Gaia Project

Gaia Project Cover
Cover / Foto: Feuerland Spiele

Etwas mehr als zwei Jahre ist es erst her, dass ich auf diesem Blog das ausgezeichnete Terra Mystica vorgestellt habe. Das Spiel, welches 2013 mit dem Deutschen Spielepreis ausgezeichnet wurde, kam nämlich zu diesem Zeitpunkt in einer Big Box mit der großen Erweiterung Feuer & Eis und den beiden bis dato erschienenen kleinen Erweiterungen. Es hat mich und meine Mitspieler total begeistert. Da ich dieses Spiel erst relativ spät kennen lernen durfte, musste ich mich auch gar nicht so lange gedulden, bis der Nachfolger angekündigt und veröffentlicht wurde. Gaia Project klingt zwar vom Namen her ganz anders, ist aber nicht nur laut Untertitel ein “Terra Mystica Game”. Es enthält alle Elemente des Originals, wird aber durch noch mehr Variabilität und noch mehr Spielelemente etwas komplexer. Sollte dies hier von Jemandem gelesen werden, der mit Terra Mystica nicht vertraut sein sollte, dem lege ich zunächst diese Rezension ans Herz.

Exit – Die unheimliche Villa

Exit Villa Cover
Cover / Foto: Kosmos Verlag

Bisher kamen die Exit-Spiele immer in Paketen mit drei Spielen an der Zahl, die zum selben Zeitpunkt veröffentlicht wurden. Zwischenzeitlich wurden in 2017 sogar vier Spiele angekündigt, doch tauchte die unheimliche Villa plötzlich nirgends mehr auf. Bis zu diesem Jahr. Doch ist das nicht die einzige Überraschung bei den Exit-Vorstellungen auf der Spielwarenmesse gewesen, auch steht neben Inka und Markus Brand noch ein weiterer Autor auf der Schachtel. Aus dem Redakteur Ralph Querfurth ist ein Co-Autor geworden, das beschreibt sein Engagement für dieses Projekt wohl besser, denn er hat von Anfang an gemeinsam mit den Brands an den Rätseln getüftelt und eigene Ideen eingebracht. Da die Exit-Produkte nun einzeln veröffentlicht werden, bekommen sie hier auch ihre eigene Rezension, um euch schnellstmöglich von unseren Eindrücken berichten zu können. Für grundsätzliche Informationen zur Exit-Serie empfehle ich zunächst diese Rezension.

Pandemic Legacy – Season 2

Pandemic Legacy - Season 2 Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

In unserer Spielgruppe haben wir Pandemic Legacy Season 1 ziemlich schnell durch gesuchtet und seither voller Spannung auf die zweite Season gewartet. Als kleine Ersatzdroge diente uns kurzzeitig Risiko – Evolution, aber ein gleichwertiger Ersatz war das nicht annähernd. Umso größer war die Vorfreude auf den neuen Teil und darauf wie sich die Geschichte weiter entwickelt. Kaum hatten sich unsere Gruppe wieder zusammen gefunden gab es keinen Halt mehr und jeden Mittwoch saßen wir zusammen, um die Welt zu retten.

Ich habe versucht diese Rezension möglichst spoilerfrei zu schreiben und nichts zu erwähnen, was nicht durch den Prolog, die Anleitung zu Beginn oder den ersten Blick auf den Spielplan zu erkennen ist. Aber was wirklich als Spoiler zu sehen ist und was nicht, ist meist recht subjektiv. Für wen das schon zu viele Informationen sind, der sollte lieber eine meiner anderen Rezensionen lesen.

Exit – Das Spiel (3.Serie / Oktober 2017)

Exit Logo
Exit Logo / Foto: Brettspielpoesie

Seit Juli ist bekannt: Das Kennerspiel des Jahres 2017 lautet Exit – Das Spiel. Zum ersten Mal in der Geschichte dieses Jury-Preises wurde damit kein Einzelspiel, sondern gleich die ersten drei Titel der Serie ausgezeichnet. Das liegt nicht daran, dass den Autoren eine erfolgreiche Weiterführung nicht zugetraut wird, aber man kann eben nur bewerten, was zum Stichtag gespielt werden konnte. Und wem die ersten drei gefallen haben, dem wird es eh schwer fallen von weiteren Titeln die Finger zu lassen, da bin ich mir sicher. Schon vor der Preisvergabe erschien die 2.Serie, die ebenfalls überzeugen konnte und heute möchte ich euch einen Einblick in die dritte Serie geben – natürlich spoilerfrei.

Escape Room – Das Spiel: Space Station & Casino

ER Cover Herbst'17
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Das Neuheiten-Programm von Noris war auf der Spiel’17 sehr überschaubar: Escape Room – Das Spiel  stand im Vordergrund, daneben mit Bring you own book lediglich ein anderes Spiel für alle Leseratten. Die eigene kleine Box mit dem Titel Escape Room – Das Spiel: Virtual Reality werde ich noch in einer späteren Rezension separat betrachten. Heute soll es um die beiden neuen Erweiterungen für das Escape Room Grundspiel gehen, auf die wir schon ungeduldig gewartet haben, seit es erste Ausblicke darauf vom Originalverlag bereits auf der Spielwarenmesse Nürnberg zu Beginn diesen Jahres zu sehen gab. Die Spieler finden sich in einer Raumstation mitten im All wieder und sehen ihren toten Kollegen vorbei schweben oder versuchen die kriminellen Machenschaften eines großen Casinos zu entlarven. In dieser Rezension wurden Angaben zu Spielablauf, Spieleranzahl und Glücksfaktor  weggelassen. Diese sind nämlich analog zum Grundspiel, dessen Rezension ihr hier lesen könnt.

Notre Dame (Jubiläumsausgabe)

Notre Dame Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Notre Dame ist nicht nur der Name einer katholischen Kirche im Herzen von Paris, sondern auch der Titel eines der früheren Werke des Spieleautors Stefan Feld. 2007 brachte er gleich zwei Vielspieler-Titel für alea auf den Markt (daneben erschien noch Im Jahr des Drachen). Auch wenn beide Spiele heute eine Durchschnittsbewertung von ungefähr 7.4 bei Boardgamegeek vorweisen können, gewann Notre Dame die Gunst der Kritiker im Erscheinungsjahrgang. Es landete auf der Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres und musste sich beim Deutschen Spielepreis nur gegenüber Die Säulen der Erde geschlagen geben. Vor allem der internationalen Nachfrage haben wir es zu verdanken, dass dieses Spiel 10 Jahre nach der Erstveröffentlichung in einer Jubiläumsauflage erschienen ist. Weder am Material noch am Spielverlauf wurden Änderungen vorgenommen, lediglich etwas mehr gelang in die Verpackung.

Targi – Die Erweiterung

Targi - Die Erweiterung Cover
Cover / Foto: Kosmos

Ist ein Brettspiel erfolgreich und verkauft sich sehr gut, dauert es oft nicht lange bis es die erste Erweiterung gibt. Und dann die zweite, die dritte, usw. bis “die Kuh gemolken ist”. Die Gefahr ist gegeben, dass solche Erweiterungen dem Spiel irgendwann keine nennenswerten Aspekte mehr hinzufügen und man sie, wenn überhaupt, nur aus Komplettierungszwang benötigt. Bei Targi dauerte es jedoch ganze vier Jahre bis zum Erscheinen der Erweiterung. Dabei war das 2012 sogar zum Kennerspiel des Jahres nominierte Spiel für zwei Personen die ganze Zeit über gefragt. Autor Andreas Steiger ist aber nicht hauptberuflich Spielentwickler und daher benötigte die Konzeption und Ausgestaltung dieser Erweiterung seine Zeit. Und so viel vorab: Es hat sich gelohnt! Scheinbar lenkten Verlag und Autor all ihre kreativen Ideen in die Spielentwicklung, denn die Erweiterung hat keinen spannenden Titel. Sie nennt sich einfach: Die Erweiterung. Das ist schlicht und mutig, aber das Spiel wirkt für sich. Lest jetzt selbst, was sich am Spiel verändert hat:

Exit – Das Spiel (2.Serie / Mai 2017)

Exit - Das Spiel (Serie 2) Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Über Escape Room-Spiele wurde hier bereits einiges geschrieben. Eines haben dabei alle gemeinsam: Sie sind für eine Spielgruppe nur einmalig spielbar, das Erlebnis ist nach einer Partie vorbei. Ende! Aus! Finito! Einerseits freut man sich, wenn man erfolgreich entkommen konnte. Andererseits weiß man, das war es jetzt auch schon wieder. So ging es uns zumindest nach den ersten drei Teilen der Serie Exit – Das Spiel. Das Autorenpaar Inka und Markus Brand konnte nicht nur uns damit überzeugen, sondern auch die Spiel des Jahres-Jury, welche gleich die drei ersten Teile (Die verlassene Hütte, Das geheime Labor, Die Grabkammer des Pharao) zum Kennerspiel des Jahres 2017 nominiert hat. Doch schon bevor diese Entscheidung bekannt gegeben wurde, hat Kosmos die drei nächsten Teile veröffentlicht. Von diesen möchte ich euch heute berichten. Natürlich wieder komplett ohne Spoiler, um niemanden den Spaß an den Spielen zu nehmen.

Terraforming Mars

Terraforming Mars Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Terraforming Mars wird häufig Hype vorgeworfen, dazu habe ich mich bereits in einer Brettgeschichte geäußert. Heute möchte ich euch dieses Spiel genauer vorstellen. Ich habe es bereits vor der Spiel in Essen im vergangenem Jahr spielen dürfen und hätte es dort am liebsten direkt mitgenommen. Doch anstatt mich anzustellen, habe ich die Zeit am Morgen lieber mit produktiveren Dingen verbracht. Umso mehr freute es mich, dass Anfang des Jahres die Neuauflage erschienen ist, bei der ich direkt als erste Aktion im neuen Jahr zugeschlagen habe. Und seit es hier bei uns ist, landet es wieder und wieder auf dem Tisch. Und nun wurde es auch noch überraschend zum Kennerspiel des Jahres nominiert. Überraschend bezieht sich nicht auf das Spiel als solches, sondern auf die Komplexität und die Verfügbarkeit. Aus meiner Sicht hat die Jury damit das Spiel des aktuellen Jahrgangs nominiert. Es ist derzeit auch in der 3.Auflage wieder verfügbar.

Escape Room – Das Spiel: Funland & Murder Mystery

Escape Room Erweiterungen
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Wie ihr sicher bemerkt hat, liebe ich Escape/Exit-Räume, sowohl im wahren Leben als auch die Brettspiel-Varianten. Die Noris-Variante mit dem Chrono Decoder führte zu einem besonderen Erlebnis, welches mit dem Countdown den Zeitdruck eines realen Escape Rooms am besten realisiert. Die vier Rätsel der Grundbox gab es in drei Schwierigkeitsstufen: Zwei, drei und vier von fünf möglichen Sternen. Die beiden neuen Abenteuer werden in Bezug auf den Schwierigkeitsgrad mit 3 1/2 Sternen (Welcome to Funland) und 5 Sternen angegeben (Murder Mystery). Jedenfalls sind das die Angaben auf den Boxen, in der App werden merkwürdigerweise andere Bewertungen angegeben. Ich habe lange überlegt, wie ich diese Rezensionen aufbauen kann und dann entschieden, Angaben zu Spielablauf, Spieleranzahl und Glücksfaktor weg zu lassen. Diese sind nämlich analog zum Grundspiel, dessen Rezension ihr hier lesen könnt.