Die Flucht geht weiter

Brettgeschichte Logo

Logo / Foto: Brettspielpoesie

Auch in diesem Sommer musste nicht auf Escape Room-Abenteuer für zu Hause verzichtet werden. Zwei Erweiterungen zu Escape Room – Das Spiel von Noris Spiele und ein Exit Einsteiger-Szenario vom Kosmos Verlag erwarteten uns. Wie auch schon bei der letzten Brettgeschichte zu Escape Room-Spielen werde ich nur kurz auf das Spielgefühl dieser drei neuen Abenteuer eingehen. Informationen zu Material und Spielablauf findet ihr in den verlinkten Hauptrezensionen.

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The Rise of Queensdale

The Rise of Queensdale Cover

Cover / Foto: Ravensburger

Nach einiger Zeit in der von alea nur Adaptionen großer Brettspiele in handlichem Format als Würfel- oder Kartenumsetzung sowie einige Neuauflagen bekannter Spiele veröffentlicht wurden, waren die Erwartungen an The rise of Queensdale hoch. Mal wieder etwas komplett Neues! Ein weiteres Legacy-Spiel, das erste bei Ravensburger bzw. alea, dazu noch von dem erfolgreichen Autoren-Paar Inka und Markus Brand. Wenn das mal keine Erfolgsaussichten hat. Wir haben es nun bereits durchgesuchtet, sodass ich euch von unseren Erfahrungen berichten kann. Natürlich spoilerfrei, um niemanden den Spaß am Entdecken zu verderben!

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Exit – Die unheimliche Villa

Exit Villa Cover

Cover / Foto: Kosmos Verlag

Bisher kamen die Exit-Spiele immer in Paketen mit drei Spielen an der Zahl, die zum selben Zeitpunkt veröffentlicht wurden. Zwischenzeitlich wurden in 2017 sogar vier Spiele angekündigt, doch tauchte die unheimliche Villa plötzlich nirgends mehr auf. Bis zu diesem Jahr. Doch ist das nicht die einzige Überraschung bei den Exit-Vorstellungen auf der Spielwarenmesse gewesen, auch steht neben Inka und Markus Brand noch ein weiterer Autor auf der Schachtel. Aus dem Redakteur Ralph Querfurth ist ein Co-Autor geworden, das beschreibt sein Engagement für dieses Projekt wohl besser, denn er hat von Anfang an gemeinsam mit den Brands an den Rätseln getüftelt und eigene Ideen eingebracht. Da die Exit-Produkte nun einzeln veröffentlicht werden, bekommen sie hier auch ihre eigene Rezension, um euch schnellstmöglich von unseren Eindrücken berichten zu können. Für grundsätzliche Informationen zur Exit-Serie empfehle ich zunächst diese Rezension.

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Rajas of the Ganges

Rajas of the Ganges Cover

Cover / Foto: Huch!

Was verbindet man hierzulande in der Regel mit Indien? Da fallen mir Curry-Gerichte (hmm, lecker…) ein. Dann diese Holi-Feste, bei denen man mit bunten Farben um sich wirft. Auch wenn man mich bei so einer Veranstaltung niemals treffen wird,  scheint es ja seine Fans zu finden. Und natürlich Bollywood-Filme. Ähnlich bunt und etwas kitschig kommt optisch das neue Werk von Inka und Markus Brand daher, welches bei Huch! erschienen ist. Hinter der bunten Fassade steckt ein tolles Worker Placement Spiel, bei dem es mal nicht um Produktion und Handel von Wolle, Lehm und Erz geht, sondern Würfel die verfügbaren Ressourcen darstellen. Nach der Spiel’17 war es zunächst ausverkauft, doch nun steht der Nachdruck in den Startlöchern. Der beste Zeitpunkt, um euch meine Meinung zu diesem Spiel zu verraten.

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Exit – Das Spiel (3.Serie / Oktober 2017)

Exit Logo

Exit Logo / Foto: Brettspielpoesie

Seit Juli ist bekannt: Das Kennerspiel des Jahres 2017 lautet Exit – Das Spiel. Zum ersten Mal in der Geschichte dieses Jury-Preises wurde damit kein Einzelspiel, sondern gleich die ersten drei Titel der Serie ausgezeichnet. Das liegt nicht daran, dass den Autoren eine erfolgreiche Weiterführung nicht zugetraut wird, aber man kann eben nur bewerten, was zum Stichtag gespielt werden konnte. Und wem die ersten drei gefallen haben, dem wird es eh schwer fallen von weiteren Titeln die Finger zu lassen, da bin ich mir sicher. Schon vor der Preisvergabe erschien die 2.Serie, die ebenfalls überzeugen konnte und heute möchte ich euch einen Einblick in die dritte Serie geben – natürlich spoilerfrei.

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Spiel des Jahres 2017 – Sieger

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Wie versprochen werde ich noch über die BerlinCon 2017 berichten, aber ich beginne heute mit dem Abschluss des vergangenen langen Wochenendes: Die Pressekonferenz zur Verleihung der beiden Kritikerpreise Spiel des Jahres und Kennerspiel des Jahres. Die Gewinner sind euch sicherlich bereits bekannt. Beim Spiel des Jahres hatte ich den richtigen Riecher, es wurde Kingdomino. Beim Kennerspiel lag ich daneben. Entgegen meiner Befürchtungen, das einmalige Erlebnis könnte der Auszeichnung im Weg stehen, wurde Exit – Das Spiel prämiert. Und wie eigentlich in jedem Jahr, zumindest seit es das Internet gibt und jeder der eine Meinung hat, diese auch öffentlich heraus posaunt, hagelt es teils sehr harsche Kritik an der Jury-Entscheidung. Teilweise musste ich aufhören in einschlägigen Foren oder Facebook-Gruppen die Kommentare zu lesen, um mich nicht zu sehr aufzuregen. Da wird der Jury Kompetenz abgesprochen und der Preis herabgesetzt, weil einige mit den Entscheidungen nicht leben können. Doch die Jury besteht nun mal aus Kritikern und sie haben die Spiele anhand ihrer Erfahrungen und Eindrücke ausgewählt. Zuvor wurden Listen bekannt gegeben, welche einen Querschnitt des Jahrgangs zeigen, um möglichst viele Spieler anzusprechen. Doch in erster Linie solche, die noch keine regelmäßigen Spieler sind, sondern erst noch werden sollen. Sie sollen mit diesen Spielen an unser aller Hobby heran geführt werden. Und der Preis soll das Kulturgut Spiel stärken, auch wenn einige sich vehement gegen diese Bezeichnung wehren. Dafür benötigt es neue, frische Ideen. Das soll als Meinung zu den Diskussionen reichen, nun widme ich mich der Verleihung.

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Exit – Das Spiel (2.Serie / Mai 2017)

Exit - Das Spiel (Serie 2) Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Über Escape Room-Spiele wurde hier bereits einiges geschrieben. Eines haben dabei alle gemeinsam: Sie sind für eine Spielgruppe nur einmalig spielbar, das Erlebnis ist nach einer Partie vorbei. Ende! Aus! Finito! Einerseits freut man sich, wenn man erfolgreich entkommen konnte. Andererseits weiß man, das war es jetzt auch schon wieder. So ging es uns zumindest nach den ersten drei Teilen der Serie Exit – Das Spiel. Das Autorenpaar Inka und Markus Brand konnte nicht nur uns damit überzeugen, sondern auch die Spiel des Jahres-Jury, welche gleich die drei ersten Teile (Die verlassene Hütte, Das geheime Labor, Die Grabkammer des Pharao) zum Kennerspiel des Jahres 2017 nominiert hat. Doch schon bevor diese Entscheidung bekannt gegeben wurde, hat Kosmos die drei nächsten Teile veröffentlicht. Von diesen möchte ich euch heute berichten. Natürlich wieder komplett ohne Spoiler, um niemanden den Spaß an den Spielen zu nehmen.

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Scotland Yard – Das Kartenspiel

Scotland Yard Kartenspiel Cover

Cover / Foto: Ravensburger

1983 wurde Scotland Yard zum Spiel des Jahres ernannt. In meiner Kindheit habe ich dieses Spiel geliebt. Ein Spieler schlüpft dabei in die Rolle des gesuchten Mister X, während die anderen gemeinsam versuchen ihn zu fassen. Dabei können sie sich mit Hilfe von Bus, U-Bahn oder Taxi auf der London-Karte fortbewegen. Mister X bekommt zusätzlich Doppelzüge und Black Tickets, die seine Reisewege verschleiern sollen. Fünf mal im Spiel muss er seinen aktuellen Ort preisgeben. Hat ihn bis zum fünften Mal kein Mitspieler erreicht, gewinnt Mister X. Er verliert dementsprechend, sobald ein Mitspieler sich am selben Ort aufhält. So läuft das Spiel seit über 30 Jahren. Doch jetzt hat das Autorenpaar Inka und Markus Brand die Zügel in die Hand genommen und daraus ein Kartenspiel kreiert. Erfahrt in dieser Rezension wie viele Berührungspunkte es gibt und was geändert wurde.

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Exit – Das Spiel

Exit Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Live Escape Games erfreuen sich immer größerer Beleibtheit und Anbieter davon sprießen überall aus dem Boden. Auch bei uns in und um Braunschweig lassen sich immer mehr nieder. Diesen Trend hat man nun in der Brettspielwelt erkannt, denn dort haben im vergangenen Jahr ebenfalls mehrere Verlage ihre Versionen vorgestellt. Die drei bisher auf deutsch erschienenen Produkte unterschieden sich sehr in ihrer Herangehensweise. Besprochen wurde bereits Escape the Room, das viel Material zum Anfassen bietet und Escape Room bei dem der Chrono Decoder für die richtige Stimmung und den Countdown sorgt. Heute soll es um die Exit – Das Spiel Reihe vom Kosmos Verlag gehen. Das erfolgreiche Autoren-Paar Inka und Markus Brand hat gleich drei Szenarien entwickelt, die jeweils einzeln zu erwerben sind. Da man über den Spielablauf als solches gar nicht so viel verraten darf, bezieht sich diese Rezension auf alle drei, die in ihren Ansätzen ähnlich gestaltet sind.

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Touria

Touria Cover

Cover / Foto: Huch&friends

Auch heute geht es wieder um ein Spiel des Autoren-Duos Inka und Markus Brand. Die Idee Aktionstürme einzusetzen hatten die beiden schon länger, nur fanden sie kein passendes Spielprinzip. Die zündende Idee kam dann in Zusammenarbeit mit Michael Rienek und heraus gekommen ist Touria. In dieser Welt der tanzenden Türme lebte ein Königspaar bisher glücklich mit ihren Kindern. Doch nun sind diese erwachsen geworden uns es ist an der Zeit zu heiraten. Doch wer soll die Gunst des Prinzen oder der Prinzessin erlangen? Natürlich nur der tapferste Ritter, der mit viel Liebe, aber auch viel Geld in das Schloss einzieht. Schließlich soll es den Kindern ja auch später an nichts mangeln. Auch nicht an wertvollem Schmuck aus den schönen Edelsteinen der Minen des Landes. Nur die verfluchten schwarzen Edelsteine werden ihm Schloss nicht gerne gesehen, daher wird der Eintritt ins Schloss verwährt, wenn man solche bei sich trägt.

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