Munchkin Christmas Light

Cover / Foto: Pegasus Spiele
Cover / Foto: Pegasus Spiele

“Hallo, ich heiße Sonja und ich liebe Munchkin.” Ja, ich fühle mich, als ob ich eine Selbsthilfegruppe benötige, weil diese Leidenschaft und die damit verbundene Sammelwut nur schwer sinnvoll zu begründen ist. Das wollte ich gerne noch einmal festhalten, bevor ihr meine Rezension zu Munchkin Christmas Light lest. Das erste Mal bin ich auf diese Version gestoßen, als meine regelmäßige eBay-Suche nach Munchkin es ausspuckte. Etwas von Munchkin, das mir noch fehlt und bisher an mir vorüber gegangen war? :-O Wie konnte dies passieren? Durchatmen! Die Einsteiger-Variante für Munchkin zur Weihnachtszeit existierte bisher nicht. Eigentlich ein tolles Marketing-Instrument: Dieses Jahr an Weihnachten die Spieler an Munchkin heran führen, damit sie nach Weihnachten das Thema anödet und weitere Munchkin-Versionen gekauft werden. Doch passe ich gar nicht in dieses Beute-Schema. Ich habe mir diese Version gekauft, weil Munchkin drauf steht. Und weil mein Koffer zum Zeitpunkt der Spiel’16 noch Platz frei hatte. Und seitdem hoffe ich, mit dieser Version neue Munchkin-Jünger heran züchten zu können :-D

06.12.2016 – King of Tokyo / New York

Foto: Brettspielpoesie
Foto: Brettspielpoesie

Es gab ein mal einen Lebkuchenmann
der kam in seinem Umfeld nicht gut an.
Drum wanderte er aus, zog nach Japan,
wo er sich mit anderen messen kann.
Der Kampf mit anderen Monstern begann,
bis einer an ausreichend Ruhm gelang.

05.12.2016 – Broom Service

Foto: Brettspielpoesie
Foto: Brettspielpoesie

Haltet ihr es für verrückt,
wenn man den Christbaum mit Zaubertränken schmückt?
Traut euch zum Glühwein-Stand
wenn ich euch erzähle, was man da so fand?
Pilze, Kröten und Schleim
sollten der Untergang für das Christkind sein.
Statt Rentier-Schlitten wird fortan auf Hexenbesen geritten.

04.12.2016 – Hansa Teutonica

Foto: Brettspielpoesie
Foto: Brettspielpoesie

Die Händler der Hanse hatten begonnen
Macht und politischen Einfluss zu bekommen.
Dies setzten sie bewusst und erfolgreich ein
um ewiglich von Abgaben befreit zu sein.
Die Gunst des Kaisers lies sich so erlangen,
und besondere Privilegien empfangen.

03.12.2016 – Karuba

Foto:Brettspielpoesie
Foto:Brettspielpoesie

Forscher versuchen Tempel zu erreichen,
um sich an ihren Schätzen zu bereichern.
Der beste Weg durch den Dschungel wird gesucht,
sie haben Abenteuer gleich mitgebucht.
Auf der Insel finden sich nun auch Vulkane
jeder muss seinen eigenen Weg planen!

Dominion – Empires

Dominion Empires Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Geht es um Deckbuilding, kommt mir immer als Erstes Dominion in den Sinn. Eines meiner absoluten Lieblingsspiele. Und da es 2009 nicht nur die Spiel des Jahres-Jury, sondern auch die Spieler überzeugen konnte, konnte es sowohl Spiel des Jahres werden, als auch den Deutschen Spielepreis abräumen. Bei solch einem Erfolg liegt es auf der Hand lange davon zu zehren und Jahr für Jahr Erweiterungen heraus zu bringen. Einfach ein paar neue Karten, mit dem ein oder anderen neuen Kniff, damit Dominion nicht in Vergessenheit gerät. Daran konnte auch der Wechsel im Vertrieb vom Hans im Glück-Verlag zu ASS Altenburger nichts ändern. Doch umso skeptischer werde ich, ob sich die neuen Erweiterungen überhaupt noch lohnen. Die neunte Erweiterung Abenteuer war zwar nicht schlecht, aber überzeugte nicht mehr komplett. Ob die zehnte Erweiterung sich diesem Trend anschließt oder aus der Reihe fällt, erfahrt ihr in dieser Rezension.

02.12.2016 – West of Africa

Foto:Brettspielpoesie
Foto:Brettspielpoesie

In Kana machte Jesus Wasser zu Wein,
es sollte eine Geste für das Paar sein,
welches dort fröhlich Hochzeit zelebrierte.
Auf den kanarischen Inseln pur und fein,
lädt so mancher Händler zum probieren ein,
damit er dann ordentlich abkassiere.

01.12.2016 – Das Orakel von Delphi

Tag 1
Foto: Brettspielpoesie

Die Götter sind nicht sonderlich bescheiden,
sie zu beschenken lässt sich nicht vermeiden,
sonst wird man ihre Gunst niemals erlangen.
Denn sie wollen Opfergaben empfangen,
Kultstätten und auch Statuen erhalten,
und zuletzt besiegte Monster verwalten.

Advent, Advent,…

Und schon ist es wieder so weit, die Adventszeit beginnt. Genauer gesagt, ist sie seit vergangenem Sonntag schon in vollem Gange. Und ich konnte sogar schon meinen ersten Weihnachtsmarkt-Besuch verzeichnen :-D Auch dieses Jahr könnt ihr euch wieder auf den Dezember freuen. Wieder ist ein Brettspieladventskalender von Frosted Games in meinem Besitz und ich werde euch wieder jeden Abend einen Einblick geben. Bewusst erst abends, um niemanden die Vorfreude zu nehmen, wenn er morgens Twitter & Co besucht, bevor er sein Türchen geöffnet hat. Damit gibt es jeden Tag eine kleine Brettgeschichte, dafür keine weitere am Mittwoch. Aber keine Sorge, nach Weihnachten geht es wie gewohnt weiter.

Red 7

Red 7 Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Was haben die Farben rot, orange, gelb, grün, türkis, blau und violet mit den Zahlen 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 7 gemeinsam? Außer dass die Anzahl Farben mit der Anzathl Zahlen übereinstimmt rein gar nichts? Die Leichtigkeit der Regenbogenfarben kann man nicht mit trockener Mathematik verbinden? Doch, bei Red 7 schon. Denn sie alle sind Teil dieses kleinen, taktischen Kartenspiels, dass es in sich hat. Bereits 2014 kam die erste amerikanische Version auf den Markt und ein Jahr später bereits eine multilinguale vom amerikanischen Verlag Asmadi Games. Diese hat der polnische Verlag Lucrum Games nun aufgegriffen, der bereits Spielehits wie Camel Up und Mmm! auf polnisch veröffentlicht hat. Bis auf die Sprache und die Verpackung ist bei Red 7 alles gleich geblieben. Die Verpackung kommt nun nicht mehr in unauffälligem schwarz daher, sondern strahlt in auffälligem Rot-Ton. Passend zum Namen.