Keltis – Das Würfelspiel

Keltis Würfelspiel Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Vier Jahre nach dem Erfolg von Keltis hat sich der Autor Reiner Knizia diese schnelle Würfelvariante des „Spiel des Jahres“ von 2008 ausgedacht.

Spielmaterial:

Dieses Würfelspiel kommt in einem quadratischen Karton. Darin sind enthalten: 16 Kleeblattsteine aus Holz in vier Farben, fünf Plastikwürfel, 32 Wunschsteinplättchen sowie ein Spielplan, welcher aus vier Puzzleteilen zusammengelegt werden kann. Auf diesem sind fünf Pfade abgebildet, deren Symbole zu den Würfelsymbolen passen und kann von beiden Seiten verwendet werden. Die Verpackung wird bei uns als „Würfelbecher“ genutzt.

Spielmechanismus:

Der Spieler, der am Zug ist, muss einmal mit allen Würfel werfen. Anschließend darf er beliebig viele Würfel davon noch einmal würfeln. Wenn er die Aktion würfeln beendet hat, folgt die Auswertung.  Zeigen mindestens zwei Würfel Wunschsteinsymbole, dann erhält der Spieler ein Wunschsteinplättchen. Danach muss er sich entscheiden, welchen Pfad er mit einem seiner Spielsteine gehen möchte. Dabei darf er genau so viele Felder auf einem Pfad vorwärts gehen, wie seine Würfel dieses Symbol zeigen. Er kann aber auch aus taktischen Gründen gänzlich darauf verzichten. Erreicht der Spieler mit seinem Zug ein Sonderfeld, wirkt der Effekt sofort:

  • Wunschsteinsymbol:  Man erhält ein Wunschsteinplättchen.
  • Kleeblatt: Man darf mit einem beliebigen Spielstein ein Feld weiterziehen
  • Kobold: Man erhält sofort einen weiteren, kompletten Spielzug.

Danach ist der nächste Spieler an der Reihe.

Auf der Rückseite des Spielplans befindet sich die Expertenversion, bei der einige Felder weggekreuzt sind. Diese können nicht betreten werden und die Spieler müssen so viele Symbole würfeln, um über diese Felder hinweg ziehen zu können.

Keltis Würfelspiel Material

Spielmaterial / Foto: Brettspielpoesie

Spielende:

Das Spiel endet, wenn vier Spielsteine eines Spielers oder eine bestimmte Anzahl verschiedener Steine den Zielbereich erreicht haben, abhängig von der Anzahl der Spieler. Nun wird für jeden Spielstein anhand der Platzierung auf dem Spielplan gewertet. Es gibt Plus- oder Minuspunkte, daher sollte man sich gut überlegen, ob man zu einem späten Zeitpunkt noch einen Spielstein auf einen neuen Pfad legt. Zusätzlich gibt es Minus- und Pluspunkte für die Anzahl der Wunschsteinplättchen. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt das Spiel.

Glücksfaktor?

Hoher Glücksfaktor dadurch, dass der eigene Zug in erster Linie von dem Würfelergebnis abhängig ist. Für Familienspieler sehr gelungen. Aber auch für Vielspieler erheiternd, wenn es mal kein langes Strategiespiel sein soll.

Spieleranzahl:

Durch die gesonderten Regeln für das Spielende macht Keltis – Das Würfelspiel mit jeder Spieleranzahl Spaß.

Fazit:

Kurzweiliger Spielspaß – auch für Neueinsteiger, die mit Keltis vorher nicht in Berührung gekommen sind.

Wertung 4

Verlag: Kosmos
Autor: Reiner Knizia
Erscheinungsjahr: 2012
Spieleranzahl: 2-4 Spieler
Dauer: 30 Minuten

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