Die Tavernen im tiefen Thal

Cover / Foto: Schmidt Spiele

Der Autor des vergangenen Spielejahrgangs war Wolfgang Warsch. Gleich drei seiner vier Veröffentlichungen wurden von der Spiel des Jahres-Jury 2018 nominiert, einer dieser Titel wurde sogar zum Kennerspiel des Jahres ausgezeichnet. Da sind die Erwartungen an weitere Spiele aus seiner Hand natürlich hoch. Und auch in diesem Jahrgang lässt sich wieder die eine oder andere Neuheit von Wolfgang Warsch finden. Am ansprechendsten von diesen Neuheiten wirkte Die Tavernen im tiefen Thal für mich, da schon alleine das Cover total einladend wirkt.

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The River

The River Cover

Cover / Foto: Asmodee

Neben den kleineren Spielen wie Zug um Zug: New York oder das Würfelspiel Corinth, war der letzte Titel des Verlags Days of Wonder in großer Spielschachtel: The River. Und dieser Titel ist nicht nur kurz und prägnant, er beschreibt auch das zentrale Spielelement. Als Siedler kommen die Spieler über das Meer an der Küste an und ziehen mit ihrem Schiff weiter über einen Fluss ins Landesinnere. Und nur in dieser Richtung können sich die Spieler im Spiel entwickeln, am Fluss entlang. So einfach wie die thematische Einbindung ist auch der Spielablauf selbst erklärt, das schreit doch quasi nach einem idealen Einsteigerspiel.

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3 Spiele – 1 Mechanismus: Flip’n’Write (Puzzle)

Flip'n'Write Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Leider habe ich keine Rückmeldung erhalten, ob euch diese neue Rubrik auf Brettspielpoesie gefällt, daher mache ich einfach erstmal weiter damit ;-) Ich habe einige Spiele hier, die ich euch gerne vorstellen möchte, zu denen es aber im Detail gar nicht so viel zu schreiben gibt. Außerdem haben sie untereinander große Ähnlichkeiten, sodass ich mich entschieden habe sie euch gemeinsam vorzustellen. Ich hoffe, dass dies auch in eurem Sinne ist, da ihr dann einen direkten Vergleich bekommt, der euch bei eurer Kaufentscheidung vielleicht helfen kann.

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Roll Player

Roll Player Cover

Cover / Foto: Pegasus Spiele

Wenn eine barbarische Drachengeborene, die durch Geschehnisse in der Vergangenheit eine verlorene Seele ist und nun als Beschützer auftritt auf einen menschlichen, erleuchteten Mönch trifft, der zu ihrem Mentor geworden war und nur als Hüter auftritt, dann sind wir nicht bei einer Folge Game of Thrones, sondern vermutlich bei einer Partie Roll Player. Da könnte auch noch ein diebischer Halbling mitspielen, der auserwählt wurde große Macht und Einfluss zu erhalten, was ihn wahnsinnig werden lässt. Und wie der Titel des Spiels verrät, wird dabei gewürfelt. Ich mag das Wortspiel dabei, welches auf englisch natürlich wesentlich besser funktioniert: Aus Roleplayer (Rollenspieler) wird die Aufforderung Roll (Würfel) Spieler. Denn genau das wird zur Aufgabe der Spieler: Mit den Würfeln den eigenen Charakter formen.
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Dominion Nocturne

Dominion Nocturne Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Dominion hat es mir einfach angetan, es ist maßgeblich daran beteiligt gewesen, mich in die Welt der Brettspiele zurück zu holen. Völlig verdient wurde es 2009 zum Spiel des Jahres gekürt, seither wurden viele Erweiterungen veröffentlicht. Die Gilden sollten die letzte Erweiterung sein, doch der Autor wird einfach nicht müde sich neue Elemente einfallen zu lassen. Die aktuelle Erweiterung Nocturne entstand aus einem Überbleibsel der vorherigen Erweiterung. Schon damals sollte es Gaben geben, doch hat man sich zur Veröffentlichung dagegen entschieden, da die Erweiterung schon viele neue Elemente enthielt. Die Gaben waren damit aber nicht vergessen, sondern bildeten die Basis für die folgende Erweiterung, die ich euch nun vorstellen möchte.

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3 Spiele – 1 Mechanismus: Roll’n’Write

Roll'n'Write Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Wieder ist es an der Zeit für mich etwas Neues auszuprobieren. Ich habe einige Spiele hier, die ich euch gerne vorstellen möchte, zu denen es aber im Detail gar nicht so viel zu schreiben gibt. Außerdem haben sie untereinander große Ähnlichkeiten, sodass ich mich entschieden habe sie euch gemeinsam vorzustellen. Ich hoffe, dass dies auch in eurem Sinne ist, da ihr dann einen direkten Vergleich bekommt, der euch bei eurer Kaufentscheidung vielleicht helfen kann.

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Spielefamilie: Colt Express

Spielefamilie Logo

Spielefamilie Logo / Foto: Brettspielpoesie

Manches Mal bietet es sich einfach an, verschiedene Spiele bzw. Erweiterungen in einem Zug zu betrachten und nicht als einzelne Rezensionen zu veröffentlichen, daher werde ich nun ab und an Spielefamilien vorstellen. Es wird sicherlich keine regelmäßige Rubrik werden, sondern eher immer wenn es passt mal eingestreut und vielleicht auch eine bereits existierende Rezension verlinkt, wenn dazu bereits etwas veröffentlicht wurde. So wie heute, denn das zum Spiel des Jahres 2015 ausgezeichnete Colt Express habe ich euch bereits vorgestellt. In diesem Jahr besuchte ich zum ersten Mal die SdJ-Verleihung in Berlin. Seitdem sind zwei große Erweiterungen erschienen, die ich euch auch bereits vorgestellt habe, aber daneben auch noch einiges an Kleinkarm, auf den ich heute näher eingehen werde.

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Foppen

Foppen Cover

Cover / Foto: 2F Spiele

Wer glaubt, das Foppen eine waschechte Neuheit ist, der wurde regelrecht gefoppt. ;-) Denn eigentlich wurde diese Idee bereits 1995, sogar beim gleichen Verlag, veröffentlicht. Autor Friedemann Friese hat die Spielidee nun noch etwas überarbeitet, einen Grafiker die Karten neu gestalten lassen und das ganze im vergangenen Jahr erneut heraus gegeben. Und da ich noch nicht so lange tief in der Brettspielszene drin stecke, fühlt es für mich wie eine Neuheit an. Wie von Friedemann Friese gewohnt, hat er sich einen bekannten Mechanismus geschnappt und ihn minimal abgeändert, wodurch er aus der Menge solcher Spiele durchaus heraus sticht.

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Gizmos

Gizmos Cover

Cover / Foto: Asmodee

Der Verlag Cool Mini Or Not bzw. CMON Limited, wie er sich seit 2015 offiziell nennt, steht eigentlich für Spiele mit opulenter Ausstattung und einer Vielzahl an Miniaturen, es sind die Macher von Spielen wie Blood Rage, Zombicide und Rising Sun. Doch neben solchen Spielen bieten sie mittlerweile ein breites Produkt-Portfolio an und 2018 haben sie ein Spiel veröffentlicht, welches ich mir unbedingt ansehen musste. Gizmos ist aus der Hand von Phil Walker-Harding, dessen Spiele mir bisher eigentlich immer sehr zugesagt haben. Und es zieht die Blicke auf sich mit seinen vielen bunten Murmeln aus einem großen Murmelspender. Der Titel erinnert mich unweigerlich an Gizmo, den niedlichen Mogwai aus dem Film Gremlins. Doch geht es hier keineswegs um die niedlichen, pflegebedürftigen Tierchen aus dem Film, mit Gizmos ist wohl eher die englische Bezeichnung für ein Gadget gemeint, die ein technisches Werkzeug oder Gerät mit bisher so nicht bekannter Funktionalität beschreibt. Genau solche zu errichten, ist nämlich die Hauptaufgabe der Spieler in Gizmos.
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Wo geht’s hier zum Ausgang!? – No. 3

Ausgang Logo

Foto: Brettspielpoesie

Ich habe auf diesem Blog nun schon einige Escape Room-Adaptionen für den Spieltisch vorgestellt, allen liegt die gleiche Idee zu Grunde: Das Erlebnis eines Escape Rooms mit all seinen Rätseln und Aufgaben, die gelöst werden müssen, um zu entkommen, einzufangen und in eine Box zu packen. 2016 fingen die ersten Verlage damit an, doch dieser Trend ist noch lange nicht vorüber. Immer wieder tauchen hier und da neue Anbieter auf und alle finden einen etwas anderen Weg der Umsetzung. Viele dieser Titel bleiben durch Erweiterungen dauerhaft am Markt. Für mich als Rezensent bleibt es schwer, darüber zu berichten. Solche Spiele sind für eine Gruppe nur ein einziges Mal spielbar, danach ist die Lösung schließlich bekannt, daher kann auch nur der grobe Spielablauf mit seinen Mechanismen beschrieben werden. Ich habe nun beschlossen keine einzelnen Rezensionen mehr zu den vielen Escape Room-Adaptionen und dessen Erweiterungen zu verfassen, sondern über mehrere gemeinsam berichten, wenn wieder ein paar durchgespielt wurden.

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