SPIEL’17 – Tag 4

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Mit einem Tag Verzögerung möchte ich euch gerne noch von meinen weiteren Erlebnissen auf der Spiel’17 berichten. Der Sonntag war für uns ein kurzer Tag, bei dem wir nur bis zum frühen Nachmittag in Essen verweilen wollten. Körperlich ging es uns nach vier anstrengenden Tagen zwar noch wesentlich besser als befürchtet, aber die vergangenen Tage und der wenige Schlaf machten sich nun doch langsam bemerkbar. Zudem wartete zu Hause noch eine kleine Familienfeier auf uns, zu der wir später dazu stoßen wollten.

SPIEL’17 – Tag 3

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Gerade zurück vom wirklich angenehmen und interessanten, wenn auch extrem lauten, Bloggertreffen (vielen Dank an Mathias Nagy für die Planung), verfasse ich nun noch ein paar Zeilen für euch. Heute hatte ich wieder den einen oder anderen Pressetermin, bei dem mir diverse Spiele kurz vorgestellt wurden. Ich selber bin heute gar nicht so viel zum Spielen bekommen, aber ich habe da ja noch etwas von gestern offen. Freut euch auf Kurzberichte zu Spielen von moses, Huch!, Blue Orange Games, Amigo und Zoch.

SPIEL’17 – Tag 2

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Wie ihr vielleicht auf Instagram gesehen habt, wurde heute auf der Spiel viel von mir (an)gespielt oder wurde mir kurz vorgestellt, dafür habe ich weniger mitgenommen. In dieser Brettgeschichte geht es daher nur um Ersteindrücke und interessante Infos der Verlage. Freut euch auf Informationen zu ASS Altenburger, Mogel Verlag, Game Factory, Ravensburger, Schmidt Spiele/ Hans im Glück und Mozi Games. Sollte ich aufgrund der fortgeschrittenen Zeit jetzt etwas versehentlich unterschlagen, lest ihr auf jeden Fall in den nächsten Tagen davon.

SPIEL’17 – Ersteindrücke

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Ich habe bereits einige der Neuheiten zu Hause liegen und auch schon das ein oder andere Mal gespielt, aber für vollständige Rezensionen reichen die Eindrücke leider noch nicht aus. Dann habe ich überlegt, wie ich euch meine Ersteindrücke dennoch mitteilen kann, denn vielleicht helfen sie ja dem einen oder anderen bei der Entscheidung für oder gegen ein Spiel. Daher gibt es heute anstelle einer einzigen vollständigen Rezension zu nur einem Spiel eine ganze Reihe von Ersteindrücken, zu denen in den kommenden Wochen Rezensionen folgen werden.

Viral

Viral Cover
Cover / Foto: Corax Games

Auf ein wirklich völlig unverbrauchtes Thema setzt der junge Verlag Corax Games in diesem Jahr mit dem Spiel Viral. Dabei geht es nicht darum, wie zum Beispiel in Pandemie, die Verbreitung eines Infektes zu verhindern und die Welt von verschiedenen Infektionen zu erlösen, sondern die Spieler sind als Viren in den Körperorganen unterwegs und wollen sich dort ausbreiten. Ihnen reicht es aber nicht das dort Viren tummeln, sie wollen selbst der bestimmende Faktor sein und Mehrheiten erreichen. Dafür können sie sich über Venen und Arterien auch zu anderen Organen bewegen, aber nur in bestimmte Richtungen. Das Blut fließt schließlich nicht kreuz und quer durch den Körper.

Okiya

Okiya Cover
Cover / Foto: Pegasus Spiele

Auf Okiya freue ich mich dieses Jahr bereits seit meiner ersten Partie auf der Spielwarenmesse in Nürnberg. Da wurde es nämlich bei Pegasus erstmals vorgestellt und ich war gleich begeistert. Der Autorenname Bruno Cathala zieht bei mir einfach und dann wusste das Spiel auch an sich zu gefallen. Eine Partie ist so schnell vorüber, dass wir auf der Spielwarenmesse gleiche eine ganze Partie spielen konnten. Da es sich um eine Neuauflage des 2012 bei Jactalea erschienen Spiels handelt, hoffte ich den Sommer über diese Originalausgabe zu ergattern, was mir jedoch nicht gelang. Doch dank Pegasus ist es nun in meinem Besitz gelandet und nach weiteren Partien kann ich nur sagen: Einfach toll!

Schöne Sch#!?e

Schöne Sch#!?e Cover
Cover / Foto: Amigo Spiele

Wieder mal mit dem falschen Fuß aufgestanden? – Schöne Sch#!?e! Beim Überqueren der Straße von einem Klavier getroffen wurden? – Schöne Sch#!?e! Um alle möglichen Alltagsunfälle dreht sich dieses kleine Kartenspiel. Es existiert bereits seit 13 Jahren, doch jetzt gab es neue, tolle Illustrationen von Dennis Lohausen. Schöne Sch#!?e? – Nein, ganz und gar nicht! Das Spielprinzip kann heute immer noch überzeugen und das neue Artwork machen es einfach unwiderstehlich, obwohl man diese Missgeschicke ja eigentlich nicht einmal geschenkt bekommen möchte. Es gilt dabei noch immer Geschenkt…ist noch zu teuer, wie der Originaltitel lautete, doch die abstrakten, nummerierten Karten sind einem kleinen, niedlichen Pechvogel gewichen, mit dem man sofort Mitleid bekommt.

Vikings Gone Wild

Vikings Gone Wild Cover
Cover / Foto: Corax Games

Raben und Enten haben viel gemeinsam, ab jetzt zumindest das Deckbuilding-Spiel Vikings Gone Wild, das im Original bei Luckyduck Games und auf deutsch bei Corax Games erschienen ist. “Achtung! Sie haben eine Schafkanone!!!” – “Die hilft Ihnen gegen meine Kampfschweine aber auch nicht!”. Alleine solche Sätze machen ein Spiel doch schon spielenswert. Fallen könnte der Dialog bei diesem Deckbuilding-Spiel ganz schnell, wenn die Spieler versuchen als Wikinger eine starke Armee zusammen zu stellen, eine schöne Gemeinde zu errichten und diese gegen die Mitspieler abzusichern. Gehandelt wird, wie es sich für echte Wikinger gehört, mit Bier und Gold.

Black Stories Investigation – BSI

BSI Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Von Black Stories beim moses. Verlag hat sicher jeder schon gehört, wenn nicht sogar bereits spielerische Erfahrungen damit gemacht. Gemeinsam versucht eine Gruppe einen Fall zu lösen, der nur einem Mitspieler in seinen Details bekannt ist. Dieser darf die gestellten Fragen nur mit “Ja” oder “Nein” beantworten. Rabenschwarze Geschichten, kooperativ gelöst begeistern Spieler schon seit vielen Jahren – doch damit ist jetzt Schluss! Denn in Black Stories Investigation spielt jeder für sich. Nur die morbiden Umstände sind geblieben, denn es gilt weiterhin Kriminalfälle, genauer gesagt Mordtaten, aufzulösen. In vier Aspekten können sich die Taten unterscheiden: Geschlecht des Täters, Mordwaffe, Tageszeit, Ort (drinnen/draußen). Wer löst am schnellsten die Mordtaten auf und wird zum Sieger der Partie?

Die Burgen von Burgund – Das Würfelspiel

Bu Bu Würfelspiel Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Die vierte Schachtel im neuen, kleinen Format von alea erhält eine Variante zu Die Burgen von Burgund. Nach dem Kartenspiel, welches im Vorjahr erschienen ist, gibt es nun ein Würfelspiel. Aber das Original verwendet doch bereits Würfel!? – Ja, aber mit anderer Intention. Mit dem BuBu Würfelspiel haben wir ein sogenanntes Roll’n’Write-Spiel vorliegen, bei dem man anhand der Würfelergebnisse Bereiche auf dem Wertungsblatt markiert. Dadurch entfernt es sich viel weiter vom großen Bruder, als das Kartenspiel es tat. Der Name ist dennoch nicht ganz fehl am Platz, denn vieles erkennen BuBu-Spieler wieder: Die Farben der Geländearten und deren grundsätzliche Funktionalität sind hier sehr ähnlich. Doch kann das Spiel damit gegen seine Vorgänger bestehen?