L.A.M.A.

Cover / Foto: Amigo Spiele

Als Amigo Spiele im Frühjahr seine Neuheiten bekannt gab, hatte ich für das Spiel mit dem bunten Lama auf der Schachtel nur ein müdes Lächeln übrig. Ist ja schließlich kein Schaf, wer will schon mit Lamas spielen? Doch dann hörte man hier und da recht positive Stimmen, sogar auf der Spielwarenmesse selbst wurde mir dieses Spiel mehrfach ans Herz gelegt, weshalb ich es bei Amigo dann doch mitgenommen habe. Die erste Partie zu Hause zu zweit brachte dann erst mal  ein wenig Ernüchterung mit sich, doch das sollte sich schon bald ändern, als wir es in größeren Gruppen dabei hatten. Und ja, Schafe wären natürlich cooler, aber aus dem Wort Schaf lässt sich nun mal nicht das passende „Lege alle Minuspunkte ab“ bilden. Weiterlesen

Honga

Honga Cover

Cover / Foto: HABA

Seit ein paar Jahren hat HABA die Spieleabend Approved-Serie im Programm. Dieses sind keine reinen Kinderspiele, für die Verlag vor allem bekannt ist, sondern sie sollen für Spieleabende mit der gesamten Familie und Freunden geeignet sein. Die Spiele dieser Serie gibt es in einigen unterschiedlichen Schachtelgrößen. Vor allem die Spiele in den großen, quadratischen Schachteln haben mir zuletzt weniger zugesagt. Wie passend, dass es letztes Jahr in Essen gar kein solches Spiel gab. Dafür zwei in rechteckiger Schachtel. Mountains habe ich nicht nur von der BerlinCon 2018 vorgestellt, sondern auch bei den Bretterwissern besprochen. Die erste Partie Honga hatte ich auch bereits in Berlin, es hat mir damals gut gefallen. Ob weitere Partien diese Meinung bestätigen konnten?

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Forum Trajanum

Forum Trajanum Cover

Cover / Foto: Huch!

Mal wieder sind wir in Rom unterwegs, mal wieder müssen wir dort etwas erbauen. Was für den einen oder anderen Spieler vielleicht zum Einschlafen klingt, ist für mich immer wieder ein interessantes Setting. Vor allem, wenn der Autor Stefan Feld heißt. Dann kann man sich auch direkt darauf einstellen, dass die thematische Einbindung nur am Rande interessiert und es eher auf den Mechanismus ankommt. Dabei ist dann der berühmt-berüchtigte Feld’sche Punktesalat zu erwarten, an dem sich manche Spieler stören. Ich gehöre nicht zu dieser Kategorie Spieler und habe mich daher sehr auf Forum Trajanum gefreut, das ich euch nun vorstellen möchte.

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Spielefamilie: Colt Express

Spielefamilie Logo

Spielefamilie Logo / Foto: Brettspielpoesie

Manches Mal bietet es sich einfach an, verschiedene Spiele bzw. Erweiterungen in einem Zug zu betrachten und nicht als einzelne Rezensionen zu veröffentlichen, daher werde ich nun ab und an Spielefamilien vorstellen. Es wird sicherlich keine regelmäßige Rubrik werden, sondern eher immer wenn es passt mal eingestreut und vielleicht auch eine bereits existierende Rezension verlinkt, wenn dazu bereits etwas veröffentlicht wurde. So wie heute, denn das zum Spiel des Jahres 2015 ausgezeichnete Colt Express habe ich euch bereits vorgestellt. In diesem Jahr besuchte ich zum ersten Mal die SdJ-Verleihung in Berlin. Seitdem sind zwei große Erweiterungen erschienen, die ich euch auch bereits vorgestellt habe, aber daneben auch noch einiges an Kleinkarm, auf den ich heute näher eingehen werde.

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NEOM – Erbaue die Stadt der Zukunft

NEOM Cover

Cover / Foto: Lookout Spiele

NEOM ist nicht etwa der Name einer völlig fiktiven Stadt aus dem Geiste des Autors oder des Verlags, sondern ein real geplantes Bauprojekt in Saudi-Arabien und bedeutet übersetzt so viel wie Neue Zukunft. Der daran anschließende Technologiepark soll auf einer Fläche so groß wie Mecklenburg-Vorpommern entstehen und und dafür sorgen Saudi-Arabien unabhängiger vom Öl zu machen. Doch das Projekt erntet viel Kritik, sowohl die Finanzierung, als auch die Akzeptanz der Bürger ist bisher vollkommen unklar, es gibt bislang nur aufwändig inszenierte Werbevideos. Von daher ist es eher verwunderlich, diesen Titel für ein aktuelles Spiel zu wählen, das könnte auch in die Hose gehen. Die Grundidee passt aber wie die Faust aufs Auge, jeder Spieler arbeitet an seiner eigenen Version einer neuen Stadt. Einer Stadt, die aus bekannten Spielelementen entsteht, die man so oder so ähnlich bereits in einem anderen Spiel gesehen hat…

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Wo geht’s hier zum Ausgang!? – No. 3

Ausgang Logo

Foto: Brettspielpoesie

Ich habe auf diesem Blog nun schon einige Escape Room-Adaptionen für den Spieltisch vorgestellt, allen liegt die gleiche Idee zu Grunde: Das Erlebnis eines Escape Rooms mit all seinen Rätseln und Aufgaben, die gelöst werden müssen, um zu entkommen, einzufangen und in eine Box zu packen. 2016 fingen die ersten Verlage damit an, doch dieser Trend ist noch lange nicht vorüber. Immer wieder tauchen hier und da neue Anbieter auf und alle finden einen etwas anderen Weg der Umsetzung. Viele dieser Titel bleiben durch Erweiterungen dauerhaft am Markt. Für mich als Rezensent bleibt es schwer, darüber zu berichten. Solche Spiele sind für eine Gruppe nur ein einziges Mal spielbar, danach ist die Lösung schließlich bekannt, daher kann auch nur der grobe Spielablauf mit seinen Mechanismen beschrieben werden. Ich habe nun beschlossen keine einzelnen Rezensionen mehr zu den vielen Escape Room-Adaptionen und dessen Erweiterungen zu verfassen, sondern über mehrere gemeinsam berichten, wenn wieder ein paar durchgespielt wurden.

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Meeple Circus

Meeple Circus Cover

Cover / Foto: Pegasus Spiele

Wer kennt es nicht? Während ein Mitspieler sich mal wieder nicht entscheiden kann, wie er seinen aktuellen Zug ausführen soll, fangt ihr an mit eurem eigenen Spielmaterial zu spielen, um euch die Zeit zu vertreiben, bis ihr wieder dran seid. Meeple werden zu Menschenpyramiden aufeinander gestapelt, Züge in Reih‘ und Glied sortiert oder mit kleinen Klötzchen interessante Bauwerke errichtet. Genau dies hat nun ein Autor als Grundlage für sein neuestes Spiel genommen: Warum nicht das, was eh immer alle mit ihrem Spielmaterial tun, als zentrales Element in einem Spiel verwenden? Es wurde noch ein passendes Thema dazu gestrickt und das ganze liebevoll hergestellt: Manege frei für Meeple Cicrus!

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Zwischen zwei Schlössern

Zwischen zwei Schlössern

Cover / Foto: Feuerlandspiele

Die Schlösser des König Ludwig ist ein Spiel ganz nach meinem Geschmack, auch wenn die Plättchen noch ein wenig nach Prototypenstatus aussehen, das haben die Polen besser hinbekommen. Ich mag dafür die Form der Plätten und die verwinkelten Schlösser, die daraus entstehen können. Andere wünschten sich schon damals lieber quadratische Plättchen, um den „inneren Monk“ zufrieden zu stellen. Und genau solche gibt es nun, doch bauen die Spieler nicht mehr alleine vor sich hin. Nach dem Vorbild von Between Two Cities, welches ich leider nie gespielt habe, errichtet jeder Spieler zwei Schlösser, eines mit seinem rechten und eines mit seinem linken Nachbarn. Dabei lohnt sich gleichmäßiges Bauen, denn es zählt am Ende nur der niedrigste Wert seiner beiden Bauwerke.

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Spielefamilie: Codenames

Spielefamilie Logo

Spielefamilie Logo / Foto: Brettspielpoesie

Manches Mal bietet es sich einfach an, verschiedene Spiele bzw. Erweiterungen in einem Zug zu betrachten und nicht als einzelne Rezensionen zu veröffentlichen, daher werde ich nun ab und an Spielefamilien vorstellen. Es wird sicherlich keine regelmäßige Rubrik werden, sondern eher immer wenn es passt mal eingestreut und vielleicht auch eine bereits existierende Rezension verlinkt, wenn dazu bereits etwas veröffentlicht wurde. So wie heute, denn das zum Spiel des Jahres 2016 ausgezeichnete Codenames habe ich euch bereits vorgestellt. Einige seiner Ableger ebenfalls, doch heute möchte ich euch vor allem die Versionen vorstellen, die es bisher nicht in eine Erwähnung auf diesem Blog geschafft haben.

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City of Rome

City of Rome Cover

Cover / Foto: Abacusspiele

City of Rome war so ein wenig der Geheimtipp der letzten Spiel. Kaum einer hatte das Spiel mit dem in meinen Augen optisch wenig ansprechendem Cover vor der Messe auf dem Zettel, doch vor Ort war es durchgehend auf der Fairplay-Liste zu finden und konnte sich dort zum Schluss gemeinsam mit Belratti auf dem ersten Platz fest setzen. Das hat dem Spiel sicher einen großen Schwung mitgegeben. Mitnehmen wollte ich die große Neuheit von Abacusspiele sowieso, aber diese Platzierung lies meine Erwartungen an das Spiel noch steigen. Das Autoren-Duo Matthew Dunstan und Brett J. Gilbert ist ja immer mal wieder für eine Überraschung zu haben, vom zum Kennerspiel des Jahres Nominierten Elysium bis zu einem Reinfall wie Fairy Tile kann da alles dabei sein.

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