Meeple Circus

Meeple Circus Cover

Cover / Foto: Pegasus Spiele

Wer kennt es nicht? Während ein Mitspieler sich mal wieder nicht entscheiden kann, wie er seinen aktuellen Zug ausführen soll, fangt ihr an mit eurem eigenen Spielmaterial zu spielen, um euch die Zeit zu vertreiben, bis ihr wieder dran seid. Meeple werden zu Menschenpyramiden aufeinander gestapelt, Züge in Reih‘ und Glied sortiert oder mit kleinen Klötzchen interessante Bauwerke errichtet. Genau dies hat nun ein Autor als Grundlage für sein neuestes Spiel genommen: Warum nicht das, was eh immer alle mit ihrem Spielmaterial tun, als zentrales Element in einem Spiel verwenden? Es wurde noch ein passendes Thema dazu gestrickt und das ganze liebevoll hergestellt: Manege frei für Meeple Cicrus!

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Zwischen zwei Schlössern

Zwischen zwei Schlössern

Cover / Foto: Feuerlandspiele

Die Schlösser des König Ludwig ist ein Spiel ganz nach meinem Geschmack, auch wenn die Plättchen noch ein wenig nach Prototypenstatus aussehen, das haben die Polen besser hinbekommen. Ich mag dafür die Form der Plätten und die verwinkelten Schlösser, die daraus entstehen können. Andere wünschten sich schon damals lieber quadratische Plättchen, um den „inneren Monk“ zufrieden zu stellen. Und genau solche gibt es nun, doch bauen die Spieler nicht mehr alleine vor sich hin. Nach dem Vorbild von Between Two Cities, welches ich leider nie gespielt habe, errichtet jeder Spieler zwei Schlösser, eines mit seinem rechten und eines mit seinem linken Nachbarn. Dabei lohnt sich gleichmäßiges Bauen, denn es zählt am Ende nur der niedrigste Wert seiner beiden Bauwerke.

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Spielefamilie: Codenames

Spielefamilie Logo

Spielefamilie Logo / Foto: Brettspielpoesie

Manches Mal bietet es sich einfach an, verschiedene Spiele bzw. Erweiterungen in einem Zug zu betrachten und nicht als einzelne Rezensionen zu veröffentlichen, daher werde ich nun ab und an Spielefamilien vorstellen. Es wird sicherlich keine regelmäßige Rubrik werden, sondern eher immer wenn es passt mal eingestreut und vielleicht auch eine bereits existierende Rezension verlinkt, wenn dazu bereits etwas veröffentlicht wurde. So wie heute, denn das zum Spiel des Jahres 2016 ausgezeichnete Codenames habe ich euch bereits vorgestellt. Einige seiner Ableger ebenfalls, doch heute möchte ich euch vor allem die Versionen vorstellen, die es bisher nicht in eine Erwähnung auf diesem Blog geschafft haben.

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City of Rome

City of Rome Cover

Cover / Foto: Abacusspiele

City of Rome war so ein wenig der Geheimtipp der letzten Spiel. Kaum einer hatte das Spiel mit dem in meinen Augen optisch wenig ansprechendem Cover vor der Messe auf dem Zettel, doch vor Ort war es durchgehend auf der Fairplay-Liste zu finden und konnte sich dort zum Schluss gemeinsam mit Belratti auf dem ersten Platz fest setzen. Das hat dem Spiel sicher einen großen Schwung mitgegeben. Mitnehmen wollte ich die große Neuheit von Abacusspiele sowieso, aber diese Platzierung lies meine Erwartungen an das Spiel noch steigen. Das Autoren-Duo Matthew Dunstan und Brett J. Gilbert ist ja immer mal wieder für eine Überraschung zu haben, vom zum Kennerspiel des Jahres Nominierten Elysium bis zu einem Reinfall wie Fairy Tile kann da alles dabei sein.

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Chronicles of Crime

Chronicles of Crime Cover

Cover / Foto: Corax Games

Jedes Jahr auf der Spiel kristallisiert sich ein bestimmter Trend heraus. 2016 war es das Thema Mars, ein Jahr später gab es jede Menge Escape Room-Adaptionen für den Spieltisch und in diesem Jahr scheinen Detektiv-Spiele angesagt zu sein. Auch Corax Games hat ein solches über die Spieleschmiede nach Deutschland gebracht, im Original ist Chronicles of Crime bei Lucky Duck Games erschienen. Das zentrale Element hierbei ist eine kostenfreie App, die während einer Partie dauerhaft zum Einsatz kommt. Mit ihr können Hinweise und Orte gescannt, Tatorte durchsucht und Personen befragt werden, um diverse Kriminalfälle zu lösen.

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Crown of Emara

Crown of Emara Cover

Cover/ Foto: Pegasus

Diese Neuheit von Pegasus Spiele hat mich bereits beim Pegasus Pressetag überrascht. Nicht viel hatte ich zuvor darüber gelesen, das Cover und der Titel erweckten bei mir wenig Interesse, mich damit näher zu beschäftigen. Doch das wäre ein großer Fehler gewesen. Der Autor Benjamin Schwer veröffentlichte seit 2014 einige Kinderspiele bei Haba, daneben ein Paar wenige Familienspiele bei unterschiedlichen Verlagen. Wie er bei BGG beschrieben hat, kam die Grundidee zu Crown of Emara während er mehrere Runden Die Tore der Welt spielte. Ihm gefiel vor allem der Einfluss der zufälligen Ereignisse auf den Spielverlauf. Sie erschienen ihm jedoch etwas zu stark. Er wünschte sich Ereignisse, die eine universale Siegstrategie verhindern, dabei aber auch keinen Spieler zu weit zurück fallen lassen. Es soll insgesamt harmonisch wirken und ein positives Gefühl bei den Spielern entstehen. Der Prototyp überzeugte bei seiner Vorstellung. Im weiteren Verlauf der Zusammenarbeit mit Ralph Bruhn von Pegasus Spiele ergaben sich noch Anpassungen, die das Spiel zu dem machten, was es heute bietet.

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Wo geht’s hier zum Ausgang!? – No. 2

Ausgang Logo

Foto: Brettspielpoesie

Ich habe auf diesem Blog nun schon einige Escape Room-Adaptionen für den Spieltisch vorgestellt, allen liegt die gleiche Idee zu Grunde: Das Erlebnis eines Escape Rooms mit all seinen Rätseln und Aufgaben, die gelöst werden müssen, um zu entkommen, einzufangen und in eine Box zu packen. 2016 fingen die ersten Verlage damit an, doch dieser Trend ist noch lange nicht vorüber. Immer wieder tauchen hier und da neue Anbieter auf und alle finden einen etwas anderen Weg der Umsetzung. Viele dieser Titel bleiben durch Erweiterungen dauerhaft am Markt. Für mich als Rezensent bleibt es schwer, darüber zu berichten. Solche Spiele sind für eine Gruppe nur ein einziges Mal spielbar, danach ist die Lösung schließlich bekannt, daher kann auch nur der grobe Spielablauf mit seinen Mechanismen beschrieben werden. Ich habe beschlossen keine einzelnen Rezensionen mehr zu den vielen Escape Room-Adaptionen und dessen Erweiterungen zu verfassen, sondern über mehrere gemeinsam zu berichten, wenn wieder ein paar durchgespielt wurden.

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Lift Off

Lift Off Cover

Cover / Foto: Schmidt Spiele

Nicht viele Autoren können nur von ihren Spielideen leben, sie haben einen anderen Hauptberuf. Ihre Spiele haben dann nicht immer etwas mit ihrem beruflichen Umfeld zu tun, anders als bei diesem Spiel. Das Erstlingswerk von Jeroen Vandersteen spielt im Weltall, der Autor selbst arbeitet aktuell für die Europäische Raumfahrt-organisation, zuvor war er für die NASA tätig. Das Spiel spielt aber nicht in der heutigen Zeit, sondern in den 50er/60er Jahren, dem Beginn der Erforschung des Weltraums und dem Aufbau der Raumfahrt. Statt nur zweier Großmächte, die in diesem Bereich konkurrieren, können sich bis zu vier Spieler als private Organisationen bei ihren Investitionen in die Raumfahrt messen.

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Imhotep: Das Duell

Imhotep Duell Cover

Cover / Foto: Kosmos

Nicht selten lassen die Verlage ein wenig Mut bei der Einschränkung der Spielerzahl vermissen. Dann werden Spiele für 2 – 4 Spieler veröffentlicht, doch zu zweit funktionieren sie nur mit Sonderregeln, die dem Spiel jeglichem Sielspaß nehmen. Imhotep gehört für mich gerade nicht in diese Kategorie, es funktioniert bereits gut zu zweit. Von daher war ich etwas überrascht als Kosmos verkündete, eine reine Duell-Version davon in ihrer 2-Spieler-Reihe zu veröffentlichen. Lediglich die Obelisken-Wertung war in dieser Konstellation schwächer, als im Mehrpersonenspiel. Dafür hat man mehr Einfluss auf das Spielgeschehen, da man jeden zweiten Zug ausführt. Imhotep selbst mag ich sehr und die Spielideen von Autor Phil Walker-Harding sowieso, also gab ich natürlich auch dieser Variante eine Chance und wurde positiv überrascht.

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Wo geht’s hier zum Ausgang!? – No. 1

Ausgang Logo

Foto: Brettspielpoesie

Ich habe auf diesem Blog nun schon einige Escape Room-Adaptionen für den Spieltisch vorgestellt, allen liegt die gleiche Idee zu Grunde: Das Erlebnis eines Escape Rooms mit all seinen Rätseln und Aufgaben, die gelöst werden müssen, um zu entkommen, einzufangen und in eine Box zu packen. 2016 fingen die ersten Verlage damit an, doch dieser Trend ist noch lange nicht vorüber. Immer wieder tauchen hier und da neue Anbieter auf und alle finden einen etwas anderen Weg der Umsetzung. Viele dieser Titel bleiben durch Erweiterungen dauerhaft am Markt. Für mich als Rezensent bleibt es schwer, darüber zu berichten. Solche Spiele sind für eine Gruppe nur ein einziges Mal spielbar, danach ist die Lösung schließlich bekannt, daher kann auch nur der grobe Spielablauf mit seinen Mechanismen beschrieben werden. Ich habe nun beschlossen keine einzelnen Rezensionen mehr zu den vielen Escape Room-Adaptionen und dessen Erweiterungen zu verfassen, sondern über mehrere gemeinsam berichten, wenn wieder ein paar durchgespielt wurden.

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