Trennungsschmerz

Die Zeit ist nun gekommen. Schweren Herzens mussten wir Abschied nehmen. Dieser fiel nicht leicht, immerhin hatten wir uns daran schon sehr gewöhnt. Doch nun müssen wir leider getrennte Wege gehen. Es bleibt keine andere Wahl! Es wird gemeinsam einfach nicht mehr funktionieren. Und vermutlich werden wir demnächst noch weitere verlieren, andere Optionen sehen wir aktuell nicht.

Ich hoffe ich habe euch nun nicht zu sehr hinunter gezogen. Die Einleitung war natürlich dolle überspitzt. Die Rede ist von unserem ersten Brettspiel-Inlay, das seine Spielpackung verlassen musste, um Platz für eine Erweiterung zu machen. Dazu gezwungen wurden wir vom Hans im Glück-Verlag. Wie soll man sonst die vier neuen Spielpäne für American Railroads unterbringen? Ohne Inlay passt die Erweiterung zusammen mit der vorherigen German Railroads optimal in die Box. Dazu kommt ein mittlerweile immer akuter werdendes Platzproblem, was vermutlich zukünftig dazu führen wird, dass einige  Erweiterungen ihre eigene Box verlassen müssen, um es sich mit dem Grundspiel in ein und derselben gemütlich zu machen. Doch wird bei uns nichts vollständig entsorgt, das bringen wir nicht übers Herz. Denn eigentlich mag ich es, im Schrank die Erweiterungen separat stehen zu haben. Und vielleicht finden wir irgendwann ein zu Hause mit mehr Platz, für alle Spiele mit ihren Erweiterungen.

Inlay

Inlay / Foto: Brettspielpoesie

Wie handhabt ihr das? Trennt ihr euch schnell von Spielepackungen und Inlays um Platz zu sparen oder gebt ihr den Erweiterungen gebührend Platz in euren Schränken?

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5 Gedanken zu “Trennungsschmerz

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  2. Inlays können raus, wenn es sich um diese lieblosen Papp-Trenner handelt. Vor allem wenn dadurch Platz gespart werden kann. Noch besser wenn dann ein Holz-Inlay Platz findet.
    Aber von Spiele-Schachteln – auch von Erweiterungen – können und werden wir uns nicht trennen. 🙂

  3. Ich sehe es wie @Knopfspiele: immer raus damit, die Wertstoff- oder Altpapiertonne freut sich. Ausnahme sind natürlich sinnvoll gestaltete Inlays (hier tun sich bspw. die Space Cowboys positiv hervor) – die bleiben selbstverständlich. Ich statte meine Spiele aber auch gerne mit Plastikboxen oder Beuteln (hier gerne die von ArtCows*) zur Aufbewahrung des Spielmaterial aus .

    Erweiterungsschachteln werden gerne von meinem Junior zum Sortieren von Legosteinen genutzt. 🙂

    * hier zeige ich ein paar Beispiele für Aufbewahrungsbeutel auf:
    http://fjelfras.de/wordpress/blog/brettspiele/kaufempfehlungen-fuer-den-geek-aufbewahrungsbeutel/

  4. Ich versuche alle Erweiterungen in die Originalverpackung zu bekommen. Bei Istanbul klappt dies z.B. wunderbar.
    Erweiterungsverpackung ab in die Tonne. Habe auch schon etliche Dominionverpackung en entsorgt. Traurig aber wahr.

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