Oh Captain!

Oh Captain! Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Oh Captain! ist das erste Spiel der Reihe Legends of Luma, laut Verlag die erste Brettspiel-Serie. Spiele wie Pandemic Legacy oder T.I.M.E Stories haben den Bedarf nach Spielen befriedigt, die eine Geschichte erzählen. Das möchte auch Legends of Luma. Dabei begleiten die Spieler die sechs Charaktere Red, Moon, Siana, Ulrich, Lys und Nostromo durch unterschiedliche Welten. Sie lernen die Figuren in den verschiedenen Spielen immer näher kennen und erleben mit ihnen gemeinsam die Geschichte. Dabei bleibt jedes Spiel für sich eigenständig, doch nur wer alle Teile besitzt, kennt am Ende die ganze Story. Gleichzeitig sollen die Spieler dann über eine abwechslungsreiche Spielesammlung verfügen, denn neben dem hier besprochenen Bluff-Spiel wird es ein Set-Sammelspiel, ein Würfelspiel, ein Mehrheitenspiel, ein kooperatives Spiel und ein Kombinationsspiel geben.

Corax Games Tag 2017

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Heute in genau 49 Tagen öffnet die Spiel’17 in Essen dieses Jahr ihre Tore für die Presse. Dann hat man nur fünf Tage Zeit, sich einen Überblick zu verschaffen, manches anzuspielen, Gespräche zu führen und heraus zu filtern, welche Spiele man seinen Lesern gerne vorstellen möchte. Bei mehr als 1.000 Neuheiten pro Jahr, keine einfache Aufgabe in so kurzer Zeit. Umso besser, wenn es im Vorfeld Möglichkeiten gibt, die Spiele in Ruhe zu spielen, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Dies wurde uns am vergangenen Wochenende von Corax Games geboten. Der junge Verlag lud Unterstützer und Pressevertreter nach Merseburg ein, um das aktuelle Verlagsprogramm vorzustellen. Und obwohl wir mitten im Umzug stecken, nutzten wir die Gelegenheit und machten uns auf den Weg in das von uns nur gut 2 Stunden entfernte Örtchen in Sachsen-Anhalt.

Riga

Riga Cover
Cover / Foto: Ostia Spiele

Über die Kartenspiele der Ostsee-Reihe des Ostia Verlags habe ich euch bereits in einer Brettgeschichte erzählt. Nun wurde der dritte Teil von Autor Stefan Risthaus mit dem Titel Riga produziert und an die Unterstützer ausgeliefert. Wer beim Crowdfunding nicht dabei war, kann es spätestens auf der Spiel’17 in Essen erwerben. Bis dahin ist es am kommenden Wochenende bei Stadt, Land, Spielt! in der Stadtbücherei Braunschweig oder Anfang Oktober bei Modell, Hobby, Spiel in Leipzig zu erwerben. Statt wie beim Vorgänger Tallin, wo die Spieler als aufstrebende Bürger versuchten, bei den drei großen Berufsständen Ansehen zu erlangen, versuchen die Spieler in Riga als Handelsfamilie Fuß zu fassen. Wir haben das Spiel nun etwas ausgiebiger unter die Lupe genommen und gespielt, um euch an unseren Erfahrungen teilhaben zu lassen.

Auflösung Gewinnspiel 2017/08

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Im Sommergewinnspiel solltet ihr mir den Namen der Deutschen Klask-Meisterin nennen. Sie nennt sich Dodo, ich weiß natürlich nicht ob es sich dabei um ihren richtigen Namen handelt, aber wer diese Lösung abgegeben hat, gelang in den Lostopf. Und das trifft auf alle Teilnahmen zu, falsche Lösungen wurden nicht eingereicht. Ich hatte fast die Befürchtung, dass vielen das Gewinnspiel zu leicht erscheinen könnte, das traf jedoch nur auf ein Drittel aller Teilnehmer zu, die anderen zwei Drittel fanden es genau richtig. Bedanken möchte ich mich ganz herzlich für die vielen, lieben Kommentare, über die ich mich sehr gefreut habe.

Flieh’ wenn Du kannst – jetzt!

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Dass ich Escape Rooms bzw. Live Escape Games großartig finde, ist für euch ja sicherlich nichts Neues. Und eigentlich dachte ich auch, es wäre grundsätzlich bereits alles zu den realen Exit-Räumen gesagt, denn viel kann man ja gar nicht erzählen ohne zu spoilern. Und vom Grundprimzip sind sich doch alle recht ähnlich. Nun habe ich aber ein Erlebnis, von dem ich euch trotz allem gerne berichten möchte. Micha und ich waren im Urlaub auf der Ostseeinsel Fehmarn. Und wie man es aus Deutschland so kennt, war das Wetter durchwachsen. Zwar konnten wir zwei Tage teilweise am Strand verbringen, die anderen Tage mussten wir uns jedoch Alternativen suchen. Einen komplett verregneten Tag besuchten wir Freunde, die ebenfalls Urlaub auf der Insel machten. Wir spielten gemeinsam und bei der Verabschiedung, zeigte man uns den Flyer eines Escape Rooms auf der Insel. Doch leider lehnten unsere Freunde einen gemeinsamen Besuch kategorisch ab, da sie an Escape Räumen grundsätzlich nicht interessiert sind. Wir hatten uns bisher noch nicht zu zweit in einen Raum gewagt und waren nicht sicher, ob das funktionieren würde. Dennoch entschieden wir uns dafür es einfach auszuprobieren, einige Brettspieladaptionen haben wir schließlich auch zu zweit überstanden.

Deckscape – Der Test

Deckscape Der Test Cover
Cover / Foto: Abacusspiele

Diese Rezension schreibe ich mit einem merkwürdigen Gefühl. Letzte Woche hat der Verlag Abacusspiele erst die Kartons der ersten Anlieferung bei Facebook gepostet, Freitag fand ich das Spiel in meinem Briefkasten und heute, zwei Tage später, verfasse ich bereits diese Zeilen. Und das mit einem reinen Gewissen, denn ich selber kann dieses Spiel nur einmal spielen, danach kenne ich die Lösung. Es geht heute wieder mal um ein Escape Room Spiel. Der mittlerweile fünfte Verlag, der seine eigene Umsetzung gefunden hat. Ähnlich wie bei Unlock! besteht dieses Spiel nur aus Karten, aber ohne App-Unterstützung. Also wie bei Exit, aber ohne seltsame Teile und sogar ohne separate Anleitung. Wie uns dieses Spiel gefallen hat, auch im Vergleich zu den bisher bekannten Escape Room Spielen, erfahrt ihr in dieser Rezension. Natürlich komplett spoilerfrei!  

Wie ein Spiel entsteht

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Vergangenen Freitag haben wir uns auf den Weg in die Nachbarstadt gemacht, um einem Vortrag von Dr. Reiner Knizia beizuwohnen. Unter dem Titel “Wie ein Spiel entsteht” erläuterte der erfahrene Autor in einer Stunde zunächst kurz den Status des Spiels in der Gesellschaft, die grundsätzliche historische Entwicklung von Spielen und dann berichtete er seine ganz eigenen Erfahrungen. Hinterher stand der Autor eine weitere Stunde für Fragen bereit. Über 600 Spiele von Knizia wurden bereits veröffentlicht, viele Ideen mehr schlummern in seinen Schubladen. Die Spiele seien seine Kinder, sie brauchen ähnlich viel Zuwendung. Nur hat er die Möglichkeit, sie einfach in die Tonne wandern zu lassen, wenn nichts aus ihnen wird :-D  Das bietet jede Menge Stoff, über den man berichten kann. Und er hätte sicherlich noch lange weiter erzählen können. Ich möchte heute versuchen, euch die Quintessenz des Vortrages wiederzugeben und kann jedem nur empfehlen, solch einem Vortrag zu lauschen, wenn sich mal die Gelegenheit ergeben sollte.

Das Syndikat

Das Syndikat Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Das Cover zeigt einen dubiosen Mafia-Boss auf seinem Thron, mit Augenklappe und Zigarre. Ein Cover wie man es besser nicht machen könnte, um mich von dem Spiel fern zu halten. Nun habe ich es aber dennoch in die Finger bekommen und muss zugeben, dass mich die Gestaltung des Spielcovers von einem interessanten Spiel abgehalten hätte, welches ich tatsächlich gerne wieder auf den Tisch bringe. Auch wenn ich bisher selten um den Sieg mitgespielt hätte. Man stellt sich im Laufe der Partie ein Kartendeck zusammen, aber es ist kein typischer Deckbuilder. Jede Karte kann auf zwei Arten eingesetzt werden, beides hat seine Vor- und Nachteile. Und wie richtige Gangsterbosse, gönnen wir unseren Konkurrenten den Dreck unter den Fingernägeln nicht und versuchen jederzeit ihnen etwas wegzunehmen. Eines vorweg: Es werden keinerlei Kenntnisse mit dem Spiel Der Widerstand benötigt, auch wenn Das Syndikat in der gleichen Welt spielen soll.

Sommergewinnspiel

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Klask! Dieses Geräusch will man bei dem gleichnamigen Spiel lieber nicht hören, zumindest nicht von der eigenen Spielfigur ;-) Ihr wisst jetzt noch nicht worum es geht? Dann lege ich euch meine Rezension zu Klask ans Herz. Ein blaues Spielfeld, ein Ball, drei magnetische “Pinöppel”, zwei magnetische Spielfiguren – Der geschicktere Spieler gewinnt. Dabei geht es nicht nur ums Tore schießen, auch ganz ohne eigenes Tor kann man hierbei gewinnen. Und das nicht nur durch gegnerische Eigentore, sondern auch durch weitere generische Fehler, zu denen man das Gegenüber vielleicht drängen konnte. Ganz egal mit welcher Strategie man versucht zu siegen, es kann nur einen geben.

Tubyrinth

Tubyrinth Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Logikrätsel eignen sich super als Apps fürs Handy oder Tablet. Wenn einem alleine mal langweilig ist, kann man sich der geistigen Herausforderung stellen. Zum Beispiel komisch vorgeformte Rohre zwischen zwei Wasserleitungen so zu verlegen, dass das Wasser dazwischen fließen kann. Das war wohl auch vermutlich der Initialgedanke für dieses Brettspiel, denn als App habe ich dies bereits häufiger gesehen. Das Männchen mit dem orange-farbenen Bauhelm auf dem Cover erinnert mich direkt an Bob, den Baumeister. Rohre verlegen? “Können wir das schaffen?” – “Yo, wir schaffen das!”. Wir, weil sich in diesem Spiel bis zu sechs Personen beim Rohre verlegen messen können. Auch alleine kann man sich der Herausforderung stellen. Doch wie spaßig ist das und welche Gründe kann es geben, dass man solo nicht doch lieber zur App greift?