Karate Tomate

Karate Tomate Cover

Cover / Foto: Amigo Spiele

Wisst ihr eigentlich was passiert, wenn die Kühlschranktür geschlossen wird? Wen das Licht ausgeht, drehen die Inhalte vielleicht so richtig auf. Besonders im Gemüsefach, wo sich verschiedenste Gemüsesorten aufhalten müssen. Doch hat sich schon mal Jemand Gedanken darüber gemacht, was die Aubergine denkt, wenn sie neben einer schlanken Karotte liegt? Oder ob der Mais und der Brokkoli sich verstehen? Bei Karate Tomate bekommen diese Gemüsesorten die Gelegenheit ihre Probleme untereinander aus der Welt zu schaffen. Der Titel lies mich beim ersten Überblick über die Herbst-Neuheiten aus dem Amigo-Verlag ziemlich kalt, doch der Autor lies mich aufhorchen: Reiner Knizia. Deswegen gab ich dem Spiel eine Chance und so viel vorab: Ich habe es nicht bereut.

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Verflucht!

Verflucht Cover

Cover / Foto: Amigo Spiele

Es ist wie verflucht! In Lord Somersets Herrenhaus wimmelt es nur so vor furchterregenden Kreaturen. Doch ihr müsst unbedingt in dieses Gebäude, unbewaffnet wie ihr seid. Da bleibt nur zu hoffen vor den ersten Begegnungen mit den furcht-einflößenden Monstern ein paar Waffen zu finden, die euch im Kampf unterstützen. Das Ziel ist klar, jedes einzelne Monster besiegen, damit Lord Somerset wieder selbst nach Hause kommen kann und nicht von Geistern, Werwölfen oder kopflosen Reitern überrascht wird. Klingt nach einem interessanten Setting für ein schnelles Kartenspiel? Dann lest weiter was es damit genau auf sich hat.
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Druids

Druids Cover

Cover / Foto: Amigo Spiele

Als ich diese Rezension begonnen habe und über das Spiel nachdachte, stellte ich mir die Frage über die Erwartungshaltung, die ein Spieler gegenüber einem Spiel hat. Schaut man auf das Cover von Druids sieht man eine mystische Person, die mit einigen okkulten Symbolen hantiert. Was das über das Spiel aussagt? Nix, wirklich gar nichts! Zwar bietet die Anleitung eine kurze Hintergrundgeschichte, die Spieler sollen in die Rolle der ersten Druiden schlüpfen und sich mit den fünf Domänen beschäftigen, doch im Spiel werden schlicht farbige Karten mit unterschiedlichen Werten ausgespielt. Dabei ist es völlig uninteressant, ob diese nun für Heilkunde, Gestaltwandlung oder Schöne Künste stehen. Aber das ist in Ordnung, in meinen Augen braucht solch ein kleines Kartenspiel kein richtiges Thema. Auf den ersten Blick erinnert es an Wizard, ein Stichspiel, und wer solche Spiele mag, kann bedenkenlos zu Druids greifen.

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The Mind

The Mind Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Bereits Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick stellte vor vielen Jahren fest: „Man kann nicht nicht kommunizieren“. Bei dem kleinen Kartenspiel von Wolfgang Warsch darf nicht gesprochen werden, doch ohne Kommunikation kommt dieses Spiel deswegen noch lange nicht aus. Es erinnert auf den ersten Blick ein wenig an das 2015 zum Spiel des Jahres nominierte The Game vom selben Verlag: Beides kooperative Spiele mit Karten von 1 bis 100. Es spielt sich jedoch ganz anders. Wie Reinhard Staupe im Newsletter zu den Nürnberg-Neuheiten verriet, war er nach dem Lesen der Regeln kurz davor das Spiel ohne Testpartie unter Vertrag zu nehmen. Nach 30 Minuten mit dem Prototypen stand die Entscheidung dann endgültig fest. Erfahrt in dieser Rezension, um was es genau geht und wie das funktioniert.

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Ladybohn

Ladybohn Cover

Cover / Foto: Amigo Spiele

Erstmalig erschien 2002 eine Bohnanza-Erweiterung  unter diesem Titel bei Lookout Spiele, die ja bekanntlich mehrere limitierte Bohnanza-Erweiterungen veröffentlichten. In dieser Erweiterung wurde zwischen weiblichen und männlichen Bohnen unterschieden und es gab besondere Schminkbohnen. Fünf Jahre später griff Amigo Spiele diese Idee mit dem eigenständigen Spiel Ladybohn auf. Die Schminkbohnen wurden durch Babybohnen ersetzt. Im Zuge der neuen, durchnummerierten Bohnanza-Serie brachte Amigo Spiele im vergangenen Herbst erneut das eigenständige Bohnanza-Spiel Ladybohn mit aktualisierter Cover-Grafik heraus. In dieser Rezension stelle ich euch diese aktuelle Variante vor.

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Facecards

Facecards Cover

Cover / Foto: Ravensburger

Man sagt ja gerne so manchem Hundebesitzer nach, dass er eine große Ähnlichkeit mit seinem Tier aufweist. Auch wenn die Herrchen und Frauchen das nicht unbedingt gerne hören, hat Ravensburger aus solchen und weiteren Ähnlichkeiten ein Spiel für 3-7 Spieler gemacht. Es wurden interessante Fotos von Tieren, Menschen und Gebrauchsgegenständen gesammelt und auf Karten gedruckt. Was eine Kartuschenpresse mit einer Ente zu tun hat? Oder wem ein Toast mit Spiegelei ähnelt? Bei diesem Spiel könnt ihr all dies selbst herausfinden und eure Mitspieler auf die Probe stellen, ob sie die gleichen Ähnlichkeiten erkennen.

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Karuba – Das Kartenspiel

Karuba - Das Kartenspiel Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Die Familienspiele-Reihe des Verlags Haba wächst und gedeiht. Im Jahr 2015 mit drei Spielen begonnen, von denen eines sogar zum Spiel des Jahres nominiert wurde, soll an diesen Erfolg weiter angeknüpft werden. Im Jahr darauf folgten drei neue Titel und eine Erweiterung. Dieses Jahr erhöhte man sogar auf fünf Neuerscheinungen im Familienspiel-Segment. Eine davon das Kartenspiel zu Karuba. Hoffentlich kennt ihr das Spiel, denn es wurde zu Recht 2016 zum Spiel des Jahres nominiert. Bei diesem Legespiel nutzen alle Spieler die gleichen Plättchen in identischer Reihenfolge. Doch dürfen diese beliebig auf dem Raster des eigenen Spielplans gesetzt werden. Das Ziel ist es, seine Abenteurer vom Strand zu den Tempeln zu führen, indem man Plättchen dafür einsetzt und nicht verbaut. Ich fand es herausfordernd mit den gleichen Mitteln eine bessere Lösung zu finden, als meine Mitspieler, doch empfanden es einige zu solitär. Nun war ich sehr gespannt, wie man dieses Spielgefühl mit Spielkarten erreichen möchte.

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The Game – Face to Face

The Game - Face To Face Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

The Game – ein Spiel, welches so vieles falsch macht, aber auch so vieles richtig: 2015 schaffte Steffen Benndorf dieses kooperative Kartenspiel, welches sogar auf der Nominierungsliste zum Spiel des Jahres landete. Doch stand es auch durchaus in der Kritik, diese bezog sich jedoch keineswegs auf das Spielprinzip. Der Name stellt jedoch ein Problem dar, zumindest wenn man irgendwo danach sucht. Bei Boardgamegeek werden einem direkt 55 Seiten mit Einträgen zu dem Suchbegriff „The Game“ angezeigt, man muss auf der ersten Seite bis nach unten scrollen, um das richtige Spiel zu finden. Außerdem stören sich einige Gemüter am Artwork mit den düsteren Totenköpfen, weswegen die Schweizer von Game Factory eine neutralere Ausgabe veröffentlicht haben. Der Nürnberger Spielkartenverlag versuchte bereits im vergangenen Jahr mit The Game Extreme an den Erfolg anzuknüpfen. Diese „extreme“ Variante mit Sonderfunktionen für geübte Spieler konnten wir bisher noch nicht besiegen. Doch schon in diesem Jahr legt der NSV nach und zwar eine Version für genau zwei Spieler. Das ist mittlerweile bei vielen Spielen üblich, doch kann man The Game selbst auch ganz gut zu zweit spielen. Braucht man da noch eine eigene 2 Spieler-Variante?

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Gier

Gier Cover

Cover / Foto: Amigo Spiele

Gier – nur vier Buchstaben, jedoch mit einer klaren Bedeutung. Der Duden sagt dazu, es handelt sich um ein „auf Genuss und Befriedigung, Besitz und Erfüllung von Wünschen gerichtetes, heftiges, maßloses Verlangen“. Und um genau dieses Verlangen dreht sich alles beim gleichnamigen Kartenspiel von Erfolgsautor Alexander Pfister. Das Verlangen, einem Mitspieler eine ausliegende Karte zu stehlen, die man selbst gut gebrauchen kann oder ihm einfach nicht gönnt. Zusätzlich dürfen alle Karten behalten werden, die man ihm von der Hand zieht. Es sei denn man ist zu gierig und zieht eine Zahl doppelt, dann ist der Spielzug vorbei und die Karten wechseln den Besitzer nicht. Daher sollte man nicht zu gierig sein… Doch ist dies leichter gesagt als getan!

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Lanzeloth

Cover Lanzeloth

Cover / Foto: Mogel Verlag

Der Mogel-Verlag hatte nach den ersten drei Titeln Perlentauchen, Willi Wörterwurm und Tierisch bedroht dieses Jahr nur einen Titel in Essen dabei. Doch die intensive Arbeit an diesem Spiel hat sich gelohnt. Am besten lässt es sich mit Perlentauchen vergleichen, denn die Spieler spielen gegeneinander und können sich schön gegenseitig ärgern. Zusätzlich enthält es einen kleinen Memory-Aspekt, denn man darf sich die eigenen, verdeckt liegenden Karten nicht jederzeit ansehen, sondern nur bei bestimmten Aktionen. Die Grafiken sind sehr gelungen, es macht einfach Spaß mit den Karten zu spielen. Vom Ritter mit den Herzchen auf der Unterhose bis zum eigensinnigen Pferd. Erfahrt in dieser Rezension, was euch bei diesem Spiel noch erwartet.

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