Chiffre

Chiffre Cover

Cover / Foto: Gmeiner Verlag

Der Duden kennt für das Wort Chiffre, dem Titel des Spiels, um welches es in dieser Rezension gehen soll, gleich vier Bedeutungen:

1. Ziffer, Zahl
2. geheimes Schriftzeichen, Zeichen einer Geheimschrift
3. Kennziffer, Kennzeichen
4. (Stilkunde) Stilfigur besonders der modernen Lyrik

Da zeigt sich vielleicht, warum ich mich davon auf mehreren Arten angesprochen fühlte. Mit Zahlen habe ich es vielleicht nicht so, aber als Informatiker interessiere ich mich für Ver- und Entschlüsselungsmethoden, als Rätselfreund liebe ich es mich selbst an der Entschlüsselung von Codes zu probieren und als Poetin bin ich auch an sprachlichen Stilfiguren interessiert.

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24.12.2018 – Rajas of the Ganges

Zu Weihnachten haben Inka und Markus Brand,
sich etwas neues für die Rajas ausgedacht.
Die Goodie-Box brachte neue Plättchen mit Schlangen,
nun ist es den Tiger-Plättchen so ergangen.
Liegt eines davon aus, kann es lohnen,
sich ein solches mit dauerhaftem Bonus zu holen.

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08.12.2018 – Keyflower

Mitten im Wald, da steht ein Haus,
aus Holz, gemütlich sieht es aus.
Davor ist ein Schlitten zu sehen,
die Rentiere sind bereit loszuziehen,
um die vielen Geschenke zu verteilen,
müssen sie sich wohl beeilen.
Ein Lieferant scheinbar hier wohnt,
für unterschiedliche Orte wird er belohnt.
Aber nur wenn er sie alle bereist,
während alles ist verschneit und vereist.

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Outback

Outback Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Autor Michael Kiesling kann auf ein erfolgreiches Spielejahr zurück blicken. Er konnte mit Azul sowohl das Spiel des Jahres als auch den Sieger des Deutschen Spielepreises stellen und ist mitverantwortlich für Heaven & Ale, welches zum Kennerspiel des Jahres nominiert war. Entsprechend hoch sind die Erwartungen, wenn dieser Autor ein weiteres Spiel auf den Markt bringt. Outback kommt zudem mit einem richtigen Eyecatcher daher, denn dem Spiel liegt ein Pappjeep bei. Die Aufgabe ist es niedliche Tierplättchen auf seinem eigenen Spielertableau anzuordnen, klingt doch irgendwie nach Ähnlichkeiten zu Azul, also habe ich es mir genauer angesehen.

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Spiel’18 – Tag 3

Brettgeschichte Logo

Logo / Foto: Brettspielpoesie

Nun bin ich wieder zu Hause und versuche die letzten Tage zu rekapitulieren. Gerne hätte ich diese Berichte früher veröffentlicht, aber die letzten Tage waren schon recht anstrengend und ein wenig Schlaf benötige ich auch. Dennoch möchte ich nichts davon missen, es waren wieder wahnsinnig tolle Tage und ich freue mich bereits jetzt auf die Spiel 2019. Am Samstag hatte ich einen sehr straffen Zeitplan mit vielen Terminen, von denen ich nun ein wenig berichten möchte.

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Downforce

Downforce Cover

Cover / Foto: iello GmbH

Spiele, die 20 Jahre oder mehr auf dem Buckel haben, können viele Spieler heutzutage kaum noch hinter dem Ofen hervor locken. Manches Mal sind es vielleicht noch schöne Erinnerungen an vergangene Spieleabende, welche die Spieler ab und an zu dem Spiel greifen lassen. Doch so manches Spielprinzip braucht einfach nur einen etwas neuen Anstrich und schon kann es auch in der heutigen Zeit bestehen. Genau dies hat sich der Verlag Restoration Games um den erfolgreichen Legacy-Autor Rob Daviau zum Ziel gesetzt, sie nehmen alte Spiele, polieren das Spielmaterial und die Regeln etwas auf, um sie in die heutige Zeit zu überführen. So ist es Top Race ergangen, einem der Spiele mit dem „Auto racing:Wolfgang Kramer card system“, wie es bei Boardgamegeek einzeln aufgeführt wird. Bereits seine allererste Veröffentlichung im Jahre 1974 mit dem Titel Tempo verwendete dieses Spielsystem. Daraus entwickelte sich Formel 1 und später Top Race, nun wird daraus Downforce, ein Spiel welches in diesem Jahr für Europa von iello veröffentlicht wird und sich für Deutschland im Vertrieb von Huch! befindet.

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Tic Tac Moo

Tic Tac Moo Cover

Cover / Foto: Huch!

Aus der Scheune ertönt ein lautes „Muh!“,
da kommt auch schon heraus die erste Kuh!
Neben ihr, da läuft ein Schaf,
alle orientieren sich ganz brav.
Sie gesellen sich zu Schwein und Schwein,
keiner von ihnen ist gerne allein.
Doch wenn es zu viele werden,
muss man sie trennen, die Herden.
Bunt zusammen gemischt sollen sie leben,
genau das ist hierbei eurer Bestreben!

 

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TA-KE

Ta-Ke Cover

Cover / Foto: Huch!

Ich hatte lange Zeit meine Probleme mit taktischen, abstrakten Spielen. Doch mittlerweile habe ich einige Vertreter dieser Kategorie gefunden, auf die das nicht mehr zutrifft. Also sollte ich nicht mehr behaupten, kein Freund abstrakter Spiele zu sein und gebe auch solchen Spielen eine reelle Chance zu bestehen. TA-KE spielt in Japan, optisch erkennt man dies auf den ersten Blick. Eine Thematik, die mich ebenfalls eher abschreckt. Doch in genau dieser Kategorie (2-Spieler, abstrakt, Japan) konnten sich in diesem Jahrgang bereits zwei weitere Spiele durchsetzen, vielleicht sind ja wirklich aller guten Dringe drei.

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Fairy Tile

Fairy Tile Cover

Cover / Foto: Huch!

Es war einmal…eine wunderschöne Prinzessin, die lebte friedlich und glücklich mit ihren Eltern im großen Schloss, abgeschottet von allem Bösen dieser Welt. Bis eines Tages der böse Drachen im Berg erwachte und die Stadt überfiel, wobei er die Prinzessin in seine Höhle verschleppte. Doch ein Ritter war mutig genug, die Prinzessin aus den gefährlichen Fängen zu befreien und in ihr geliebtes zu Hause zurück zu bringen, wodurch sich die Prinzessin unsterblich in ihn verliebte…Und sie lebten glücklich, bis ans Ende ihrer Tage. Kurz und knapp, könnte so ein Märchen zusammen gefasst werden. Bei Fairy Tile wurde ein Märchen genommen, in 36 Teile geschnitten und die Spieler haben nun die Aufgabe, die Geschichten nachzuspielen. Doch natürlich nicht gemeinsam, sondern gegeneinander. Ein Wettrennen um die besten Märchen, klingt interessant, oder etwa nicht?

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Bunny Kingdom

Bunny Kingdom Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesied

Bunny Kingdom heißt das neue Spiel von Richard Garfield, welches nach über 10 Jahren Entwicklungszeit im Jahr 2017 endlich bei iello veröffentlicht werden konnte. Zur Spiel in Essen gab es dann auch bereits die deutsche Version, um die es in dieser Rezension gehen soll. Ursprünglich sollte das Spiel in einem Zwergenuniversum spielen, zwischenzeitlich waren es Menschen und dann sogar Ameisen, die kolonialisierten. Am Ende wurden es Kaninchen, nicht einmal große, starke Hasen, sondern kleine niedliche Kaninchen. Diese kleinen Nager leben mit vielen anderen Tieren in Kolonien und investieren viel Arbeit in die Instandhaltung der Tunnelsysteme in denen sie leben. Auf dem Spielbrett sollen sie sich ebenfalls ausbreiten, Gebäude errichten, Rohstoffe anbauen, um goldene Möhren für den Spielsieg zu erhalten.

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