Liebes Tagebuch…

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Liebes Tagebuch, heute war ein schöner Tag. Wir haben es geschafft! Nach einigen Stunden, die wir mit dem neuen Exit-Buch verbracht haben, Tagen an denen wir uns die Köpfe zerbrachen, konnten wir es heute endlich beenden. 63 Rätsel liegen nun hinter uns, die uns die Forscher der streng geheimen Ausgrabung hinterlassen haben, bevor sie spurlos verschwunden sind…Hmm, moment mal, solltet ihr wirklich das Tagebuch eines Fremden lesen!? Vermutlich eher nicht! Außer die Person ist verschwunden und alles was von ihr übrig ist, ist eben dieses Tagebuch.

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Exit – Die unheimliche Villa

Exit Villa Cover

Cover / Foto: Kosmos Verlag

Bisher kamen die Exit-Spiele immer in Paketen mit drei Spielen an der Zahl, die zum selben Zeitpunkt veröffentlicht wurden. Zwischenzeitlich wurden in 2017 sogar vier Spiele angekündigt, doch tauchte die unheimliche Villa plötzlich nirgends mehr auf. Bis zu diesem Jahr. Doch ist das nicht die einzige Überraschung bei den Exit-Vorstellungen auf der Spielwarenmesse gewesen, auch steht neben Inka und Markus Brand noch ein weiterer Autor auf der Schachtel. Aus dem Redakteur Ralph Querfurth ist ein Co-Autor geworden, das beschreibt sein Engagement für dieses Projekt wohl besser, denn er hat von Anfang an gemeinsam mit den Brands an den Rätseln getüftelt und eigene Ideen eingebracht. Da die Exit-Produkte nun einzeln veröffentlicht werden, bekommen sie hier auch ihre eigene Rezension, um euch schnellstmöglich von unseren Eindrücken berichten zu können. Für grundsätzliche Informationen zur Exit-Serie empfehle ich zunächst diese Rezension.

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Exit – Das Spiel (3.Serie / Oktober 2017)

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Exit Logo / Foto: Brettspielpoesie

Seit Juli ist bekannt: Das Kennerspiel des Jahres 2017 lautet Exit – Das Spiel. Zum ersten Mal in der Geschichte dieses Jury-Preises wurde damit kein Einzelspiel, sondern gleich die ersten drei Titel der Serie ausgezeichnet. Das liegt nicht daran, dass den Autoren eine erfolgreiche Weiterführung nicht zugetraut wird, aber man kann eben nur bewerten, was zum Stichtag gespielt werden konnte. Und wem die ersten drei gefallen haben, dem wird es eh schwer fallen von weiteren Titeln die Finger zu lassen, da bin ich mir sicher. Schon vor der Preisvergabe erschien die 2.Serie, die ebenfalls überzeugen konnte und heute möchte ich euch einen Einblick in die dritte Serie geben – natürlich spoilerfrei.

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Kosmos Pressetag 2017

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Dieses Jahr wurde ich zum ersten Mal zum Kosmos Journalisten-Spieletreffen eingeladen, bei dem der Kosmos-Verlag seine Herbst-Neuheiten den anwesenden Pressevertretern vorstellt. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert lädt Kosmos jedes Jahr kurz vor der Spiel in Essen ein, um in gemütlicher Atmosphäre zu spielen. Es begann damals mit Catan und hatte sich in den darauffolgenden Jahren als Event in der Heimatstadt des dafür verantwortlichen Autors Klaus Teuber etabliert: Roßdorf in Hessen. Doch bereits im letzten Jahr wurde diese Tradition gebrochen und das Event nach Stuttgart in die Hauptzentrale des Kosmos Verlags geladen. Dieses Jahr ging es, passend zum diesjährigen Haupttitel Das Fundament der Ewigkeit, in das Kloster Haydau, im hessischen Morschen. Für mich ein großer Vorteil, da dies nur 2h Anfahrt für mich bedeutete. Theoretisch…

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Spiel des Jahres 2017 – Sieger

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Wie versprochen werde ich noch über die BerlinCon 2017 berichten, aber ich beginne heute mit dem Abschluss des vergangenen langen Wochenendes: Die Pressekonferenz zur Verleihung der beiden Kritikerpreise Spiel des Jahres und Kennerspiel des Jahres. Die Gewinner sind euch sicherlich bereits bekannt. Beim Spiel des Jahres hatte ich den richtigen Riecher, es wurde Kingdomino. Beim Kennerspiel lag ich daneben. Entgegen meiner Befürchtungen, das einmalige Erlebnis könnte der Auszeichnung im Weg stehen, wurde Exit – Das Spiel prämiert. Und wie eigentlich in jedem Jahr, zumindest seit es das Internet gibt und jeder der eine Meinung hat, diese auch öffentlich heraus posaunt, hagelt es teils sehr harsche Kritik an der Jury-Entscheidung. Teilweise musste ich aufhören in einschlägigen Foren oder Facebook-Gruppen die Kommentare zu lesen, um mich nicht zu sehr aufzuregen. Da wird der Jury Kompetenz abgesprochen und der Preis herabgesetzt, weil einige mit den Entscheidungen nicht leben können. Doch die Jury besteht nun mal aus Kritikern und sie haben die Spiele anhand ihrer Erfahrungen und Eindrücke ausgewählt. Zuvor wurden Listen bekannt gegeben, welche einen Querschnitt des Jahrgangs zeigen, um möglichst viele Spieler anzusprechen. Doch in erster Linie solche, die noch keine regelmäßigen Spieler sind, sondern erst noch werden sollen. Sie sollen mit diesen Spielen an unser aller Hobby heran geführt werden. Und der Preis soll das Kulturgut Spiel stärken, auch wenn einige sich vehement gegen diese Bezeichnung wehren. Dafür benötigt es neue, frische Ideen. Das soll als Meinung zu den Diskussionen reichen, nun widme ich mich der Verleihung.

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Exit – Das Spiel

Exit Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Live Escape Games erfreuen sich immer größerer Beleibtheit und Anbieter davon sprießen überall aus dem Boden. Auch bei uns in und um Braunschweig lassen sich immer mehr nieder. Diesen Trend hat man nun in der Brettspielwelt erkannt, denn dort haben im vergangenen Jahr ebenfalls mehrere Verlage ihre Versionen vorgestellt. Die drei bisher auf deutsch erschienenen Produkte unterschieden sich sehr in ihrer Herangehensweise. Besprochen wurde bereits Escape the Room, das viel Material zum Anfassen bietet und Escape Room bei dem der Chrono Decoder für die richtige Stimmung und den Countdown sorgt. Heute soll es um die Exit – Das Spiel Reihe vom Kosmos Verlag gehen. Das erfolgreiche Autoren-Paar Inka und Markus Brand hat gleich drei Szenarien entwickelt, die jeweils einzeln zu erwerben sind. Da man über den Spielablauf als solches gar nicht so viel verraten darf, bezieht sich diese Rezension auf alle drei, die in ihren Ansätzen ähnlich gestaltet sind.

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Live Escape Games als Brettspiel

Schon einmal habe ich euch von meinen Erfahrungen bei meinem ersten Live Escape-Game berichtet. Ein Raum, viel Rätsel, viele Schlösser und nur eine Stunde Zeit zu entkommen. Und immer häufiger lese ich besonders von Leuten aus der Brettspielwelt, die ebenfalls daran Gefallen finden, solche Rätsel unter Zeitdruck zu lösen. Einziger Nachteil: Hat man einen Raum erfolgreich hinter sich gebracht, macht es wenig Sinn diesen ein weiteres Mal zu buchen.

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