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Fast einen Monat hattet ihr nun Zeit mir ein paar Fragen zu eurer Zufriedenheit mit den Inhalten dieses Blogs mitzuteilen, viele haben diese Chance genutzt, wofür ich mich ganz herzlich bedanken möchte. Das Feedback war grundsätzlich sehr positiv, was mich total freut, da ich hier ja scheinbar einiges richtig mache :-) Es sind auch einige Anregungen genannt wurden, wie ich mich eurer Ansicht nach verbessern könnte. Einige davon möchte ich hier nennen und meine Gedanken dazu erläutern.

Die meisten Teilnehmer bei der Umfrage scheinen zufrieden mit dem Aufbau der Rezensionen zu sein, gut und sehr gut waren in dieser Kategorie die häufigsten Antworten. Auf die Frage nach Veränderung dieser Struktur, ist der Großteil von euch nur mittelmäßig interessiert daran. Am häufigsten wird euren Antworten nach das Fazit meiner Rezensionen gelesen, gefolgt von Einleitung und Spielablauf. Aber auch die anderen Rubriken werden nicht viel seltener beachtet. In den Freitext-Kommentaren wurde mehrfach der gezielte Blick auf die Spielbarkeit zu zweit und den Glücksfaktor positiv hervor gehoben. Ich habe mir damals diese Kategorien überlegt, weil es mir selber wichtig war, diese Punkte in meinen Rezensionen zu betrachten. Daher werde ich euren Wünschen nachkommen und grundsätzlich alles so belassen, wie es ist. Da ihr aber grundsätzlich offen zu sein scheint, werde ich sicherlich mal an der einen oder anderen Stelle etwas Neues ausprobieren, wenn mir eine gute Idee dazu in den Kopf kommt. Ich hoffe auch dann auf euer ehrliches Feedback. Menschen sind nun mal Gewohnheitstiere und vielleicht gefällt es euch ja unerwartet doch ganz gut.

Auch die Benotung werde ich fortführen, gleich häufig habt ihr eure Zufriedenheit in diesem Bereich mit gut und sehr gut bewertet, die meisten wünschen daran festzuhalten. Es gab auch Kommentare, dass eine feinere Gliederung gewünscht wäre, ähnlich wie bei BGG. Aber ich möchte das nicht zu mathematisch werden lassen, ich bewerte bisher auch nichts bei BGG. Es würde mir sicher schwer fallen, mich beispielsweise zu entscheiden ob ein Spiel nun eine 6,1, 6,5 oder 6,9 bekommt. Die Noten auf diesem Blog sollen ja auch nur eine Tendenz wieder geben und stehen immer im Zusammenhang mit den positiven und negativen Aspekten, die im Text erläutert werden. Ich versuche die Noten immer in Abhängigkeit früher vergebener Noten einzuordnen, dabei orientiere ich mich an der Zielgruppe des Spiels. Damit auch Spiele mit unterschiedlichem Anspruchslevel gleiche Chancen auf die Bestnote haben.

Ich bin sehr erfreut, dass alle Inhalte ihre Leser haben. Am häufigsten wurden die Rezensionen genannt, aber die machen eben auch den größten Teil dieses Blogs aus. Besonders bei den Brettgeschichten war es mir immer schwer einzuschätzen, wie diese von euch aufgenommen werden. Mehrfach wurde als einzige Option die Spielefamilie genannt, also wird es diese Rubrik auch weiterhin geben. Von euch wurden außerdem die weiteren Anregungen genannt, mehr sachliche Informationen zu bieten oder Hinweise auf Kickstarter-Projekte zu liefern. Mit sachlichen Informationen könnten Nachrichten gemeint sein, News wurden als zusätzliches Angebot auch explizit gewünscht. Ausgewählte Nachrichten schaffen es bereits jetzt in die Brettgeschichten, im Vorfeld der großen Messen gehe ich auch auf angekündigte Neuheiten ein. Ein regelmäßiges News-Format wird es allerdings in nächster Zeit nicht geben, das ist mir zu aufwändig, ich stecke die mir für den Blog zur Verfügung stehende Zeit liebe in die anderen Inhalte. Ältere Spiele vorzustellen habe ich mir tatsächlich schon immer mal vorgenommen, bisher aber noch nicht geschafft in die Tat umzusetzen, hoffentlich klappt es demnächst mal damit zu beginnen. Hinweise auf Kickstarter-Projekte lassen sich ab und zu in den Brettgeschichten finden, wenn mich ein Projekt persönlich interessiert. Da ich selber kaum Kickstarter-Spiele unterstütze, bin ich ja in der Regel jedoch nicht sonderlich gut informiert und überlasse es denen darüber zu berichten, die tief in der Materie stecken.

Meine Mitarbeit bei den Bretterwissern wurde von euch mehrheitlich gut aufgenommen, viele haben die Folgen allerdings gar nicht gehört. Aber selbst von denen wurde der Bretterwisser-Podcast als gute Ergänzung zu den Blog-Inhalten eingestuft. Häufigere Kommentare waren es, dass ich mich aktiver in den Podcast einbringen und die Jungs auch mal in die Schranken weisen sollte ;-) Das versuche ich weiterhin, eure generelle Zufriedenheit damit freut mich sehr und spornt mich an, weiterzumachen und dabei mehr aus mir heraus zu kommen.

Die Antworten aus dem Bereich Social Media hätte ich so nicht erwartet. Die am häufigsten abgegebene Antwort auf die Frage nach den Social Media Kanälen war nämlich: „Keiner“. Daher ist es den meisten auch ganz egal, welche Inhalte ich auf den verschiedenen Plattformen poste. Manche, die mir nur bei Twitter oder Facebook folgen, würden sich auch dort mehr Bilder wünschen. Das kann ich verstehen, ich bin aber selbst genervt von anderen Seiten, wenn ich auf allen drei Portalen exakt die gleichen Inhalte zu sehen bekomme. Aber vielleicht fällt mir da noch eine Lösung ein. Derzeit besteht sie darin, dass ich bei längeren Spieleabenden oder -tagen Bildercollagen poste, Einzelbilder dieser Spiele findet man dann eben bei Instagram. Dieser Kanal ist bei euren Antworten ganz leicht vorne vor Facebook und Twitter. Als Verbesserungspotenzial wurde YouTube vorgeschlagen, andere haben gebeten nicht auch noch Videos zu machen. Da kann ich euch beruhigen, das wird es nicht geben, dafür fühle ich mich vor der Kamera viel zu unwohl. Und mein Steckenpferd bleibt das Schreiben. Daher beschränke ich mich bisher auf wenige Bilder pro Rezension, was von dem einen oder anderen von euch kritisiert wurde. Auch die Qualität bzw. Helligkeit der Fotos wurde teilweise bemängelt. Zur Häufigkeit möchte ich gerne auf Instagram verweisen, denn da landen Bilder von vielen gespielten Partien. Landet ein Spiel an einem Tag mehrfach auf dem Tisch, wird dazu in der Regel nur ein Foto veröffentlicht. Ich störe mich selbst daran, bei anderen an einem Tag mehrere Fotos zum gleichen Spiel zu sehen. Allerdings fand ich die 10-Tage-Challenge sehr spannend, bei der ich vor kurzem mitgemacht habe, bei der 10 Tage lang jeweils ein Bild von einem Spiel gepostet werden sollte, ohne weitere Kommentare. Diese Challenge habe ich um weitere 10 Tage verlängert und überlege nun regelmäßig Bilder von aktuell nicht auf dem Tisch gelandeten Spielen zu veröffentlichen. Um mir selbst den Arbeitsaufwand zu verringern, verwende ich in den Rezensionen gerne Bilder aus originalen Spielsituationen. Diese sind meist nicht ideal ausgeleuchtet und daher etwas dunkel. Es wäre für mich ein ziemlicher Aufwand, alle Spielsituationen für jede Rezension nachzustellen, um bessere Fotos zu bekommen. Aber ich werde mal schauen, ob ich an dem Umstand nicht auch auf anderem Wege etwas ändern kann.

Häufig wurde der Wunsch geäußert, die Webseite für den mobilen Zugang zu optimieren. Ich muss gestehen, ich habe mich bisher ein wenig davor gescheut, da solch eine Umstellung auch viel Arbeit mit sich bringt, aber ich werde mir in dieser Hinsicht Gedanken machen. Scheinbar kann ich damit für viele Leser den Zugang erleichtern. Es kamen auch Vorschläge zu neuen Rubriken, Kurzvorstellungen von gespielten Spielen zum Beispiel. Das mache ich ja zum Teil, wenn ich von größeren Spieleveranstaltungen bzw. Pressetagen berichte. Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, dies zu einer eigenen Rubrik werden zu lassen, habe aber noch keine zufriedenstellende Form dafür gefunden. Und im Hinterkopf bleibt auch die Gefahr, ein Spiel zunächst zu negativ zu bewerten, wenn es sich erst später als interessant heraus stellt. Möglichst schnell zu berichten ist eben nicht immer ideal. Ich schreibe meine Gedanken meist direkt nach den Partien auf, sodass ich mir für eine Rezension alles ins Gedächtnis rufen kann.

Ein weiterer Wunsch lautete die Anzahl der gespielten Partien anzugeben. Das halte ich jedoch für problematisch, ich fürchte das führt nur zu unnötigen Diskussionen. Ich bilde mir ein, selbst ganz gut einschätzen zu können, wann ich einen guten Überblick über das Spiel habe, um es rezensieren zu können. Ihr glaubt ja gar nicht, wie oft ich ein Spiel schon viel früher vorstellen wollte, aber solange ich ein ungutes Gefühl habe, wird nichts veröffentlicht. Da erwarte ich von euch weiterhin das Vertrauen in mich und meine Arbeit. Einen richtigen oder falschen Wert gibt es meiner Meinung nach dabei auch nicht, es hängt sehr vom Spiel und seiner Komplexität sowie Variabilität ab. Als letzten Punkt möchte ich auf den Wunsch nach mehr Übersichtlichkeit und mehr Struktur im Sinne von Überschriften und Stichpunkten eingehen. Da verwehre ich mich ein wenig gegen. Ich kann den Anspruch nachvollziehen, da jeder Rezipient sich seine Zeit einteilen muss und daher gerne selektiv lesen möchte. Das ermögliche ich mit den Überschriften der Absätze. Aber wenn ich noch mehr heraus ziehe und einzeln aufführe, dann könnte ich mir den Fließtext auch komplett sparen. Ich schreibe diesen Blog jedoch in erster Linie aus Liebe zum Schreiben, von daher möchte ich einfach nicht auf Fließtext verzichten. Da die meisten von euch zufrieden erscheinen, sehe ich dazu keinen Bedarf. Ich versuche dafür weiterhin meine Texte noch interessanter und spannender zu verfassen, um euch nicht zu langweilen.

Nun habe ich euch aber lange genug auf die Folter gespannt, es wurden mit Hilfe von random.org die beiden Gewinner ermittelt, sie erhalten jeweils ihren angegebenen Wunschgewinn. Pandemic – Untergang Roms geht an Rouven S. und The River an Torsten L. Beide Gewinner wurden bereits per E-Mail benachrichtigt und bekommen ihren Gewinn nach der Adressmitteilung zugestellt. Viel Spaß damit!

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