Castles of Burgundy – Vorher / Nachher

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Logo Vorher/Nachher / Foto: Brettspielpoesie

Der Verlag Ravensburger befindet sich im Wandel. Die Spiele mit der blauen Ecke waren bisher eher im Familienspielbereich einzuordnen, auch wenn es aus dem amerikanischen Raum nun etwas nerdiger wird, wie es die Spiele Villainous oder Der weiße Hai zeigen. Für Vielspieler wurde bereits 1999 die Vielspielermarke alea etabliert und von der Zielgruppe hervorragend aufgenommen. Ein Kritikpunkt, der sich über die Jahre etablierte, sind die (zu) dünnen Tableaus und Stanzteile und die mitunter altbacken wirkende Grafik. In den letzten Jahren wurde es auch eher ruhig in Bezug auf neue Titel, vielmehr wurden bekannte Spielprinzipe als Würfel- oder Kartenspiele aufgearbeitet. Abgesehen von Carpe Diem, welches im vergangenen Jahr sogar zum Kennerspiel des Jahres nominiert wurde, der Verlag hat es also doch noch drauf. Die etwas fragwürdigen Design-Entscheidungen haben dem Spiel möglicherweise den Titel gekostet, denn spielerisch gefällt es mir persönlich besser als Flügelschlag…Zum 20-jährigen Jubiläum begann der Verlag nun eine neue Reihe mit chronologischer Nummerierung. Nummer eins bekam die Neuauflage von Las Vegas, die qualitativ leider gar nicht überzeugen konnte. Als zweiter Titel erschien nun eine weitere Neuauflage und zwar die von Die Burgen von Burgund. Schauen wir mal, ob es dem Verlag dieses Mal besser gelungen ist. Weiterlesen

Spiel’19 – Fazit

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Sicherlich haben sich einige von euch bereits gewundert, warum es hier die letzten Tage so still war und wo die Berichte der letzten drei Tage der SPIEL’19 bleiben. Leider habe ich es nicht geschafft, täglich Zusammenfassungen zu schreiben, dann hätte ich nur noch weniger Schlaf abbekommen. Ich hoffe ihr könnt mir dies verzeihen, dafür versuche ich nun die Highlights dieser drei Tage für euch aufzuführen. Zusätzlich könnt ihr mich bei den Bretterwissern hören oder meinen ersten Auftritt im Livestream des Merz-Verlages ansehen.

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Las Vegas – Vorher/Nachher

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Alea, die Vielspielermarke von Ravensburger, feiert 2019 ihr 20-Jähriges Jubiläum. Bei Vielspielern ist diese Marke sehr beliebt, immerhin brachte sie moderne Klassiker wie Die Burgen von Burgund oder Puerto Rico hervor.  Auch an diesen beiden wird ab und an die Materialqualität bemängelt, denn alea-Spiele sind auch dafür bekannt, das relativ dünne Pappe verwendet wird und die Grafiken eher funktional als schön anzuschauen sind. In den letzten Jahren häuften sich Neuauflagen bekannter Spiele sowie kleine Karten- oder Würfeladaptionen im Programm. Zum Jubiläum sollen ab diesem Jahr elf Spiele im neuen Gewand erscheinen, so lautete zumindest die Pressemitteilung im Vorfeld der Spielwarenmesse 2019. Bestätigen konnte (oder wollte?) mir dieses niemand vor Ort. Zumindest die ersten beiden Veröffentlichungen dieser neuen Serie, die auch durch eine neu begonnene Nummerierung hervor sticht, stehen fest und den Anfang macht Las Vegas.

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Carpe Diem – Vorher/Nachher

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Ich denke kaum ein Spiel hat in diesem Jahrgang so sehr die Gemüter erhitzt, wie Carpe Diem. Nicht, weil das Spiel so schlecht wäre, das Spielprinzip kommt eigentlich durchweg ziemlich gut an. Es geht um die Optik, viele Spieler stören sich am Aussehen des Spiels. Dabei zählen doch die inneren Werte ;-) Es mag sein, dass die Grafiken etwas „altbacken“ wirken, in meinen Augen reiht sich das Spiel jedoch perfekt in die Reihe der alea-Spiele ein. Aber okay, alea hat nun 20-Jähriges Jubiläum, vielleicht sollte man dann doch einfach etwas mit der Zeit gehen ;-)

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25.12.2018 – Die Burgen von Burgund

Auch dieses Jahr hat Frosted Games es gemacht,
und ein weiteres Türchen am Adventskalender angebracht,
dahinter, wie schon im vergangenen Jahr,
etwas für Die Burgen von Burgund, wie wunderbar.
Statt gemeinsam im Team zu spielen,
lässt es sich nun ganz alleine verlieren.
Oder gewinnen, ist doch ganz klar,
aber sonst wäre ja kaum Spannung da.

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Carpe Diem

Carpe Diem Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Nach den vielen kleinen Karten- und Würfelspiel-Adaptionen großer Spiele, der beiden Neuauflagen zum 10-jährigen Jubiläum von Notre Dame und Im Jahr des Drachen sowie dem Legacy-Abenteuer  The Rise of Queensdale von Inka und Markus Brand in ganz neuem Schachtelformat, geht es nun endlich bei den bekannten „big box series“ von alea weiter. Der Autor Stefan Feld ist dabei kein Unbekannter, er hat bereits einige Spiele zu dieser Serie beigetragen, deren letzter Titel vor drei Jahren erschien: Broom Service von Alexander Pfister und Andreas Pelikan wurde damals sogar zum Kennerspiel des Jahres ernannt. Also ein neues alea-Spiel, ein neuer Titel von Stefan Feld, das hat sofort unser Interesse erweckt.

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Karten über Karten

Brettgeschichte Logo

Logo / Foto: Brettspielpoesie

Von Ravensburgers Vielspielermarke alea gab es zuletzt vor allem Karten- und Würfelspiele zu bestehenden Titeln. Diese kamen im neuen, handlichen Schachtelformat daher und hatten optisch sehr viel Ähnlichkeit mit dem Vorgänger. Egal ob man sich die Umsetzung des Karten-/Würfelspiels zu Broom Service, Las Vegas oder Die Burgen von Burgund anschaut. In Bezug auf Broom Service gab es bereits erste Begriffsschwierigkeiten, denn eigentlich ist Broom Service ja die Brettspiel-Version des zuvor erschienenen Kartenspiels Wie Verhext! Die beiden Kartenspiele unterscheiden sich aber wirklich, von daher hat das neue Kartenspiel durchaus seine Berechtigung. Doch jetzt setzte alea noch einen oben drauf. Die heutige Brettgeschichte handelt von der Neuauflage eines Kartenspiels zu einem beliebten Brettspiel.

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The Rise of Queensdale

The Rise of Queensdale Cover

Cover / Foto: Ravensburger

Nach einiger Zeit in der von alea nur Adaptionen großer Brettspiele in handlichem Format als Würfel- oder Kartenumsetzung sowie einige Neuauflagen bekannter Spiele veröffentlicht wurden, waren die Erwartungen an The rise of Queensdale hoch. Mal wieder etwas komplett Neues! Ein weiteres Legacy-Spiel, das erste bei Ravensburger bzw. alea, dazu noch von dem erfolgreichen Autoren-Paar Inka und Markus Brand. Wenn das mal keine Erfolgsaussichten hat. Wir haben es nun bereits durchgesuchtet, sodass ich euch von unseren Erfahrungen berichten kann. Natürlich spoilerfrei, um niemanden den Spaß am Entdecken zu verderben!

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24.12.2017 – Cottage Garden

Kaum ist das eine Jahr vorbei,
findet man auch schon das erste Osterei,
im Supermarkt in den Regalen,
zu Ostern werden sie kaum noch etwas haben.
Auch der Weihnachtsmann bereits an Ostern denkt,
der Osterhase dank ihm schon bald durch die Gärten rennt.

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Die Burgen von Burgund – Das Würfelspiel

Bu Bu Würfelspiel Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Die vierte Schachtel im neuen, kleinen Format von alea erhält eine Variante zu Die Burgen von Burgund. Nach dem Kartenspiel, welches im Vorjahr erschienen ist, gibt es nun ein Würfelspiel. Aber das Original verwendet doch bereits Würfel!? – Ja, aber mit anderer Intention. Mit dem BuBu Würfelspiel haben wir ein sogenanntes Roll’n’Write-Spiel vorliegen, bei dem man anhand der Würfelergebnisse Bereiche auf dem Wertungsblatt markiert. Dadurch entfernt es sich viel weiter vom großen Bruder, als das Kartenspiel es tat. Der Name ist dennoch nicht ganz fehl am Platz, denn vieles erkennen BuBu-Spieler wieder: Die Farben der Geländearten und deren grundsätzliche Funktionalität sind hier sehr ähnlich. Doch kann das Spiel damit gegen seine Vorgänger bestehen?

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