Die Städte von Splendor

Die Städte von Splendor Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Für mich ist Splendor noch immer ein exzellentes Spiel, vor allem um Nicht-Spieler an den Spieltisch zu bekommen und dennoch ein Spiel spielen zu können, das erfahrene Spieler dabei nicht zu Tode langweilt. Es ist schnell gespielt, bietet aber ausreichend taktische Tiefe, um nicht belanglos zu wirken. Es hat auch einen hohen Wiederspielreiz, da in jeder Partie die Karten und die Adeligen anders ausliegen und unterschiedliche Herangehensweisen ermöglichen. Da kann man sich schon die Frage stellen, ob solch ein Spiel wirklich eine Erweiterung benötigt. Für die Veröffentlichung haben sich Autor und Verlag immerhin drei Jahre Zeit genommen. Damit erscheint es nicht so, als hätte man auf den erfolgreichen Zug durch die SdJ-Nominierung aufspringen wollen, sondern die neuen Module ohne Zeitnot ordentlich zu Ende entwickelt und ausreichend getestet.

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Splendor

Splendor Cover

Cover / Foto: Space Cowboys

Splendor war der erste Titel des 2013 von den Asmodee-Gründern neu gegründeten französischen Verlages „Space Cowboys“. Und schaffte es direkt auf die Nominierungsliste zum Spiel des Jahres 2014, musste sich dann allerdings gegen das spannende Kamelrennen bei Camel Up geschlagen geben. Dabei ist Splendor so simpel wie reizvoll. Man schlüpft in die Rolle des Anführers einer Renaissance-Händlergilde und hat das Ziel, möglichst viel Prestige zu erhalten. Prestige erhält man durch den Erwerb von Entwicklungskarten wie zum Beispiel Minen, Schiffe oder Kunsthandwerker. Wenn man als erster Spieler eine bestimmte Anzahl von Entwicklungskarten gespielt hat, bekommt man Besuch eines Adligen, der einem weitere Prestige-Punkte einbringt, die einem zum Sieg verhelfen können. Was genau man dafür tun muss, erfahrt ihr in der folgenden Rezension.

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