Outback

Outback Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Autor Michael Kiesling kann auf ein erfolgreiches Spielejahr zurück blicken. Er konnte mit Azul sowohl das Spiel des Jahres als auch den Sieger des Deutschen Spielepreises stellen und ist mitverantwortlich für Heaven & Ale, welches zum Kennerspiel des Jahres nominiert war. Entsprechend hoch sind die Erwartungen, wenn dieser Autor ein weiteres Spiel auf den Markt bringt. Outback kommt zudem mit einem richtigen Eyecatcher daher, denn dem Spiel liegt ein Pappjeep bei. Die Aufgabe ist es niedliche Tierplättchen auf seinem eigenen Spielertableau anzuordnen, klingt doch irgendwie nach Ähnlichkeiten zu Azul, also habe ich es mir genauer angesehen.

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Spiel’18 – Tag 3

Brettgeschichte Logo

Logo / Foto: Brettspielpoesie

Nun bin ich wieder zu Hause und versuche die letzten Tage zu rekapitulieren. Gerne hätte ich diese Berichte früher veröffentlicht, aber die letzten Tage waren schon recht anstrengend und ein wenig Schlaf benötige ich auch. Dennoch möchte ich nichts davon missen, es waren wieder wahnsinnig tolle Tage und ich freue mich bereits jetzt auf die Spiel 2019. Am Samstag hatte ich einen sehr straffen Zeitplan mit vielen Terminen, von denen ich nun ein wenig berichten möchte.

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Downforce

Downforce Cover

Cover / Foto: iello GmbH

Spiele, die 20 Jahre oder mehr auf dem Buckel haben, können viele Spieler heutzutage kaum noch hinter dem Ofen hervor locken. Manches Mal sind es vielleicht noch schöne Erinnerungen an vergangene Spieleabende, welche die Spieler ab und an zu dem Spiel greifen lassen. Doch so manches Spielprinzip braucht einfach nur einen etwas neuen Anstrich und schon kann es auch in der heutigen Zeit bestehen. Genau dies hat sich der Verlag Restoration Games um den erfolgreichen Legacy-Autor Rob Daviau zum Ziel gesetzt, sie nehmen alte Spiele, polieren das Spielmaterial und die Regeln etwas auf, um sie in die heutige Zeit zu überführen. So ist es Top Race ergangen, einem der Spiele mit dem „Auto racing:Wolfgang Kramer card system“, wie es bei Boardgamegeek einzeln aufgeführt wird. Bereits seine allererste Veröffentlichung im Jahre 1974 mit dem Titel Tempo verwendete dieses Spielsystem. Daraus entwickelte sich Formel 1 und später Top Race, nun wird daraus Downforce, ein Spiel welches in diesem Jahr für Europa von iello veröffentlicht wird und sich für Deutschland im Vertrieb von Huch! befindet.

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Tic Tac Moo

Tic Tac Moo Cover

Cover / Foto: Huch!

Aus der Scheune ertönt ein lautes „Muh!“,
da kommt auch schon heraus die erste Kuh!
Neben ihr, da läuft ein Schaf,
alle orientieren sich ganz brav.
Sie gesellen sich zu Schwein und Schwein,
keiner von ihnen ist gerne allein.
Doch wenn es zu viele werden,
muss man sie trennen, die Herden.
Bunt zusammen gemischt sollen sie leben,
genau das ist hierbei eurer Bestreben!

 

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TA-KE

Ta-Ke Cover

Cover / Foto: Huch!

Ich hatte lange Zeit meine Probleme mit taktischen, abstrakten Spielen. Doch mittlerweile habe ich einige Vertreter dieser Kategorie gefunden, auf die das nicht mehr zutrifft. Also sollte ich nicht mehr behaupten, kein Freund abstrakter Spiele zu sein und gebe auch solchen Spielen eine reelle Chance zu bestehen. TA-KE spielt in Japan, optisch erkennt man dies auf den ersten Blick. Eine Thematik, die mich ebenfalls eher abschreckt. Doch in genau dieser Kategorie (2-Spieler, abstrakt, Japan) konnten sich in diesem Jahrgang bereits zwei weitere Spiele durchsetzen, vielleicht sind ja wirklich aller guten Dringe drei.

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Fairy Tile

Fairy Tile Cover

Cover / Foto: Huch!

Es war einmal…eine wunderschöne Prinzessin, die lebte friedlich und glücklich mit ihren Eltern im großen Schloss, abgeschottet von allem Bösen dieser Welt. Bis eines Tages der böse Drachen im Berg erwachte und die Stadt überfiel, wobei er die Prinzessin in seine Höhle verschleppte. Doch ein Ritter war mutig genug, die Prinzessin aus den gefährlichen Fängen zu befreien und in ihr geliebtes zu Hause zurück zu bringen, wodurch sich die Prinzessin unsterblich in ihn verliebte…Und sie lebten glücklich, bis ans Ende ihrer Tage. Kurz und knapp, könnte so ein Märchen zusammen gefasst werden. Bei Fairy Tile wurde ein Märchen genommen, in 36 Teile geschnitten und die Spieler haben nun die Aufgabe, die Geschichten nachzuspielen. Doch natürlich nicht gemeinsam, sondern gegeneinander. Ein Wettrennen um die besten Märchen, klingt interessant, oder etwa nicht?

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Bunny Kingdom

Bunny Kingdom Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesied

Bunny Kingdom heißt das neue Spiel von Richard Garfield, welches nach über 10 Jahren Entwicklungszeit im Jahr 2017 endlich bei iello veröffentlicht werden konnte. Zur Spiel in Essen gab es dann auch bereits die deutsche Version, um die es in dieser Rezension gehen soll. Ursprünglich sollte das Spiel in einem Zwergenuniversum spielen, zwischenzeitlich waren es Menschen und dann sogar Ameisen, die kolonialisierten. Am Ende wurden es Kaninchen, nicht einmal große, starke Hasen, sondern kleine niedliche Kaninchen. Diese kleinen Nager leben mit vielen anderen Tieren in Kolonien und investieren viel Arbeit in die Instandhaltung der Tunnelsysteme in denen sie leben. Auf dem Spielbrett sollen sie sich ebenfalls ausbreiten, Gebäude errichten, Rohstoffe anbauen, um goldene Möhren für den Spielsieg zu erhalten.

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Rajas of the Ganges

Rajas of the Ganges Cover

Cover / Foto: Huch!

Was verbindet man hierzulande in der Regel mit Indien? Da fallen mir Curry-Gerichte (hmm, lecker…) ein. Dann diese Holi-Feste, bei denen man mit bunten Farben um sich wirft. Auch wenn man mich bei so einer Veranstaltung niemals treffen wird,  scheint es ja seine Fans zu finden. Und natürlich Bollywood-Filme. Ähnlich bunt und etwas kitschig kommt optisch das neue Werk von Inka und Markus Brand daher, welches bei Huch! erschienen ist. Hinter der bunten Fassade steckt ein tolles Worker Placement Spiel, bei dem es mal nicht um Produktion und Handel von Wolle, Lehm und Erz geht, sondern Würfel die verfügbaren Ressourcen darstellen. Nach der Spiel’17 war es zunächst ausverkauft, doch nun steht der Nachdruck in den Startlöchern. Der beste Zeitpunkt, um euch meine Meinung zu diesem Spiel zu verraten.

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The Legend of the Cherry Tree

Cherry Tree Cover

Cover / Foto: Huch!

Von iello bereits auf der Spielwarenmesse 2017 angekündigt, erscheint in diesem Frühjahr nun endlich The Legend of the cherry tree that blossoms every ten years. Wow! Was für ein Name für ein Spiel…Dachte sich wohl auch Huch!, denn sie haben den Namen für die deutsche Version gekürzt. Dafür wurde, im Gegensatz zu Berge des Wahnsinns, der Originaltitel nicht eingedeutscht. Das Spiel erschien unter dem Namen Hitohira bereits 2015 in Japan, wo die Geschichte dazu spielt. Zur Legende selbst findet man im Internet nicht viel, denn eigentlich erwartet man die Kirschblüte in Japan jedes Jahr aufs Neue. Sie zieht Mitte/Ende März von Süden hinauf in den Nordosten, an jedem Ort ist die Kirschblüte dabei nur für ca. 10 Tage zu sehen. Dies läutet auch den warmen Teil des Jahres ein und wird von vielen Anwohnern als Grund zum Feiern angesehen. Weiterlesen

Berge des Wahnsinns

Berge des Wahnsinns Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Eines vorweg: Ich kenne H.P. Lovecraft nur vom Hörensagen oder aus anderen Spielen. Aus diesen ist mir natürlich auch Cthulhu ein Begriff und ich weiß, dass die Protagonisten rund um dieses Tentakel-Monster schnell wahnsinnig werden. In anderen Spielen, wie zum Beispiel dem aktuellen Lovecraft Letter, wird dieser Wahnsinn schlicht durch Wahnsinnsmarker dargestellt, die man sammelt. Da spürt man diesen Wahnsinn eigentlich nicht wirklich. Doch Rob Daviau, der bereits mit seiner Idee der Legacy-Spiele die Brettspielwelt revolutioniert hat, möchte die Spieler den Wahnsinn am eigenen Leib erleben lassen. Aber natürlich ohne Nebenwirkungen ;-) Berge des Wahnsinns nimmt die Spieler mir auf eine außergewöhnliche Reise, die an die Geschehnisse des gleichnamigen Buches von H.P. Lovecraft angelehnt sein soll.

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