Adventure Island

Adventure Island Cover

Cover / Foto: Pegasus Spiele

Als Schiffbrüchige an einem einsamen Strand angespült zu werden, ist der Stoff aus dem spannende Geschichten gemacht sind. Ob schwarz auf weiß geschrieben, als Grundstock für eine gesamte Fernsehserie, als mehrstündiger Film oder sogar als Brettspiel, dieses Thema zieht irgendwie immer. Wer träumt sich nicht hin und wieder an einen Sandstrand umgeben vom kristallklarem Meer. Dies sind grundlegend recht positive Elemente, die man mit Urlaub und Entspannung verbindet, doch genau dieses Szenario kann sich schnell in einen Alptraum verwandeln, wenn die Vorräte ausgehen, ein Unwetter aufzieht oder weiter in den geheimnisvollen Dschungel vorgedrungen werden soll. Dies hat so mancher Vielspieler schon herausfordernd bei Robinson Crusoe gemeistert, welches ebenfalls bei Pegasus erschienen ist. Doch nun möchte der Verlag auch weniger erfahrenen Spielern den Einstieg in solch ein Kampagnenspiel ermöglichen.
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Ohanami

Ohanami Cover

Cover / Steffen Benndorf

Der Nürnberger Spielkartenverlag sticht gerne mal durch eine besondere Vorgehensweise heraus, wie sie neue Spiele angehen. Im vergangenen Jahr war The Mind so ein Fall, bei dem nach der ersten Partie fest stand, das wird gemacht. Eigentlich war es zuvor schon fast klar, als Wolfgang Warsch nur von der Idee erzählte. Der Erfolg gibt dem Verlag recht, das Spiel wurde sogar zum Spiel des Jahres nominiert. Und in diesem Jahr ließen sie ihrem erfolgreichen Autor Steffen Benndorf völlig freie Hand, er hatte einen Prototypen und wollte diesen ohne Verlagsunterstützung umsetzen. Er hat sich selbst einen Illustrator gesucht und sich selbst um alles von A bis Z gekümmert. Was unter dem Titel Ohanami dabei heraus gekommen ist, möchte ich euch nun vorstellen.

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13 Indizien

13 Indizien Cover

Cover / Foto: Game Factory

Für die einen ist die 13 eine Glückszahl, doch abergläubische Menschen sehen in ihr meist die Verkörperung des Unglücks. Erst recht wenn der dreizehnte Tag eines Monats auf einen Freitag fällt, werden alle unglücklichen Geschehnisse dieser Zahl zugerechnet. Doch darum geht es im Spiel 13 Indizien überhaupt nicht. Stattdessen wird es die Aufgabe eines jeden Spielers aus exakt 13 Indizien die drei zu identifizieren, die zur Lösung seines Falls nötig sind. Denn sie geben Informationen zum Ort des Geschehens, zur verwendeten Waffe und zum Täter preis. In diesem Deduktionsspiel werden die Spieler selbst zu Ermittlern und versuchen ihren Fall vor allen Mitspielern gelöst zu bekommen. Weiterlesen

Carcassonne Safari

Carcassonnne Safari Cover

Cover / Foto: Biss PR

Viel zu lange habe ich hier nicht mehr über Carcassonne geschrieben, da wird es doch höchste Zeit dies wieder einmal zu tun. Der letzte Beitrag war zur zehnten Erweiterung Manege frei!, bei der es unter anderem zum Einsatz von Tierplättchen kam. Und um Tierplättchen geht es auch heute, beim vierten und damit neuesten Teil der Around the World-Reihe. Diese Serie brachte die Carcassonne-Spieler schon an die Südsee, bevor es zum Goldrausch in den Wilden Westen ging. Zuletzt wurde der Amazonas als Thema gewählt, doch konnte das Spiel uns leider nicht vollends überzeugen. Der namensgebende Fluss wird dabei ausgelegt und fließt nur in eine Richtung, was den Spielaufbau sehr in die Länge zieht und einen großen Platzbedarf erzeugt. Auch dabei waren schon Tiere mit von der Partie, solche finden wir nun auch in Safari vor.

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Railroad Ink

Railroad Ink Rot Cover

Cover / Foto: Asmodee

Roll and Write-Spiele sind derzeit total angesagt, auch ich mag sie sehr. Ganz egal ob Kreuze, Zahlen, Schafe oder Bahnstrecken eingezeichnet werden müssen. Es sind meist keine abendfüllenden Spiele, sondern lockere Würfelspiele, mit denen gerne mal ein Spieleabend eingeläutet wird oder ein solcher seinen Abschluss findet. Auch die Italiener von Horrible Games haben nun so ein Spiel im Programm. Genau genommen sogar gleich zwei, denn Railroad Ink gibt es in einer roten und einer blauen Schachtel. Und nicht nur das Schachteldesign unterscheidet sich, sondern auch der Inhalt. Das Grundspiel ist in beiden Fällen identisch, doch die enthaltenen Sonderwürfel unterscheiden sich. Neben den Würfel mit Eisenbahngleisen und Straßen bringt die blaue Edition Flüsse und Seen ins Spiel, während einen die rote Edition mit Vulkanen und Meteor-Einschlägen konfrontiert.

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Azul – Die Buntglasfenster von Sintra

Azul - Die Buntglasfenster von Sintra Cover

Cover / Foto: Pegasus Spiele

Azul ist ein besonderes Spiel, es spricht Gelegenheitsspieler und Kennerspieler zugleich an. Als Beweis dafür wurde es nicht nur zum Spiel des Jahres ausgezeichnet, sondern auch vom Publikum zum Gewinner des Deutschen Spielepreises ernannt. Besonders bei diesem Preis hatten es Familienspiele in den vergangenen Jahren eher schwer, zum Sieger gekürt wurden in den Jahren zuvor nur Kenner- und Expertenspiele. Zuletzt ist es 2009 einem Spiel gelungen beide Preise abstauben zu können, es gelang damals Dominion. Und wie es bei ausgezeichneten Spielen so oft geschieht, hat der Verlag direkt nachgelegt. Allerdings nicht mit einer Erweiterung, sondern direkt mit einer Abwandlung des Grundspiels. Was anfänglich als Azul II die Runde machte wurde nun als Azul – Die Buntglasfenster von Sintra veröffentlicht. Aus Fliesenlegern wurden nun Glaser, die geforderte Anordnung bestimmt farbiger Steine ist nach wie vor das Ziel.

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Feiner Sand

Feiner Sand Cover

Cover / Foto: 2F Spiele

Wenn ich derzeit so aus dem Fenster schaue, sehne ich mich schon etwas nach dem Sommer. Der Wintereinbruch kam dieses Mal recht spät, die Weihnachtsmärkte haben längst geschlossen und ohne Glühwein benötige ich weder diese Kälte noch Schnee und Eis. Da kann es schon vorkommen, dass man Sonne, Strand und Meer herbei sehnt. Und für genau solche Momente gibt es nun mit Feiner Sand das perfekte Spiel. Wie zumindest der erste Teil des Titels verrät, handelt es sich um ein neues Spiel von Friedemann Friese, genau genommen ein weiteres Fabelspiel. Dieses Genre hat Friedemann mit Fabelsaft etabliert: Ein Spiel, welches durch den Austausch von Karten und den damit verbundenen Aktionsmöglichkeiten von Partie zu Partie anders verlaufen kann. Im Gegensatz zu Legacy kann ein Fabelspiel jederzeit zurück gesetzt und neu begonnen werden. Fabelsaft traf nicht ganz unseren Geschmack, daher war die Spannung groß, ob es mit Feiner Sand gelingen würde.

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Spielefamilie: Codenames

Spielefamilie Logo

Spielefamilie Logo / Foto: Brettspielpoesie

Manches Mal bietet es sich einfach an, verschiedene Spiele bzw. Erweiterungen in einem Zug zu betrachten und nicht als einzelne Rezensionen zu veröffentlichen, daher werde ich nun ab und an Spielefamilien vorstellen. Es wird sicherlich keine regelmäßige Rubrik werden, sondern eher immer wenn es passt mal eingestreut und vielleicht auch eine bereits existierende Rezension verlinkt, wenn dazu bereits etwas veröffentlicht wurde. So wie heute, denn das zum Spiel des Jahres 2016 ausgezeichnete Codenames habe ich euch bereits vorgestellt. Einige seiner Ableger ebenfalls, doch heute möchte ich euch vor allem die Versionen vorstellen, die es bisher nicht in eine Erwähnung auf diesem Blog geschafft haben.

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City of Rome

City of Rome Cover

Cover / Foto: Abacusspiele

City of Rome war so ein wenig der Geheimtipp der letzten Spiel. Kaum einer hatte das Spiel mit dem in meinen Augen optisch wenig ansprechendem Cover vor der Messe auf dem Zettel, doch vor Ort war es durchgehend auf der Fairplay-Liste zu finden und konnte sich dort zum Schluss gemeinsam mit Belratti auf dem ersten Platz fest setzen. Das hat dem Spiel sicher einen großen Schwung mitgegeben. Mitnehmen wollte ich die große Neuheit von Abacusspiele sowieso, aber diese Platzierung lies meine Erwartungen an das Spiel noch steigen. Das Autoren-Duo Matthew Dunstan und Brett J. Gilbert ist ja immer mal wieder für eine Überraschung zu haben, vom zum Kennerspiel des Jahres Nominierten Elysium bis zu einem Reinfall wie Fairy Tile kann da alles dabei sein.

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Wo geht’s hier zum Ausgang!? – No. 2

Ausgang Logo

Foto: Brettspielpoesie

Ich habe auf diesem Blog nun schon einige Escape Room-Adaptionen für den Spieltisch vorgestellt, allen liegt die gleiche Idee zu Grunde: Das Erlebnis eines Escape Rooms mit all seinen Rätseln und Aufgaben, die gelöst werden müssen, um zu entkommen, einzufangen und in eine Box zu packen. 2016 fingen die ersten Verlage damit an, doch dieser Trend ist noch lange nicht vorüber. Immer wieder tauchen hier und da neue Anbieter auf und alle finden einen etwas anderen Weg der Umsetzung. Viele dieser Titel bleiben durch Erweiterungen dauerhaft am Markt. Für mich als Rezensent bleibt es schwer, darüber zu berichten. Solche Spiele sind für eine Gruppe nur ein einziges Mal spielbar, danach ist die Lösung schließlich bekannt, daher kann auch nur der grobe Spielablauf mit seinen Mechanismen beschrieben werden. Ich habe beschlossen keine einzelnen Rezensionen mehr zu den vielen Escape Room-Adaptionen und dessen Erweiterungen zu verfassen, sondern über mehrere gemeinsam zu berichten, wenn wieder ein paar durchgespielt wurden.

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