Das allerbeste Baumhaus

Das allerbeste Baumhaus Cover
Cover / Foto: 2Geeks

Haben wir als Kinder nicht alle davon geträumt ein eigenes Baumhaus zu besitzen? Einen Ort in der Natur, wohin wir uns verkriechen können und den wir ganz nach eigenen Wünschen einrichten können? 2Geeks sorgt dafür, dass wir den Traum endlich wahr werden lassen können – zumindest auf dem Tisch in Form von Karten. Dieser kleine Berliner Verlag brachte uns letztes Jahr bereits die Piraten der 7 Weltmeere mit dem innovativen 3D Dice Battle System. Dieses Jahr haben sie gleich zwei kleinere Kartenspiele im Gepäck, wieder in stylischen Metalldosen. Eines vom Autoren-Duos der ersten Veröffentlichung und eben dieses, ursprünglich als Kickstarter-Projekt gestartetes, Familienspiel von Scott Almes. Der Autor hat schon mit Harbour überzeugen können und steckt auch hinter der Tiny Epic-Serie.

Vorschau Spiel’16 – Besonderes

Ich habe euch bereits Erweiterungen, Kartenspiele und große Spiele vorgestellt, auf die ich mich freue und von denen ich glaube, dass sie viele Messebesucher anziehen werden. Wer die Top 5 Empfehlungen der Beeple-Mitglieder gelesen hat, hat sich vielleicht schon gefragt, warum ich über zwei Spiele meiner Liste hier noch nicht geschrieben habe. Wie die meisten von euch sicher wissen und das Brettspielpoesie-Logo leicht erkennen lässt, haben Schafe eine besondere Wirkung auf mich. Daher habe ich, wie immer, bei den Neuheiten-Listen vor allem nach Spielen mit Schafen Ausschau gehalten. Ein weiteres Lieblings-Thema von mir ist Sherlock Holmes. Auch dazu wird es wieder ein paar Spiele geben. Fast jeder hat ja so einen Autoren, dessen Spiele eine besondere auf einen haben. Natürlich freue ich mich auch auf Spiele anderer Autoren, aber an Spielen von Bruno Cathala kann ich erstmal nicht vorbei gehen. Five Tribes ist bei mir sehr erfolgreich eingeschlagen, 7 Wonders Duel ebenfalls und seither denke ich immer wieder, dass man mit seinen Spielen eigentlich nix verkehrt machen kann, obwohl ich damit auch bereits daneben lag.

Escape the Room – Das Geheimnis der Sternwarte

Escape the Room Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Als Brettspiel-Blogger hat man es zur Zeit nicht leicht, denn wie schreibt man eine Rezension ohne Details zum Spielverlauf zu spoilern und den Lesern den Spielspaß zu nehmen? Bisher war es mir ein Anliegen ein Spiel mehrfach, am besten in verschiedenen Gruppen, zu spielen, bevor ich mir ein Urteil bilde und dieses hier präsentiere. Doch das ist bei dem neuen Hype gar nicht mehr so einfach. Nachdem ich bei T.I.M.E Stories und auch Pandemic Legacy diese Hürde (hoffentlich gut) gemeistert habe, stehe ich nun wieder davor. Denn drei Verlage bringen Brettspiel-Varianten der angesagten Escape Rooms, Exit Rooms, wie auch immer man es nennen möchte, heraus. Es werden nicht nur immer mehr reale Rätselräume eröffnet, sondern auf teilweise sehr unterschiedliche Art versucht, das Erlebnis an den Spieltisch zu bringen. In dieser Rezension geht es um die Umsetzung von ThinkFun, auf deutsch erschienen bei HCM Kinzel.

Pandemic Legacy – Season 1

Pandemic Legacy Cover
Cover/ Foto: Asmodee

An diesem Spiel kam im vergangenen Spiele-Jahrgang kaum ein Vielspieler vorbei, es liegt auf Boardgamegeek.com zu recht schon länger auf Platz 1. Zum Kennerspiel des Jahres 2016 wurde es nominiert, konnte sich aber nicht gegen Isle of Skye durchsetzen. Doch diese Entscheidung wurde schwer kritisiert, denn viele empfinden Pandemic Legacy als das (Kenner-)Spiel des Jahrgangs. Wieder andere meinen, dass man dem typischen Kennerspiel-Publikum kein solches Spiel mit einem grauen Pöppel vorsetzen kann, weil es eben nur begrenzt spielbar ist und eine Spielgruppe erfordert, die sich regelmäßig in gleicher Konstellation trifft. Man kann Pandemic Legacy natürlich auch immer wieder mit anderen Spielern spielen, doch geht dann sicher einiges an Spielspaß und Atmosphäre verloren, wenn man das Spiel und die Geschehnisse für jede Partie neu erklären muss und die neuen Spieler die Entscheidungen anderer Spieler “ausbaden” müssen.

Vorschau Spiel’16 – Top 10 Spiele

Noch vier mal Arbeiten, dann mache ich mich auf den Weg nach Essen. Die Termine stehen, die Hallenpläne sind einstudiert und markiert, ich bin bereit. Da ist es an der Zeit mit euch meine Top 10 der “großen” Spiele zu teilen. Ob ich es dieses Mal geschafft habe, mich auf 10 Titel zu beschränken, erfahrt ihr, wenn ihr weiter lest ;-) Doch auch an dieser Stelle wieder der Hinweis: Ich hoffe ganz stark darauf, wieder Titel in die Hände zu bekommen, die ich so gar nicht auf dem Schirm hatte und erst spontan kennen lerne. Zudem sind bei über 1.000 Neuheiten sicher auch mehr als 10 großartige Spiele dabei, aber ich freue mich eben am meisten auf die folgenden.

X nimmt!

X nimmt! Cover
Cover / Foto: Amigo Spiele

Erst vor Kurzem habe ich euch 6 nimmt! von Wolfgang Kramer vorgestellt. Nach 6 und 11 nimmt!, Hornochsen und dem Tanz der Hornochsen, fallen dem Autor immer noch neue Spielideen ein, die auf eben diesen Sturköpfen basieren. Und wenn nicht, dann holt er sich eben einen weiteren Autor hinzu. In diesem Fall Reinhard Staupe. Und so kann ich euch heute X nimmt! vorstellen. Wie der Name bereits erahnen lässt, muss nun nicht mehr die sechste Karte einer Reihe aufgenommen werden, sondern die Xte Karte. Was genau es damit auf sich hat, erfahrt ihr hier in dieser Rezension. Denn hierbei kann niemand den anderen in X für ein U vormachen ;-)

Wir sind Beeple – Das Brettspiel Blogger Netzwerk

Beeple Logo
Logo / Foto: Beeple

Erstmalig schließen sich im deutschsprachigen Raum Blogs zu einem Netzwerk zusammen, um als zentrale Anlaufstelle für Interessierte im Bereich der Brettspiele zu dienen und Neulingen eine Hilfestellung im Online-­Journalismus zu bieten. Zudem erhalten nationale und internationale Verlage, welche mit der deutschen Blogger­-Szene nicht so vertraut sind, einen festen Anlaufpunkt. Mit diesem Ansatz wollen wir Blogger unseren Beitrag zur Festigung des Brettspiels in der Gesellschaft leisten.

Gründungsmitglieder sind:

Beeple Mitglieder
Beeple Mitglieder / Foto: Beeple

Weitere Informationen erhaltet ihr unter beeple.de

Wir wünschen Euch viel Spaß!

T.I.M.E Stories

T.I.M.E Stories Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Was macht ein gutes Brettspiel aus? Ein leichter Einstieg vielleicht, mit kurzen und knappen Regeln? Oder ein Spiel, das auch nach etlichen Partien immer noch den gleichen Spielspaß erzeugt? Ein Spiel, dass in allen denkbaren Gruppen gleich gut funktioniert und mit kurzer Spieldauer? Ich denke die meisten Spieler würden diese Frage unterschiedlich beantworten, doch gibt es sicherlich einige Befürworter der ein oder anderen Aussage. Doch alles, was zuvor erwähnt wurde, liefert T.I.M.E Stories nicht! Dennoch wurde es 2016 zum Kennerspiel des Jahres nominiert, wie kann das sein? T.I.M.E Stories ist einfach anders. Und damit meine ich nicht nur den fehlenden Punkte hinter dem E ;-) T.I.M.E Stories erzählt eine Geschichte, welche die Spieler mit ihren Aktionen beeinflussen können. Diesen Ansatz mit diversen Markern zu kombinieren, die man so ähnlich aus diversen Brettspielen kennt, finde ich sehr innovativ.

Vorschau Spiel’16 – Kartenspiele

Die Tage werden kürzer, die Luft kühler, der Wind stärker und die Bäume lassen ihre Blätter fallen: Der Herbst ist da. Und damit rückt auch die Spiel immer näher, die Vorfreude steigt von Tag zu Tag! Nach den Erweiterungen erfahrt ihr heute, auf welche Kartenspiele ich mich besonders freue. Dieses Jahr kommen vor allem Kartenspiel-Varianten bekannter Spiele. Und damit meine ich noch nicht einmal die mir bereits bekannten Adaptionen großer alea-Spiele (Broom Service Kartenspiel, BUBUKA). Wieder habe ich quasi 10 Titel gewählt, die in meinem Fokus liegen ;-)

Bohnanza

Bohnanza Cover
Cover / Brettspielpoesie

Bohnanza brachte dem mittlerweile überaus bekannten und bei vielen Spielern sehr beliebten Autor Uwe Rosenberg erste Erfolge ein. 1997 erschien das bis heute erfolgreiche Kartenspiel auf dem Markt und es werden immer wieder Erweiterungen und Neuauflagen veröffentlicht. Bei dem Spiel geht es aber nicht um Wild West-Geschichten rund um die Ponderosa-Ranch, wie man beim Klang des Titels leicht denken könnte, sondern um die Bohnen-Ernte. Man beachte das “h” im Titel. Ob Brechbohne, rote Bohne oder Feuer-Bohne, hierbei könnt ihr sie anpflanzen, ernten und zu lukrativen Preisen verkaufen. Oder ihr werdet gezwungen, eine kleine Menge an Bohnen zu ernten, mit der ihr keine anständige Belohnung bekommt. Denn die Karten müssen in der Reihenfolge gespielt werden, in der ihr sie auf die Hand bekommt! “Ich glaub´ es hackt!”, besagt zumindest der Untertitel.