Ostern 2020 – Ostera(u)ktion und Rätselspaß

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Irgendwie ist dieses Jahr alles anders. Schaut man aus dem Fenster sieht man den Frühling in seiner vollen Pracht: Der Himmel ist blau, die Sonne scheint, überall sprießen die Pflanzen aus dem Boden. Die Natur lässt sich nicht aufhalten. Man kann Vögel zwitschern hören und Kaninchen hoppeln sehen, eine fabelhafte Idylle. Und doch ist dieses Jahr vieles anders. Keine Osterfeuer, keine großen Familienfeiern, weiterhin keine analogen Spieleabende mit Spielern außerhalb der eigenen vier Wände. Doch manche Traditionen müssen bewahrt bleiben!

#WirBleibenZuHause

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Ich habe lange überlegt, ob ich eine Brettgeschichte zu diesem Thema machen soll, da der Corona-Virus ja momentan wirklich alles beherrscht: Die Nachrichten, die sozialen Medien und auch viele andere virtuelle Unterhaltungsangebote. Gerne würde ich daher auf diesem Blog weiterhin einfach nur über die fabelhafte Welt der Brettspiele berichten, doch funktioniert eine solch strikte Trennung einfach nicht. Ich möchte euch  nun gerne darüber informieren, wie ich mit der aktuellen Situation umgehe und was für Auswirkungen es auf diesen Blog haben wird. Keine Sorge, dies wird nun kein dauerhaftes Thema auf diesem Blog werden.

Miyabi

Cover / Foto: HABA

Miyabi ist ein japanisches Wort,
es bedeutet in etwa Eleganz dort.
Japanischen Gärten gelten als elegant,
sie auszuschmücken liegt in eurer Hand.
Plättchen um Plättchen geht es voran,
damit hier später entspannt werden kann.

Ahorn, Pagode, Fisch oder Stein,
welches wird eurer Objekt sein?
Zur Auswahl steht daneben auch
ein Buchsbaum oder Azaleenstrauch.
Am besten geht es hoch hinaus.
nur so geht es schnell voraus,
mit den Punkten, die sind das Ziel,
in Haba’s neuem, großen Familienspiel.

Ein Wochenende voller Spiele

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Gefühlt gibt es sie in letzter Zeit immer häufiger und an immer mehr Orten, öffentliche Spieletreffen. Wie es funktioniert eine kleine Brettspielveranstaltung innerhalb von fünf Jahren zu einem überregionalen Event auszubauen, zeigen die YouTuber Hunter & Cron. Die Veranstaltung, die 2015 in einem Schulgebäude in Berlin-Friedrichshain begann, wechselt im fünften Jahr zum vierten Mal die Location, da von Jahr zu Jahr mehr Besucher erwartet werden. Zur Verwaltung der Berlin Brettspiel Con wurde nun eine GmbH gegründet, es sind längst nicht mehr Hunter und Cron alleine, die eine solche Veranstaltung durchführen können.

Gesellschaftsspiele – Ein neuer Trend?

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Der Jahreswechsel ist noch gar nicht lange her, also kann ich auch noch Wünsche aussprechen: Ich wünsche allen Lesern ein frohes, gesundes und verspieltes Jahr 2019! In vergangenen Jahr habe ich seit Weihnachten etwas erlebt, was ich den Jahren davor in diesem Maße nicht bemerkt habe. Davon möchte ich heute gerne berichten und an euch die Frage stellen, ob ihr eine ähnliche Entwicklung seht oder ob es bei euch ganz anders aussieht.

Iquazú

Iquazú Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Iquazú – ein ungewöhnlicher Name für ein Spiel. Es handelt von Wasserfällen, da könnte einem der Name bekannt vorkommen. In Südamerika, an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien liegen die Iguazú-Wasserfälle,man beachte das ‚g‘ an zweiter Stelle. Sie bestehen aus 20 größeren sowie 255 kleineren Wasserfällen auf über zwei Kilometern. Ob man dort auch Diamanten finden kann, ist mir unbekannt, aber ich bin mir ziemlich sicher dass man dort keine blauen, weißen und orangefarbenen Fabelwesen findet. Beim ersten Blick auf die Schachtel und das im Mittelpunkt an einer Liane hängende blaue Wesen musste ich unweigerlich an den Film Avatar denken. Das ganze Setting ist nahezu filmreif, doch was kann das Spiel, welches sich dahinter verbirgt?

#BeepleWE 2018

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Vielleicht hat der ein oder andere von euch es in den sozialen Netzwerken mitbekommen, ein Großteil des Mitglieder des Beeple-Netzwerks hat sich am verlängerten Pfingstwochenende, teils mitsamt der ganzen Familie, auf den Weg nach Tann in der Rhön gemacht. Wir hatten uns in dem verschlafenen Örtchen Günthers eingemietet, um das ganze Wochenende zu spielen und dabei näher zusammen zu wachsen. Ich war leider nicht das gesamte Wochenende vor Ort, doch an den beiden Tagen wurde einiges gespielt, von dem ich gerne berichten möchte. Dabei gehe ich vor allem auf die Spiele ein, die ich (noch) nicht zu Hause habe und daher in nächster Zeit nicht vermehrt spielen werde.

Karuba – Das Kartenspiel

Karuba - Das Kartenspiel Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Die Familienspiele-Reihe des Verlags Haba wächst und gedeiht. Im Jahr 2015 mit drei Spielen begonnen, von denen eines sogar zum Spiel des Jahres nominiert wurde, soll an diesen Erfolg weiter angeknüpft werden. Im Jahr darauf folgten drei neue Titel und eine Erweiterung. Dieses Jahr erhöhte man sogar auf fünf Neuerscheinungen im Familienspiel-Segment. Eine davon das Kartenspiel zu Karuba. Hoffentlich kennt ihr das Spiel, denn es wurde zu Recht 2016 zum Spiel des Jahres nominiert. Bei diesem Legespiel nutzen alle Spieler die gleichen Plättchen in identischer Reihenfolge. Doch dürfen diese beliebig auf dem Raster des eigenen Spielplans gesetzt werden. Das Ziel ist es, seine Abenteurer vom Strand zu den Tempeln zu führen, indem man Plättchen dafür einsetzt und nicht verbaut. Ich fand es herausfordernd mit den gleichen Mitteln eine bessere Lösung zu finden, als meine Mitspieler, doch empfanden es einige zu solitär. Nun war ich sehr gespannt, wie man dieses Spielgefühl mit Spielkarten erreichen möchte.

Hegen und pflegen

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Wenn wir mal wieder am Wochenende über die Flohmärkte schlendern, schaudert es mich oft mehrfach beim Zustand einiger Spiele, die neue Besitzer finden sollen. Ich kann einfach nicht verstehen, wie man so mit seinen Spielen umgehen kann: Bemalt, geknickt, zerrissen, unvollständig – der blanke Horror! Auch wenn es mit den Exit-Spielen von Kosmos nun Spiele gibt, welche auf dem Prinzip des Zerstörens beruhen, gilt das noch lange nicht für alle anderen Spiele. Doch haben Brettspiele bei den wenigsten den hohen Stellenwert, den sie bei uns einnehmen. Für manche ist es eben doch nur „Kinderkram“, der sobald die Kinder älter sind, unbeachtet im Keller verstaubt.

Fremde Welten

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Die Beeple-Mitglieder haben sich im vergangenen Monat mit dem Thema „Fremde Welten“ beschäftigt. Von mir gab es eine Rezension zu Terraforming Mars. Was passt denn bitte besser zu fremden Welten als ein bislang unbesiedelter Planet? Darüberhinaus geistert seitdem aber die Auseinandersetzung mit fremden Welten der Brettspielwelt in meinem Kopf, weshalb ich heute diesen Gedanken freien Lauf lasse. Eigentlich nimmt uns doch fast jedes Spiel mit auf die Reise in eine fremde Welt. Mal geht es in die Vergangenheit, mal an einen weit entfernten Ort oder sogar in eine Fantasie-Welt. Vielleicht aber auch nur in die nächste Eckkneipe. Trotzdem erschafft das Spiel eine fremde Welt, denn es ist meist nicht die Umgebung, in der sich die Spieler gerade befinden. Sie nehmen Rollen ein, üben fremde Berufe aus, tun Dinge, die sie in Wirklichkeit vielleicht niemals tun würden.