Zwischen zwei Schlössern

Zwischen zwei Schlössern

Cover / Foto: Feuerlandspiele

Die Schlösser des König Ludwig ist ein Spiel ganz nach meinem Geschmack, auch wenn die Plättchen noch ein wenig nach Prototypenstatus aussehen, das haben die Polen besser hinbekommen. Ich mag dafür die Form der Plätten und die verwinkelten Schlösser, die daraus entstehen können. Andere wünschten sich schon damals lieber quadratische Plättchen, um den „inneren Monk“ zufrieden zu stellen. Und genau solche gibt es nun, doch bauen die Spieler nicht mehr alleine vor sich hin. Nach dem Vorbild von Between Two Cities, welches ich leider nie gespielt habe, errichtet jeder Spieler zwei Schlösser, eines mit seinem rechten und eines mit seinem linken Nachbarn. Dabei lohnt sich gleichmäßiges Bauen, denn es zählt am Ende nur der niedrigste Wert seiner beiden Bauwerke.

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Die Schlösser des König Ludwig

Die Schlösser des König Ludwig Cover

Cover / Foto: Spiel direkt

König Ludwig II., seines Zeichen König von Bayern im späten 19. Jahrhundert, ist bis heute bekannt für seine Schlösser, die er als Schlossbauherr in Auftrag gegeben hat. In diesem Spiel werden die Spieler in seine Zeit versetzt und haben den Auftrag nach seinen Wünschen ein Schloss zu bauen. Im Englischen kennt man ihn heute als „mad king Ludwig“, denn er hatte recht merkwürdige und verantwortungslose Ideen, speziell bei seinen Bauvorhaben, aber die ihm bescheinigte Geisteskrankheit ist aus heutiger Sicht nicht mehr haltbar. Die Schlossbauten, die in diesem Spiel kreiert werden, sind hingegen häufig mehr als verrückt, weswegen der englische Titel „Castles of mad king Ludwig“ passender erscheint. Schade, dass dieser Teil bei der deutschen Übersetzung verloren gegangen zu sein scheint.

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