Zusatzblöcke Ganz schön clever / Doppelt so clever / Dizzle

Cover / Foto: Brettspielpoesie

In meiner Rezension zu Noch Mal! habe ich damals vermutet, neue Wertungszettel als Erweiterung könnten schwierig werden, schließlich werden die farbigen Kästchen sicher nicht komplett zufällig angeordnet, da wird bestimmt ein wenig Gehirnschmalz benötigt, um die Felder sinnvoll anzuordnen. Doch Schmidt Spiele bewies schon kurze Zeit später, dass ich mit meiner Vermutung völlig daneben lag. Sechs unterschiedliche Wertungszettel sind seither erschienen, über die euch bereits berichtet habe. Dieses Konzept wird anscheinend auch bei anderen Spielen der Verlags-Serie Klein & Fein verfolgt, wo ich es für ähnlich schwierig halte, neue Wertungszettel zu kreieren. Doch es gibt sie und ich möchte sie euch heute gerne kurz vorstellen.

Ganz schön clever!

Ganz Schön Clever Cover
Cover / Foto: Schmidt Spiele

Würfelspiele sind häufig vom Glück bestimmt. Dabei müssen in der Regel alle Spieler damit leben, wie die Würfel fallen. Doch immer wieder schaffen es Autoren diesen zufälligen Anteil zu minimieren. Nach Noch Mal! im vergangenen Jahr, hat Schmidt Spiele im aktuellen Jahrgang wieder ein Würfelspiel in sein Programm aufgenommen. Die Serie „Klein & Fein“ wurde somit um ein weiteres Spiel bereichert, dessen Namen im Spiel oft referenziert wird. Während das Würfelspiel von Inka und Markus die Spieler animiert „Noch Mal!!, „Noch Mal!“ und „Noch Mal!“ zu rufen, hört man bei Ganz schön clever regelmäßig Aussagen wie „Das war jetzt aber ganz schön clever!“, wenn es einem Spieler gelingt interessante Kettenzüge auszulösen. Und frei nach der Redewendung „schlau wie ein Fuchs“, spielen auch diese intelligenten Tiere eine kleine Rolle.

BS spielt! 2018

Brettgeschichte Logo
Logo / Foto: Brettspielpoesie

Vergangenes Wochenende war es wieder so weit: Die Braunschweiger Stadthalle öffnete ihre Tore für die größte Brettspiel-Veranstaltung des Jahres in der Stadt: BS spielt! Letztes Jahr war das größte Ärgernis die Taschenkontrolle und die Durchsetzung des Verbots selbst mitgebrachter Getränke. Leider lies sich das Verbot nicht komplett außer Kraft setzen, aber zumindest konnte die Vereinbarung getroffen werden, dass Rucksäcke an der Garderobe für einen Euro abgegeben werden können. Aus diesen war es jederzeit möglich Essen und Getränke zu verzehren und die Taschen ohne Zusatzkosten zurückzugeben. Dennoch ist es verglichen mit anderen Veranstaltungen dieser Art immer noch ein kleines Ärgernis, denn während einer Partie will man eben nicht ständig aufstehen und zum Eingang gehen, um etwas zu trinken. Dennoch möchte ich die Organisatoren loben, sie haben einen Mittelweg gefunden, der sowohl die Stadthalle mit ihrem Caterer als auch die Spieler halbwegs zufrieden stellt. Aus der Stadthalle zurück in das Jugendzentrum Neustadtmühle zu gehen, würde dieses Problem zwar beheben, aber die Veranstaltung würde dann sicher weniger gut besucht, daher sehe ich dies nicht als Option.