Wo geht’s hier zum Ausgang!? – No. 14

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Ausgang Logo / Foto: Brettspielpoesie

Ich habe auf diesem Blog nun schon einige Escape Room-Adaptionen für den Spieltisch vorgestellt, allen liegt die gleiche Idee zu Grunde: Das Erlebnis eines Escape Rooms mit all seinen Rätseln und Aufgaben, die gelöst werden müssen, um zu entkommen, einzufangen und in eine Box zu packen. 2016 fingen die ersten Verlage damit an, doch dieser Trend ist noch lange nicht vorüber. Immer wieder tauchen hier und da neue Anbieter auf und alle finden einen etwas anderen Weg der Umsetzung. Viele dieser Titel bleiben durch Erweiterungen dauerhaft am Markt. Für mich als Rezensent bleibt es schwer, darüber zu berichten. Solche Spiele sind für eine Gruppe nur ein einziges Mal spielbar, danach ist die Lösung schließlich bekannt, daher kann auch nur der grobe Spielablauf mit seinen Mechanismen beschrieben werden. Ich habe nun beschlossen keine einzelnen Rezensionen mehr zu den vielen Escape Room-Adaptionen und dessen Erweiterungen zu verfassen, sondern über mehrere gemeinsam berichten, wenn wieder ein paar durchgespielt wurden.

Crime Letters – Die Monster unter der Stadt

Logo / Foto: Brettspielpoesie

Die Corona-Pandemie hat das Leben vieler Menschen ordentlich auf den Kopf gestellt. In sämtlichen Lebensbereichen wurden die Bürger aufgefordert, Kontakte zu beschränken und wenn möglich daheim zu bleiben, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Für viele Unternehmen war dies ein harter Schlag, manche mussten kurzzeitig schließen, viele wurden in ihrer gewohnten Arbeitsweise eingeschränkt. Doch haben sich daraus auch Chancen ergeben. Eine davon hat der Homunculus-Verlag genutzt, und die Crime Letters eingeführt. In der Dysturbia-Welt, in der auch die ESCAPE Dysturbia Escape Room-Spiele thematisch eingebettet sind, betreiben die Spieler eine Detektei und diese wird jeden Monat mit einem speziellen Fall beauftragt.

Crime Story – Vienna

Cover / Foto: Noris

Der Millionär Karl Valten ist verstorben,
nun umtreibt die Familie weitere Sorgen.
Bevor das Erbe wird gerecht vergeben,
kam jemand, um den Tresor zu leeren.
Kinder, Freunde, Haushälter – alle mit Motiv,
für des Rätsels Lösung, hilft nur ein Detektiv.

Bloß ein Tag bleibt, den Fall zu lösen,
mit Zeugen und Tatverdächtigen zu sprechen,
nachzuvollziehen, das geschehene Verbrechen,
um zu Entlarven den Bösen.

EXIT (+) Puzzle – Wenn ein ‘+’ den Unterschied macht

Logo / Foto: Brettspielpoesie

Es war im Jahr 2016, als der Kosmos Verlag als einer der ersten Verlage eine Escape Room Spiel Serie begonnen hat, die seitdem immer wieder neue, erfolgreiche Titel hervor bringt. Aus vielen Karten, einem kleinen Heftchen, einer Decodier-Scheibe und einigen seltsamen Teilen entstehen dabei intelligente, herausfordernde und teils verblüffende Rätsel, was 2017 sogar von der Spiel des Jahres-Jury mit dem Kennerspiel des Jahres ausgezeichnet wurde. Da wundert es kaum, dass andere Verlage von diesem Erfolg profitieren möchten. Nur so kann ich es mir erklären, warum der Ravensburger-Verlag seine Puzzle-Reihe im Escape Room-Gewand Exit Puzzle nannte. Escape Rooms und Puzzle liegen von der Grundidee auch recht nah beieinander, da gibt es sicher einige Überschneidungen bei den Interessenten. Diese haben sich nämlich gewünscht, auch Puzzle-Elemente in den Exit-Spielen zu entdecken. Und diese Wünsche wurden nun erfüllt. Doch bevor ich darauf näher eingehe, möchte ich euch noch das zuletzt gespielte EXIT Puzzle von Ravensburger vorstellen.

Spielefamilie: Kneipenquiz

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Logo Brettgeschichte / Foto: Brettspielpoesie

Manches Mal bietet es sich einfach an, verschiedene Spiele bzw. Erweiterungen in einem Zug zu betrachten und nicht als einzelne Rezensionen zu veröffentlichen, daher werde ich nun ab und an Spielefamilien vorstellen. Es wird sicherlich keine regelmäßige Rubrik werden, sondern eher immer wenn es passt mal eingestreut und vielleicht auch eine bereits existierende Rezension verlinkt, wenn dazu bereits etwas veröffentlicht wurde. Auch heute geht es um eine Spielefamilie, aus der ich über den einen oder anderen Titel bereits geschrieben habe. Das neueste Mitglied hat mich dazu veranlasst euch heute einen Überblick über die gesamte Spielefamilie zu geben.

Dominion – Hinterland

Cover / Brettspielpoesie

Es war im Herbst des Jahres 2011, als diese Erweiterung des Deckbuilding-Klassikers Dominion ursprünglich erschien. Zu dieser Zeit, nur drei Jahre nach der Erstveröffentlichung des Grundspiels, erschienen pro Jahr noch zwei Erweiterungen, eine im Frühjahr und eine zur SPIEL in Essen im Herbst. Durch den späteren Wechsel vom Hans im Glück-Verlag zu Rio Grande bzw. ASS Altenburger für die deutschsprachigen Auflagen war sie lange Zeit vergriffen, doch nun, neun Jahre später, ist es endlich so weit und die Erweiterung Hinterland ist wieder im Handel erhältlich. Damit können Sammlungen komplettiert werden, alle bisher auf deutsch erschienenen Erweiterungen sind nun erhältlich. Bereits im Herbst soll mit Menagerie die Serie fortgesetzt werden, doch nun möchte ich euch Hinterland vorstellen.

Wo geht’s hier zum Ausgang!? – No. 13

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Ausgang Logo / Foto: Brettspielpoesie

Ich habe auf diesem Blog nun schon einige Escape Room-Adaptionen für den Spieltisch vorgestellt, allen liegt die gleiche Idee zu Grunde: Das Erlebnis eines Escape Rooms mit all seinen Rätseln und Aufgaben, die gelöst werden müssen, um zu entkommen, einzufangen und in eine Box zu packen. 2016 fingen die ersten Verlage damit an, doch dieser Trend ist noch lange nicht vorüber. Immer wieder tauchen hier und da neue Anbieter auf und alle finden einen etwas anderen Weg der Umsetzung. Viele dieser Titel bleiben durch Erweiterungen dauerhaft am Markt. Für mich als Rezensent bleibt es schwer, darüber zu berichten. Solche Spiele sind für eine Gruppe nur ein einziges Mal spielbar, danach ist die Lösung schließlich bekannt, daher kann auch nur der grobe Spielablauf mit seinen Mechanismen beschrieben werden. Ich habe nun beschlossen keine einzelnen Rezensionen mehr zu den vielen Escape Room-Adaptionen und dessen Erweiterungen zu verfassen, sondern über mehrere gemeinsam berichten, wenn wieder ein paar durchgespielt wurden.

First Contact

Cover / Foto: Huch!

Schon früh in Zeichen gesprochen,
haben die Ägypter vor vielen Epochen.
Was wäre wohl geschehen,
hätten sie damals Aliens gesehen?
Wären sie locker geblieben,
hätten versucht zu kommunizieren?
Wir werden das wohl nie erfahren,
doch können wir es mit First Contact wagen,
uns ohne gesprochene Worte zu verstehen,
lassen eine gemeinsame Zeichensprache entstehen.

Züge in Corona-Zeiten – Traintopia

Logo / Foto: Brettspielpoesie

Aktuell ist alles etwas anders. Es gelten Kontaktbeschränkungen, Großveranstaltungen werden abgesagt, das private Leben ist stark eingeschränkt. Darüber möchte ich mich gar nicht beschweren, es ist nun einmal wie es ist, die Pandemie hat sich ja keiner ausgesucht. Am meisten vermisse ich natürlich die Spieleabende mit vielen unterschiedlichen Spielern, doch sind diese zur Zeit eben nicht möglich. Das erschwert meine Arbeit als Rezensent, denn ohne Gruppenvielfalt kann ich eben nur mein eigenes Spielgefühl wiedergeben, aus Partien zu zweit mit meinem Partner als einzigem Mitspieler. Daher wertet diesen Beitrag bitte nicht als vollständige Rezension, wie ihr sie sonst von mir erwarten könnt, ich möchte euch einfach meine Ersteindrücke zu Traintopia, dem neuen Spiel von Board & Dice, näher bringen. Ursprünglich sollte der Titel zur UK Games Expo erscheinen, die wegen Corona jedoch nicht stattfinden konnte. Also hat der Verlag kurzerhand entschieden dieses Spiel sogar noch einen Monat früher herauszubringen, doch fiel es damit eben genau in diese Zeit der Kontaktbeschränkungen.

Sherlock Holmes: Beratender Detektiv – Vorher / Nachher

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Logo Vorher/Nachher / Foto: Brettspielpoesie

Detektivspiele sind neben Escape Room-Spielen aktuell völlig im Trend. Doch blickt man auf die Spiel des Jahres-Historie zurück, lässt sich dort für das Jahr 1985 der Titel Sherlock Holmes Criminal Cabinet als Sieger des Hauptpreises entdecken, einer der ersten Vertreter dieses Spielgenres, wie es scheint. Da verwundert es kaum, dass ein Verlag an den aktuellen Trend anknüpfen möchte, um nach über drei Jahrzehnten mit einer Neuauflage davon erneut die Spieler zu erreichen. Ich habe den ersten Fall der Neuauflage vorab spielen dürfen und möchte diesen nun mit der Ausgabe aus den 80ern vergleichen.