Tic Tac Moo

Tic Tac Moo Cover

Cover / Foto: Huch!

Aus der Scheune ertönt ein lautes „Muh!“,
da kommt auch schon heraus die erste Kuh!
Neben ihr, da läuft ein Schaf,
alle orientieren sich ganz brav.
Sie gesellen sich zu Schwein und Schwein,
keiner von ihnen ist gerne allein.
Doch wenn es zu viele werden,
muss man sie trennen, die Herden.
Bunt zusammen gemischt sollen sie leben,
genau das ist hierbei eurer Bestreben!

 

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Spring Meadow

Spring Meadow Cover

Cover / Foto: Pegasus Spiele

In der Brettspielszene eine Trilogie anzukündigen ist schon gewagt. Besonders für einen Verlag, der sich gerade erst gegründet hat. Doch das hat die Edition Spielwiese aus Berlin nicht davon abgeschreckt, mit ihrer Erstveröffentlichung den Start einer Puzzle-Trilogie anzukündigen. Immerhin haben sie mit Uwe Rosenberg dafür einen erfahrenen und beliebten Autoren an Bord, der bekannt ist seine grundlegenden Mechanismen immer und immer wieder in ein etwas anderes Licht zu rücken. Auch die optische und thematische Einbindung passt dazu. Es begann mit Cottage Garden im Sommer, ging bei Indian Summer in einem Herbstwald über und endet nun auf einer verschneiten Wiese, die vom Frühling überrascht wird. Im Film oder in Büchern zeichnet sich eine Trilogie vor allem dadurch aus, dass die Geschichte zu Ende erzählt wird. Eine Geschichte gibt es hierbei nicht wirklich, also was zeichnet diese Trilogie aus?

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Imaginarium

Imaginarium Cover

Cover / Foto: Asmodee

Ich werde manchmal gefragt, wie ich eigentlich die Spiele aussuche, die ich mir zulege. Natürlich versuche ich immer auf dem Laufenden zu sein, was in nächster Zeit so erscheint. Doch besonders zur Spiel in Essen muss man schon etwas mehr selektieren, wenn über 1.000 Neuheiten zum gleichen Zeitpunkt erscheinen. Dabei werde ich von  verschiedenen Aspekten angezogen. Wenn Schafe im Spiel vorkommen, ist es für mich immer einen Blick wert. Oder Sherlock Holmes, also bestimmte Thematiken. Es gibt auch Verlage, bei denen ich grundsätzlich genauer hinsehe, wenn neue Spiele erscheinen. Und natürlich Autoren. Ich mag die Spiele verschiedenster Autoren, aber irgendwie hat sich z.B. Bruno Cathala besonders hervor getan. Alle Spiele, bei denen er als Autor auf der Schachtel steht, werden begutachtet. Und wenn sie dann auch noch so toll ausgestattet sind, wie Imaginarium, bekommen sie definitiv die Chance sich durchzusetzen. Ob das in diesem Fall berechtigt war, oder nicht, erfahrt ihr in dieser Rezension.

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Century II – Fernöstliche Wunder

Century II Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Im Januar 2017 verkündete der neu gegründete, kanadische Verlag Plan B Games die Entstehung einer Spiel-Trilogie. Autor Emmerson Matsucchi hatte die Idee einer Reise durch die Welt des Gewürzhandels entlang verschiedener Handelsrouten vom 15.  bis zum 17. Jahrhundert. Jedes Jahr soll ein Spiel erscheinen, welches für sich alleine stehen, aber auch mit den anderen Spielen kombiniert werden kann. Das weckte mein Interesse, doch der erste Teil konnte sich nicht so richtig durchsetzen. Doch die Hoffnung blieb, in Kombination mehr aus dem Spielprinzip heraus holen zu können. Und so zog auch der zweite Teil bei uns ein und wurde genau unter die Lupe genommen. Erfahrt in dieser Rezension, ob der Autor noch eine Schippe drauf setzen konnte, oder nicht…

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Die Flucht geht weiter

Brettgeschichte Logo

Logo / Foto: Brettspielpoesie

Auch in diesem Sommer musste nicht auf Escape Room-Abenteuer für zu Hause verzichtet werden. Zwei Erweiterungen zu Escape Room – Das Spiel von Noris Spiele und ein Exit Einsteiger-Szenario vom Kosmos Verlag erwarteten uns. Wie auch schon bei der letzten Brettgeschichte zu Escape Room-Spielen werde ich nur kurz auf das Spielgefühl dieser drei neuen Abenteuer eingehen. Informationen zu Material und Spielablauf findet ihr in den verlinkten Hauptrezensionen.

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Race to the New Found Land

Race to the New Found Land Cover

Cover / Foto: Schmidt Spiele

Der Hans im Glück Verlag veröffentlicht in jedem Spielejahrgang nur wenige Spiele, diese sind dafür qualitativ meist ganz vorne mit dabei. Dabei spricht der Verlag keine starre Zielgruppe an, vom Familienspiel bis zum Vielspieler-Highlight kann alles dabei sein. So konnte der Verlag in den Jahren 2014 und 2016 den Deutschen Spielepreis zu Recht ergattern. Da in Essen 2017 mir Majesty ein eher klassisches Familienspiel veröffentlicht wurde, waren die Hoffnungen große in die erste Neuheit 2018 mit diesem merkwürdigen Titel. Race to the New Found Land könnte als Wettlauf nach Neufundland verstanden werden, doch die englische Sprache bietet noch eine weitere Interpretation. Vor allem da die Worte getrennt voneinander geschrieben wurden, kann es auch als Wettrennen um das neu gefundene Land verstanden werden. Beides erscheint passend, doch was steckt genau dahinter?

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Watson & Holmes

Watson & Holmes Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Ich liebe die Geschichten rund um Sherlock Holmes, den fiktiven Meisterdetektiv des 20. Jahrhunderts. Sie sind immer spannend, mit interessanten Wendungen und so manches Ende sorgt für jede Menge Überraschung. Ob im Film oder einer der vielen Serien, ich rätsele vor der Mattscheibe immer mit. Dieses Miträtseln als Konzept für ein Spiel zu nehmen, wurde bereits in den 80ern erfolgreich umgesetzt und sogar mit dem Titel Spiel des Jahres prämiert. Dabei ging es kooperativ zu, doch das hat nun ein Ende. Denn seit 2015 können Spieler gegeneinander antreten, um zu ermitteln, wer nun wirklich in die Fußstapfen des Meisterdetektivs steigen sollte. Zunächst beim spanischen Verlag Ludonova erschien das Spiel nur auf spanisch und englisch. In Essen konnte man es anspielen, es sah auch wirklich interessant aus, doch der immense Textanteil lies mich davon Abstand nehmen. Doch nun haben die Space Cowboys die Zügel in die Hand genommen und unter anderem auch eine deutsche Version veröffentlicht.

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Dackel drauf!

Dackel Drauf! Cover

Cover / Foto: Ravensburger

Ich schwenke meinen Blick über die Karten, versuche gleiche Tiere im Kopf zusammenzulegen: Zwei Enten, zwei Schweine, zwei Schafe…ohh, wie süß! Halt, Konzentration! Zwei Enten, zwei Schweine, zwei Schafe, eine Ente, eine Katze, eine Maus und ein Hase. Nochmal: Zwei Enten, zwei Schweine, zwei Schafe, eine Ente,… – „Karten hinlegen!“ ruft der Startspieler. …, eine Katze, eine Maus, ein Hase, kann ich mich noch erinnern, während die Würfel klappern. Der Deckel hebt sich, ich schaue mir die Würfel an: Oh, vier Schafe, wie süß. Halt, Konzentration! Daneben sind drei Schweine, zwei Mäuse, zwei Dackel, eine Katze, ein Pferd, eine Ente und eine Kuh zu sehen. Also, vier Schafe, drei Schweine, zwei Katzen, zwei Dackel, eine Maus, ein Pferd, eine Ente und eine Kuh. Schafe und Schweine stehen reichlich zur Verfügung, Ente, Katze und Maus auch vorhanden, kein Hase! Ganz wichtig: KEIN Hase! Der Dackel, äh Deckel, ist wieder drauf und der Startspieler legt eine Ente. Also keine Ente mehr für mich. Der nächste Spieler legt eine Katze, also werde ich auch diese Karte nicht los. Ich spiele zunächst ein Schaf… – So ähnlich könnten die Gedankengänge während einer Partie Dackel drauf! beginnen. Was sich genau dahinter verbirgt, erfahrt ihr in dieser Rezension.

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Noria

Noria Cover

Cover / Foto: Pegasus Spiele

Der Begriff Noria ist keine Wortschöpfung der Autorin oder des Verlags, so wurden früher Wasserschöpfräder benannt. Diese in Gewässern installierten Räder drehen sich um die eigene Achse und befüllen dabei Wasserkübel, die sich am obersten Punkt in ein Wasserbecken entleeren. Und Räder sind zentrales Element in diesem Erstlingswerk von Sophia Wagner, Gewinnern des Spieleautoren-Stipendium des Spiel des Jahres-Vereins im Jahr 2015. Schon dort ist sie mit einem Spiel angetreten, bei dem der sogenannte Wheelbuilding-Mechanismus zum Einsatz kam. Die Räder in dem heute betrachteten Spiel schöpfen allerdings kein Wasser, sie dienen der Aktionsauswahl und zugleich der Aktionslimitierung für die Spieler. Noria ist zudem der Name der fiktiven Welt, die diesem Spiel zu Grunde liegt.

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Mercado

Mercado Cover

Cover / Kosmos Verlag

Wolfgang Warsch ist im aktuellen Jahrgang etwas einzigartiges gelungen: Drei seiner vier im Frühjahr herausgebrachten Spiele wurden von der SdJ-Jury nominiert. Auch Erfolgsautor Rüdiger Dorn hat in diesem Frühjahr zwei Spiele ins Rennen geschickt: Luxor und Mercado. Während das eine die Jury zur Nominierung zum Spiel des Jahres animiert hat, fliegt das andere gefühlt etwas „unter dem Radar“. Zudem ist es unglücklicherweise parallel zu Die Quacksalber von Quedinburg erschienen, bei dem ebenfalls Spielmaterial aus einem Beutel gezogen wird. Gegen letzteres kann Mercado leider optisch nicht mithalten, es wirkt eher bieder, besitzt nicht diesen Aufforderungscharakter. Doch ich möchte heute beleuchten, was sich hinter der Fassade befindet.

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