illusion

illusion Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Optische Täuschungen finden sich überall. Die meisten Internet-User werden sicher 2015 den #Dressgate mitbekommen haben, bei dem das Bild eines Kleides durch die Medien ging und für Wirbel sorgte. Für die einen erschien es gold-weiß, für die anderen blau-schwarz. Grund dafür: Eine schlecht belichtete Fotografie. So schnell lassen sich unsere Augen täuschen. Ein weiteres Beispiel: Man nehme zwei exakt gleich lange Striche mit unterschiedlichen Pfeilen an den Enden und zack, denkt das menschliche Auge der Strich mit Pfeilen nach außen wäre kürzer. Diese sogenannte Müller-Lyer-Illusion, benannt nach dem Entdecker, macht sich das Spiel illusion zu Nutze.

The Mind

The Mind Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Bereits Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick stellte vor vielen Jahren fest: “Man kann nicht nicht kommunizieren”. Bei dem kleinen Kartenspiel von Wolfgang Warsch darf nicht gesprochen werden, doch ohne Kommunikation kommt dieses Spiel deswegen noch lange nicht aus. Es erinnert auf den ersten Blick ein wenig an das 2015 zum Spiel des Jahres nominierte The Game vom selben Verlag: Beides kooperative Spiele mit Karten von 1 bis 100. Es spielt sich jedoch ganz anders. Wie Reinhard Staupe im Newsletter zu den Nürnberg-Neuheiten verriet, war er nach dem Lesen der Regeln kurz davor das Spiel ohne Testpartie unter Vertrag zu nehmen. Nach 30 Minuten mit dem Prototypen stand die Entscheidung dann endgültig fest. Erfahrt in dieser Rezension, um was es genau geht und wie das funktioniert.

Bunny Kingdom

Bunny Kingdom Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesied

Bunny Kingdom heißt das neue Spiel von Richard Garfield, welches nach über 10 Jahren Entwicklungszeit im Jahr 2017 endlich bei iello veröffentlicht werden konnte. Zur Spiel in Essen gab es dann auch bereits die deutsche Version, um die es in dieser Rezension gehen soll. Ursprünglich sollte das Spiel in einem Zwergenuniversum spielen, zwischenzeitlich waren es Menschen und dann sogar Ameisen, die kolonialisierten. Am Ende wurden es Kaninchen, nicht einmal große, starke Hasen, sondern kleine niedliche Kaninchen. Diese kleinen Nager leben mit vielen anderen Tieren in Kolonien und investieren viel Arbeit in die Instandhaltung der Tunnelsysteme in denen sie leben. Auf dem Spielbrett sollen sie sich ebenfalls ausbreiten, Gebäude errichten, Rohstoffe anbauen, um goldene Möhren für den Spielsieg zu erhalten.

Die Zeit ist um…

Brettgeschichte Logo
Logo / Foto: Brettspielpoesie

Es ist mal wieder an der Zeit von einem Spieleabend zu berichten, da mir dieser auch nach einigen Tagen noch immer durch den Kopf geht. Leider hat diese Spielgruppe durch verschiedenste Hindernisse seit Dezember nicht mehr zueinander gefunden und so hatte auch unser Weihnachtswichteln noch nicht statt gefunden. Bis zum vergangenen Freitag. Neues Jahr, neue Räumlichkeiten, die gleiche tolle Spielegruppe. Bei einigen Bierchen freuten wir uns über das lang ersehnte Treffen, tauschten uns aus und packten die kleinen Geschenke aus.

Mini Rails

Mini Rails Cover
Cover / Foto: Moaideas

Einen eher unschönen Trend gab es dieses Jahr auf der Spiel in Essen: Einige Titel waren bereits nach kurzer Zeit ausverkauft und vor Ort nicht mehr erhältlich. Besonders bei Spielen von Verlagen aus weit entfernten Ländern, bei denen die Portokosten extrem hoch sind, ist dies sehr schade, wenn man die Messe erst zum Wochenende besuchen kann oder es aufgrund anderer Termine nicht gleich am ersten Tag zum Verlag schafft. Unter dieses Phänomen fiel auch Mini Rails vom taiwanischen Verlag Moaideas Game Design. Über dieses Spiel wurde im Vorfeld und während der Messe viel gesprochen bzw. geschrieben, doch kann es auch halten, was sich so viele davon versprochen haben?

Zug um Zug – Frankreich (+Der Wilde Westen)

Ticket to Ride France Cover
Cover / Foto: Days of Wonder

Zug um Zug hält sich seit der Erstveröffentlichung im Jahr 2004 wacker am Markt. Der Spiel des Jahres-Pöppel dürfte das erleichtern, dennoch pflegen Autor und Verlag die Marke zusätzlich und setzen seither regelmäßig weitere Akzente in der Welt von Zug um Zug in Erweiterungen oder Standalone-Games. Die Map Collections, also die Erweiterungen mit neuen Spielplänen bestimmter Regionen der Welt und kleinen Regelanpassungen, wurden 2017 erneut erweitert. Schon bei der Map Collection Nr. 5 gab es einen kleinen französischen Landabschnitt zu sehen, nun wird Frankreich in voller Größe zum Mittelpunkt. Im Gegensatz zu den bisherigen Zug um Zug Map Collections ist die Schachtel dieser Version doppelt so dick. Die Rückseite bringt die Spieler in den wilden Westen der USA.

Würfelei hoch zwei

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Heute geht es um Würfelspiele, die einen lieben sie, andere hassen sie. Wohl eines der bekanntesten Würfelspiele ist Kniffel, wer kennt es nicht? Mit fünf Würfeln sollen Pasche (merkwürdige Mehrzahl…), Straßen und andere Kombinationen von Würfelaugen gewürfelt werden, um Punkte zu erhalten. So weit, so langweilig. Jede Kombination darf nur einmalig markiert werden, pro Zug darf drei Mal gewürfelt werden, die Mitspieler schauen nur zu. Das sind gern genannte Kritikpunkte an dem Kniffel-Prinzip. Doch gibt es mittlerweile jede Menge Würfelspiele, bei denen man ebenfalls auf einem Wertungsblatt etwas ankreuzt, aber bei denen die Mitspieler einbezogen werden. Und um zwei solcher Spiele soll es heute gehen.

Fast Forward – Reihe

Fast Forward Reihe
Fast Forward Reihe / Foto: Brettspielpoesie

Friedemann Friese ist eine echte Marke in der Brettspielszene. Sein Verlag, 2F-Spiele, trägt das Konzept im Namen: Zwei “F”, eines für den Vornamen, eines für den Nachnamen. Und so beginnen auch (fast) alle seine Spiele mit einem “F”. Doch ist das nicht sein einziges Erkennungszeichen. In Menschenmengen sieht man ihn oft schon von weitem, seine Lieblingsfarbe ist grün und so sind es auch seine Haare. Als die Brettspielwelt Legacy verlangte, ging er seinen eigenen Weg: Er erfand das Fabelspiel. Zunächst in einer familienfreundlichen Variante, die sogar von der Spiel des Jahres-Jury empfohlen wurde: Fabelsaft. 2017 sollte sich das Spielprinzip weiterentwickeln, die Geburtsstunde der Fast Forward-Reihe, bei der man die Regelerklärung einfach überspringt, sozusagen vorspult und direkt in das Spiel einsteigt. Alle Spieler erlernen die Regeln während sie spielen. Doch taugt das etwas?

Isle of Skye – Wanderer

Isle of Skye - Wanderer Cover
Cover / Foto: Lookout Spiele

Dem Autoren-Duo Alexander Pfister und Andreas Pelikan ist etwas bisher einmaliges gelungen: Gemeinschaftsprojekte der beiden wurden zwei Jahre hintereinander mit dem Kennerspiel-Preis der Spiel des Jahres-Jury ausgezeichnet. Nach dem überraschenden Erfolg für Broom Service im Jahr 2015 folgte ein Jahr später die bodenständige Entscheidung für Isle of Skye, auch wenn sich viele Spieler eine Auszeichnung der innovativen Spielkonzepte T.I.M.E Stories oder Pandemic Legacy gewünscht hätten. Ich konnte mit der Entscheidung sehr gut leben, denn ich halte Isle of Skye für ein hervorragendes Gateway-Spiel, welches die Spieler hervorragend an Kennerspiele heran führt. In Nürnberg wurde gerade bereits die zweite Erweiterung zu diesem Spiel angeteasert, doch möchte ich heute auf die erste Erweiterung blicken.

Ostern 2018

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Auch wenn das Wetter noch nicht viel davon vermuten lässt, Ostern steht vor der Tür! Das bedeutet für viele ein langes Wochenende, Zeit mit Familie und Freunden und kleine oder größere Geschenke. Ich persönlich halte ja nur wenig davon zu Ostern allzu große Geschenke zu verteilen. Dieser Konsumrausch ist zu Weihnachten schon kaum mehr erträglich, zu Ostern benötige ich dies nicht auch noch. Da freut es mich viel mehr am Oster-Wochenende Zeit für die Familie und jede Menge Spiele zu haben.