Space Taxi

Auch im Weltall scheint Personenbeförderung ein Thema zu sein, denn in Space Taxi ist es eure Aufgabe eben selbiges starten zu lassen. Dafür braucht es Treibstoff in der richtigen Menge, zufriedene Passagiere und wenn mit Kristallschmuggel noch etwas Geld dazu verdient werden kann, hat sich der Arbeitstag mal wieder vollkommen gelohnt.

Monster Expedition

Richard Garfields Carnival of Monsters war ein besonderes Spiel für den Verlag Amigo Spiele. Nicht nur die Schachtelgröße ist untypisch für den Verlag, sondern auch Spiel und Thema an sich. Es ist vielleicht komplexer als die meisten Amigo-Spiele, aber dennoch so einfach gehalten, das sich das Zielpublikum darin schnell zurecht finden sollte. Etwas überraschend fand ich dann die Ankündigung eines Würfelspiels im selben Universum, aber von einem anderen Autoren, Alexander Pfister nämlich. Sowohl das Universum als auch der Autor wecken natürlich gewisse Erwartungen.

Spielefamilie: Qwixx

Spielefamilie Logo
Spielefamilie Logo / Foto: Brettspielpoesie

Manches Mal bietet es sich einfach an, verschiedene Spiele bzw. Erweiterungen in einem Zug zu betrachten und nicht als einzelne Rezensionen zu veröffentlichen, daher werde ich nun ab und an Spielefamilien vorstellen. Es wird sicherlich keine regelmäßige Rubrik werden, sondern eher immer wenn es passt mal eingestreut und vielleicht auch eine bereits existierende Rezension verlinkt, wenn dazu bereits etwas veröffentlicht wurde. Auch heute geht es um eine Spielefamilie, aus der ich über den einen oder anderen Titel bereits geschrieben habe. Das neueste Mitglied hat mich dazu veranlasst euch heute einen Überblick über die gesamte Spielefamilie zu geben.

Fuji

Fuji Cover
Cover / Foto: Feuerlandspiele

Wolfgang Warsch ist der Newcomer des letzten Jahres. Von seinen vier Veröffentlichungen zur Spielwarenmesse 2018 wurden gleich drei von der Spiel des Jahres Jury nominiert. Damit sind die Erwartungen natürlich rech hoch gesteckt. Eines seiner Spiele aus dem aktuellen Jahrgang ist Fuji, erschienen ist dieses bei Feuerland. Der Verlag steht eher für anspruchsvollere Spiele, doch kennzeichnen sie mit dem „Blue Label“ eben solche Spiele, bei denen mehr Glücksalemente enthalten sind und weniger Denkarbeit erforderlich ist. Und dieses Label ziert die Schachtel von Fuji, einem kooperativen Würfelspiel mit Kommunikations-hürden. Nicht so extrem, wie es sie in The Mind gab, eher in Richtung von The Game.

Lifestyle

Lifestyle Cover
Cover / Foto: Amigo Spiele

Wenn man Nichtspielern von seinem Hobby Brettspiele erzählt, fangen einige Leute oft an, von ihren eigenen Brettspiel-Erlebnissen zu berichten. Doch diese beschränken sich meist auf Monopoly, Risiko oder Das Spiel des Lebens. Spiele, aus einer Zeit, in der es noch nicht üblich war den Autoren der Spielidee beim Namen zu nennen. Und nun habe ich ein aktuelles Spiel vorliegen, welches ebenfalls keinen Autorennamen angibt. Und thematisch erinnerst es direkt an besagtes Spiel des Lebens, denn die Spieler versuchen sich ein erfolgreiches Leben aufzubauen, was man an ihren Statussymbolen zu erkennen vermag. Da kann man nur hoffen, dass das Spiel selbst sich nicht so angestaubt anfühlt, wie es bei dem allseits bekannten Klassiker der Fall ist.

Brikks

Brikks Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Für Wolfgang Warsch war 2018 ein wirklich erfolgreiches Jahr, von seinen ersten vier Veröffentlichungen im Frühjahr wurden gleich drei von der SdJ-Jury zum Spiel bzw. Kennerspiel des Jahres nominiert. Darunter das clevere Würfelspiel Ganz schön clever! Nun ist beim gleichen Verlag, nämlich Schmidt Spiele, ein weiteres Würfelspiel aus seiner Feder entstanden. Ebenfalls in der Reihe „Klein & Fein“ lässt sich nun analog das beliebte Gameboy-Spiel Tetris spielen. Und das funktioniert auf dem Papier auch im Wettlauf gegen echte Mitspieler. Natürlich tritt dieses Würfelspiel dabei in große Fußstapfen, bei so vielen Parallelen zu dem Gameboy-Klassiker muss das Spiel sich auch daran messen lassen.

Qwantum

Qwantum Cover
Cover / Foto: NSV

Der Nürnberger Spielkartenverlag steht für kleine, knackige Karten- oder Würfelspiele. Vor sechs Jahren schaffte es mit Qwixx zum ersten Mal ein Würfelspiel auf die Nominierungsliste zum Spiel des Jahres. Es musste sich in diesem Jahr aber gegen Hanabi geschlagen geben, einem ebenso auf dieser Liste ungewöhnlichem, kleinen Kartenspiel. Drei Jahre später wurde die Serie mit Qwinto fortgeführt, nun soll die Trilogie enden. Qwantum heißt der letzte Titel in dieser Qw-Serie. Hinter diesen drei Spielen stehen jeweils andere Autoren, es begann mit Steffen Benndorf, wurde von Uwe Rapp und Bernhard Lach weiter geführt und nun folgt der dritte Streich von Reinhard Staupe, Anna Oppolzer und Stefan Kloß. Und als Teil dieser Riehe muss sich Qwantum auch seinen Vorgängern stellen. Wie es sich in die Serie einreiht, könnt ihr in dieser Rezension lesen.

Dackel drauf!

Dackel Drauf! Cover
Cover / Foto: Ravensburger

Ich schwenke meinen Blick über die Karten, versuche gleiche Tiere im Kopf zusammenzulegen: Zwei Enten, zwei Schweine, zwei Schafe…ohh, wie süß! Halt, Konzentration! Zwei Enten, zwei Schweine, zwei Schafe, eine Ente, eine Katze, eine Maus und ein Hase. Nochmal: Zwei Enten, zwei Schweine, zwei Schafe, eine Ente,… – „Karten hinlegen!“ ruft der Startspieler. …, eine Katze, eine Maus, ein Hase, kann ich mich noch erinnern, während die Würfel klappern. Der Deckel hebt sich, ich schaue mir die Würfel an: Oh, vier Schafe, wie süß. Halt, Konzentration! Daneben sind drei Schweine, zwei Mäuse, zwei Dackel, eine Katze, ein Pferd, eine Ente und eine Kuh zu sehen. Also, vier Schafe, drei Schweine, zwei Katzen, zwei Dackel, eine Maus, ein Pferd, eine Ente und eine Kuh. Schafe und Schweine stehen reichlich zur Verfügung, Ente, Katze und Maus auch vorhanden, kein Hase! Ganz wichtig: KEIN Hase! Der Dackel, äh Deckel, ist wieder drauf und der Startspieler legt eine Ente. Also keine Ente mehr für mich. Der nächste Spieler legt eine Katze, also werde ich auch diese Karte nicht los. Ich spiele zunächst ein Schaf… – So ähnlich könnten die Gedankengänge während einer Partie Dackel drauf! beginnen. Was sich genau dahinter verbirgt, erfahrt ihr in dieser Rezension.

Ganz schön clever!

Ganz Schön Clever Cover
Cover / Foto: Schmidt Spiele

Würfelspiele sind häufig vom Glück bestimmt. Dabei müssen in der Regel alle Spieler damit leben, wie die Würfel fallen. Doch immer wieder schaffen es Autoren diesen zufälligen Anteil zu minimieren. Nach Noch Mal! im vergangenen Jahr, hat Schmidt Spiele im aktuellen Jahrgang wieder ein Würfelspiel in sein Programm aufgenommen. Die Serie „Klein & Fein“ wurde somit um ein weiteres Spiel bereichert, dessen Namen im Spiel oft referenziert wird. Während das Würfelspiel von Inka und Markus die Spieler animiert „Noch Mal!!, „Noch Mal!“ und „Noch Mal!“ zu rufen, hört man bei Ganz schön clever regelmäßig Aussagen wie „Das war jetzt aber ganz schön clever!“, wenn es einem Spieler gelingt interessante Kettenzüge auszulösen. Und frei nach der Redewendung „schlau wie ein Fuchs“, spielen auch diese intelligenten Tiere eine kleine Rolle.

Würfelland

Würfelland Cover
Cover / Foto: NSV

Würfelspiele waren hier erst vor Kurzem Thema einer Brettgeschichte. Dabei ging es unter anderem um Qwixx, mit dem es der Nürnberger Spielkartenverlag sogar auf die Nominierungsliste zum Spiel des Jahres schaffte. Nürnberger Spielkartenverlag plus Würfelspiel ist immer mindestens einen Blick wert. So auch auf der Spielwarenmesse 2018 in Nürnberg, wo neben den zwei Titeln von Wolfgang Warsch auch Würfelland von Andreas Spies vorgestellt wurde. Ich kenne die Begriffe Würfelteller oder Würfelbecher, aber was zur Hölle ist ein Würfelland? Das Cover zeigt eine Kugel, auf der die Hex-Felder der Spielertableaus und ein paar Bäume zu sehen sind. Sollen die Hex-Felder verschiedene Geländearten einer Weltkugel darstellen? Blaue Flüsse, gelber Sand und grüne Wälder vielleicht?