Blueprints

Blueprints Cover
Cover / Foto: Z-Man Games

Blueprints, zu deutsch Baupläne, ermöglichen es den Spielern im gleichnamigem Spiel von Z-Man Games in die Rolle von Architekten zu schlüpfen. In diesem Würfelspiel geben Bauanleitungen vor, wie man sechs Würfel aufeinander stapeln soll, um einen Bonus zu erhalten. Man kann sich aber auch darüber hinweg setzen und seinen eigenen Ideen freien Lauf lassen, um andere Boni zu erlangen. Wie genau das funktioniert und ob sich dieses Spiel lohnt, verrate ich euch heute.

Dominion

Dominion Cover
Cover / Foto: Hans im Glück-Verlag

Dominion – Was für eine Welt! Gemeint ist damit nicht die US-Fernsehserie aus 2014 oder das Volk bei Star Trek Deep Space Nine, sondern das Spiel des Jahres aus dem Jahre 2009. Ein tolles Deckbau-Spiel für zwei bis vier Spieler, welches dieses Genre einer breiten Masse zugängig machen konnte. Der US-Spielverlag Rio Grande Games besitzt die Rechte, in Deutschland wurde das Basisspiel sowie sämtliche Erweiterungen anfangs vom Hans im Glück-Verlag an den Mann gebracht. 2012 lösten sie ihre Bindung und seither liegt es in der Eigenverantwortung von Rio Grande Games, die sich jedoch Unterstützung durch ASS Altenburger geholt haben.

Phara-Oh-Oh

Phara-oh-oh Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Der Pharaoh ist verflucht und ihr kommt zu seiner Rettung. Doch Oh-Oh, hütet euch vor den Gefahren in der Pyramide. Phara-Oh-Oh ist ein Geschicklichkeitsspiel, auf der Grundlage des Spielprinzips Gulo Gulo, welches 2003 beim Zoch Verlag erschienen ist. Bei dem Spielprinzip vom Autorenteam Jürgen P. Grunau, Wolfgang Kramer und Hans Raggan wurden lediglich die Rahmenbedingungen geändert, um es neu aufleben zu lassen. Nun sind die Spieler als Abenteurer, anstelle von Vielfraßen, auf dem Weg durch die Wüste zu einer Pyramide und der dort befindlichen Grabkammer, um den Pharao von einem Fluch zu befreien. Wer zuerst dort ankommt, gewinnt das Spiel. Aber nehmt euch in Acht vor seiner Mumie und den Geröll-Lawinen!

Wooolf!!

Wooolf Cover
Cover / Foto: Smiling Monster Games

Wölfe und Schafe passen nicht zusammen. Zum Glück gibt es die Schäfer und ihre Hunde zum Schutz der Schafherde. Und auch der Jäger versucht sich den Wolf zu schnappen. Also jagen alle außer dem Schaf den Wolf, welcher wiederum versucht das Schaf zu schnappen. Zu allem Überfluss hat es ausschließlich der Wolf nur auf das Schaf abgesehen, alle anderen Charaktere “jagen” noch einen weiteren Charakter. Und niemand weiß, wer welchen Charakter repräsentiert. Habe ich euch nun ausreichend verwirrt? Eine gute Grundlage für das Deduktionsspiel “Wooolf!” von Smiling Monster Games.  

Colt Express

Colt Express Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Der Sieger zum Spiel des Jahres 2015 sorgte für reichlich Diskussionen. Im Vorfeld zählte das Spiel nicht unbedingt als Favorit, da es einigen zu gewalttätig sei, um als Familienspiel angepriesen zu werden. Andere sahen in Colt Express den perfekten Siegertitel, da das Material mit den 3D-Zugwaggons überzeugt. Dies war auch die abschließende Meinung der Jury, die eben nicht das ideale Familienspiel suchen, sondern ein besonderes Spielerlebnis als vielfältiges Kulturgut. Worum es bei Colt Express genau geht und welches Spielgefühl es weckt, lest ihr in folgender Rezension.

Exposaurus

Exposaurus Cover
Cover / Foto: Mücke Spiele

Der zweite Autorenwettbewerb von Mücke Spiele stellte die Teilnehmer vor die Herausforderung, ein Spiel zu entwickeln, bei dem Läufer-Spielfiguren, runde Holzscheiben, bunte Glassteine in drei Farben und ein Holzwürfel zum Einsatz kommen. Ron van Dalen gewann mit seiner Idee für Exposaurus dabei den Preis für die beste Idee zu einem Familienspiel. Was euch genau bei diesem Spiel erwartet, erfahrt ihr in dieser Rezension.  

Arler Erde

Arler Erde Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Uwe Rosenberg hat es in diesem Jahr mit seinem 2-Personenspiel Patchwork auf die Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres geschafft. Selbige zum Kennerspiel des Jahres enthält ebenfalls eines seiner aktuellen Spiele, wobei man sich jedoch fragen muss, ob es dort richtig aufgehoben ist. Mit den Titeln “Auf den Spuren von Marco Polo” und “Deus” wirkt diese Liste eher als Sammlung großartiger Spiele, die zu anspruchsvoll sind, um als Kennerspiel durchzugehen. Arler Erde kommt mit viel Material obwohl es nur für maximal 2 Spieler geeignet ist. Diese müssen aus diversen Aktionsmöglichkeiten die besten auswählen und dabei möglichst erfolgreicher als der Gegner wirtschaften.

Jäger + Späher

Jäger + Späher Cover
Cover / Foto: Kosmos Verlag

Nahrung jagen, Rohstoffe sammeln um sie zu verarbeiten,  Nachwuchs zeugen. Das waren die wichtigsten Aufgaben zum Überleben in der Steinzeit. Dabei musste die ganze Sippe helfen, jeder bekam Aufgaben nach seinem Können. Dies hat Gerhard Hecht nun als Spiel umgesetzt, bei dem ihr in die Rollen der steinzeitlichen Stammesmitglieder schlüpft. Wie ihr diese am geschicktesten einsetzt, um möglichst viel zu erreichen, ist alleine eure Aufgabe. Ihr baut euch jede Runde euer eigenes Deck mit Stammesmitgliedern zusammen und nutzt dann deren Aktionen in beliebiger Reihenfolge. Währenddessen versucht euer Gegner jedoch dasselbe und kommt euch dabei möglicherweise in die Quere.

Zug um Zug

Zug um Zug Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Zug um Zug – 2004 zum Spiel des Jahres erkoren, kann es auch heute, über 10 Jahre später noch überzeugen. Das Spielprinzip ist recht simpel, auch Familienspieler finden sehr schnell den Einstieg. Die Spieler repräsentieren fünf Freunde die sich in einen Wettkampf begeben, um die meisten Orte Nordamerikas zu bereisen, inspiriert von Jules Vernes’ Geschichte “In 80 Tagen um die Welt”. Dabei versuchen sie mit den gegeben Bahnstrecken und Begebenheiten bestimmte Orte möglichst effektiv miteinander zu verbinden. Doch dabei kommen ihnen die Mitspieler oft in die Quere, da sie vielleicht sehr ähnliche Ziele verolgen.

Ligretto²

Ligretto² Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Ligretto – Das schnelle Kartenspiel. Da werden Kindheitserinnerungen wach! Ligretto habe ich als Jugendliche hoch und runter gespielt, ohne dass es langweilig wurde. Nun habe ich den Klassiker als 2-Spieler-Variante auf dem Flohmarkt finden können und wollte den Spielspaß von früher wieder erleben. Skeptisch war ich schon, denn das normale Ligretto kann ja erst ab drei Spielern gespielt werden und zeichnete sich ja immer durch die Interaktion miteinander aus. Ob diese Spielvariante die Erwartungen erfüllen konnte, lest ihr in folgender Rezension.