Spiel’18 – Tag 3

Brettgeschichte Logo

Logo / Foto: Brettspielpoesie

Nun bin ich wieder zu Hause und versuche die letzten Tage zu rekapitulieren. Gerne hätte ich diese Berichte früher veröffentlicht, aber die letzten Tage waren schon recht anstrengend und ein wenig Schlaf benötige ich auch. Dennoch möchte ich nichts davon missen, es waren wieder wahnsinnig tolle Tage und ich freue mich bereits jetzt auf die Spiel 2019. Am Samstag hatte ich einen sehr straffen Zeitplan mit vielen Terminen, von denen ich nun ein wenig berichten möchte.

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Dragon Castle

Dragon Castle Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Man muss das Rad nicht immer neu erfinden. Umso mehr Spiele am Markt existieren, desto häufiger werden bekannte Mechaniken als Grundlage für eine Spielentwicklung genommen. Das ist auch gar nicht schlimm, denn so wie sich die gesamte Welt und damit auch die Spieler verändern, verändert sich auch deren Anspruch an Spiele. Was haben wir als Kinder nicht alle Monopoly, Memory oder Scrabble rauf und runter gespielt!? Das war damals in Ordnung, man kannte halt noch nicht viel mehr. Das sieht heute bei mehr als 1.000 Neuheiten pro Jahr alleine auf der Spiel in Essen ganz anders aus. Und dennoch haben manche Spiele etwas nostalgisches, weil es einen an eine Zeit erinnert, in der alles besser war. So ist das nämlich mit dem Gehirn, die guten Erinnerungen bleiben viel länger bestehen, daher gaukelt uns das Gehirn diesen Zustand so oft vor. Doch wenn die Mechanismen aus heutiger Sicht nicht mehr so funktionieren, vergeht heute der Spielspaß schnell. Wenn sich solche Umsetzungen jedoch frisch und originell anfühlen, ist das Spielerherz zufrieden. So wie bei Dragon Castle, der modernen Mahjong-Variante als Brettspielumsetzung.

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