Gier

Gier Cover

Cover / Foto: Amigo Spiele

Gier – nur vier Buchstaben, jedoch mit einer klaren Bedeutung. Der Duden sagt dazu, es handelt sich um ein „auf Genuss und Befriedigung, Besitz und Erfüllung von Wünschen gerichtetes, heftiges, maßloses Verlangen“. Und um genau dieses Verlangen dreht sich alles beim gleichnamigen Kartenspiel von Erfolgsautor Alexander Pfister. Das Verlangen, einem Mitspieler eine ausliegende Karte zu stehlen, die man selbst gut gebrauchen kann oder ihm einfach nicht gönnt. Zusätzlich dürfen alle Karten behalten werden, die man ihm von der Hand zieht. Es sei denn man ist zu gierig und zieht eine Zahl doppelt, dann ist der Spielzug vorbei und die Karten wechseln den Besitzer nicht. Daher sollte man nicht zu gierig sein… Doch ist dies leichter gesagt als getan!

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Der wilde, wilde Westen…

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Foto: Brettspielpoesie

…ist das Thema des aktuellen Spiels von Alexander Pfister. War dieser Autorenname vor einigen Jahren noch eher unbekannt in der Spieleszene, so können die Spieler heute kaum noch erwarten, was ihnen als nächstes aufgetischt wird. In den beiden vergangenen Jahrgängen hat er in Zusammenarbeit mit Andreas Pelikan die Idee für das Kennerspiel des Jahres gehabt. Zudem konnte er 2016 den Deutschen Spielepreis mit seinem Vielspieler-Highlight Mombasa erlangen. Ein Jahr später hat sein nächster Titel gute Chancen auf diesen Preis: Great Western Trail. Zumindest mit einem Preis wurde es bereits ausgezeichnet: Dem Beeple Award. Dies nehme ich als Anlass mich mal wieder poetisch auszutoben.

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05.12.2016 – Broom Service

Foto: Brettspielpoesie

Foto: Brettspielpoesie

Haltet ihr es für verrückt,
wenn man den Christbaum mit Zaubertränken schmückt?
Traut euch zum Glühwein-Stand
wenn ich euch erzähle, was man da so fand?
Pilze, Kröten und Schleim
sollten der Untergang für das Christkind sein.
Statt Rentier-Schlitten wird fortan auf Hexenbesen geritten.
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Broom Service – Das Kartenspiel

Cover / Foto: Ravensburger

Cover / Foto: Ravensburger

Etwas überraschend wurde Broom Service 2015 zum Kennerspiel des Jahres gekürt. Der Autor des 2008 zum Spiel des Jahres nominierten Kartenspiels Wie verhext! Andreas Pelikan bekam Unterstützung von Alexander Pfister, um das Spiel rund um Hexen, Druiden und Tränke weiter zu dem preiswürdigen Brettspiel zu entwickeln. Umso mehr überraschte die Verkündung von alea bzw. Ravensburger in diesem Jahr eine kleine Kartenspiel-Version davon heraus zu bringen. Ähnlich wie bei BuBuKa wurde hier der Spielablauf auf das Nötigste reduziert um ein flottes, leicht zu erlernendes Spiel zu produzieren. Und das alles in neuer, kleiner Schachtel, welche nur ein paar Spielkarten beherbergt. Kann das kleine Spiel zum kleinen Preis an die Erfolge seiner Vorgänger anknüpfen?

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Deutscher Spielepreis 2016

Der Merz-Verlag, Veranstalter der größten deutschen Brettspielmesse, der Spiel, vergibt seit 1990 jedes Jahr den Deutschen Spielepreis (DSP). Im Gegensatz zu zum Kritikerpreis Spiel des Jahres, handelt es sich bei dem DSP um einen Publikumspreis. Zunächst als Ergebnis einer Experten- und Fachpublikums-Umfrage, darf seit 2001 jeder per Postkarte oder ganz einfach über das Internet teilnehmen und für seine Favoriten abstimmen. Die Abstimmung endet jedes Jahr zum 31.Juli. Die Verleihung findet zwar erst am Vortag der Spiel im Oktober statt, doch bereits im August und September fiebern alle dem Ergebnis entgegen. Und dieses Jahr noch viel mehr, denn Frosted Games hat die DSP Goodie-Box angekündigt, die Erweiterungen zu vier Spielen aus den Top 10 enthalten soll. Heute war es dann endlich so weit und die Gewinner wurden bekannt gegeben.

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Isle of Skye

Isle of Skye Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Die Isle of Skye, eine Insel vor der Westküste Schottlands, bestehend aus vielen Wiesen, Gewässern und Bergen, ist bekannt für die Fischerei, die Landwirtschaft und natürlich die Produktion von Whisky. Das alles wurde nun von den Autoren des amtierenden Kennerspiel des Jahres schön verpackt und mit tollen Mechanismen versehen. Folgerichtig  folgte gleich die nächste Nominierung zum Kennerspiel des Jahres 2016. Dabei errichtet jeder sein eigenes Landschaftsgebiet und jede Runde werden unterschiedliche Bedingungen gewertet. Welche das sind kann man am Spielplan ablesen. Die Landschafts-Plättchen werden bei diesem Spiel nicht nur einfach gezogen, sondern müssen erst zum Kauf angeboten werden, bevor irgendjemand ein Plättchen anlegt. Ist der Preis zu hoch, bleibt man darauf sitzen, ist er zu niedrig fehlt vielleicht das Geld bei den anderen Spielern gute Plättchen abzusahnen und man geht in dieser Runde leer aus.

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Royal Goods

Royal Goods Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

2013 in Essen war das Spiel Händler der Karibik am Stand des Österreichischen Spiele Museums sehr beliebt und kurzerhand ausverkauft. Später war es bei Pegasus als Port Royal erhältlich und erhielt dieses Jahr bereits eine Erweiterung. 2015 gab es auch wieder ein Kartenspiel aus der Feder von Alexander Pfister für den guten Zweck zu kaufen. Und wieder musste man schnell sein, bereits Freitag früh meldete der Stand: Ausverkauft! Doch wer nach dieser Rezension angefixt ist und das Spiel unbedingt erwerben möchte, hat Glück: Die Neuauflage ist bereits bei Lookout Spiele unter dem Namen Oh my Goods!/ Ach, Du meine Güter! erhältlich.

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Broom Service

Broom Service Cover

Cover / Foto: Ravensburger

Erst im März 2015 erschienen, wurde die Spieleneuheit aus dem Hause alea, der Vielspieler-Sparte im Ravensburger-Verlag, nun als Kennerspiel des Jahres nominiert und muss sich gegen Elysium und Orléans durchsetzen. Bereits 2008 brachte alea eine Idee des Autors Andreas Pelikan unter dem Namen „Wie verhext…“ auf den Markt. Nun wurde dieser Mechanismus erweitert, mit einem Spielpan versehen, fertige Tränke genommen und Alexander Pfister konnte ebenfalls seine Ideen dazu einbringen. Herausgekommen ist ein spannendes, interaktives Spielprinzip um Druiden, Hexen und Tränke.

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