Weihnachtsspielerei

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Upps, ein Blick auf den Kalender zeigt mir, dass heute bereits Donnerstag ist. Da habe ich doch gestern ganz vergessen diesen Bericht zu veröffentlichen, Pandemic Legacy Season 2 ist aber auch einfach zu spannend und das wird nun mal zur Zeit mittwochs gespielt. Der vergisst man schon mal Raum und Zeit ;-) Aber ihr musstet ja nicht ganz ohne Brettgeschichte ins Bett, jedenfalls nicht wer lange aufgeblieben ist, denn auch die kam ein bisschen später als sonst. Doch so ist das in der Vorweihnachtszeit, da bleibt mal was liegen oder wird vergessen. Dabei hatte ich einen ganz tollen Artikel vorbereitet, den ich euch nun nicht vorenthalten möchte. Dazu inspiriert wurde ich von Peer, da er auf seinem Blog www.abenteuer-brettspiele.de zu dem Thema “Das spiele ich an Weihnachten…” eine Blogparade gestartet hat. Und dieses Thema lässt mich gerne in Erinnerungen schwelgen…

07.12.2017 – Chimera Station

Auf der Erde weihnachtet es sehr
doch nicht jeden macht dies heiter
manchen fällt diese Zeit schwer
wünschten der Alltag ginge einfach weiter
Würden lieber ins Weltall fliegen
und dort wie ein Alien leben
als weiter den Frohsinn zu ertragen
und erst im neuen Jahr wieder Ruhe zu haben.

06.12.2017 – Rajas of the Ganges

Der typische deutsche Weihnachtstraum
handelt von einem geschmückten Tannenbaum
am besten vor verschneiter Landschaft
da glitzern die Christbaumkugeln so traumhaft.
Doch in Indien ist Schnee eher selten
sodass dort andere Regeln gelten.
Geschmückt wird zu Weihnachten natürlich auch
doch eher ein Bananen- oder Mangobaum.

05.12.2017 – Gentes

Zeit ist ein so wertvolles Gut
Sie zu haben allen gut tut!
Doch ist dies selten der Fall
Gestresste Menschen überall!
Man möchte immer so vieles machen
Vergisst dabei die wichtigen Sachen.
Nutzt die Weihnachtszeit mit euren Lieben
Das kann einem auch eine Menge geben!

04.12.2017 – Alexandria

Advent, Advent, ein Büchlein brennt,
erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
nun fliehen alle von hier!
Doch was hat sich dort hinten versteckt?
Ein Spieleregal, das lichterloh brennt!
Der Anblick ist nur schwer zu ertragen
doch beantwortet es auch Fragen
Scheinbar wurde schon vor Christus gespielt
Schon damals haben die Menschen Brettspiele geliebt.

Hanamikoji

Hanamikoji Cover
Cover / Foto: Kosmos Verlag

Wenn ich mir meine diesjährige Herbst-Ausbeute so ansehe, ist eines zu erkennen: 2-Personen-Spiele mit japanischen Thema scheinen im Trend zu liegen. Bei TA-KE von Huch! sind die Spieler in der Rolle als Shogun unterwegs, um ihren Einfluss am kaiserlichen Hof zu vergrößern und bei Okiya von Pegasus dreht sich alles um Geishas im heimischen Garten. Auch der Kosmos-Verlag möchte seinen Teil vom Kuchen abbekommen und hat Hanamikoji lokalisiert, bei dem es sich ebenfalls um Geishas dreht. Diese versuchen die Spieler im eigenen Restaurant anzustellen, um mehr Gäste anzulocken und sich somit der Konkurrenz gegenüber einen Vorteil zu verschaffen.

03.12.2017 – Clank!

Tief unten in des Drachen Verlies
sich schon so mancher Dieb verlief
mit einem Artefakt auf dem Weg hinaus
befand sich auch einmal der Nikolaus.
Dabei hinterließ er ein tolles Gerät
welches zwar nicht den Ausweg verrät
doch hilft es dem Spieler zu entkommen
lässt ihn dafür zwei Geschenke bekommen.

02.12.2017 – Das Fundament der Ewigkeit

Selbst in kriegerischen Zeiten
soll Weihnachten Frieden verbreiten
auch wenn er nur hält für eine Nacht
so hat er etwas wunderbares vollbracht
die Menschen einander näher gebracht
und für einen Moment vollkommen glücklich gemacht.

01.12.2017 – Magic Maze

Weihnachtslieder erklingen
dabei den Markt durchdringen
Christbaumkugeln glitzern
Jeder hat hier etwas gern.

Ob Mandeln oder Glühwein
Lumumba bei Kerzenschein
oder einfach Handwerkskunst
steht in so mancher Gunst.

Dabei wird gerne vergessen
es geht nicht nur ums Essen
lasst euch doch bitte nicht stressen
und den Sinn der Weihnacht vergessen.

Mehr Spielecafés braucht das Land

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Sollte ich irgendwann mal im Lotto gewinnen, würde ich mir gerne den Traum von einem eigenen Brettspielcafé erfüllen. Denn in Braunschweig gibt es weder einen richtig guten Laden, in dem Spiele erworben werden können, noch eine Lokalität, wo gespielt und ausgeliehen werden kann. Ja, es gibt eine kleine Eckkneipe im Uni-Viertel, wo man zum Spielen hingehen kann und sie haben auch das ein oder andere speckige Tabu oder Wizard vorrätig. Aber es gibt keinen Ort, wo all dies zusammen kommt. Einen Ort, zu dem man gerne geht, um Leute zu treffen, Spiele zu spielen und den einen oder anderen Titel für zu Hause zu erwerben.