehr darunter gelitten. Wir haben es auf der BerlinCon 2016 erworben, um unsere Sammlung zu vervollständigen, hatten aber das Ziel dieses Exemplar irgendwann zu ersetzen. Daher kam uns diese Jubiläumsausgabe sehr gelegen.

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Notre Dame (Jubiläumsausgabe)

Notre Dame Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Notre Dame ist nicht nur der Name einer katholischen Kirche im Herzen von Paris, sondern auch der Titel eines der früheren Werke des Spieleautors Stefan Feld. 2007 brachte er gleich zwei Vielspieler-Titel für alea auf den Markt (daneben erschien noch Im Jahr des Drachen). Auch wenn beide Spiele heute eine Durchschnittsbewertung von ungefähr 7.4 bei Boardgamegeek vorweisen können, gewann Notre Dame die Gunst der Kritiker im Erscheinungsjahrgang. Es landete auf der Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres und musste sich beim Deutschen Spielepreis nur gegenüber Die Säulen der Erde geschlagen geben. Vor allem der internationalen Nachfrage haben wir es zu verdanken, dass dieses Spiel 10 Jahre nach der Erstveröffentlichung in einer Jubiläumsauflage erschienen ist. Weder am Material noch am Spielverlauf wurden Änderungen vorgenommen, lediglich etwas mehr gelang in die Verpackung. Weiterlesen

Wettlauf nach El Dorado

Wettlauf nach El Dorado Cover

Cover / Foto: Ravensburger

El Dorado, das sagenumwobene Land im Herzen Mittelamerikas, lädt schon seit dem 16. Jahrhundert unerschrockene Schatzsucher ein, den Dschungel nach goldenen Gaben zu erforschen. Diese Aufgabe liegt nun bei den Spielern, denn sie führen einen Expeditionstrupp an, der vor den anderen das goldene Land zu erreichen versucht. Nicht nur Kundschafter, Fotografen und Kapitäne können sich dem Trupp anschließen, um das Land durch den Dschungel, Dörfer und über Flüsse zu durchqueren. Und das möglichst schnell, denn die Expeditionen stehen in Konkurrenz. Auch wenn es auf der Spieleschachtel schnell übersehen wird, geht es hierbei schließlich um den Wettlauf nach El Dorado.  Weiterlesen

Scotland Yard – Das Kartenspiel

Scotland Yard Kartenspiel Cover

Cover / Foto: Ravensburger

1983 wurde Scotland Yard zum Spiel des Jahres ernannt. In meiner Kindheit habe ich dieses Spiel geliebt. Ein Spieler schlüpft dabei in die Rolle des gesuchten Mister X, während die anderen gemeinsam versuchen ihn zu fassen. Dabei können sie sich mit Hilfe von Bus, U-Bahn oder Taxi auf der London-Karte fortbewegen. Mister X bekommt zusätzlich Doppelzüge und Black Tickets, die seine Reisewege verschleiern sollen. Fünf mal im Spiel muss er seinen aktuellen Ort preisgeben. Hat ihn bis zum fünften Mal kein Mitspieler erreicht, gewinnt Mister X. Er verliert dementsprechend, sobald ein Mitspieler sich am selben Ort aufhält. So läuft das Spiel seit über 30 Jahren. Doch jetzt hat das Autorenpaar Inka und Markus Brand die Zügel in die Hand genommen und daraus ein Kartenspiel kreiert. Erfahrt in dieser Rezension wie viele Berührungspunkte es gibt und was geändert wurde.

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Nürnberger Spielwarenmesse 2017 (2)

Weiter geht es heute mit meinen Eindrücken aus Nürnberg von der Spielwarenmesse. Bei Pegasus Spiele wurde ich auf das ein oder andere Spiel aufmerksam, welches mich von der Beschreibung eigentlich nicht angesprochen hatte. Okiya von Bruno Cathala mit Plättchen im japanischem Stil ist ein taktisches Spiel, das mich dennoch interessiert. Zwei Spieler versuchen durch geschicktes austauschen ihrer Spieler-Plättchen mit den Plättchen des ausliegenden Rasters eine Sieg-Anordnung zu erzielen. Taktische Spiele für 2 Spieler gab es noch weitere. Und auch wenn es optisch toll aussieht, befürchte ich dass ich mit Onitama nicht viel anfangen kann. Jeder Spieler hat fünf Figuren, die sich auf der Spielmatte gegenüberstehen. Mit Hilfe der fünf Bewegungskarten versuchen die Spieler auf die andere Seite zu gelangen oder den Meister des anderen Spielers zu schlagen. Die genutzte Bewegungskarte steht zukünftig dem Gegner zur Verfügung, was man bei seiner Auswahl beachten sollte. Dafür könnte mit 4 Seasons gefallen, obwohl es optisch Ähnlichkeiten zu Elements bietet. Es ist nämlich weniger mathematisch. Die Kontrahenten können Karten in die Mitte oder die eigene Auslage spielen, um Mehrheiten zu gewinnen und die Siegpunktausbeute für den Spieler mit der Mehrheit bei Spielende auszubauen.

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Las Vegas – Kartenspiel

Las Vegas Kartenspiel Cover

Cover / Foto: Ravensburger

Nach dem Kartenspiel zum Brettspiel zum Kartenspiel (Broom Service) und dem Kartenspiel zum umfangreichen Aufbau-Spiel mit Plättchen (BUBUKA) gibt es nun von alea den dritten Teil dieser Reihe. Das Kartenspiel zum Würfel-Hit Las Vegas. Da drängt sich wieder einmal die Frage auf: Braucht die Brettspielwelt noch mehr Karten-Umsetzungen beliebter Spiele? Ich bin ein großer Fan der alea-Spiele, aber auch ich frage mich warum es keine neuen Ideen gibt, die umgesetzt werden. Möchte man möglichst wenig Risiko eingehen und hofft auf das Gefallen der Vorgänger als Kaufargument? Vor allem vor dem Hintergrund, dass für Las Vegas bereits eine große Erweiterung existiert, die Abwechslung mit sich bringt, habe ich nicht viel Hoffnung für das neue Kartenspiel. Wie bereits bei Broom Service, wurde als Anreiz für Las Vegas-Besitzer immerhin eine kleine Erweiterung für das Würfelspiel beigefügt.

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